Matthias Blübaum gewinnt vor Nakamura

Matthias Blübaum eilt von einem Erfolg zum anderen. Beim beliebten Titled Tuesday Turnier auf chess.com gewann er vor vielen Größen des Weltschachs. Nakamura, Duda, Nepomniachtchi um nur Einige zu nennen, blieben alle hinter ihm. Auch Rasmus Svane spielte ein gutes Turnier. chess

European Club Cup: Viernheim mit weißer Weste

Der Schachclub Viernheim spielt nach wie vor groß auf beim 37. European Club Cup in Mayrhofen. Mit einem weiteren Sieg, einem 4:2 über Kfar Saba Chess Club aus Israel bleiben die Akteure des Clubs weiterhin ohne Verlustpunkt. Heute kommt es daher zum absoluten Spitzenduell mit dem Topfavoriten CSU ASE Superbet, das von Ex-Weltmeister Anand angeführt wird. Bayern München kassierte eine verdiente 1,5:4,5-Niederlage gegen Tajfun SK Ljubljana. Einen tollen 3,5:2,5-Sieg feierte hingegen König Tegel gegen Rejkjavik, das mit 4 GMs angetreten war. Solingen wurde seiner Favoritenrolle gegen den luxemburger Club Cavalier Differdange beim 4:2 gerecht. Eine extreme Enttäuschung mussten die Schachfreunde Berlin hinnehmen. Gegen ihren norwegischen Gegner SOSS, der nur einen Spieler mit mehr als 2200 in ihren Reihen hatten, gab es eine peinliche 2,5:3,5-Niederlage.  Bei den Damen gab es eine Überraschung. Das topgesetzte Team von Monte Carlo mit Elisabeth Pähtz kassierte eine 1:3-Niederlage gegen Pamhagen aus Österreich. Schachzentrum Seeblick mit den vier Peglau-Schwestern erzielte trotz der 1,5:2,5-Niederlage gegen Rishon Lezian Chess Club einen Achtungserfolg. chess-results

US-Meisterschaft: Sevian und Niemann starten mit Siegen

Sein Schach spricht für sich! Das war erneut die Antwort von Hans Niemann bei seinem Auftaktsieg bei der diesjährigen US-Meisterschaft, die gestern begann. Mit einem schönen Sieg über Youngster Christopher Yoo hat Hans Niemann wieder eine sehr starke Leistung gezeigt. Die Partie war aber nicht perfekt sondern auch mit Fehlern. Niemann ließ sich beim Interview nach seinem Sieg auf keine Analysen ein und hat Recht damit, denn in diesen Zeiten ist Schweigen Gold für ihn, sonst wird wieder irgendwas hineininterpretiert von den vielen Streamern, die sich im Internet tummeln. Samuel Sevian konnte ebenfalls einen perfekten Start hinlegen mit einem sehenswerten Sieg gegen Elshan Morabiadabi. Alle anderen Partien endeten mit Remis. Turnierfavorit ist Titelverteidiger Wesley So.chess24 




Keine Beweise gegen Niemann "Over The Board"

chess.com hat nun den sogenannten Hans-Report veröffentlicht und erneut kam dabei heraus, dass es keinerlei, nicht mal den Hauch eines Beweises gibt, dass Hans Niemann bei einem Turnier am Brett betrogen hätte. Die Verantwortlichen mühten sich mit Statistiken Indizien und Vermutungen gegen Hans Niemann anzuführen. Zum Beispiel führt man das Beispiel an, dass Niemann später als manch anderes Schachwunderkind Großmeister wurde, nämlich "erst" mit 17. Das ist alles andere als überzeugend, denn Levon Aronian ist 1982 geboren und wurde erst im Jahre 2000 Großmeister. Somit stellt Aronian in dieser Hinsicht eine noch größere Ausnahme dar, der es geschafft hat in der Weltspitze zu landen. Bald wird die FIDE am Zug sein und gegen Carlsen ermitteln müssen, denn die FIDE ist die Instanz für Klassisches Schach am Brett. In diesem folgenden Link kann jeder Schachfreund den Report einsehen. chess.com 




