Das deutsche Männerteam hat heute einen weiteren klaren 3,5:0,5 gegen Italien feiern können und hat sich mit nunmehr 5 Punkten auf Platz drei der Tabelle gespielt hinter dem verlustpunktfreien Russland und dem zweitplatzierten Ungarn. Einen erneuten Rückschlag gab es für Mitfavorit Aserbaidschan, das über ein 2:2 gegen Spanien nicht hinaus kam. David Anton Guijarro konnte dabei Shakhriyar Mamedyarov bezwingen. Deutschland trifft in Runde 4 auf das starke Polen, das England mit 2,5:1,5 bezwang. Die deutsche Damen können nach einem enttäuschenden 2:2 gegen Tschechien nicht zufrieden sein und finden sich derzeit auf Rang 17 wieder. Die russischen Damen gewannen 2,5:1,5 gegen die Ukraine und führen gemeinsam mit Georgien, Spanien und Polen die Tabelle an. Offizielle Seite

World Chess (Agon) hat einen würdigen Weltklassespieler gefunden, dem eine Wildcard für das Kandidatenturnier 2018 in Berlin gegeben wird. Es ist Ex-Weltmeister Vladimir Kramnik, der sich diese abermalige Chance um den WM-Titel zu kämpfen zweifellos verdient hat. Er war 2017 einige Zeit Nummer Zwei der Welt ehe er beim für ihn sehr unglücklichen Turnier auf der Insel Isle of Man einige wichtige Elopunkte eingebüßt hat. Somit sind noch zwei Plätze zu vergeben. Die Entscheidung fällt beim Grand Prix Turnier auf Mallorca, das am 16. November beginnen wird. Offizielle Seite

Für die deutsche Herren-Mannschaft gab es nach dem enttäuschenden 2:2 gegen Griechenland 2 einen klaren 3,5:0,5- Erfolg gegen die Slowakei. Eine Überraschung schafften die Niederländer, die die Ukraine mit 2,5:1,5 bezwangen. Anish Giri wurde dabei zum Matchwinner gegen Pavel Eljanov nach einer kleinen gewinnbringenden Kombination. Levon Aronian griff erstmals für sein armenisches Team ein und verhalf seinen Mannen zum 2,5:1,5 gegen Griechenland 1. Die favorisierten Russen schafften heute einen knappen 2,5:1,5-Sieg gegen Weißrussland. Die deutschen Damen kassierten gegen die favorisierten Polinnen eine 1:3-Niederlage. Offizielle Seite

Hinter dem Turniersieger FM Jaap de Jager (7 Punkte) haben Zoya Schleining (6 Punkte) mit Platz zwei und Hanna-Marie Klek (5 Punkte) mit Platz vier ein starkes Turnierbeim Masters in Haarlem (Niederlande) abgeliefert. Schleining konnte sich über ein Eloplus von 21 und Klek von 6 freuen. chess24

Es gab zahlreiche Überraschungen beim diesjährigen Tschigorin-Memorial in Sankt Petersburg. Nicht die topgesetzten Großmeister bestimmten das Geschehen. Es gewann die Nummer 16 der Setzliste GM Kirill Alekseev vor der Nummer 22 GM David Paravyan (beide Russland). Rang drei ging an einen der Favoriten, nämlich GM Sethuraman aus Indien - alle mit 7,5 Punkten. Der 12jährige Nodirbek Abdusattorov erreichte eine GM-Norm mit 6,5 Punkten. Offizielle Seite

GM Roeland Pruijssers hat einen verdienten Turniersieg in Hoogeveen feiern können. In der Finalpartie schlug er Dmitry Kollars (HSK), der sehr zufrieden mit einem sehr guten zweiten Platz sein kann. Im Kampf um Platz drei konnte sich die Kasachin Dinara Saduakassova gegen Thomas Beerdsen mit 2:1 durchsetzen. Offizielle Seite

Das deutsche Männerteam hatte mit Griechenland 2 eine lösbare Aufgabe und war auch an jedem Brett klarer Favorit. Am Ende gab es ein enttäuschendes 2:2 für Deutschland, das auf Platz 9 gesetzt ist. Matthias Blübaum konnte einen Sieg einfahren, aber Rasmus Svane verlor. Eine erste Sensation gab es bei Italien-Aserbaidschan, das die Italiener sensationell gegen den Mitfavoriten mit 2,5:1,5 gewannen. Die Damen machten ihre Aufgabe besser und gewannen souverän mit 3:1 gegen die Slowakei. Elisabeth Pähtz und Sarah Hoolt schafften die entscheidenden Siege. Deutschland nimmt Platz 5 in der Setzliste ein. Offizielle Seite

Der Iran ist wie so oft in diesem Jahr Schauplatz eines gut besetzten Opens, dem 2. Paytakht in Teheran. Trotz starken ausländischen Gästen führen nach fünf Runden zwei Iraner mit je 4,5 Punkten aus 5 Runden das Feld an, nämlich GM Pouya Idani und IM Amin Tabatabaei. Beide Tabellenführer konnten den klaren Elofavoriten GM Anton Demchenko aus Russland bezwingen. Offizielle Seite
Nach der 7. Runde spielen beim Schachturnier in Hoogeveen die Top 4 unter sich die ersten 4 Plätze aus. Im Halbfinale konnte sich Dmitrij Kollars gegen die Kasachin Dinara Saduakassowa knapp mit 3,5:2,5 durch. Roeland Pruijssers schlug Thomas Beerdsen mit 1:0. Im Finale hat nun der Hamburger die große Chance das traditionsreiche Turnier in Hoogeveen zu gewinnen. Offizielle Seite
Die 21. Auflage der Offenen Bayerischen Meisterschaften stehen vor der Tür und finden in einem neuen Ambiente statt. Das Gut Kaltenbrunn am Tegernsee wird eine Woche lang Spielstätte von 500 Schachfreunden sein, die um ein Preisgeld von 16300 Euro kämpfen. An der Spitze der Setzliste stehen die beiden Großmeister Eduardo Iturrizaga aus Venezuela und der Ukrainer Anton Korobov. Stärkster deutscher Teilnehmer ist nach dem jetzigen Teilnehmerstand GM Niclas Huschenbeth. Turnierdirektor ist ab diesem Jahr Großmeister Sebastian Siebrecht. Offizielle Seite