Ex-Weltmeister Viswanathan Anand hat heute seit langem seine beste Leistung gezeigt und Hikaru Nakamura die Tabellenführung abgenommen. Er bezwang den Amerikaner souverän in einem Damengambit. Aronian hatte etwas Vorteil gegen Caruana, vergab ihn jedoch, so dass die Partie remis wurde. Kramnik-Karjakin verlief völlig ausgeglichen und endete ebenfalls remis. zurich-cc.com

Michael Coenen von der SG Hochneukirch verstand keinen Spaß beim Karnevalsopen und gewann alle fünf Partien. Platz zwei und drei belegten die Solinger Michael Berg (4,5 Punkte) und Kevin Zolfagharian. schachgesellschaft

Selten hat man Kasimdzhanov, der eher einen gediegenen positionellen Stil pflegt, so aktiv und risikobereit gesehen - und das ausgerechnet gegen einen der besten Taktiker der Welt, Shakriyar Mamedyarov. Der Usbeke opferte mit Schwarz einen Springer und zwang Mamedyarov damit in die Verteidigung, was nicht gerade dessen Stärke ist und machte einen wichtigen vollen Punkt nach seiner gestrigen Auftaktniederlage. Alle anderen Partien endeten mit Remis. Dominguez, Giri und Grischuk hatten in ihren Weißpartien etwas Druck entwickelt, konnten aber den Vorteil nicht auszubauen. tbilisi2015

Das Duell der beiden Schachlegenden Wolfgang Uhlmann und Viktor Kortschnoi endete leistungsgerecht mit einem 2:2. Kortschnoi hatte die dritte Partie etwas glücklich mit Schwarz gewonnen und stand in Partie vier etwas besser, doch nach einem großen Schnitzer von Kortschnoi gewann Uhlmann glücklich und sorgte für den verdienten Ausgleich. zurich-cc.com

Hikaru Nakamura, der zuletzt in Gibraltar triumphiert hat, ist auch in der Schweiz in Bestform und siegt heute gegen Sergey Karjakin mit einer vermutlich vorbereiteten Variante in einer englischen Eröffnung. Es blieb der einzige Tagessieg, denn sowohl Aronian-Kramnik als auch Caruana-Anand verliefen ausgeglichen und wurden Remis. Nakamura hat jetzt 7 Punkte und für vor Viswanathan Anand, der 5 Punkte hat. zurich-cc.com

Nach fünf Runden bei der 6. Auflage des Pfalz-Opens führen drei starke Großmeister das Turnier mit je 4,5 Punkten an. Die beiden Serben Milos Perunovic und Ivan Ivanisevic teilen sich die Tabellenführung mit dem Russen Alexandre Danin. Die besten deutschen Teilnehmer, darunter IM Dennis Wagner, stehen bei 4 Punkten. pfalzopen

GM Namig Guliyev aus Aserbaidschan wird Sieger des Noteboom-Opens im niederländischen Leiden mit 5,5 Punkten aus 6 Runden. Die Großmeisterin Peng Zhaoqin belegt Rang zwei vor IM Mark van der Werf (beide Niederlande). Auf Platz 4 folgt der deutsche Nationalspieler GM Daniel Fridman - alle 5 Punkte. Den Vierkampf gewinnt GM Loek van Wely trotz Niederlage in Runde 2 gegen Jan Timman mit 2 Punkten vor dem punktgleichen GM Predrag Nikolic. GM Timman wird Dritter mit 1,5 Punkten vor dem abgeschlagenen GM Jan Smeets, der nur ein Remis erreicht. lsg-leiden

Ex-Weltmeister Viswanathan Anand hat mit einem Partiegewinn über Levon Aronian zu Hikaru Nakamura aufgeschlossen. In einer schwierigen Position in einem Grünfeldinder fand der Armenier nicht die richtige Fortsetzung und hatte dem druckvollen Spiel des Inders nichts mehr entgegenzusetzen. Nakamura seinerseits spielte ein recht sicheres Remis gegen Kramnik und hat nun wie Anand nach der Dreipunkteregel 4 Zähler auf der Habenseite. Lange kämpften Karjakin und Caruana, doch mehr als Unentschieden kam dabei nicht heraus. zurich-cc.com

Großmeister Georg Meier spielte ein gut besetztes Open im schwedischen Växjö und ließ als Turnierfavorit nur ein Remis zu. Er machte 7,5 Punkte aus 8 Runden und eine hervorragende Performance von 2756 Elo. Platz zwei und drei gehen an GM Erik Blomqvist (Schweden) und GM Yuri Solodovnichenko (Ukraine), beide mit 6,5 Punkten. chess-results

Beim heute gestarteten Fide Grand Prix in der georgischen Hauptstadt Tiflis gab es gleich eine sehr kämpferische Auftaktrunde mit 4 entschiedenen Partien. Elofavorit Alexander Grischuk landete einen etwas glücklichen Sieg gegen Rustam Kasimdzhanov, der in der komplizierten Stellung die Übersicht verlor und seinen schönen Vorteil zum Verlust verdarb. Weitere Schwarzsiege errangen Shakriyar Mamedyarov gegen Vachier-Lagrave und Anish Giri gegen Peter Svidler, der vielleicht zu früh das Handtuch warf. Erfolgreich startete auch Evgeny Tomashevsky gegen den unberechenbaren Baadur Jobava. Gerechte Remis gab es in den Duellen Dominguez-Radjabov und Andreikin-Jakovenko. tbilisi2015