Es ist nur noch ein Quartett nach der zweiten Runde, das unbeschadet und mit zwei gewonnenen Partien an der Spitze des Feldes steht. Titelverteidiger Daniel Fridman feierte einen ungefährdeten Sieg gegen Dmitrij Kollars während Igor Khenin ein Remis gegen Johannes Carow hinnehmen musste. Alexander Donchenko konnte erstaunlicherweise auch heute nicht gewinnen und erneut einen halben Zähler abgeben - diesmal gegen Stephan Tschann. Mit weißer Weste stehen sonst nur noch Vitaly Kunin, Rasmus Svane und Klaus Bischoff, der den Schachpräsidenten Herbert Bastian schlug. In Runde drei lauten die Spitzenpaarungen Fridman-Svane und Bischoff-Kunin. chess24

Das London Chess Classic erlebt 2015 seine siebente Auflage und hat auch in diesem Jahr ein tolles Teilnehmerfeld auf die Beine gestellt. Favorit ist natürlich Weltmeister Magnus Carlsen, der allerdings zuletzt bei der Mannschafts-EM in Reykjavic arg schwächelte. Seine Kontrahenten haben vielleicht den übergroßen Respekt nun endgültig abgelegt. Caruana, Nakamura, Topalov, Aronian und vielleicht auch Ex-Weltmeister Anand werden seine ärgsten Konkurrenten sein. Im Vorfeld des Superturniers läuft derzeit die britische Knockout-Meisterschaft mit renommierten Großmeistern. Das Finale erreicht hat David Howell, den man dort auch erwarten konnte. Überraschungsmann Nicholas Pert jedoch hatte niemand auf der Rechnung. Er bezwang Luke McShane im Halbfinale. Offizielle Seite
Die italienische Einzelmeisterschaft in Mailand startete sehr umkämpft und ohne große Ausreißer nach oben oder unten. Im Zwölferfeld trennt den Erstplatzierten vom Letzen nur ein einziger Punkt nach vier Runden. Alberto David, die Nummer zwei der Setzliste liegt im Moment ganz hinten. Offizielle Seite

Die deutsche Meisterschaft in Saarbrücken startete heute nicht mit Sensationen, aber mit ein paar überraschenden Ergebnissen. Der Präsident des deutschen Schachbundes IM Herbert Bastian gewann die Auftaktpartie zu seiner sage und schreibe 25. Teilnahme an einer Deutschen Einzelmeisterschaft. Die erste Überraschung gab es an einem vorderen Brett. Alexander Donchenko kam gegen Rick Frischmann, der souverän abblockte, nicht über ein Remis hinaus. Die Nummer 7 der Setzliste IM Hagen Pötsch musste froh sein ums Remis gegen Stephan Tschann. Die Elounterschiede schlagen sich heutzutage ohnehin nicht so deutlich nieder in den Partien, was man auch oft bei zahlreichen Open beobachten kann. Auch der jüngste Teilnehmer des Turniers, der 11-jährige Vincent Keymer spielte "nur" Remis gegen Schachfreund Stefan Gröger. In Runde zwei gibt es morgen gleich eine reizvolle Paarung, nämlich Dmitrij Kollars gegen Titelverteidiger Daniel Fridman. chess24

Der erfahrene und nimmermüde Großmeister Branko Damljanovic (Serbien) hat sich in der letzten Runde den Sieg bei der Belgrad Trophy geholt. Er bezwang in der Schlussrunde GM Goran Todorovic und machte wie der Israeli GM Tamir Nabaty, der GM Stojanovic schlug, 7,5 Punkte. Die bessere Wertung machte Damljanovic zum Sieger. Rang drei geht an den lange Zeit führenden Mazedonier GM Dragoljub Jacimovic mit 7 Punkten. chess-results

Hallo liebe Schachfreunde,im Rahmen meiner Bachelorarbeit führe ich eine Onlinebefragung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule Köln durch.Die Untersuchung befasst sich mit dem Thema intuitive Entscheidungen und Handlungen im Schach. Um zahlreiche Teilnahme wird gebeten! Mit freundlichen Grüßen, Daniel Fox studie Benutzername: 6A8G45qvL2 Kennwort: jeMEdUtv
Kurz vor dem Beginn der deutschen Meisterschaft hat der junge GM Alexander Donchenko (SC Hansa Dortmund) einen tollen Erfolg feiern können. Er gewann den Voivoda Cup, ein Einladungsturner im niederschlesischen Legnica (Polen), ungeschlagen mit überragenden 7 Punkten vor den beiden Polen IM Marcel Kanarek mit 6 und IM Tomasz Warakomski mit 5,5 Punkten. In dieser Form ist er ein heißer Anwärter auf den deutschen Meistertitel. Offizielle Seite
Der erst 16jährige Chinese Wei Yi wurde Sieger des Knockout-Turniers in Taizhou. Mit einer brillanten Angriffspartie konnte er sich mit Weiß entscheidend gegen Bu Xiangzhi durchsetzen und 1,5:0,5 gewinnen. Damit ist er jetzt auf Platz 22 der aktuellen Live-Weltrangliste. Weltmeister Carlsen erwähnte kürzlich in einem Interview, dass er ein Auge auf Wei Yi hat, weil dieser das Potential zeigt ihm mal die Schachkrone zu entreißen. Bei den Damen konnte sich überraschend Tan Zhongyi gegen die höher eingestufte Ju Wenjun mit 4:3 durchsetzen. chessbase
Am kommenden Donnerstag beginnt die 86. Deutsche Schachmeisterschaft in der Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken. Das wichtigste Verbandsturnier hat leider öfter Probleme einen Ausrichterverein zu finden und so ist auch in diesem Jahr dankenswerterweise der Saarländische Schachverband eingesprungen wie auch schon 2002, 2009 und 2013. Daniel Fridman ist Titelverteidiger und Nummer 1 der Setzliste vor Igor Khenkin und Alexander Donchenko. Auch der Meister von 2013, Klaus Bischoff ist mit von der Partie. Offizielle Seite
Ein neues Knockout-Turnier findet seit einigen Tagen in Taizhou statt. Das Turnier lockte bei den Männer viele nationale Größen an, während bei den Damen mehrere starke Spielerinnen fernblieben. Gleich zu Beginn gab es eine große Überraschung, denn Lu Shanglei bezwang Chinas Nummer 1 Ding Liren mit 1,5:0,5. Der junge GM Lu scheiterte dann an Bu Xiangzhi. Im Finale wartet Wei Yi, der Yu Yangyi mit 3:2 bezwingen konnte. Bei den Damen lautet das Finale Ju Wenjun-Tan Zongyi.