Grand Prix Berlin: Nakamura mit brillanter Partie

Hikaru Nakamura hat heute das Highlight beim Fide-Grand Prix mit einer brillanten Positionspartie mit taktischen Finessen gesetzt. Er bezwang nach englischer Eröffnung Andrey Esipenko und damit hat der US-Amerikaner die Führung mit 1,5 Punkten in der Gruppe A übernommen. In der zweiten Partie des heutigen Tages gab es ein sehr glückliches Remis für Alexander Grischuk, der die passive Pirc-Verteidigung gegen Etienne Bacrot wagte und eine Niederlage verdient gehabt hätte, denn der Franzose stand auf Gewinn. In Gruppe B war es Richard Rapport der brillierte gegen Vladimir Fedoseev. Rapport hat damit die Niederlage von gestern weggesteckt. In der zweiten Partie verpasste Radoslaw Wojtaszek eine klare Gewinnstellung zum Sieg zu führen gegen Grigoriy Oparin in einer Tarraschvariante des Damengambits. In Keymers Gruppe C gab es zwei gerechte Remis in den Begegnungen Keymer-Vidit und Dubov-Aronian. In Gruppe D siegte Leinier Dominguez mit Schwarz gegen Alexei Shirov. Der einstige WM-Kandidat griff in einer besseren, aber sehr komplizierten Stellung fehl und der US-Amerikaner bekam eine Idealstellung mit ständigen Mattdrohungen und gewann sicher. In der Partie Harikrishna-So brachte der Inder den US-Star an den Rand einer Niederlage, doch mehr als ein Remis sprang nach ungenauem Spiel nicht heraus. chess24 




Trio führt bei Chessemy Open

Die Schachfreunde beim Chessemy Open erlebten heute spannende Partien. Ein souveränes Remis erreichte WIM Lara Schulze mit Schwarz gegen den ungarischen Großmeister Adam Kozak. Drei Spieler konnten sich mit Siegen an die Tabellenspitze hieven. GM Justin Tan aus den Australien siegte gegen IM Ruben Gideon Köllner in einem schotischen Abspiel und GM Ilya Zagaratski gewann mit Schwarz gegen die Katalanische Eröffnung von Jan Pubantz. Den dritten Sieg an den Spitzenbrettern holte IM Mieszko Mis in einem sehr dynamisch vorgetragenen Bogoinder gegen IM Nikolas Lubbe. Alle drei Sieger führen mit 6 Punkten aus den bisher 7 von 9 Runden. chess24 Offizielle Seite

Grand Prix in Berlin: Keymer verpasst Sieg

Vincent Keymer hat heute in seiner Gruppe C einen sehr ehrgeizigen und eigentlich sehr starken Auftritt hingelegt, aber leider den Sieg verpasst. Mit dem ehrgeizigen 4.e3 begegnete er dem Slawen von Daniil Dubov. Keymer rochierte lang, opferte den Bauern h2 und drückte den Zentrumsvorstoß e4 durch. Dubov reagierte mit 18...b4 falsch, was Keymer mit genauem Spiel wohl den Sieg gebracht hätte und mit 23.Td2 hätte er wohl die Partie zum Gewinn führen können. Am Ende stand dann ein sehr glückliches Remis für Dubov. Keymers Einstellung ist absolut richtig es wissen zu wollen. In der zweiten Partie in dieser Gruppe rang Levon Aronian den Inder Santosh Guijrathi Vidit in einer lange ausgeglichenen Stellung nieder. In Gruppe A gab es zwei langweilige Remis zwischen Andrey Esipenko-Alexander Grischuk und Etienne Bacrot-Hikaru Nakamura. In Gruppe B tat sich am meisten mit zwei Weißsiegen im Katalanen, der oft zu nachhaltigem und leichten Vorteil für Weiß führt. Eine brillante Positionsleistung zeigte Vladimir Fedoseev gegen Grigoriy Oparin und auch Radoslaw Wojtaszek siegte nach starker Leistung gegen Richard Rapport. Zwei ausgeglichene und gerechte Remis gab es in Gruppe D in Wesley So-Leinier Dominguez und Alexei Shirov-Pentala Harikrishna. chess24 