ECC: Viernheim und Bayern München mit an der Spitze

Beim European Club Cup ließ der SC Viernheim nach dem gestrigen 6:0 ein 5:1 gegen den niederländischen Club Paul Keres folgen und ist damit an der Spitze des gesamten Feldes. Auch Bayern München hat die volle Punktezahl nach dem 4,5:1,5 über das belgische Team SF Wirtzfeld. Solingen unterlag dem Team Offerspill des Weltmeisters Magnus Carlsen, der in einer sehenswerten Partie Alexander Naumann bezwingen konnte. Eine unerwartete 2,5:3,5-Niederlage kassierten die Schachfreunde Berlin gegen das finnische Team Jyväs Shakki. König Tegel hatte mehr Glück beim 3,5:2,5 gegen die niederländische Mannschaft Schaakclub En Passant. Bei den Damen hat Elisabeth Pähtz für Monte Carlo den zweiten Partiegewinn zum 3:1-Erfolg gegen BGK KS Gwiazda Bydgoszcz aus Polen beigetragen. chess-results 




European Club Cup in Mayrhofen mit Carlsen

Gestern begann das große Mannschaftsturnier European Club Cup im österreichischen Mayrhofen im Zillertal in Tirol. Mit dabei ist Weltmeister Magnus Carlsen für sein norwegisches Team Offerspill. Carlsen ist nicht nur wegen seiner überragenden Spielstärke im Fokus des Medieninteresses sondern derzeit vor allem wegen der Betrugsvorwürfe gegen den 19-jährigen Großmeister Hans Moke Niemann aus den USA. Carlsen kam in der ersten Runde gegen GM Nikita Meshkovs nicht über ein Remis hinaus. Es treten mit SF Berlin, SG Solingen, SC Viernheim, König Tegel und Bayern München fünf deutsche Teams an. Diese Ergebnisse gab es für die deutschen Vertreter: Tajfun SK Ljubiljana-SF Berlin 6:0, SC Viernheim-SK Zell 6:0, Silla Valencia-König Tegel 5,5:0,5, Bayern München-Gambit Bonnevoie 4:2, SG Solingen Celtic Tigers 4,5:1,5. Bei den Damen nimmt das Schachzentrum Seeblick teil, das ausschließlich aus Mitgliedern der Familie Peglau besteht und den Trainer GM Henrik Teske hat. Elisabeth Pähtz spielt für Monte Carlo und steuerte den wichtigen Sieg zum 2,5:1,5 gegen Tajfun Ljubiljana bei. Seeblick war spielfrei in Runde 1. Offizielle Seite 




Yankelevich Fünfter in Bratislava

Der deutsche Internationale Meister Lev Yankelevich hat beim Slovakia Open in Bratislava einen schönen Erfolg erzielt. Punktgleich mit dem Turniersieger GM Anton Korobov aus der Ukraine belegte er mit 7 Punkten den fünften Platz. Platz zwei bis 4 gingen an GM Jiri Stocek (Tschechien) vor den beiden Polen GM Bartlomiej Heberla und GM Arkadius Leniart. chess24 




Sexismus-Eklat durch Ilya Smirin

Mit einer ungeheuer dummen sexistischen Bemerkung ist der neue Kommentator Ilya Smirin bei der Live-Übertragung des Fide Grand Prix der Frauen aufgefallen. Wie fehl am Platze dieser Großmeister bei der Übertragung des Weltklasseturniers der Frauen war, ist eindeutig dokumentiert auf folgender Seite. Viele starke Spielerinnen haben völlig zurecht auf den Eklat hingewiesen und zur Absetzung des israelischen Großmeisters als Kommentator beigetragen. Auch die FIDE schaltete sich ein und befand das Verhalten und die Kommentare von Smirin als inakzeptabel. chessdom FIDE

