Ein starkes Feld mit 4 namhaften Gästen und 4 schwedischen Spitzenspielern bildet das traditionsreiche Einladungsturnier in Malmö. Elofavorit ist Loek van Wely vor Nigel Short, doch auch der junge immer stärker werdende ungarische GM Richard Rapport wird ein gewichtiges Wörtchen um den Turniersieg mitreden wollen. Zum Auftakt gewann nur der erfahrene unter holländischer Flagge spielende Ivan Sokolov, der Emanuel Berg in einer spannenden königsindischen Partie schlagen konnte. sigeman-chess
Als Karpfen im Hechtteich der hervorragend besetzten russischen Schnellschachmeisterschaft konnte sich der 20jährige GM Mikhail Panarin (Nr. 24 der Setzliste) sensationellerweise mit 6,5 Punkten durchsetzen. Punktgleich dahinter einer der Favoriten, nämlich GM Aleksey Dreev und GM Vladimir Fedoseev. Elofavorit Nikita Vitiugov enttäuschte mit lediglich 5 erreichten Punkten und Platz 15. Das Feld der Damen war für russische Verhältnisse nicht so stark besetzt und so konnte sich erwartungsgemäß Valentina Gunina mit 7,5 Punkten durchsetzen.
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Runde 1 des Grand Prix im griechischen Thessaloniki brachte spannende Partien und drei Entscheidungen. Gata Kamsky kam nach sehr starker positionellen Leistung mit Weiß gegen die Drachenvariante im Sizilianer des Kubaners Leinier Dominguez zu einem feinen Sieg. Einer Demontage glich die Partie Svidler-Bacrot, in der sich der Russe in einer Semi-Tarrasch-Variante viel mehr auf der Höhe zeigte als der heute zu ungenau agierende Franzose. Dass die Benoni-Verteidigung derzeit im Spitzenschach einen schlechten Stand hat zeigte die Partie zwischen Kasimdzhanov und Nakamura. Die Zugfolge des stets zu Experimenten bereiten Amerikaners war nicht hundertprozentig seriös, was der usbekische Frontmann risikolos und mit einfachen Mitteln nachweisen konnte. Ein Mehr- und Freibauer war schließlich im Endspiel entscheidend. Die restlichen drei Partien endeten mit Remis. Elofavorit ist der kürzlich im schweizerischen Zug so auftrumpfende Veselin Topalov. thessaloniki2013
Der in Tschechien sehr aktive deutsche IM Sebastian Plischki (SV Bückeburg) erreicht den 2. Platz beim Open in Kralove. Den Turniersieg unter dem siegreichen und punktgleichen Siegertrio (7 Punkte aus 9 Runden) erreicht FM Lubos Rosko. Den dritten Platz unter den 85 Teilnehmern belegt FM Tomas Kraus. schach-und-kultur
Der für den SV Reutlingen spielende bulgarische GM Nikolai Ninov wird seiner Favoritenrolle gerecht und gewinnt nach Wertung mit 6 Punkten aus 7 Runden in seiner schachlichen Wahlheimat. Punktgleich dahinter IM Frank Zeller (SG Schwäbisch Gmünd) und GM Zigurds Lanka (Schott Mainz). Mit 122 Teilnehmern war das Turnier auch zahlenmäßig sehr gut besetzt. reutlingen.schachvereine
Efim Geller war ein brillanter Meister mit tiefem Schachverständnis, was auch viele ganz Große zu spüren bekamen. Stets suchte er die Initiative und meistens brach bald ein Sturm über die gegnerische Stellung los. Eine solche großartige Partie wird bei schach-und-kultur vorgestellt. http://schach-und-kultur.com/
Efim Geller war ein brillanter Meister mit tiefem Schachverständnis, was auch viele ganz Große zu spüren bekamen. Stets suchte er die Initiative und meistens brach bald ein Sturm über die gegnerische Stellung los. Eine solche großartige Partie wird bei schach-und-kultur vorgestellt.
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Mit 7 aus 7 dominierte der spanische Internationale Meister Jose Fernandez Cuenca Jimenez das 4. Oeffinger Schachopen und streicht 500 Euro Preisgeld ein. Zweiter und Dritter wurden die Fide-Meister Gunnar Schnepp (SK Lauffen) und Mathias Holzhäuer (SK Schmiden-Cannstadt) mit je 5,5 Punkten. oeffingen
Der von allen Schachfreunden und Meistern hochgeschätze Großmeister, Fernschach-GM und Schiedsrichter von legendären Schach-WM-Kämpfen Lothar Schmid ist im Alter von 85 Jahren in Bamberg verstorben. Der große Gentleman unseres Sports war ein außergewöhnliches Schachtalent mit stets hervorragenden Ergebnissen bei Schacholympiaden und Turnieren - er konzentrierte sich aber nie ausschließlich auf Schach, war in seinem Hauptberuf Geschäftsführer des Karl-May-Verlages und erreichte dennoch eine historische Elozahl von stattlichen 2665. In der von 1956-59 ausgetragenen Fernschach-WM wurde er Vize-Weltmeister. Weltbekannt wurde Lothar Schmid allerdings als Schiedsrichter des aufsehenerrendenden WM-Kampfes zwischen Boris Spassky und Bobby Fischer in Reykjavik. Das skandalträchtige und äußerst schwierig zu leitende Duell wurde von den Welt-Medien in den Zeiten des kalten Krieges als Duell West gegen Ost hochstilisiert. Nur der souveränen Leitung Schmids war es zu verdanken, dass der WM-Kampf nicht mit Abbruch endete. Legendär seine energische Vorgehensweise zu Beginn der dritten Partie. Sowohl Fischer als auch Spassky forderten und protestierten bis Lothar Schmid die Kontrahenten daran erinnerte warum sie hier waren. Er packte die Beiden und drückte sie in ihre Sessel mit den Worten "Play Chess now!" - Spassky machte seinen ersten Zug und die WM konnte weitergehen. Später leitete er auch die WM-Kämpfe Karpov-Kortschnoi 1978 auf den Philippinen und Kasparov-Karpov 1986 in England und Russland. 2005 wurde Lothar Schmid als "Schiedsrichter des Jahrhunderts" geehrt.
LotharSchmid
Der schweizer FM Jonas Wyss siegt mit optimaler Punkteausbeute im schweizerischen Celerina. Er setzt sich mit 5 Punkten vor dem klaren Elofavoriten IM Aco Alvir und dessen Landsmann Ralf Lenninger, je 4 Punkte, durch. Beim Kurzopen im Engadin waren nur 23 Spieler am Start. http://schach-engadin.ch/pfingstopen/index.html