11 Spieler punktgleich vorne beim Chessemy Open

Das Chessemy Open in Reinstorf könnte nicht spannender sein nach 6 Runden und damit 3 Runden vor Schluss. Sage und schreibe 11 Spielerinnen und Spieler liegen gleichauf an der Spitze, darunter die einzige Dame Lara Schulze in dieser Führungsgruppe. Die kommende Runde wird die Spreu vom Weizen wieder etwas trennen und die Favoriten auf den Turniersieg herauskristallisieren. Neben Lara Schulze liegen Erik van den Doel, Nikolas Lubbe, Adam Kozak, Mieszko Mis, Ilya Zagaratski, Adrian Gschnitzer, Ruben Gideon Köllner, Jan Pubantz, Jonas Baum und Justin Tan vorne. Offizielle Seite

Battle of the Sexes: 53:47 für die Männer

Das außergewöhnliche Turnier des Geschlechterkampfes "Battle of the Sexes" ist nun Geschichte und nach anfänglicher Schwäche haben sich die Männer doch noch mit 53:47 relativ sicher durchgesetzt nach dem heutigen 6,5:3,5 durch Siege von Haria Ravi, Bobby Cheng und Bilel Bellahcene. Letzterer war auch der beste männliche Teilnehmer mit 7 Punkten aus den 10 Runden und das nach zwei Auftaktniederlagen. Die beste Dame nach dem Performance war Antoaneta Stefanova mit 3 Punkten aus 4 Partien. Die meisten Punkte auf der Damenseite holte Ex-Weltmeisterin Mariya Muzychuk mit 6,5 Punkten aus 10 Partien. chess24 Offizielle Seite 




Grand Prix in Berlin: Ding und Andreikin nehmen nicht teil

Ding Liren und Dmitrij Andreikin werden am ersten Turnier in Berlin, das am 4. Februar startet aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen. Ob die genannten Spieler aufgrund von gesundheitlichen Problemen oder lediglich Bedenken nicht teilnehmen, wurde nicht begründet. Ersetzt werden sie jedenfalls in Berlin durch Andrey Esipenko und Radoslaw Wojtaszek. Zum diesem Fide-Grandprix, das 3 Turniere umfasst, zwei davon in Berlin und eines in Belgrad, haben sich 16 Spieler qualifiziert, darunter sensationell unsere deutsche Nachwuchshoffnung Vincent Keymer. Die zwei besten Spieler qualifizieren sich dann für das Kandidatenturnier, das den WM-Herausforderer von Magnus Carlsen ermitteln wird. Das Turnier in Berlin ist in 4 Gruppen unterteilt. Gruppe A: Grischuk, Nakamura, Esipenko, Bacrot / Gruppe B: Rapport, Fedoseev, Wojtaszek, Oparin / Gruppe C: Aronian, Vidit, Dubov, Keymer / Gruppe D: So, Dominguez, Harikrishna, Shirov. Die jeweils Erstplatzierten kämpfen dann in einem Knockout. Wir wünschen Vincent Keymer alles Gute für dieses Weltklasseturnier in der deutschen Hauptstadt. Offizielle Seite

Battle of the Sexes: Männer bauen Führung auf

 Nach den ersten beiden klaren Niederlagen haben die Männer beim Geschlechterkampf in Gibraltar zu guter Form gefunden. Heute gab es ein knappes 5,5:4,5 für die Männer. Sieg auf Seiten der Frauen erzielten Antoaneta Stefanova und Mariya Muzychuk. Bei den Herren siegten Sabino Brunello, Haria Ravi und Bilel Bellahcene. Der Gesamtstand lautet nun 42,5:37,5 chess24

Chessemy Open in Reinstorf

Das Chessemy Open in Reinstorf ist ein derzeit laufendes gut besetztes Open mit sage und schreibe 169 Teilnehmern, einer tollen Zahl in diesen Zeiten. Organisator ist der Bremer Schachtrainer Jonathan Carlstedt. Chessemy ist eine Online-Schachakademie mit vielen interessanten Kursen um Kenntnisse und Spielstärke zu verbessern. Nach 4 Runden führen 4 Spieler mit optimaler Punkteausbeute, nämlich Chessemy Trainer IM Nikolas Lubbe, seiner Trainer-Kollege GM Ilya Zagaratski, GM Erik van den Doel (Niederlande) und IM Mieszko Mis (Polen). Melanie Lubbe, die natürlich ebenfalls wie ihr Mann bei Chessemy Training anbietet ist derzeit beste Dame mit 3,5 Punkten. Offizielle Seite chess24