Mamedyarov gewinnt Shusha Chess

In der aserbaidschanischen Stadt Shusha fand vor kurzem ein sehr stark besetztes Rapid- und Blitzturnier statt. Mit dem Topspieler des Gastgeberlandes gewann dann auch der Turnierfavorit Shakhriyar Mamedyarov mit 26 Punkten von 36 möglichen. Den zweiten Platz holte  Parham Maghsoodloo mit 24,5 Punkten vor Santosh Gujrathi Vidit mit 23,5 Punkten. chess24 




Fide Grand Prix: Lagno gewinnt - Wagner mit IM-Norm

Dinara Wagner hat mit einer tollen Angriffspartie mit Weiß im Nimzoinder eine weitere sehr starke Spielerin geschlagen und sich durch diesen Schlussrundensieg über Polina Shuvalova eine IM-Norm gesichert. Eine großartige Leistung in diesem Top-Turnier 5 Punkte aus 11 Runden und Platz 6 erreicht zu haben. Eine großartige Leistung hat natürlich auch die Turniersiegerin Kateryna Lagno hingelegt. Sie dominierte das Turnier mit 8 Punkten und blieb ungeschlagen. Zweite wurde Aleksandra Goryachkina mit 7,5 vor Jiner Zhu mit 6,5 Punkten. Elisabeth Pähtz spielte kein gutes Turnier aber der Sieg über Bibisara Assaubayeva und das Remis in der letzten Runde gegen Zhongyi Tan werden sie etwas versöhnlich stimmen. chess24

Klaus Deventer untersucht den Fall Carlsen-Niemann

Wie viele Seiten berichten wird der Weltschachbund FIDE ein Gremium einrichten, die den Fall Carlsen und Niemann beleuchten und bearbeiten wird. Klaus Deventer ist Anti-Cheating-Officer beim Deutschen Schachbund und jetzt auch eine von drei Personen sein, die diesem Gremium angehören. Es wird in beide Richtungen ermittelt werden, nämlich ob Niemann betrogen hat oder hier eine falsche Verdächtigung von Carlsen vorliegt, was Beides zu Sperren durch die Ethik- und Disziplinarkommission führen kann. t-online

Carlsens Statement - ein Desaster für die Schachwelt

Magnus Carlsens mit Spannung erwartetes Statement war wesentlich dünner als die Schachwelt es erwartet hat. Er konnte keinerlei Beweise vorlegen und nach wie vor gilt die Unschuldsvermutung, die in der EU-Menschenrechtskonvention festgeschrieben ist: (1) Jeder Angeklagte gilt bis zum rechtsförmlich erbrachten Beweis seiner Schuld als unschuldig. (2) Jedem Angeklagten wird die Achtung der Verteidigungsrechte gewährleistet. Es mag Indizien anhand von Statistiken geben, aber mehr ist es nicht. Es steht die Karrriere eines jungen Mannes auf dem Spiel. Carlsen führt seine Partie gegen Niemann an, die seinen Glauben an Betrug verfestigt haben. Nakamura bezeichnete diese Leistung Carlsens als die schlechteste Partie des Weltmeisters in den letzten drei Jahren. Carlsen führt außerdem an, dass Niemann unkonzentriert wirkte. Sieht man die vermutlich gespielte Schläfrigkeit Carlsens in einigen Partien seines WM-Triumphs gegen Anand in Chennai, dann muss man feststellen, dass auch er sehr unkonzentriert wirkte. Auch das klingt also ausgerechnet aus Carlsens Feder sehr wenig überzeugend. Der Weltmeister verkündet, dass er hofft, dass die Wahrheit, wie immer sie auch ist, ans Tageslicht kommt und schreibt, dass er gegen Niemann nicht mehr spielen will. Was ist, wenn die Wahrheit herauskommt, dass Niemann völlig unschuldig ist? Will er dann auch nicht mehr gegen den jungen US-Amerikaner spielen und Einladungen von Niemann zu großen Turnieren verhindern? Dieses Statement ist ein Desaster für die Schachwelt! Carlsenslept 




