Der tschechische Großmeister Vladimir Talla gewinnt als Elofavorit das Stare Mesto Open. Stare Mesto ist eine Stadt in Tschechien nahe der slowakischen Grenze. Talla siegt mit 7,5 Punkten aus 10 Runden vor seinen punktgleichen Landsmännern IM Stanislav Jasny und IM Martin Cerveny. Der deutsche IM Sebastian Plischki bliebt mit 6,5 Punkten und Rang 10 etwas unter seinen Möglichkeiten. Offizielle Seite

Der niederländische Großmeister Loek van Wely hat einen souveränen Start-Ziel-Sieg in Vlissingen beim Hogeschool Zeeland Open mit 8 Punkten errungen. Unter den 262 Teilnehmern erreichten drei Spieler die beachtliche Punktezahl von 7,5. Rang zwei geht an den Italiener GM Alberto David vor GM Ernst Sipke (Niederlande) und GM Zeng Chongsheng. Bester Deutscher wurde nach starker Leistung IM Maximilian Berchtenbreiter aus Rosenheim mit 6,5 Punkten und Platz 13. chess-results

Runde sieben war die dritte, die mit fünf Remis endete. Die längste Partie des Tages gab es zwischen Fabiano Caruana, der auch in ausgeglichener Stellung noch um Vorteil kämpfte und Ding Liren alles abverlangte, bis der Chinese schließlich doch ein Remis erreichte. In den übrigen Partien spielten die Kontrahenten einwandfreie Partien und neutralisierten sich völlig. Wesley So behält seine Führung vor Anand und Topalov. Offizielle Seite

Großmeister Felix Levin (SV Mülheim-Nord) hat einen Turniersieg in Erice auf der Insel Sizlien errungen. Er holte beim Schachfestival Terre degli Elimi 6,5 Punkten und gewann vor den punktgleichen GM Jan Werle und FM Tycho Dijkhuis (bede Niederlande). Offizielle Seite

Mit einem klaren Partiegewinn mit der englischen Eröffnung über den Tabellenführer Vesselin Topalov hat Wesley So selbst die Führung beim Sinquefield-Cup mit 4 Punkten übernommen. Einen klaren und ersten Sieg in diesem konnte Vachier-Lagrave über Levon Aronian feiern. Erstaunlich wie sich Aronian mit Weiß in einem Symmetrie-Engländer überspielen ließ. Ebenfalls einen ersten Sieg schaffte Ding Liren, der den Tabellenletzten Peter Svidler schlug. Nakamura-Caruana und Giri-Anand endeten mit gerechten Remis. Topalov bleibt trotz der Niederlage gemeinsam mit Anand auf dem geteilten zweiten Platz. Offizielle Seite

Der 21-jährige Peruaner GM Jorge Cori gewinnt mit 7,5 Punkten das Andorra-Open einen halben Punkt vor seinem legendären Landsmann GM Julio Granda Zuniga, der überraschend seine Schlussrunden-Weißpartie gegen den Franzosen GM Maxime Lagarde verlor. Der Franzose katapultierte sich damit auf den dritten Platz mit 7 Punkten. chess-results

Das stark besetzte 42. Open in Badalona fand im kubanischen GM Isan Reynaldo Ortiz Suarez einen klaren Sieger mit überragenden 8 Punkten aus 9 Runden. Einen ganzen Punkt dahinter platzierten sich GM Fernando Peralta (Argentinien) und Himanshu Sharma (Indien) auf den Plätzen zwei und drei. Bester Deutscher wurde FM Frank Buchenau (SK Lister Turm) mit guten 5,5 Punkten und Rang 24. chess-results

Bei der 20. Auflage des Hoogeschool Zeeland Opens macht gerade die Nr. 78 der Setzliste Furore. Der titellose Chinese Yuan Ye mit Elo 2166 gewann die ersten fünf Partien und schlug dabei sage und schreibe vier Internationale Meister. Nur noch ein weiterer Spieler hat eine weiße Weste, nämlich GM Loek van Wely und er wird den 16-jährigen Chinesen in Runde sechs "testen". IM Patrick Zelbel (Dortmund) liegt mit 4,5 Punkten in der Verfolgergruppe. Elofavorit Sasikiran Krishnan hat bereits zwei Remis abgegeben. chess-results

Großmeister Andrei Istratescu, der aus Rumänien stammt und seit einigen Jahren unter französischer Flagge startet, hat in seiner alten Heimat Rumänien die Führung beim Arad Open übernommen. Arad ist eine Großstadt im äußersten Westen. Einen halben Zähler hinter ihm mit 6 Punkten liegen die beiden Rumänen GM Vlad-Cristian Jianu und FM Mihnea Costachi. chess-results

Vesselin Topalov hat mit einem etwas glücklichen Sieg über Ding Liren die Führung beim Sinquefield-Cup in St. Louis mit 3,5 Punkten nach 5 Runden übernommen. Der Chinese hatte hart gekämpft und im Endspiel beste Chancen auf die Punkteteilung, doch er patzte böse und verlor. Fast alle Partien endeten mit gerechten Remis. Nur Fabiano Caruana hätte vermutlich mehr herausholen können in seiner Weißpartie gegen Maxime Vachier-Lagrave. Offizielle Seite