Challenger: Überragender Start-Ziel-Sieg von Erigaisi

Arjun Erigaisi heißt der überragender Sieger des Challenger-Turniers in Wijk aan Zee. Heute ließ er nochmal einen Sieg folgenden und zwar gegen Marc-Andria Maurizzi zu großartigen 10,5 Punkten. Sehr starke Leistungen zeigten auch Thai Dai Van Nguyen und Jonas Buhl Bjerre mit 8,5 Punkten auf den Plätzen zwei und drei. Eine Erfahrung reicher ist Roven Vogel, der mit 4 Punkten sicher unter seinen eigenen Erwartungen blieb und Vorletzter wurde. Hinter ihm landete Jiner Zhu, die nur 3,5 Punkte sammeln konnte, aber mit ihren 19 Jahren noch viel Steigerungspotential hat. chess24

Magnus Carlsen gewinnt Tata Steel Masters

Magnus Carlsen hat das Tata Steel Masters bereits gestern nach einem schönen Schwarzsieg gegen Fabiano Caruana unter Qualitätsopfer in einem Rossolimo-Sizilianer vorzeitig gewonnen. Nach dem heutigen kampflosen Sieg gegen den Corona positiv getesteten Dubov beendete er den Turniersieg mit 9,5 Punkten. Den zweiten Platz holte der stark aufgetretene Shakhriyar Mamedyarov, der gestern glücklich gegen Vidit gewann und heute ein Kurz-Remis gegen Caruana folgen ließ zum Endscore von 8 Punkten. Punktgleich mit ihm landete Richard Rapport auf dem dritten Platz und ist nun auf Platz 10 der Weltrangliste. Der junge Praggnanandhaa schlug in der Schlussrunde Andrey Esipenko und holte gute 5,5 Punkte bei seinem ersten Weltklasseturnier. chess24

Damen führen knapp bei Halbzeit

Beim Battle of the Sexes in Gibraltar ist nun Halbzeit bei 5 gespielten Runden. Die Damen führen nach dem gestrigen 5:5 und der vorherigen 4,5:5,5-Niederlage immer noch mit 25,5:24,5. Schwachpunkt im Männerteam ist IM Bwalya, der erst 1 Remis aus 4 Partien geholt hat. Sabino Brunello ist mit 3,5 Punkten aus 5 Partien der bisher erfolgreichste Mann. Bei den Damen haben die Spielerinnen Pia Cramling, Irine Kharisma Sukandar, Mariya Muzychuk und Marsel Efroimski ein + 1 Score. chess24

Challenger: Arjun verwaltet Führung - Vogel verliert

Roven Vogel hat heute eine vermeidbare Niederlage gegen den Tabellenzweiten Thai Dai Van Nguyen kassiert und ist nun mit 3 Punkten Tabellenletzter gemeinsam mit Jiner Zhu. Bjerre gewann in einem Slaven gegen Volodar Murzin und zog wieder gleich mit dem Tschechen Nguyen. Marc-Andria Maurizzi hat sich nach der Niederlagenserie zu Beginn des Turniers gefangen und 3 Punkte aus den letzten 4 Runden geholt. Er brauchte nur 26 Züge um Daniel Dardha zu besiegen. Arjun Erigaisi spielte ein sicheres Remis gegen Erwin L'Ami in einem Katalanen und hat weiter 1,5 Punkte Vorsprung. chess24

Dubov positiv getestet

Für Daniil Dubov steht das Tata Steel Chess Masters unter keinem guten Stern. Nun ist der Russe positiv auf Covid getestet worden und hat das Turnier verlassen. Seine Form war auch nicht die Beste. In Runde 11 hat Richard Rapport dadurch kampflos gewonnen und rückte auf Platz 2 vor. Magnus Carlsen spielte Remis gegen Vidit und hat gewinnversprechende Fortsetzungen verpasst. Ein schönes Qualitätsopfer entschied das holländische Duell zwischen Jorden van Foreest und Anish Giri für den Jüngeren und Außenseiter. Einen überzeugenden Schwarzsieg schaffte Fabiano Caruana gegen Rameshbabu Praggnanandhaa. Der junge Inder kämpfte um Vorteil und hätte nach Zugwiederholungen wohl ein Remis bekommen. Die übrigen Partien endeten mit Remis. Carlsen führt mit 7,5 Punkten. Offizielle Seite

