Die ersten beiden Entscheidungen sind heute in Runde 12 der Schachbundesliga gefallen. Sowohl Rostock (1,5:6,5 gegen Trier) als auch Bayern München (3:5 gegen Dresden) stehen als erste Absteiger fest. Erstaunlich war in diesem Match, dass IM Fedorovsky gegen den starken GM Mateusz Bartel mit Leichtigkeit gewann. Hoffnungen bestehen noch am grünen Tisch, wenn einige Zweitligavereine auf den Aufstieg in die erste Liga verzichten. Akut Abstiegsgefährdet sind nach wie vor die Sportfreunde Katernberg (2:6 gegen Emsdetten) mit 6 und die Schachfreunde Berlin (2:6 gegen Schwäbisch Hall) mit 7 Punkten. Auf dem rettenden Ufer (Platz 12) steht derzeit Hansa Dortmund, das denkbar knapp mit 3,5:4,5 gegen den Tabellenzweiten Bremen verlor. Auch Mülheim ist noch nicht ganz aus dem Schneider bei 10 Punkten nach dem 3:5 gegen Titelverteidiger Baden-Baden. Ab Platz beginnt die halbwegs komfortable Zone mit Eppingen, das trotz der 2,5:5,5-Niederlage gegen Solingen so gut wie gerettet sein sollte. Hamburg verlor gegen Hockenheim mit 3:5 und hat ebenfalls 12 Punkte. Morgen werden die nächsten Entscheidungen fallen bezüglich endgültigen Klassenerhalts. http://bundesliga.liveschach.net/

Yuri Boidman und Lukas Winterberg marschieren im Gleichschritt durchs Open in Bad Ems und haben beide 7 Punkte aus 8 Runden vor der morgigen Schlussrunde. Für Boidman spricht die bessere Buchholzwertung. Im Seniorenturnier hat Albert Lutz die besten Karten bei 6,5 Punkten. schach-agentur

GM Shakriyar Mamedyarov ist mit seinem taktisch fundiertem Stil geradezu prädestiniert Spieler bis zu 2600 Elo klar zu schlagen und das hat er bis zur heutigen Runde 5 auch getan. Chancenlos war heute auch der isländische GM Hjorvar Steinn Gretarsson, der dem dynamischen Stil des Aserbaidschaners nichts entgegensetzen konnte. Seinen klaren Vorteil weggeworfen hat allerdings GM Pavel Eljanov gegen den Polen IM Jacek Stopa - nur Remis. Mamedyarov hat damit die alleinige Tabellenführung übernommen mit optimaler Ausbeute. In die Verfolgergruppe stieß unter anderen David Navara nach seinem Partiegewinn über Artur Jussupow. In Runde 6 kommt es zur Spitzenpaarung Mamedyarov-Navara. chess-results

Nach Runde vier beim Reykjavik-Open sind noch 6 Spieler ohne Verlustpunkt, darunter die Supergroßmeister Eljanov und Mamedyarov. David Navara und auch Artur Jussupow liegen mit 3,5 Punkten in der Verfolgergruppe. chess-results

Am kommenden Wochenende werden einige Entscheidungen fallen. Ob Tabellenführer und Titelverteidiger Baden-Baden in Runde 12 und 13 bereits den Meistertitel unter Dach und Fach bringen kann ist fraglich, zumal Bremen nur zwei Punkte dahinter liegt. Aber am Tabellenende werden sicherlich die ersten Entscheidungen fallen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden Rostock und Bayern München ihre theoretischen Chancen auf einen Ligaerhalt, zumindest in sportlicher Hinsicht, einbüßen. Für einige Mannschaften wird es wichtig sein sich den Ligaerhalt endgültig zu sichern. schachbund

Der Tabellenführer des Opens in Bad Ems FM Lukas Winterberg hat in Runde 7 eine überraschende Niederlage hinnehmen müssen. Damit konnte Yuri Boidman mit einem Sieg gleichziehen. Beide führen nun mit einem Zähler Vorsprung vor dem Rest des Feldes. schach-agentur

FM Lukas Winterberg (SC Heimbach-Weis/Neuwied) hat einen Lauf beim diesjährigen Open in Bad Ems. Er konnte bislang alle Partien für sich entscheiden und führt mit 6 Punkten vor seinem Vereinskollegen IM Yuri Boidman (5 Punkte). schach-agentur

Die Favoriten haben gegen starke Amateure nicht viel anbrennen lassen heute in Runde 2 des Reykjavik Opens. An den ersten 20 Brettern gab es jedoch 4 Remis, unter anderen ein sensationelles Remis an Brett vier zwischen GM Hrant Melkumyan (Armenien) und dem Deutschen FM Jonas Rosner (SK Ettlingen). Ungefährdet stark sind jedoch die drei großen Turnierfavoriten Mamedyarov, Navara und Eljanov aufgetreten und gewannen ohne Probleme. In Runde drei folgen zahlreiche Duelle Internationaler Meister gegen Großmeister. chess-results

Das Reykjavik Open ist eines der am stärksten besetzten Open in Europa. Die Supergroßmeister Shakriyar Mamedyarov, David Navara und Pavel Eljanov führen die Setzliste an. In Runde 1 gab es gleich eine kleine Sensation, denn Norwegens Nr. 2 und Carlsen-Sekundant Jon-Ludvig Hammer kam gegen einen Spieler (Damia Benet Morant) aus Spanien mit 2040 Elo nicht über ein Remis hinaus. GM Artur Jussupow ist der stärkste deutsche Spieler unter den 274 Teilnehmern. Ehrengast des Turniers ist Weltmeister Magnus Carlsen, der vielleicht als Sekundant seines teilnehmenden Vaters agieren wird. chess-results

Das Duell Indien gegen China in Hyderabad, das nach der Halbzeit 8:8 gestanden hatte, konnte der Favorit aus dem Reich der Mitte letztlich doch relativ klar für sich entscheiden. Bester Spieler auf Seiten der Chinesen war Ding Liren mit 5 Punkten aus 8 Runden. Ebenso viele Punkte erreichte auch der Inder Sethuraman S.P.. indiachinasummit