Eine sehr aufregende Schlussrunde gab es beim Batavia Chess Tournament in Amsterdam. IM Stef Soors aus Belgien erreichte gegen GM Friso Nijboer (Niederlande) eine Gewinnstellung, die er jedoch einzügig in eine Niederlage verwandelte. Davon profitierte Lars Schandorff (Dänemark), dem damit ein Remis gegen IM Arthur Pijpers (Niederlande) reichte um Wertungsbester und Turniersieger mit 6,5 Punkten vor Nijboer zu werden. Rang drei ging an GM Sabino Brunello aus Italien mit 6 Punkten. batavia
Der dänische Großmeister Lars Schandorff zeigt sich in bester Verfassung beim Batavia Chess Tournament in Amsterdam. Er führt gemeinsam mit dem sensationell starken belgischen IM Stef Soors - beide mit 6 Punkten aus acht Runden. Die rote Laterne trägt die einzige Dame im Feld Anne Haast mit nur 1,5 Punkten.
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Der aserbaidschanische Weltklassespieler Shakhriyar Mamedyarov holt sich nach einem beeindruckenden Schlussspurt die Goldmedaille bei den Mindgames 2016. Nach 7 Runden hatte er wie Ruslan Ponomariov (Ukraine) 5 Punkte gesammelt. Der Sieger wurde in einer Armageddon-Partie ermittelt. Mamedyarov gewann die Partie. Bronze ging an den Kubaner Leinier Dominguez Perez. Bei den Damen dominierte Tan Zonghyi, die trotz einer Niederlage gegen Kateryna Lagno mit 6 Punkten und 1,5 Punkten Vorsprung gewann. Bela Kotenashvili (Georgien) gewann Silber vor Ju Wenjun aus China. Elisabeth Pähtz erwischte einen rabenschwarzen Tag und holte nur ein Remis am Tag 2. Sie landete auf Rang 8 mit 3,5 Punkten. imsa2016
Der bulgarische Großmeister Venzislav Inkiov gewinnt das Rochefort Schachfestival mit 7 Punkten aus 9 Runden vor den beiden punktgleichen IM Diego Rafael Di Berardino aus Brasilien und GM Rustam Khusnutdinov (Kasachstan). echecs
Die Mind Games 2016 finden in diesem Jahr in der chinesischen Millionenstadt Huai'an statt. Neben Schach gibt es noch einige weitere Denksportarten im Programm wie zum Beispiel Go, Bridge und chinesisches Schach. Heute begann der Rapidschach-Wettbewerb mit starker Besetzung. Den besten Start in den ersten vier Runden legten der Kubaner Leinier Dominguez Perez, Wang Hao aus China und der Ukrainer Ruslan Ponomariov hin mit jeweils 3 Punkten. Vassily Ivanchuk, im Schnellschach die Nr. 3 der Welt vor diesem Turnier, sammelte nur einen Punkt heute. Das Damenturnier findet erfreulicherweise mit der ewigen deutschen Nummer Eins Elisabeth Pähtz statt. Sie erwischte einen sehr guten Start und liegt auf Rang zwei mit 3 Punkten. Souverän aufgetreten ist bisher die Chinesin Tan Zhongyi, die alle vier Partien für sich entscheiden konnte. imsa2016
Neun Großmeister stehen auf der Startliste des Schachfestivals Bad Wörishofen, das in seine 32. Auflage geht. Elofavorit ist der bulgarische Openspezialist Boris Chatalbashev. Die stärksten beiden deutschen Teilnehmer GM Leonid Milov und IM Edin Pezerovic wollen ein Wörtchen um den Turniersieg mitreden. Start ist am morgigen Freitag mit voraussichtlich 330 Teilnehmern. chessorg
Zwei Großmeister führen bei der 15. Auflage des Schachfestivals von Rochefort, nämlich GM Rustam Khusnutdinov (Kasachstan) und GM Ventzislav Inkiov (Bulgarien) mit je 6 Punkten aus 7 Runden. Erstaunlicherweise findet sich kein deutscher Spieler unter den Teilnehmern. echecs
Der einstige WM-Herausforderer GM Nigel Short hat das Schachfestival im irischen Bunratty souverän für sich entschieden. Er siegte bei sechs Runden mit 5,5 Punkten vor GM Oleg Korneev und IM Richard Bates, die je 4,5 Punkte erspielten. bunrattychess
Das Batavia Chess Tournament startete vor einigen Tagen in Amsterdam, bei dem in der Vergangenheit bereits zwei Deutsche, nämlich GM Gerald Hertneck und IM Dr. Achim Illner, den Sieg davontragen konnten. Dieses Mal gibt es keinen deutschen Teilnehmer. Nach fünf Runden führt der italienische Großmeister Sabino Brunello mit 4 Punkten. Zweiter ist derzeit der Australier IM Moulthon Ly vor GM Lars Schandorff mit je 3,5 Punkten. batavia
In der letzten Runde des Grand Prix in Teheran reichte der Chinesin Ju Wenjun überraschend ein Remis um den Turniersieg mit 7,5 Punkten davonzutragen. Sie sicherte sich den halben Punkt gegen Harika Dronavalli auf sichere Art und Weise. Ihre punktgleiche Konkurrentin um den Turniersieg Sarasadat Khademalsharieh erwischte einen schlechten Tag und verlor relativ eindeutig gegen Natalia Zhukova. Bitter, dass sie ihre einzige Niederlage ausgerechnet in der Schlussrunde kassierte. Aber ihr sensationeller zweiter Platz mit 7 Punkten ist eine grandiose Leistung der Iranerin. Rang drei geht an Zhao Xue mit ebenfalls 7 Punkten. Zwei weitere Partien wurden noch entschieden am heutigen Tag. Koneru Humpy betrieb Schadensbegrenzung und schlug Antoaneta Stefanova und Natalija Pogonina bezwang Nana Dzagnidze. fide