Challenger: Glückliches Remis für Roven Vogel

In der Challengergruppe tat sich heute nicht ganz so viel wie bei den Topspielern. Roven Vogel kann sehr glücklich sein mit seinem Remis heute gegen Erwin L'Ami in einer Damengambit Abtauschvariante. Die dänische Nachwuchshoffnung Jonas Buhl Bjerre ist gut in Form und heute schaffte er gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den zweiten Platz einen wichtigen Sieg gegen Rinat Jumabayev. Der Kasache ließ sich in einem Katalanen zu einem inkorrekten Qualitätsopfer hinreißen. Der indische Großmeister Ganguly schlug die Chinesin Zhu, die ihre Remischancen mit einem guten Zug im 30. Zug nicht nutzte und dann klar verlor. Sie liegt nun auf dem letzten Platz mit nur 2,5 Punkten. Die zweite Dame Polina Shuvalova holte ein verdientes Schwarzremis gegen den Tabellenführer Erigaisi. chess24

Masters: Drei Schwarzsiege

Die drei Führenden haben heute remis gespielt. Am lockersten war das schnelle Remis von Magnus Carlsen gegen Sergey Karjakin nach 16 Zügen. Wesentlich interessanter gestalteten sich die Punkteteilungen zwischen Giri und Duda und Shankland-Mamedyarov, in der es der Aserbaidschaner wieder mit dem Katalanen zu tun hatte. Seinen zweiten Partiegewinn feierte Teenager Praggnanandhaa ausgerechnet gegen seinen Landsmann Vidit mit den schwarzen Steinen. Vidit hatte lange Zeit leichten Vorteil aber einen sehr offen stehenden, gefährdeten König, das die Verteidigung enorm schwer machte und tatsächlich griff der erfahrenere Spieler fehl und musste die Segel streichen. Einen überraschenden Schwarzsieg gegen den mit Weiß normalerweise sehr stabilen Fabiano Caruana erreichte Richard Rapport, der den US-Amerikaner in einem damenlosen MIttelspiel überspielen konnte. Caruana hatte zur englischen Eröffnung gegriffen, was wieder eine Überraschung war wie schon gestern die französische Verteidigung. Einen verdienten Schwarzsieg, wenn auch am Ende etwas glücklich holte Nils Grandelius gegen Daniil Dubov, der immer interessantes Schach zeigt, aber keine gute Form zeigt in Wijk aan Zee. Den einzigen Weißsieg holte Andrey Esipenko nach sehr ruhiger, starker und positioneller Vorgehensweise in einem Italiener gegen Jorden van Foreest. Carlsen führt mit 7 vor Giri 6,5 und Mamedyarov 6 Punkten. chess24

Die Männer schlagen zurück mit 7:3

Beim Geschlechter-Team-Duell in Gibraltar haben die Männer zurückgeschlagen und überzeugend mit 7:3 die dritte Runde für sich entschieden, wonach die Frauen nur noch mit 16:14 führen. Für Siege sorgten GM Brunello gegen IM Houska, GM Bellahcene gegen GM Abdumalik, IM Rosen gegen GM Batsiashvili und GM Krysa gegen IM Mammadzada. Letzere Partie ist sehenswert wie der argentinische Großmeister mit Caro-Kann mit 5...ef6: die Initiative ergriffen hat. chess24 




Geschlechterkampf: Die Damen siegen erneut

Der Geschlechterkampf "Battle of the Sexes" in Gibraltar fand heute mit Runde zwei seine Fortsetzung und endete erneut mit dem klaren Ergebnis von 6,5:3,5 für die Damen. IM Irene Kharisma Sukandar gewann erneut und diesmal gegen IM Gillan Bwalya aus Sambia. GM Zhansaya Abdumalik gewann gegen den Vertreter Katars IM Husain Aziz und IM Gunay Mammadzada siegte gegen GM Bellahcene, der seine zweite Niederlage einstecken musste. chess24 

 

