Der peruanische Großmeister Julio Granda Zuniga ist Elofavorit beim 34. Andorra Open. Vor einigen Tagen hatte er ein für ihn miserables Turnier in Helsingör mit einem großen Eloverlust beendet. Diesmal läuft es wieder besser. Nach sieben Runden führt er gemeinsam mit GM Andriy Vovk (Ukraine) und seinem Landsmann GM Jorge Cori die Tabelle mit 6 Punkten an.
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Beim Sinqufield-Cup gab es in Runde vier 5 interessante Remis zu bewundern. Selbst Fehler wie der von Topalov gegen Vachier-Lagrave als er einen Bauern einstellte, reichte dem Konkurrenten nicht für den Partiegewinn. Die Partie Wesley So-Levon Aronian wirkte bis zum letzten Zug ausanalysiert und auch etwas die Partie Anand-Nakamura. Die interessanteste Partie war wohl Giri-Ding, in der Ding am Ende vielleicht sogar hätte auf Gewinn spielen können. Auch Svidler begnügte sich in einem Turmendspiel mit Mehrbauern gegen Caruana schnell mit Remis. Im Gesamtklassement hat sich also nichts getan. Heute Nacht folgt Runde fünf.
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Der bulgarische GM Petar Arnaudov gewinnt das Wasselone Open im Elsass. Als einziger Spieler erreichte er 6 Punkte. Zweiter wurde GM Thorsten-Michael Haub (Plettenberg) vor IM Felislav Kukov aus Bulgarien - beide 5,5 Punkte. Offizielle Seite
Der österreichische IM Aco Alvir wird alleiniger Sieger des Augsburger Friedensfest-Opens mit 6 Punkten aus 7 Runden. Die beiden Großmeister Mikhail Simantsev (Russland) und Viesturs Meijers (Lettland) landen auf den Plätzen zwei und drei mit je 5,5 Punkten. Bester Deutscher wird FM Anton Bilchinsky vom TSV Haunstetten auf dem vierten Platz mit ebenfalls 5,5 Punkten. Offizielle Seite
In Bodenmais im Bayerischen Wald gewann der serbische Großmeister Misa Pap das Arber-Schachopen mit 7 Punkten. Schützenhilfe bekam er vom holländischen Fide-Meister und Zweitplatzierten Pieter Hopman, der in der Schlussrunde den Tabellenführer GM Mikhail Ivanov (Russland) bezwingen konnte. Platz drei ging an IM Pavel Vavra aus Tschechien, der wie die beiden Erstplatzierten 7 Punkte sammelte. Offizielle Seite
Der russische Großmeister hat einen Start-Ziel-Sieg in Dresden hingelegt beim ZMDI-Open. Er gewann letztlich knapp nach Wertung vor dem Venezuelaner GM Eduardo Iturrizaga - beide mit 7,5 Punkten. Den dritten Platz machte GM Zoltan Medvegy aus Ungarn mit 6,5 Punkten. Bester Deutscher wurde IM Andreas Heimann (Baden-Baden) auf Rang 5, der beim Fide-Kongress in Baku zum Großmeister ernannt wird. Offizielle Seite
Elisabeth Pähtz hat sich durch einen Schlussrundensieg über Zoya Schleining den zweiten Platz beim German Master und damit ein Preisgeld von 2000,- Euro gesichert. Sie landete bei 6,5 Punkten und landete einen halben Punkt hinter Ketino Kachiani-Gersinska, die ihre einzige Niederlage in der letzten Partie gegen Marta Michna kassierte. Michna wurde dadurch Dritte mit 6 Punkten. Offizielle Seite
Ex-Weltmeister Viswanathan hat einen wichtigen Schwarzsieg beim Sinquefield-Cup gegen Maxime Vachier-Lagrave errungen. Der Franzose verrechnete sich und büßte eine Figur ein. Peter Svidler kassierte seine zweite Niederlage in Folge und zwar gegen Levon Aronian. Dem Russen fehlt als der für Kramnik Eingesprungenen vielleicht die nötige Vorbereitung für dieses Turnier. In einem langen Kampf konnte sich schließlich Hikaru Nakamura gegen Anish Giri durchsetzen. Der Niederländer kämpfte lange für eine verlorene Sache, da er bereits in der Eröffnung klar von Nakamura überspielt wurde. Caruana-Topalov und Ding-So endeten mit Remis. So, Topalov, Anand und Aronian haben je 1,5 Punkte.
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Die beiden für Hockenheim tätigen Großmeister David Baramidze und Arik Braun lieferten sich im hohen Norden ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Turniersieg beim Kieler Open. Beide machten hervorragende 8 Punkte aus 9 Runden und schließlich konnte sich Baramidze nur nach Feinwertung durchsetzen. Den dritten Platz machte der lettische Großmeister Zigurds Lanka.
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Was für ein tolles Turnier von Ketino Kachiani-Gersinska! Eine Runde vor Schluss macht sie den Turniersieg bereits klar nach einem sicheren Remis gegen Elisabeth Pähtz. Mit 7 Punkten und 1,5 Punkten Vorsprung ist sie nicht mehr einzuholen. Elisabeth Pähtz hat als Zweite die besten Chancen auf den Silber-Rang. Auf dem geteilten dritten Platz liegen derzeit Zoya Schleining, Marta Michna und Elena Levushkina. Offizielle Seite