Kandidatinnen-Finale: Tan schlägt Lei in Partie 1

Das Kandidatinnenfinale zwischen Tingjie Lei und Ex-Weltmeisterin Zhongyi Tan hat in Chongqing (China) begonnen. In 6 klassichen Partien wird die Herausforderin für die amteirende Weltmeisterin Wenjun Ju ermittelt. Sollte danach Gleichstand herrschen muss ein Tiebreak entscheiden. Gleich in Partie 1 kam es  nach englischer Eröffnung zu einer interessanten und hochriskant geführten Weißpartie von Zhongyi Tan, die einen Bauern für Initiative opferte. Die Engines sehen eher Schwarz leicht im Vorteil, aber die Verteidigung ist für Schwarz nicht leicht. Nach einem weiteren Bauernopfer von Tan verlor Lei den Überblick und machte mit 30...De6:?? den entscheidenden Fehler wonach Tan eine Figur gewann und keine Mühe hatte zum 1:0 zu vollenden. Offizielle Seite

EM: Arabidze und Kiolbasa mit besten Chancen auf den Titel

Die beiden internationalen Meisterinnen Meri Arabdize aus Georgien und Oliwia Kiolbasa aus Polen führen mit je 8 Punkten die Tabelle vor der Schlussrunde der Europameisterschaft an und haben beste Chancen auf den Titel. Aller Voraussicht nach wird es also eine Überraschungssiegerin geben. Arabidze schlug mit Weiß die Französin Pauline Guichard und Kiolbasa konnte ihre Landsfrau Aleksandra Maltsevskaya mit den schwarzen Steinen besiegen. Die besten deutschen Spielerinnen sind Dinara Wagner, Lara Schulze und Fiona Sieber mit je 6 Punkten. Lara Schulze gewann souverän, Dinara Wagner nutzte ihre Chancen nicht und spielte nur Remis und Fiona Sieber hätte auf jeden Fall ein Remis verdient gehabt. Eine katastrophale Leistung zeigte Josefine Heinemann, die schon nach 17 Zügen auf Verlust stand und sich einem Eloverlust von 63 Punkten gegenüber sieht. Hanna Marie Klel gewann sicher. Die beiden Tabellenführerrinnen stehen zurecht an der Spitze und haben bisher eine solide reife Leistung gezeigt. Man darf gespannt sein, wer sich am Ende den Titel holt. chess-results 




Frauen Grand Prix: Retourkutsche von Goryachkina

Nach den unsäglichen Ereignissen vor Beginn des Frauen Grand Prix Turniers in Neu-Delhi mit zahlreichen organisatorischen Fehlern, die im Grunde Respektlosigkeit gegenüber dem Frauenschach ausdrückten, kam es zu einer berechtigten Reaktion von Aleksandra Goryachkina, die wohl gesessen hat. Der Organisationsleiter bemühte sich um Wiedergutmachung und wollte vor Beginn der ersten Runde die verbliebenen 10 Spielerinnen mit Handschlag begrüßen. Aleksandra Goryachkina verweigerte ihm den Handschlag und servierte ihm damit eine Retourkutsche. Man kann davon ausgehen, dass derartige organisatorische Fehler bei einem Grand Prix Turnier der Männer nicht passiert wären. Schach wurde auch gespielt und in zwei Runden gab es bisher nur einen Sieg von Bibisara Assaubayeva mit Schwarz gegen Vaishali Rameshbabu. Offizielle Seite

EM: Vierter Sieg in Folge für Fiona Sieber

Zunächst die sehr positive Nachricht: Fiona Sieber hat ihren vierten Sieg in Folge gefeiert und zeigt sich nach wie vor sehr kämpferisch ohne ein einziges Remis. Sie hat nun 6 Punkte aus 9 Runden. Sie schlug etwas glücklich die mehrfache französische Landesmeisterin Sophie Millet nach beidseitig schlechter Eröffnungsbehandlung in einem klassischen Sizilianer. Ansonsten lief es nicht gut für die deutschen Akteurinnen. Ihre erste Niederlage und das mit Weiß musste Dinara Wagner in einem Königsinder gegen Stavroula Tsolakidou einstecken. Auch Lara Schulze verlor und das völlig unnötig gegen Inna Gaponenko. Hanna Marie Klek verlor gegen  Lile Koridze und schließlich kassierte auch Josefine Heinemann erneut eine Niederlage und zwar gegen Mihaela Sandu - Eloverlust nun fast 48 Punkte. chess-results 