Richard Scheftlein Deuscher Amateur-Schnellschachmeister

Richard Scheftlein (Erfurter SK) hat die Deutsche Schnellschachmeisterschaft der Amateure in Göttingen souverän mit 7 Punkten aus 9 Runden und einem ganzen Punkt Vorsprung gewonnen. Den zweiten Platz erreichte Michael Kotyk vom Hamburger SK mit 6 Punkten vor dem punktgleichen Simon Knudsen von der Spielvereinigung Sterkrade-. Die weiteren Meister und Platzierten der weiteren DWZ-Kategorien findet man auf chess-results. chess-results

Frauen Grand Prix: Dinara Wagner mit weiterem Schwarzsieg

Die deutsche Nationalspielerin Dinara Wagner hat erneut eine tolle Leistung mit den schwarzen Steinen gezeigt und die starke Internationale Meisterin Alina Kashlinskaya in einem Nimzoinder bezwungen. Mit einer derzeitigen Performance von 2461 ist sie sogar auf der Jagd nach einer IM-Norm der Männer und hat laut chess24 bisher ein Eloplus von 21 Punkten erspielt. Wagner hat jetzt 3,5 Punkte aus den 8 Runden geholt. Elisabeth Pähtz musste leider eine Niederlage gegen die starke Kateryna Lagno in einem Rossolimo-Sizilianer hinnehmen. Lagno führt nun gemeinsam mit Goryachkina die Tabelle mit 6 Punkten an. Letztere konnte im Spitzenduell die Chinesin Jiner Zhu schlagen. Elisabeth Pähtz bleibt bei 2,5 Punkten. chess24 




Carlsen klarer Triumphator des Generation Cup

Weltmeister Magnus Carlsen ist in einer bestechenden Form und läßt vor allem psychologische Gesichtspunkte in seine Eröffnungswahl gegen die junge aufstrebende Generation einfließen. Das sagte er im Interview unmittelbar nach seinem überragenden Triumph beim Generation Cup, bei dem er dem indischen Shootingstar Arjun Erigaisi auch am zweiten Finaltag mit 2:0 keine Chance gelassen hatte. Schon in der Vorrunde bediente sich Carlsen der modernen Verteidigung, überraschte seinen Kontrahenten damit und gewann sehr sicher. Heute spielte er die Pirc-Verteidigung, die  der Modernen Verteidigung sehr ähnelt. Auch hier kam Erigaisi nicht zurecht, holte nichts aus der Eröffnung und verlor auch am Ende. In der zweiten Partie des Tages wählte der Weltmeister gegen die Königsindische Verteidigung des Inders einen sehr soliden und starken Aufbau, der ihn schnell in Vorteil brachte. Auch hier verwertete Carlsen in überzeugender Manier. ER kündigte an, dass er voraussichtlich morgen etwas mehr zur Causa Niemann sagen wird. Ein bißchen mehr hört sich so an, als ob es nicht über Vermutungen hinaus gehen würde. Aber wir werden sehen. chess24

Matthias Blübaum und Lara Schulze Deutsche Schnellschachmeister

Der amtierende Europameister Matthias Blübaum ist in Göttingen souverän mit 7,5 Punkten deutscher Schnellschachmeister geworden. Er verwies die Mitfavoriten Rasmus Svane und Daniel Fridman auf die Plätze 2 und 3, die unter den 40 Teilnehmern beide jeweils 6,5 Punkte erreichen konnten. Bei den Frauen setzte sich die amtierende Deutsche Meisterin im klassischen Schach nun auch im Schnellschach durch, nämlich Lara Schulze, die 7,5 Punkte zum Titelgewinn erspielte. Den zweiten und dritten Platz belegten hier Marharyta Krhapko mit 7 und Brigitte von Hermann mit 6 Punkten. chess-results 

