Der mehrfache russische Champion Peter Svidler hat keine Form mit nach Tiflis gebracht. Heute verlor er mit seiner geliebten Grünfeldindischen Verteidigung klar in nur 29 Zügen gegen Rustam Kasimzhanov, der sich sehr gut erholt zeigt von seiner Auftaktniederlage in Runde 1. Nicht in Form ist auch Dmitry Andreikin, der in einer spanischen Partie klar gegen den Kubaner Dominguez verlor. Baadur Jobava fand heute das erste Opfer seiner extrem unkonventionellen Spielweise. Er schlug Mamedyarov nach einem wohl nicht ganz korrektem Läuferopfer auf g6, da der Aserbaidschaner nicht die beste Verteidigung fand. In der Spitzenbegegnung Tomashevsky-Giri sah es so aus als könnte der junge Holländer das Spiel für sich entscheiden, doch erneut wie auch schon in Wijk aan Zee zeigte er nicht die allerbesten Qualitäten im Endspiel und das Spiel verflachte zum Remis. Die restlichen Partien verliefen ausgeglichen und somit führt Tomashevsky weiterhin mit einem Punkt Vorsprung. tbilisi2015

Der Großmeister Bartosz Socko, die Nr. 8 Polens, gewinnt souverän mit 7,5 Punkten das stark besetzte Open in Graz durch ein Schlussrundenremis gegen GM Sebastian Bogner (Schweiz). Andrei Istratescu (Frankreich) schob sich durch seinen Partiegewinn über IM Marco Baldauf (SG Pang-Rosenheim) noch auf Rang 2 vor dem österreichischen Top-Mann GM Markus Ragger, beide mit 7 Punkten. Marco Baldauf blieb dennoch bester Deutscher und landete auf Rang 12 mit 6 Punkten. chessgraz

GM Bartosz Socko aus Polen spielt bislang ein hervorragendes Turnier beim Graz Open und führt im starken Feld mit 7 Punkten aus 8 Runden. Einziger Verfolger vor der Schlussrunde ist der Solinger Bundesligaspieler Markus Ragger aus Österreich, der nur einen halben Zähler dahinter liegt. Der Rosenheimer IM Marco Baldauf spielt ein tolles Turnier, ist bester deutscher Teilnehmer und liegt auf Rang 5. chessgraz

Viswanathan Anand hatte einen recht komfortablen Vorteil in der Gesamtwertung vor dem heutigen Rapid-Event, doch Nakamura zog mit ihm gleich, weil er das direkte Duell gewinnen konnte. Bester Rapid-Spieler wurde allerdings Vladimir Kramnik. Anand und Nakamura hatten beide 9 Punkte nach der letzten Runde und so musste ein Stechen um den Turniersieg entscheiden. Nakamura gewann die Armageddon-Partie mit den Schwarzen Steinen und erreichte einen weiteren großen Triumph nach dem Sieg beim Top-Open in Gibraltar. zurich-cc.com

Am kommenden Wochenende, 21. und 22.2., finden die Runden 10 und 11 in der Schachbundesliga statt. Die Berliner Schachfreunde haben die Teams aus Hockenheim, Dresden und Trier zu Gast. In München werden die Gastgeber ihre letzte Chance haben doch noch dem drohenden Abstieg zu entrinnen, aber nach den beiden 1:7-Debakeln in den beiden letzten Runden werden sich die Hoffnungen der Münchner allerdings in Grenzen halten. Bremen und Emsdetten werden sich vermutlich als zu stark entpuppen. Schwäbisch Hall ist das vierte Team im Bunde, das mit einem Sieg über Bremen weiter um die Vizemeisterschaft kämpfen könnte. In Hamburg kämpfen der Gastgeber, Solingen, Mülheim und der fast schon sichere Absteiger Rostock um Punkte. In Eppingen geht es für den Gastgeber und Katernberg um alles gegen den Abstieg und auch Dortmund ist noch lange nicht aus dem Schneider. Gigant Baden-Baden wird sich gegen Katernberg und Dortmund allerdings kaum eine Blöße geben. Da die halbe Liga noch abstiegsgefährdet ist, ist kommendes Wochenende wegweisend für viele Teams. schachbund