Mr. Perfect: Leon Luke Mendonca gewinnt HIT-Open

Der im vor ca. 2 Wochen 17 Jahre alt gewordene indische GM Leon Luke Mendonca pflügte durchs gut besetzte 27. HIT-Open im slowenischen Nova Gorica. Er gewann alle 9 Partien und zeigte seine Extraklasse in diesem Feld. Das bedeutete eine Eloperformance von unfassbaren 3196. Den zweiten und dritten Platz holten GM Sabino Brunello (Italien) und GM Marko Tratar aus Slowenien mit je 6,5 Punkten. chess24

Katastrophaler Fehler entscheidet American Cup

Tagelang hatten Wesley So und Hikaru Nakamura auf Augenhöhe um den Turniersieg beim American Cup gerungen und dann passierte nach dem anstrengenden Turnier ein katastrophaler Fehler von Wesley So. In einer ausgeglichenen Stellung nahme er nach einem Blackout den völlig vergifteten Bauern auf d2 im 17.Zug um nach Tfd1, Db2 und Sc4 festzustellen, dass seine Dame gefangen war. Damit hatte Nakamura mit 2,5:1,5 gewonnen und ist durch einen zusätzlichen Bracketbonus um 60 000 Dollar reicher geworden. chess24

EM der Frauen: Führungswechsel

Gestern gab es bei der EM der Frauen einen Führungswechsel. Die führende Polin Oliwia Kiolbasa erwischte einen schlechten Tag und verlor recht klar gegen die Georgierin Meri Arabidze mit Weiß in einem Spanier. Die Landsfrau von Kiolbasa Aleksandra Maltsevskaya machte es besser und siegte gegen Yulia Osmak. Die beiden genannten siegreichen Spielerinnen führen jetzt mit je 6,5 Punkten. Dinara Wagner bleibt nach dem Schwarzremis gegen Alina Bivol weiter ungeschlagen und steht bei 5,5 Punkten. Lara Schulze versäumte in einem C3-Sizilianer im 13. Zug eine schöne Möglichkeit gegen Sabrina Vega Gutierrez klaren Vorteil zu erhalten und nach der schwächeren Fortsetzung wurde es Remis. Sie hat nun 5 Punkte. Fiona Sieber spielte eine starke Partie mit Schwarz und gewann gegen Marta Garcia Martin und steht nun auch bei 5 Punkten. chess-results

Wesley So erzwingt weiteres Match gegen Nakamura

Mit einem 3:1 gegen Hikaru Nakamura hat Wesley So beim Finale des American Cups ein weiteres Match gegen seinen Konkurrrenten erzwungen. Die Entscheidung fiel in den beiden spannenden und hart geführten Rapid-Partien, in der So das glücklichere Ende für sich hatte. Es hätte auch anders ausgehen können. Nun geht es im nächsten Match um alles und eine Entscheidung wird fallen. Den American Cup der Damen gewann Irina Krush im Finale gegen die erst 13-jährige Alice Lee. chess24