Gunina und Dubov Russische Champions

Das russische Superfinal, das nichts anderes als die russische Einzelmeisterschaft ist wurde in Tscheboksary, ca. 700 Km östlich von Moskau ausgetragen. In 11 langen Runden konnte sich im Stechen (Remis in der Armageddon-Partie Daniil Dubov gegen Sanan Sjugirov durchsetzen. Beide hatten im Turnier 7 Punkte erreicht. Den dritten Platz belegte Evgeny Tomashevsky mit 6 Punkten. Bei den Damen konnte Valentina Gunina bereits zum fünften Mal den Titel mit 8 Punkten erobern. Platz zwei erreichte Marina Guseva mit 7,5 vor Olga Girya mit 6,5 Punkten. Offizielle Seite

Generation Cup Finale: Carlsen legt souverän vor

Man kommt nicht umhin die Vermutung zu haben, dass Carlsen in irgeneiner Weise vom Skandal in Sachen angeblichem Cheating von Hans Niemann Motivation schöpft, denn er zeigt das beste Online-Schach das man jemals von ihm gesehen hat. In seinem ersten Minimatch mit Arjun Erigaisi wurde es ein 2,5:0,5 und es hätte sogar 3:0 enden müssen, aber im Anbetracht des sicheren Remis ließ der Weltmeister die Zügel etwas schleifen, sodass Erigaisi noch ins Remis entkam. Morgen folgt das zweite Minimatch zwischen den beiden Finalisten. Inzwischen hat auch die FIDE zur Carlsen-Niemann-Causa ein Statement abgegeben. Der Weltmeister als Botschafter des Schachsports habe eine Verantwortung und es hätte sicherlich einen besseren Weg gegeben als den von Carlsen gewählten um auf ein etwaiges Problem hinzuweisen. Es steht nicht nur der Ruf des Spiels sondern auch der Ruf von Spielern auf dem Spiel. Carlsen hat angekündigt nach dem Turnier noch mehr preiszugeben was ihn dazu bewogen hat, so zu handeln. Schachfans auf der ganzen Welt sind gespannt welche Tatsachen Carlsen vorlegen kann, die belegen, dass Niemann betrogen hat. chess24 




Generation-Cup: Finale Carlsen-Erigaisi

Vincent Keymer ist im Halbfinale des Generation Cups an Magnus Carlsen nach großem Kampf gescheitert. Nach zwei völlig ausgeglichenen ausgekämpften Partien verlor Vincent leider die dritte Partie, in denen er ebenfalls ein Remis hätte erreichen können, aber in Partie 4 zeigte der Weltmeister mit Schwarz sein überragendes Können und brillante Eröffnungsvorbereitung in einer Tarraschvariante des Damengambits. Das augeklügelte System ging sehr tief unter Angebot eines Bauernopfers wofür Carlsen hervorragendes Figurenspiel bekam. Den Vorteil ließ sich Carlsen nicht mehr nehmen und gewann das Duell mit 3:1 und zog damit ins Finale ein. Einen großen Kampf lieferten sich auch Arjun Erigaisi und der erfahrene 31-jährige Spitzenspieler von Vietnam Quang Liem Le. Der Inder konnte sich mit 4:2 durchsetzen und hat das Vergnügen den Weltmeister herauszufordern, der den Ansturm der Jugend in diesem Turnier bisher abwehren konnte. chess24

Dinara Wagner holt Schwarzremis gegen Goryachkina

Ein toller Erfolg kann heute für die deutsche Nationalspielerin vermeldet werden. Die klare Favoritin des Fide Grand Prix Turniers in Astana Aleksandra Goryachkina kam gegen Wagner nicht über ein Remis hinaus nach toller Verteidigung. Wagner passt sich damit dem hohen Niveau ihrer Konkurrentinnen an und hat nun 2,5 Punkte. Auf 2 Punkten bleibt Elisabeth Pähtz hängen, die selbst in einem Interview gesagt hat, dass sie viel zu wenig Zeit für die Vorbereitung auf dieses Turnier hatte. Sie verlor mit Schwarz gegen die starke Inderin Vaishali. Sie erzielten auch Abdumalik gegen Shuvalova, Lagno gegen Tan und Kashlinskaya gegen Assaubayeva. chess24 




