Großmeisterin Zoya Schleining vom SC Hattingen hat beste Karten den Titel zu gewinnen. Nach ihrem Schwarz-Sieg gegen Dr. Anita Just hat sie nun 7 Punkte und liegt einen halben Punkt vor Hanna-Marie Klek, die ihrerseits mit Weiß gegen Nellya Vidonyak gewinnen konnte. Marta Michna und Sarah Hoolt liegen mit je 5,5 Punkten auf Platz 3 und 4. Vermutlich ist noch Kampfschach angesagt in der letzten und 9. Runde, denn Schleining genügt wohl kein Remis um den Titel sicher einzuheimsen. Es kommt beim Showdown zu folgenden Paarungen an den ersten drei Brettern. Schleining-Bochis, Beltz-Klek und Michna-Hoolt. dfem
Nach 7 Runden der Deutschen Damen-Einzelmeisterschaft in Bad Wiessee deutet alles darauf hin, dass die Meisterschaft zwischen Zoya Schleining und Hanna-Marie Klek entschieden wird. Schleining schlug heute Stefanie Schulz und Klek konnte Sarah Hoolt bezwingen. Schleining führt mit 6 Punkten vor Klek mit 5,5. Dritte ist derzeit die überraschend starke My Linh Tran mit 5 Punkten (Sieg mit Schwarz gegen Julia Bochis), die sich morgen gegen WGM Marta Michna beweisen muss. dfem
Olga Girya (Russland) und Lilit Mkrtchian (Armenien) waren eine Klasse für sich in Indien und belegten die Plätze 1 und 2 mit 8 bzw. 7,5 Punkten. Platz drei mit 6 Punkten belegte die Chinesin Guo Qi. Elisabeth Pähtz verlor gegen Mkrtchian in der Schlussrunde und blieb damit bei 50 Prozent der Punkte hängen. odishachess
Ein äußerst glücklicher Tag für Magnus Carlsen. Zunächst entkommt er gegen Vladimir Kramnik glücklich ins Remis und dann kann er erleichtert mit ansehen wie Boris Gelfand gegen Levon Aronian gewinnt, was die Führung in diesem wichtigen Turnier bedeutet. Kramnik hatte die ganze Zeit über die Initiative in einem Katalanen, aber die nun schon sprichwörtliche Zähigkeit Carlsens hielt auch hier dem Druck stand. Levon Aronian traf im 27.Zug eine sehr merkwürdige Entscheidung den Bauern f5 zu opfern, was Gelfand sofort mit dynamischem Spiel bestrafte und in ein gewonnenes Turmendspiel abwickelte. Eine verrückte, faszinierende und wahrlich nicht fehlerlose Remispartie lieferten sich Svidler und Grischuk. Ivanchuk schließlich schaffte seinen ersten Partiegewinn gegen den in den letzten Runden äußerst unglücklich agierenden und außer Form spielenden Teymour Radjabov. Vor dem morgigen Ruhetag führt Carlsen mit 6 Punkten vor Aronian mit 5,5 und Kramnik mit 5.
london2013
Bei der Deutschen Damen-Einzelmeisterschaft bleibt nach Runde 6 alles beim alten. An den ersten 5 Brettern ab es ausschließlich Remis. Schleining führt mit 5 Punkten vor Klek und Hoolt, je 4,5 Punkte. dfem
Elisabeth Pähtz zeigt Kampfkraft und Moral nach ihrer gestrigen Niederlage gegen Girya. Heute ringt sie die Inderin Mary Ann Gomes nieder und hat jetzt 5 Punkte aus 9 Runden. In den verbleibenden Runden hat sie es mit der Inderin Rout Padmini (5 Punkte) und mit der starken Armenierin Lilit Mkrtchian (6 Punkte) zu tun. odishachess
Die Nr. 2 der Setzliste Zoya Schleining schlägt Hanna-Marie Klek und übernimmt damit selbst die Führung mit 4,5 Punkten aus 5 Runden. Zweite ist nun Klek vor Sarah Hoolt mit je 4 Punkten. In der morgigen Runde kann bereits eine Vorentscheidung fallen. Die Spitzenpaarung lautet Hoolt-Schleining. dfem
Das mit Spannung erwartete Duell zwischen den beiden Tabellenführern Carlsen und Aronian blieb die einzige relativ langweilige Partie in einem Katalanen mit Remisschluss. Ganz anders die restlichen Partien. Seinen ersten verdienten Sieg schaffte Vladimir Kramnik gegen den Gründfeldinder von Peter Svidler. Geduldig nutzte Kramnik seinen Raumvorteil um allmählich den Druck zu erhöhen und die Entscheidung herbeizuführen. Alexander Grischuk kämpfte gegen Vasily Ivanchuks Drachenvariante im Sizilianer. Ivanchuk konnte keine befriedigende Aktivität für seine Figuren entfalten und stand bei leicht schlechterer Stellung mit dem Rücken zur Wand und benötigte sehr viel Bedenkzeit. Ein schwacher Zug im 36. Zug ließ die Waagschale zugunsten von Grischuk kippen und in enormer Zeitnot übersah Ivanchuk einen taktischen Schlag und gab auf. Wohl die falsche Eröffnungsentscheidung wählte Radjabov gegen den Experten in der englischen Eröffnung Boris Gelfand. Schnell übernahm der besser präparierte Vize-Weltmeister mit Schwarz die Initiative und ließ nach einer Reihe schwacher Züge von Radjabov, der offensichtlich außer Form ist, keine Zweifel mehr aufkommen und gewann sicher. Es führen nach wie vor Carlsen und Aronian, aber jetzt nur noch einen Punkt vor Kramnik, der vielleicht doch noch seine Chance in den restlichen 6 Partien suchen wird. In Runde In der nächsten Runde werden wir sehen, was Kramnik in seiner Weiß-Partie gegen Carlsen riskieren wird. london2013
Die vietnamesische Nr. 1 Le Quang Liem gewinnt zur Freude seiner Landsleute das stark besetzte offene Turnier in Ho Chi Minh City in überlegener Manier mit 7,5 Punkten aus 9 Runden. Die entscheidende Partie gewann er in Runde 7 gegen den Chinesen Zhou Jianchao, der mit 6,5 Punkten Dritter wurde. Den zweiten Platz erobert dessen Landsmann Lu Shanglei mit 7 Punkten.
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Der litauische Großmeister Aloysas Kveynis zeigt auf Mallorca solides und starkes Schach und gewinnt souverän und ungeschlagen mit 7 Punkten aus 9 Runden. Sehr stark treten die beiden spanischen Internationalen Meister Arribas und Forcen auf, die auf je 6,5 Punkte kommen. Einen zufriedenstelllenden 4 Platz mit 5,5 Punkten erreicht Vitali Kunin nach seinen beiden Schlussrundensiegen. chess-results