Unprofessionalität und Chaos beim Fide Grand Prix in Neu Delhi

Das dritte Turnier des Frauen Fide Grand Prix hätte längst in Indiens Metropole starten sollen, doch es war anders gekommen. Die Muzychuk-Schwestern zogen im Grunde erwartbar zurück, weil Sie nicht gegen Russinnen spielen wollen. Dann folgte Zhansaya Abdumalik aus Kasachstan und in der Folge zog auch Deutschlands Nummer Eins Elisabeth Pähtz zurück und der deutsche Schachbund stützte diese Enscheidung. Es war keine Fairness bezüglich der gerechten Farbverteilung geboten und die Unprofessionalität der Veranstalter frappierend. Keine Abholung der Spielerinnen und langes warten auf Zimmer und Einchecken waren unzumutbar für Spielerinnen, die eine lange Anreise hinter sich hatten. So findet der Grand Prix nun mit nur 10 Spielerinnen statt. Chaos pur und der Fide-Präsident, der keinen einzigen Repräsentanten des Weltschachbundes schickte, entschuldigte sich dafür, was an der verfahrenen Situation nichts änderte. Ein Armutszeugnis sowohl für die Fide als auch für das Schachland Indien. schachbund

EM: Tripleführung für Polinnen

Die polnischen Spielerinnen agieren bei der Europameisterschaft der Frauen in Montenegro außerordentlich erfolgreich und haben derzeit die Tripleführung inne. 6 Punkte nach 7 Runden hat allerdings bisher nur Oliwia Kiolbasa erspielt. Sie liegt vor ihren Kolleginnen Monika Socko und Aleksandra Maltsevskaya mit je 5,5 Punkten. Zum Verfolgerquartett gehören auch Yulia Osmak und Meri Arabidze. Dinara Wagner spielt weiterhin stark und steht bei 5 Punkten und einer Performance von 2482 Elo. Zweitbeste Deutsche ist überraschenderweise nun Lara Schulze nach ihrem mäßigen Start. Sie schlug zuletzt die starke Russin Olga Badelka und hat jetzt 4,5 Punkte. Alle anderen deutschen Spielerinnen schlagen sich derzeit mit einem teils deutlichen Elomiinus hinsichtlich ihrer Performance herum und versuchen dieses zu minimieren. chess-results 




Österreich Bundesliga: Berchtenbreiter vernichtet Esipenko

Eine hochinteressante Nachricht möchten wir bei gerade noch laufenden Partien der Österreichischen Bundesliga liefern. Der gefährliche bayerische Taktiker IM Max Berchtenbreiter hat in einer tollen Opferpartie GM Andrey Esipenko geradezu vernichtend geschlagen. Eine äußerst sehenswerte Partie für Freunde der Schach-Romantik. Auch der Sieg von Niklas Huschenbeth gegen GM Abasov kann sich sehen lassen. chess24

American Cup: So siegt gegen Aronian

Gegen die Berliner Verteidigung im Spanier hat sich schon mancher ganz Großer die Zähne ausgebissen wie man am WM-Kampf Kasparov-Kramnik gesehen hat. Sie ist prädestiniert für brillante Positionsspieler und deshalb auch für Wesley So bestens geeignet Angriffsspieler auflaufen zu lassen. Levon Aronian hat es im Finale des Eliminations-Bracket jedoch sehr übertrieben mit dem Risiko und So nahm einfach alles mit was an Bauern und Qualität herumstand ohne dass Aronian je Kompensation dafür gesehen hat. Eine unbegreifliche Performance von Aronian. Das war die entscheidende Partie in diesem "Verlierer-Finale" des American Cups und So gewann mit 2,5:1,5. Nun kann So nochmal versuchen Hikaru Nakamura zu schlagen, der bisher einen überaus souveränen Eindruck gemacht hat. chess24 




Nakamura besiegt So

Hikaru Nakamura ist in sehr guter Form und hat im, man muss sagen ersten Finale des Champions-Brackets Wesley So mit 4:2 geschlagen. Da die Regularien auch dem Sieger der Verlierer eine zweite Chance einräumen im sogenannten Eliminations-Bracket, geht es für Wesley So nun gegen Levon Aronian, der gegen Leinier Dominguez in diesem Finale mit 1,5:0,5 siegte. Sollte Nakamura gegen den Sieger dieses Finals im ersten Match verlieren, hat er seinerseits die Chance auf ein zweites Match. Offizielle Seite