Challenger: Erigaisi nun mit 2 Punkten Vorsprung

Arjun Erigaisi zieht weiterhin einsam seine Kreise beim Challengerturnier in Wijk aan Zee. Nach seinem heutigen Schwarzsieg über Jiner Zhu führt er mit überragenden 8 Punkten aus 9 Runden. Er verdient es zweifellos im kommenden Jahr in der Mastersgruppe zu spielen. Er zeigt eine erstaunliche Reife in seinem Spiel. Jonas Buhl Bjerre gewann nach starker Leistung gegen den erfahrenen GM Ganguly aus Indien. Seinen ersten Partiegewinn schaffte endlich Marc-Andre Maurizzi gegen Lucas van Foreest. Alle anderen Partien endeten mit Remis. Roven Vogel spielte Remis gegen Shuvalova und steht bei 2,5 Punkten wie auch Maurizzi und Zhu. chess24

Masters: Carlsen gewinnt Spitzenspiel

Weltmeister Magnus Carlsen hat heute den Grundstein für den Turniersieg beim Tata Steel Masters gelegt, indem er den vor der Partie ärgsten Konkurrenten Shakhriyar Mamedyarov in einem Katalanen geschlagen hat. Der Aserbaidschaner schien gut vorbereitet zu sein, aber Carlsen hat dieses System wohl sehr tief analysiert in seiner Vorbereitung auf den WM-Kampf gegen Nepomniachtchi. Mamedyarov versäumte es den stärksten Zug 14...Sb4 zu spielen und büßte anschließend die Qualität ein wonach es ein leichtes Spiel für Carlsen war, wie dieser eindrucksvoll demonstrierte. In dieser 9. Runde hat es drei weitere Favoritensiege gegeben. Anish Giri gewann nach suboptimaler Verteidigung seines Gegners Sam Shankland und ist nun der direkte Verfolger von Magnus Carlsen. Teenager Rameshbabu Praggnanandhaa entschloss sich in seiner Partie gegen Sergey Karjakin unnötigerweise zu einem Qualitätsopfer statt seinen leichten Stellungsvorteil nach einem Londoner System solide zu verwalten. Letztendlich setzten sich die Erfahrung und die Mehrqualität durch. Mit einer großen Eröffnungsüberraschung wartete Fabiano Caruana auf mit der Verwendung der Französischen Verteidigung gegen Nils Grandelius. Schnell schaffte es der US-Amerikaner Gegenspiel zu kreieren und die Initiative zum verdienten Partiegewinn zu halten. Jan-Krzysztof Duda hat nicht die allerbeste Form mit nach Wijk aan Zee gebracht. Heute verpasste er es seine Gewinnstellung in einen ganzen Punkt umzumünzen. Auch Van Foreest gegn Dubov hätte wohl mehr herausholen können. Es führt Carlsen mit 6,5 vor Anish Giri mit 6 Punkten. chess24 




Battle of the Sexes

Das Gibraltar Chess Festival mit dem großen und immer stark besetzten Turniers muss leider auch dieses Jahr ausfallen aufgrund der Pandemie. Als Ersatz wird das Turnier Battle of the Sexes ausgetragen, das zwischen den Geschlechtern an 10 Brettern ausgetragen wird. Die eingeladenen Spielerinnen und Spieler wurden so ausgewählt, dass sich die Elostärke in etwa die Waage hält. Nach dem ersten Tag führen die Damen überraschend klar mit 6,5:3,5. IM Irine Kharisma Sukandar schlug GM Sabino Brunello, GM Pia Cramling siegte gegen GM Bilel Bellahcene. Auch die GM Joe Gallagher und IM Eric Rosen wurden Opfer weiblicher Spielstärke in Persona GM Olga Girya und IM Marsel Efroimski. Nur IM Balazs Csonka hielt die Fahne der Männer hoch und gewann gegen IM Jovanka Houska. Das Duell ist auf 10 Runden angesetzt. Offizielle Seite

