Arkadij Naiditsch spielt bisher ohne Tadel beim Weihnachtsopen in Zürich, aber auch der junge Italiener FM Francesco Rambaldi hat alle seine Partien gewonnen. In Runde 5 gibt es das Aufeinandertreffen der beiden Spitzenreiter. Georg Meier hat bisher ein Remis abgegeben und spielt morgen gegen GM Matthew Turner aus Schottland. weihnachtsopen
Die deutsche Nachwuchskraft IM Alexander Donchenko zeigt sich auch nach 7 Runden auf der Höhe des Geschehens und holte heute ein Schwarzremis gegen den starken GM Alexander Ipatov (Türkei), hätte aber noch mehr rausholen können. Er führt damit immer noch alleine mit 6 Punkten. IM Rasmus Svane verlor gegen GM Benjamin Bok aus den Niederlanden und steht bei 4,5 Punkten. Elisabeth Pähtz hat das Duell bei einer noch ausstehenden Partie schon frühzeitig für sich entschieden und führt klar mit 4:1 gegen Anne Haast.
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Zwei Paukenschläge gab es gleich in Runde 1 beim Zürich-Open. So verlor Super-GM Richard Rapport recht eindeutig gegen den titellosen Schweizer Frank Salzgeber und GM Leonid Milov verlor ebenfalls gegen einen Schweizer, nämlich Agim Agushi. Leonid Milov bekam dann gleich in Runde 2 nochmal eine Klatsche gegen den deutschen Taktiker Thomas Lochte vom SK Weilheim. Arkadij Naiditsch und Georg Meier hatten keine Probleme in den ersten beiden Runden. weihnachtsopen
IM Alexander Donchenko bleibt weiter siegreich in Groningen. Er bezwang mit Benjamin Bok den zweiten niederländischen Großmeister, wenn auch etwas glücklich nach zwischenzeitlich kritischer Stellung. Er führt mit 5 Punkten und trifft in Runde 6 auf GM Erwin L'Ami (ebenfalls Niederlande). IM Rasmus Svane liegt nach einem Weißsieg bei 3,5 Punkten. Elisabeth Pähtz hat ihre Führung im Duell gegen Anne Haast nach einem klaren Schwarzsieg auf 2,5:0,5 ausgebaut. schaakstadgroningen
Wie ein Märchen muss es sich für den Georgier GM Gaioz Nigalidze (Setzlistenplatz Nr. 28) anfühlen, dass er das hervorragend besetzte Open in Al Ain doch noch gewinnen konnte und damit 11000 Dollar Preisgeld. Mit einem Kraftakt in der Schlussrunde gegen seinen Landsmann GM Mchedlishvili konnte er trotz der gestrigen Niederlage den Turniersieg an sich reißen und knapp 30 Elopunkte hinzugewinnen. Platz zwei und drei gehen an die punktgleichen GM Tigran Petrosjan (Armenien) und Vladimir Onischuk aus der Ukraine.
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Das vor allem in der Breite sehr stark besetzte 24. Erfurter Schachfestival startet heute. Favorit ist GM Alexander Berelowitsch vor IM Hagen Pötsch und GM Henrik Teske. Die deutschen Spitzenspielerinnen Melanie Ohme, Elena Levushina und Filiz Osmanodja sind auch mit von der Partie.
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Das vor allem in der Breite sehr stark besetzte 24. Erfurter Schachfestival startet heute. Favorit ist GM Alexander Berelowitsch vor IM Hagen Pötsch und GM Henrik Teske. Die deutschen Spitzenspielerinnen Melanie Ohme, Elena Levushina und Filiz Osmanodja sind auch mit von der Partie. http://www.erfurter-schachfestival.de/
Das Böblinger Open erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit und auch in diesem Jahr fanden fast 300 Teilnehmer den Weg ins Schwabenländle. Der ungarische Großmeister Peter Prohaszka führt die Eloliste vor Vitaly Kunin an. Nr. 4 ist GM Arik Braun.
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Deutschlands Nr. 1 Arkadij Naiditsch führt die Setzliste beim Weihnachtsopen in Zürich an und will sicherlich die Eloverluste der letzten Woche wieder gutmachen. In der Live-Elotabelle ist Naiditsch aus dem erlauchten Kreis der 2700er herausgefallen. Ärgster Konkurrent wird in Zürich voraussichtlich der junge ungarische Großmeister Richard Rapport sein, aber sicherlich wird auch der deutsche Nationalspieler Georg Meier ein gewichtiges Wörtchen mitreden wollen. weihnachtsopen
Ein hochinteressantes Turnier mit vielen interessanten Duellen zwischen arrivierten Großmeistern und hochtalentierten Nachwuchs-Großmeistern in Moskau. Morozevich, Dreev, Shirov und Leko kämpften gegen Fedoseev, Dubov, Artemiev und Oparov. Es wurde großartiges kämpferisches Schach geboten und es gab ein leistungsgerechtes 8:8. Ein erstaunliches Resultat für die junge Garde, die die mangelnde Erfahrung mit jugendlicher Frische ausgeglichen haben. Im Rapid-Duell konnten sich die erfahrenen Spieler ganz knapp mit 16,5:15,5 nach zwischenzeitlichem Rückstand durchsetzen. chessdom