Ruslan Ponomariov nutzte die Chance mit Weiß und spielte eine hervorragende Partie im Panov-Angriff gegen Gata Kamsky und kann damit zu den Führenden Morozevich und Topalov, die beide remis spielten, aufschließen. Eine verrückte Partie war Caruana-Karjakin, in der Karjakin klar auf Gewinn stand, es aber offensichtlich nicht realisierte und so versandete die Partie im Friedensschluss. Rustam Kasimdzhanov ließ sich in schöner Stellung zu einem verwirrenden und letztlich inkorrekten Opfer hinreißen, das Nakamura kaltblütig annahm und verteidigte. In der Schlussstellung ist allerdings nicht ganz klar, warum der Usbeke aufgegeben hat, denn Remis-Chancen bestanden durchaus noch und im 41.Zug dürfte Zeitnot keine Rolle gespielt haben. Radjabov und Kasimdzhanov zieren das Tabellenende mit je 2 Punkten. zug2013