Masters: Mamedyarov und Carlsen gleichauf

Shakhriyar Mamedyarov läßt nicht locker und bestätigt seine gute Form mit einem schönen Sieg gegen Rameshbabu Praggnanandhaa. Carlsens Schwarzpartie gegen Sam Shankland verflachte zu sehr und endete bereits nach 35 Zügen mit klarem Remis. Die Verfolger sind rangerückt. Anish Giri gewann nach sehr mutigem Figurenopfer gegen Andrey Esipenko mit den schwarzen Steinen in einem Italiener. Der junge Russe verpasste mehrmals die beste Verteidigung. Eine interessante Eröffnung, zeigten Vidit und Grandelius, bei der sich der Inder dynamisch und stark zeigte und verdient gewann. Richard Rapport zeigte heute mit der Französischen Verteidigung gegen Sergey Karjakin, dass diese klassische Eröffnung immer noch ihre Berechtigung in der Weltklasse hat. Er wenig Mühe ein Remis zu holen. Daniil Dubov spielte Remis gegen Duda nach dem gestrigen kampflosen Verlust. Caruana-van Foreest endete ebenfalls mit einem gerechten Remis. chess24

Challenger: Erigaisi enteilt - Vogel fällt zurück

Der 18-jährige Inder Arjun Erigaisi ist nach wie vor der Dominator beim Challenger Turnier in Wijk aan Zee. Mit nunmehr 7 Punkten aus 8 Runden nach seinem heutigen Sieg gegen den Dänen Jonas Buhl Bjerre hat er beste Chancen auf den Turniersieg aber noch sind 5 Runden zu spielen. Verfolger mit 1,5 Punkten Rückstand sind die sehr solide spielenden Rinat Jumabayev und Thai Dai Van Nguyen. Roven Vogel ist nach seinem heutigen Sieg gegen Jiner Zhu auf den vorletzten Platz mit nur 2 Punkten zurückgefallen. Nur Andre-Marc Maurizzi liegt noch hinter ihm, gegen den er noch antreten muss. chess24 




Dubov weigerte sich eine Maske zu tragen

In der gestrigen 7. Runde des Tata Steel Masters kam es zu einem Eklat als sich Daniil Dubuv weigerte eine Maske gegen Anish Giri zu tragen. Der Veranstalter bestand jedoch darauf, weil ein Begleiter von Dubov positiv auf Corona getestet war. Dubov berief sich auf die Turnierbestimmungen, nach denen das Spielen ohne Maske für ok befunden wird. Ein kurz vor der geplanten Partie gemachter Schnelltest war auch negativ ausgefallen. So kam es, dass Dubov nicht antrat. Wie man heute sieht ist er in Runde 8 wieder angetreten, da ein PCR-Test ebenfalls negativ ausgefallen war. Nun zum Sportlichen: Magnus Carlsen steht an der Spitze des Feldes mit nunmehr 5 Punkten, da er gestern einen überzeugenden Sieg gegen den Turnier-Youngster Rameshbabu Praggnanandhaa. Einen Rückschlag erhielt Vidit nach seiner berechtigten Niederlage gegen Jorden van Foreest. Endlich seinen ersten Sieg holte Fabiano Caruana gegen Jan-Krzysztof Duda mit den schwarzen Steinen. Er steht nun bei 3,5 Punkten. Mamedyarov ist Zweiter mit 4,5 Punkten nach seinem Remis gegen Rapport. chess24

Masters: Mamedyarov und Rapport schließen auf

Shakhriyar Mamedyarov hat heute in Runde 5 des Tata Steel Masters einen verdienten Partiegewinn mit Schwarz im offenen Spanier gegen Jorden van Foreest errungen. Auch Richard Rapport gewann gegen Praggnanandhaa nach interessantem Kampf. Beide Sieger haben nun 3,5 Punkte wie Vidit, der relativ mühelos mit Schwarz gegen Giri remisierte. Kurios war der Schluss in der Partie Duda-Karjakin. Der Pole stand auf Gewinn, gab aber in der für Karjakin hoffnungslosen Stellung Remis. Nils Grandelius und Magnus Carlsen lieferten sich einen tollen Kampf mit beidseitigen Chancen, aber am Ende wurde es Remis wie die übrigen Partien. Mitfavorit Fabiano Caruana kommt nicht vom Fleck. Heute verpasste er mehrere Gewinnchancen gegen Andrey Esipenko. Offizielle Seite

 

Challenger: Erigaisi schlägt Vogel

 In der Challengergruppe tat sich nach zwei Partiegewinnen an der Spitze und am Tabellenende etwas. Arjun Erigaisi bezwang Roven Vogel mit einem Koenigsinder in nur 31 Zügen zur alleinigen Tabellenführung und Meiner Zhu gab die rote Laterne nach ihrem Schwarzsieg über Maurizzi an den jungen Franzosen ab.OffizielleSeit