Ein schwerer Schlag für den Deutschen Schachbund, dem vom Bundesinnenministerium ein Brief mit einem sehr unangenehmen Inhalt gesendet wurde. Schach gilt als nicht mehr förderungswürdig und damit werden wichtige Gelder gestrichen. Der deutsche Schachbund sieht darin eine Diskriminierung des Schachsports und hat angekündigt sich mit anwaltlichem Beistand wehren zu wollen. schachbund
Der in Rumänien geborene und seit Jahren unter französischer Flagge spielende Großmeister Andrei Istratescu führt bei der 32. Auflage des Metz-Opens mit 6 Punkten aus 7 Runden. Einziger Spieler mit nur einem halben Punkt Rückstand ist der aus Armenien stammende Franzose GM Tigran Gharamian. Drei starke deutsche Teilnehmer sind auch mit von der Partie. IM Alexander Donchenko hat derzeit 4,5 Punkte, IM Bernd Kohlweyer und IM Rasmus Svane liegen bei 3,5 Punkten. echecs.asso
Großmeister Rainer Buhmann hat gute Verbindungen nach Österreich und spielt auch jetzt grade als Nr. 1 der Setzliste in Wien beim Tschaturanga Open. Mit Andrei Kovalev und Vladimir Kostic nehmen zwei weitere Großmeister teil. Die Favoriten haben ihre beiden ersten Partien gewonnen. chess-results
Kein Match nach Fischer-Spasski hatte für mehr weltweites Interesse gesorgt als Anand-Carlsen Ende des vergangenen Jahres. Das coole junge Schachgenie Magnus Carlsen war im Focus aller bekannten Weltmedien und nun fndet sich unglaublicherweise weder ein Ausrichter noch ein Sponsor für die kommende Revanche im November 2014. Die Fide hat kürzlich in zwei Sätzen verkündet, dass kein Angebot bis zur Deadline des 30. Aprils eingegangen ist. Die Norweger haben schon mit der Ausrichtung der Schacholympiade August 2014 in Tromsö zu tun und offenbar gibt es im Vorfeld erhebliche Probleme mit Sponsoren, die sich dafür engagieren wollten. Ein Armutszeugnis für das reiche und im Schachfieber befindliche Norwegen! Eigentlich gibt es nun eine einmalige Chance für ganz große Unternehmen einzusteigen und mit der Ausrichtung einer Schach-WM global für Eigenwerbung aus der Portokasse zu sorgen. Wie wäre es mit Facebook oder Microsoft, deren Gründer Mark Zuckerberg und Bill Gates die Gunst der Stunde nutzten um mit dem neuen Schach-Star medienwirksam eine Schachpartie zu spielen? Oder findet sich sogar ein deutsches Unternehmen? Vielleicht ist auch ein Grund für die bisher vergebliche Sponsorensuche, dass eine zweite Auflage des Generationenduells als nicht mehr so interessant angesehen wird. chessbase

Altmeister GM Evgeny Sweshnikov, der nach 4 Runden führte, fiel in der zweiten Turnierhälfte durch zwei Niederlagen auf den Schlussrang 4 zurück. Anders der neue Landesmeister GM Igor Kovalenko - er erzielte in den entscheidenden vier Schlussrunden 3,5 Punkte und wurde verdient mit 7 Punkten aus 9 Runden Champion von Lettland. Zweiter wurde GM Arturs Neiksans mit 6,5 und Dritter IM Toms Kantans mit 6 Punkten. chess-results

Der Weißrusse GM Nikita Maiorov, der schon beim Hofheimer Frühjahrsopen erfolgreich war, siegt auch in Lille beim diesjährigen LUC-Open mit 7,5 aus 9 Runden. Beim stark besetzten Turnier wird der argentinische GM Axel Bachmann Zweiter vor dem Spanier GM Julen Luis Arizmendi Martinez, beide 7 Punkte. echecs.asso

IM Vlad-Victor Barnaure hat durchgezogen und sich nach 11 Runden mit 8 Punkten die Landesmeisterschaft von Rumänien geholt. Eine große Überraschung durch den international  noch nicht in Erscheinung getretenen 28-jährigen Schachmeister. Zweiter und Dritter wurden punktgleich dahinter GM Mircea-Emilian Paligras und der ebenfalls überraschend starke IM Teodor Anton. Elofavorit GM Constantin Lupulescu belegt Rang 5. Bei den Damen siegt IM Corina-Isabela Peptan mit 7,5 Punkten aus 9 Runden. chess-results

Im Fall Falko Bindrich (bei einer Bundesligapartie verweigerte Bindrich die Herausgabe seines Smartphones) gibt es leider nochmal Neues zu berichten. Nachdem die Sperre gegen ihn aufgehoben wurde verklagt Bindrich nun den DSB wegen Verdienstausfalls in Höhe von 68000 Euro, laut Aussage des Bundesturnierdirektors Ralph Alt. Im August gibt es dann die Gerichtsverhandlung beim Landgericht Berlin. Es bleibt zu hoffen, dass dann ein Schlussstrich unter diese leidige Angelegenheit gezogen wird. chessbase
David Navarra, der frischgebackene tschechische Meister agierte in den ersten 7 Runden sehr souverän, doch dann ließ die Konzentration etwas nach, denn in den letzten beiden Runden schaffte er nur mit sehr viel Glück ein Remis. Nichtsdestotrotz insgesamt ein klarer und verdienter Triumph der tschechischen Nr. 1 mit 8 Punkten aus 9 Runden. Den zweiten Platz holte sich überraschend IM Richard Biolek vor GM Martin Petr, beide 6,5 Punkte. chess-results
David Navarra, der frischgebackene tschechische Meister agierte in den ersten 7 runden sehr souverän, doch dann ließ die Konzentration etwas nach, denn in den letzten beiden Runden schaffte er nur mit sehr viel Glück ein Remis. Nichtsdestotrotz insgesamt ein klarer und verdienter Triumph der tschechischen Nr. 1 mit 8 Punkten aus 9 Runden. Den zweiten Platz holte sich überraschend IM Richard Biolek vor GM Martin Petr, beide 6,5 Punkte. chess-results