Am kommenden Wochenende, 21. und 22.2., finden die Runden 10 und 11 in der Schachbundesliga statt. Die Berliner Schachfreunde haben die Teams aus Hockenheim, Dresden und Trier zu Gast. In München werden die Gastgeber ihre letzte Chance haben doch noch dem drohenden Abstieg zu entrinnen, aber nach den beiden 1:7-Debakeln in den beiden letzten Runden werden sich die Hoffnungen der Münchner allerdings in Grenzen halten. Bremen und Emsdetten werden sich vermutlich als zu stark entpuppen. Schwäbisch Hall ist das vierte Team im Bunde, das mit einem Sieg über Bremen weiter um die Vizemeisterschaft kämpfen könnte. In Hamburg kämpfen der Gastgeber, Solingen, Mülheim und der fast schon sichere Absteiger Rostock um Punkte. In Eppingen geht es für den Gastgeber und Katernberg um alles gegen den Abstieg und auch Dortmund ist noch lange nicht aus dem Schneider. Gigant Baden-Baden wird sich gegen Katernberg und Dortmund allerdings kaum eine Blöße geben. Da die halbe Liga noch abstiegsgefährdet ist, ist kommendes Wochenende wegweisend für viele Teams. schachbund

Drei ausgeglichene Remis gab es zum Abschluss des klassischen Schachs in Zürich. Viswanathan Anand konnte das Turnierschach mit 7 Punkten für sich entscheiden vor Nakamura 6 und Kramnik mit 5 Punkten. Das letzte Aufeinandertreffen im Rahmen der Zürich Chess Challenge wird am morgigen Donnerstag im Rapid-Modus ausgetragen. zurich-cc.com

Der russische Großmeister Alexandre Danin ist der Sieger des 6. Pfalz-Opens. Er siegt nach Wertung mit 7 Punkten aus 9 Runden vor drei punktgleichen Spielern. Platz zwei geht an den Serben GM Milos Perunovic vor dem Franzosen IM Adrien Demuth. Ebenfalls 7 Punkte und Platz 5 erreicht der beste Deutsche GM Vitaly Kunin. Hervorragend und nicht genug hervorzuheben das Ergebnis von Vincent Keymer (SK Gau-Algesheim), 2004 geboren!!, der mit 6,5 Punkten ungeschlagen blieb, Rang 8 belegte und eine Elo-Leistung von 2554 erspielte. Der deutsche Schachbund sollte sich um beste Förderung dieses großartigen Talents kümmern. Der 10-jährige Keymer schlug die namhaften Spieler IM Yuri Boidman, GM Spyridon Skembris, GM Aleksander Karpatchev und remisierte gegen GM Matthias Womacka und IM Dennis Wagner - eine IM-Norm!!. Wie stark wird dieser Junge in 10 Jahren spielen? pfalzopen

Evgeny Tomashevsky hat heute mit einem wichtigen Sieg über Mamedyarov die klare Führung mit einem ganzen Punkt Vorsprung übernommen. Grischuk spielte sich mit einem Sieg über den erneut in schlechter Form agierenden Baadur Jobava auf den geteilten zweiten Platz mit Giri und Jakovenko. Die restlichen Partien endeten mit gerechten Remis ohne besondere Vorkommnisse. tbilisi2015

Evgeny Tomashevsky hat Alexander Grischuk in einer nicht fehlerlosen Partie bezwungen und damit die Führung in Tiflis übernommen. Er opferte eine Qualität in einem Königsinder und bekam dafür einen gefährlichen Freibauern auf c6. Durch ungenaues Spiel gab er Grischuk wieder Chancen, die dieser allerdings nicht wahrnahm und chancenlos verlor. Siegreich waren auch Jakovenko gegen Jobava und Mamedyarov gegen Andreikin. Die restlichen Partien endeten mit Remis. Es führt Tomashevsky mit 2,5 Punkten vor Giri, Mamedyarov und Jakovenko mit je 2 Punkten. tbilisi2015