EM: Wagner glücklich zum Remis

Bisher läuft es für die stärkste deutsche Schachspielerin, die bei der EM teilnimmt, bestens. In Runde 5 stand Dinara Wagner auf Verlust, ihre Gegnerin erkannte das jedoch nicht, machte einen schwachen Zug und man einigte sich auf Remis. Sehr glücklich für die nun Sechstplatzierte Dinara Wagner (4 Punkte) gegen Lilit Mkrtchian. Es führt nun das Duo IM Oliwia Kiolbasa (Polen) und IM Irina Bulmaga (Rumänien) mit je 4,5 Punkten. Josefine Heinemann und Lara Schulze liegen bei 3 Punkten. chess-results 




EM: Irina Bulmaga in Führung

Die Rumänin IM Irina Bulmaga ist die einzige Spielerin bei der Europameisterschaft in Petrovac (Montenegro), die noch ohne Verlustpunkt ist. Sie schlug mit Schwarz die  Polin IM Aleksandra Maltsevskaya. In einem erneuten innerdeutschen Duell schlug die favorisierte WGM Dinara Wagner ihre Kollegin WGM Josefine Heinemann in einem Semi-Slawen überzeugend. WGM Hanna Marie Klek verlor gegen GM Valentina Gunina nach eigentümlicher Behandlung des Damengambits. Weit unter ihrer Normalform spielt WIM Lara Schulze, die klar auf Gewinn stand, aber das Endspiel gegen WFM Emylia Dylag aus Polen zum Remis verdarb. WGM Dinara Wagner hat morgen die Gelegenheit mit den weißen Steinen gegen IM Lilit Mkrtchian aus Armenien nachzulegen und sich vorne festzusetzen. Am Spitzenbrett kommt es zur Paarung Bulmaga-Socko. chess-results 




EM: Wagner schlägt Schulze

Unglücklicherweise kam es gestern in Runde 2 der Frauen-Europameisterschaft gleich zu einem Aufeinandertreffen von zwei starken deutschen Spielerinnen. Dinara Wagner traf auf Lara Schulze. Die Favoritin zeigte sich zwar in der Eröffnung nicht besonders gut vorbereitet, aber auch Lara Schulze versäumte schon im 7. Zug mit Sc6 einen im Grunde geschenkten Entwicklungszug. Trotzdem enstand eine ausgeglichene Stellung. Schulze bekam einen Isolani und machte den Fehler weitere Figuren abzutauschen statt auf Figurenspiel zu setzen und stand schon nach 17 Zügen auf Verlust und verlor. Einen klaren Sieg konnte Hanna Marie Klek gegen Marija Mia Maras verbuchen und auch sie hat 2 Punkte nach 2 Runden. Fiona Sieber verlor gegen die starke Russin IM Alina Bivol. Josefine Heinemann bekam es mit der überraschend starken Salomeja Zaksaite zu tun und kam über ein Remis nicht hinaus. Schöne Remis-Resultate gegen starke Gegnerinnen erzielten Johanna Blübaum und Maja Patricia Buchholz.chess24

Meister der zweiten Ligen stehen fest

 

Die neuen Meister der zweiten Ligen stehen seit gestern fest. Es wird ein paar neue Vereine in der ersten Liga geben, die erstmals absolute Höhenluft schnuppern können. Im Norden setzte sich das Team des SV Glückauf Rüdersdorf durch, das aussschließlich mit polnischen Schachfreunden angetreten ist. Im Westen war es der SC Heimbach-Weis-Neuwied, der sich den Aufstieg mit zwei Punkten Vorsprung und überragenden Brettpunkten verdient hat. In der Oststaffel ist es ein alter Bekannter der 1. Bundesliga, der sich ungeschlagen durchsettzen konnte, nämlich MSA Zugzwang und im Süden ist es der SC Ötigheim, der sich ohne Verlustpunkt in überragender Manier durchsetzte. Offizielle Seite 




