Die Internationale Meisterschaft bleibt in französischer Hand. Der nicht als Favorit gehandelte IM Adrien Demuth siegt mit einer tollen Leistung und 7 Punkten. Platz zwei und drei gegen an die beiden Großmeister Joseph Sanchez (Philippinen) und Andrei Shchekachev mit je 6,5 Punkten. idf-echecs

GM Henrik Teske heißt der strahlende Sieger beim St. Pauli-Open. In einer spannenden sehr kämpferischen Runde mit 5 entschiedenen Partien an den ersten 5 Spitzenbrettern gewinnt er (Schlussrundensieg gegen GM Huschenbeth) knapp vor IM Georgios Souleidis (Sieg gegen GM Gutman) und Bartosz Socko (Partiegewinn gegen FM Hochgräfe) - alle drei jeweils 7,5 Punkte. fcstpauli

Shakriyar Mamedyarov (Aserbaidschan) hat die alleinige Führung in Peking übernommen. In einer äußerst unübersichtlichen und komplizierten Partie im Grünfeldinder behielt Mamedyarov die Übersicht und bereits nach 28 Zügen musste Anish Giri die Segel streichen. Einmal mehr zeigte der jetzige Tabellenführer seine immense taktische Stärke. Alle anderen Partien endeten mit Remis. Unfassbar allerdings die Partie Wang Hao gegen Gelfand in der der Israeli mehrere klare Gewinnmöglichkeiten ausließ. Auch Wang Yue ließ einige Chancen gegen Topalov liegen. Mamedyarov führt nun mit 6,5 vor Grischuk mit 6 Punkten. Der Rest des Feldes liegt schon einen Punkt hinter Grischuk. beijing2013

Im südafrikanischen Port Elizabeth, der fünftgrößten Stadt des Landes findet die die Commonwealth Meisterschaft statt. Beim 11-rundigen Turnier mit 150 Teilnehmern führt derzeit nach 9 Runden GM Dibyendu Barua mit 8 Punkten vor seinem Landsmann GM Abhijeet Gupta und dem Turnierfavoriten GM Sergey Fedorchuk (Ukraine) und Weltenbummler GM Sergei Tiviakov (Niederlande). commonwealthchess2013

Der philippinische GM Joseph Sanchez führt die Offene Meisterschaft von Paris mit 5,5 Punkten an. Unter den 44 Teilnehmern haben der GM Jean-Pierre Le Roux Platz 2 und IM Adrien Demuth Platz 3 inne. idf-echecs

GM Niklas Huschenbeth und IM Georgios Souleidis führen beim St.-Pauli-Open mit jeweils 6 Punkten. Während sich die beiden in ihren Partien jeweils durchsetzen konnten, kam Turnierfavorit GM Bartosz Socko (Elo 2646) mit Weiß nicht über ein Remis gegen FM Martin Voigt (Elo 2332) hinaus. fcstpauli

Das in der Breite ungeheuer stark besetzte Turnier der Offenen Serbischen Schachmeisterschaft gewann der russische Großmeister Mikhail Ulibin mit 7,5 Punkten aus 9 Runden. In der Schlussrunde bezwang er in der entscheidenden Partie den Türken GM Suat Atalik mit den schwarzen Steinen. Zweiter und Dritter werden die beiden Serben GM Igor Miladinovic und GM Borko Lajthajm mit je 7 Punkten. chess-results

Sergey Karjakin zeigt in der zweiten Turnierhälfte ein völlig anderes Gesicht als anfangs. Heute kassierte er verdientermaßen seine dritte Niederlage in Folge. Veselin Topalov konnte in einem Sizilianer aus der Eröffnung heraus die Initiative ergreifen und letztlich sicher gewinne. Den zweiten Tageserfolg feierte Boris Gelfand gegen Ivanchuk. Es wurde auch Zeit, dass der Vizeweltmeister und Tal-Memorial-Gewinner wieder mal voll punktet. Die Schluss-Stellung ist jedoch noch nicht so klar und als Zuschauer war man sehr überrascht, dass Ivanchuk aufgab. Auch laut Computerprogrammen war die Realisierung des Stellungsvorteils alles andere als trivial. Grischuk hatte schönen Stellungsvorteil und hatte eine versteckte Möglichkeit gegen Giri diesen Vorteil zu verfestigen. Nach einer Ungenauigkeit verflachte die Partie zum Remis. Die übrigen Paarungen verliefen sehr ausgeglichen. Es führen weiterhin Grischuk und Mamedyarov mit nun 5,5 Punkten. beijing2013

Beim 1. Steyrischen Open führt nicht einer der 8 anwesenden ausländischen Großmeister, sondern der 26jährige einheimische Internationale Meister Andreas Diermair. In Runde 5 gelang ihm eine tolle Partie mit positionellem Qualitätsopfer gegen GM Tratar. Punktgleich mit ebenfalls 5 Punkten ist der serbische Großmeister Danilo Milanovic. Es nehmen 4 deutsche Fide-Meister teil - Bester darunter ist derzeit Hans-Joachim Vatter mit 3,5 Punkten. styria

In einer bemerkenswerten kämpferischen Schlussrunde der niederländischen Meisterschaft gab es kein Einziges Remis. Sowohl Dimitri Reinderman gegen Pruijssers als auch Wouter Spoelman gegen L'Ami gewannen mit Schwarz, so dass ein Stechen über den Titel entscheiden musste. Dabei konnte sich Reinderman mit 2:0 durchsetzen. Den dritten Platz eroberte Robin van Kampen. Bei den Damen gewann Lisa Schut überlegen mit 6 Punkten vor Anne Haast und Tea Lanchava. amsterdamchess