Die siebente Runde der Schachbundesliga bot interessante Partien, aber keine Überraschungen hinsichtlich der Mannschaftskämpfe. Fast alle Favoriten konnten sich durchsetzen, so z.B. der amtierende Meister und Tabellenführer Baden-Baden mit 6,5:1,5 gegen die Schachfreunde Berlin. Allein Arkadij Naiditsch zeigte erneut schlechte Form und kassierte die dritte Niederlage in Folge - diesmal gegen Ilja Schneider. Eine wunderschöne Partie wie aus dem Lehrbuch gelang Nisipeanu gegen Lauber. Hockenheim bezwang König Tegel mit 5:3. Die starke Mülheimer Mannschaft zeigte diesmal ihr Können und schlug Bremen knapp mit 4,5:3,5 und kann wieder im Kampf um den Vizemeistertitel mitspielen. Zweiter ist nun Solingen mit dem 5:3 gegen Viernheim. Auch Hamburg schaffte einen sicheren 5,5:2,5-Erfolg gegen Wattenscheid. Eppingen schlug knapp die Emsdettener mit 4,5:3,5 und ist jetzt eines von vier Teams mit 10 Punkten auf dem Habenkonto. Trier errang einen sehr wichtigen Sieg gegen Griesheim mit 5:3 und kann sich in die Tabellenmitte absetzen. Schwer wird es für Bayern München, das mit 1,5:6,5 gegen Katernberg eine Klatsche bezog und vor König Tegel und Viernheim Drittletzter in der Tabelle ist. Es würde nicht verwundern, wenn diese drei Teams am Ende der Saison absteigen müßten.
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