Schachbundesliga Runde 11

Die 11. Runde war nicht die Runde der Schachfreunde Berlin. In einem sehr wichtigen Duell im Kampf gegen den Abstieg gegen den Münchener SC von 1836 gingen die Hauptstädter mit 1:7 unter und stehen nun auf einem Abstiegsplatz während die Münchener diese verlassen konnten. Bayern München konnte ebenfalls einen wichtigen Sieg landen und zwar mit 4,5:3,5 gegen den HSK, bleibt aber trotzdem auf einem Abstiegsplatz. Es wird in dieser Saison sehr spannend, da fast jedes Team zu Überraschungen fähig ist. An der Spitze bleibt der 2-Punkte-Abstand zwischen Baden-Baden und Viernheim bestehen. Baden-Baden siegte mit 6,5:1,5 und dabei durfte Vincent Keymer erfolgreich Turmendspiele üben gegen Valentin Buckels. Viernheim erkämpfte sich ein knappes 4,5:3,5 gegen das starke Kirchweyhe, das seinerseits längst nicht aus dem Schneider ist in Sachen Abstiegsfrage. Solingen schlug den Tabellenletzten Schönaich mit 6:2 und auch der Vorletzte Deggendorf verlor mit 2,5:5,5 gegen Dresden. Remagen Sinzig kämpfte heroisch gegen die an jedem Brett überlegenen Gegner aus Bremen, konnte aber die 3,5:4,5-Niederlage nicht verhindern. Schließlich gab es 4:4-Unentschieden zwischen Deizisau und Kiel. Am 1. und 2. April folgen die Runden 12 und 13. Ergebnisdienst

American Cup: Halbfinalisten stehen fest

Nach seinem starken Auftaktsieg gegen Samuel Sevian hat sich Hikaru Nakamura die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen und nach einem spektalärem Remis das Halbfinale nach nur zwei Partien erreicht. Verdient weitergekommen ist auch Leinier Dominguez gegen Levon Aronian, der es seinem Gegner zu einfach machte und kompensationslos ein mächtiges Läuferpaar überließ und sang und klanglos in der letzten Partie zum 1,5:2,5 verlor. Siege mit diesem Ergebnis holten auch Fabiano Caruana gegen Ray Robson und Wesley So gegen Sam Shankland. chess24 

Schachbundesliga: Umkämpfte Duelle - Viernheim verliert

In Runde 10 der Schachbundesliga kam es gestern zu erbittert hart geführten Duellen zwischen den Teams was sich in zahlreichen engen Ergebnissen ausdrückte. Meister Baden-Baden rang Solingen mit 4,5:3,5 sehr knapp nieder. Alexander Naumann hätte mit einem überraschenden Schwarzieg gegen Arkadij Naiditsch für ein 4:4 sorgen können, aber er verdarb die klare Gewinnstellung zum Remis. Der einzige ernsthafte Verfolger von Baden-Baden ist immer noch Viernheim, obwohl das Team gestern seine erste Niederlage, nämlich ein 3:5 gegen Bremen erleiden musste. Neuer Drittplatziertzer ist jetzt Deizisau nach einem 5:3 über den HSK. Kirchweyhe kam mit 4,5:3,5 gegen Remagen Sinzig zu einem knappen und wichtigen Sieg. Auch am Tabellenende tut sich einiges. Die beiden Teams Tabellenletzten haben den Kampf um den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. Der TSV Schönaich besiegte Mülheim Nord mit 4,5:3,5 und auch Deggendorf schlug zu und rang die Schachfreunde Berlin mit 4,5:3,5 nieder. Es müssen jedoch weitere Siege beider Teams her um den Klassenerhalt doch noch zu schaffen. Auf den Abstiegsplätzen stehen auch die beiden Münchner Teams. Bayern verlor gegen Kiel mit 3:5 und der Münchener SC von 1836 ging gegen Dresden mit 1,5:6,5 klar unter. Offizielle Seite 