Frauen Grand Prix: Zhu und Goryachkina an der Spitze

Heute gab es eine muntere Runde beim Frauen Grand Prix in Astana. Leider hat Elisabeth Pähtz durch einen groben Fehler ihre ungefähr ausgeglichene Stellung gegen Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk zum sofortigen Verlust verdorben. Dinara Wagner holte ein sicheres Remis gegen Vaishali Rameshbabu, die Schwester von Praggnanandhaa. Der chinesische Nachwuchsstar Jiner Zhu schlug Zhansaya Abdumalik mit sicherem Spiel gegen deren Sweshnikov-Sizilianer. Sie hat nun ebenso 4 Punkte wie Aleksandra Goryachkina, die gegen Zhongyi Tan mit Schwarz gewinnen konnte. chess24

Keymer schlägt Pragg 3:1 - jetzt gehts gegen Carlsen

Vincent Keymer hat es geschafft und ist ins Halbfinale des Weltklasse-Online-Turniers Julius Bär Generation Cup eingezogen. Im Duell der Weltklasseteenager konnte er sich mit 3:1 verdient gegen Praggnanandhaa Rameshbabu durchsetzen. Sein morgiger Gegner Weltmeister Magnus Carlsen verlor die ersten Partie gegen Levon Aronian, gewann aber die nächsten drei zum 3:1. Das zweite Halbfinale bestreiten Quang Liem Le und Arjun Erigaisi. Le gewann gegen Niemann mit 2,5:1,5 und Erigaisi siegte mit 3,5:2,5 gegen Christopher Woojin Yoo. chess24 




Carlsen-Interview nach der Vorrunde

Nach der Vorrunde stellte sich der Sieger und Weltmeister Magnus Carlsen einem Interview ab folgender Zeit des Streams 3:43:54 und äußerte sich, dass er beeindruckt ist von der Leistung von Hans Niemann und dass er nach dem Turnier etwas mehr zur Causa sagen werde. Mehr war vorerst nicht von ihm herauszubekommen, aber das Interview ist interessant. Carlsen-Interview

Fide Grand Prix: Dinara Wagner schlägt Kosteniuk

Die deutsche Nationalspielerin Dinara Wagner hat heute einen großen Coup gelandet. In einer kampfbetonten Partie hat sie einen glücklichen Sieg mit Schwarz gegen Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk aus Russland feiern können. Damit hat sie nun 1,5 Punkte aus den ersten 4 Runden und viel Motivation für die kommenden Partien. Elisabeth Pähtz erreichte ein Schwarzremis gegen die starke Kasachin Zhansaya Abdumalik und hat 2 Punkte. Tabellenführerinnen mit je 3 Punkten sind Aleksandra Goryachkina und Jiner Zhu. chess24

Generation Cup: Keymer qualifiziert sich für KO-Turnier

Die Vorrunde des Generation Cup ist abgeschlossen und Magnus Carlsen hat souverän mit 34 von 45 möglichen Punkten gewonnen. In der Schlussrunde spielte er gegen Vincent Keymer und stand auf Verlust, Keymer spielte aber zu kompliziert und vergab seinen Vorteil, hätte aber am kurz vor dem Ende noch ein Remis sichern können, ließ aber den verlustbringenden Damentausch zu. Für Keymer blieb am Ende ein toller 5. Platz mit 23 Punkten, mit er sich für das KO-Turnier qualifiziert hat. Den zweiten Platz machte Arjun Erigaisi mit 25 Punkten vor dem erneut hervorrragend spielenden Hans Niemann mit 24 Punkten. Weitere Qualifikanten sind Praggnanandhaa, Quang Liem Le, sensationellerweise der erst 15 Jahre alte Christopher Woojin Yoo und Levon Aronian. chess24