Sergey Karjakin reicht das ausgekämpfte Remis im Najdorf-Sizilianer mit 6.Lg5 gegen Veselin Topalov zum Turniersieg mit 6/9. Aronian und Carlsen wiederholen frühstmöglich die Züge zum Remis nach 30 Zügen und auch Grünfeld-Experte Svidler neutralisiert den Anzugsvorteils Radjabovs vollständig. Die Überraschung des Tages ist der sehenswerte Sieg Wang Haos gegen Weltmeister Anand, welcher nach Bauernraub auf a2 und ungünstig positionierter Dame schnell in Nachteil kommt und nach geschickter Abwicklung Wangs in ein einfach gewonnenes Endspiel mit b-Freibauern im 38 Zug aufgibt. Unterhaltsam auch die Partie Hammer-Nakamura, in der beide Seiten ohne Rücksicht auf materielle Erwägungen angreifen, Weiß will mit dem Sargnagelbauern auf f6 mit der Dame nach g7 strebend mattsetzen, nur ist der schwarze Angriff schneller und zwingender, 0:1 nach 33 Zügen, Nakamura erzielt wie Carlsen 5,5 Punkte, Aronian, Anand und Svidler 5 Punkte. Hinter Wang Hao mit 4,5 Punkten rangiert noch Topalov, der in diesen Turnier blaß bleibt, mit 4 Punkten, Radjabov muss sich mit 3, Hammer mit 1,5 Punkten begnügen.
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