EM der Frauen: Guter Start für deutsche Damen

Heute begann die Europameisterschaft der Frauen in Petrovac, einer kleinen Küstenstadt in Montenegro. Die deutschen Farben vertreten Dinara Wagner, Josefine Heinemann, Hanna Marie Klek, Lara Schulze, Fiona Sieber, Johanna Blübaum und Maja Patricia Buchholz. Die fünf erstgenannten starken deutschen Spielerinnen waren in ihren Auftaktpartien Favoritinnen und gewannen allesamt. Johanna Blübaum verlor und ist zum Lernen in Montenegro. Vielleicht können sich die Damen Medaillenchancen erspielen, denn viele europäischen Spitzenspielerinnen fehlen und einige haben schon Federn gelassen und werden vielleicht noch Federn lassen, denn einige Partien laufen noch. Die Turnierfavoritin Bela Kotenashvili aus Georgien musste bereits ein überraschendes Remis gegen ihre Kontrahentin Miruna-Daria Lehaci aus Rumänien hinnehmen. Einen unfassbaren Fehler beging Mitfavoritin Valentina Gunina in einem total gewonnenen Läuferendspiel. Auch sie musste sich mit Remis begnügen gegen Nadya Toncheva und Marcel Efroimski aus Israel verlor als klar elostärkere Spielerin gegen Salomeja Zaksaite aus Litauen. Offizielle Seite 




American Cup: Nakamura startet mit Sieg

Der 2022 ins Leben gerufene American Cup startete gestern mit seiner zweiten Auflage. Hikaru Nakamura unterstrich gleich in der ersten Partie gegen Samuel Sevian seine Ambitionen und gewann nach starker positioneller Leistung in einem Spanier. Einen Sieg verpasste Levon Aronian gegen Leinier Dominguez in einem Damengambit. Mit 44.Tg7 wäre er auf Gewinn gestanden. Ausgeglichen verliefen die ersten Partien in den Duellen Wesley So-Samuel Shankland und Fabiano Caruana-Ray Robson. Das Turnier wird im doppelten Knockout-System ausgetragen. Zuerst im klassischen Schach und dann im Rapidschach. Offizielle Seite

Chessable Masters Playin

Ein Event folgt kurz auf den Anderen. Nach der Europameisterschaft folgte der Beginn des sogenannten Chessable Playin, die Qualifikation für das Chessable Masters. Die Regularien zu erklären ist eine Wissenschaft für sich. Vorqualifiziert für das Masters sind Magnus Carlsen, Hikaru Nakamura, Fabiano Caruana und Wesley So. Das Playin, das in den letzten Tagen stattfand wurde von Vietnams Nummer Eins Quang Liem Le mit 7,5 Punkten gewonnen. Levon Aronian und Vladimir Fedoseev landen auf den Plätzen 2 und 3 mit je 7 Punkten. Als vierter  Spieler hat sich Vladislav Artemiev mit 6,5 Punkten für das große Knockout Finale qualifiziert. Vincent Keymer landete als bester Deutscher auf dem 10. Platz mit 6,5 Punkten. Es nahmen mehr als 140 Spieler daran teil. Offizielle Seite

Wesley So gewinnt Armageddonfinale in Berlin

Zur Freude der Profis sprießen die Turniere aus dem Boden. In Berlin gab es nun das Argmageddon-Finale Amerikas, das von Weltklassespieler Wesley So gegen Sam Shankland (beide USA) gewonnen wurde. Die beiden haben sich damit auch für das Grand Final im September qualifiziert. Offizielle Seite

IM Sayantan Das gewinnt Chessemy Open

Der indische IM Sayantan Das hat das Chessemy Open vor dem punktgleichen IM Nikolas Lubbe (SF Neuberg), beide mit je 7 Punkten, gewonnen. In der Schlussrunde genügte beiden Spitzenreitern ein Remis um vorne zu bleiben. Den dritten Platz sicherte sich GM Vladimir Baklan aus der Ukraine. Beste Dame wurde WGM Nutakki Pruyanka aus Indien mit Platz 12 und 6 Punkten. chess-results