In der Tabelle bleibt alles beim alten, denn die Aktuere trennten sich allesamt mit Remis, doch der eine oder andere dürfte ins Schwitzen gekommen sein. Die Partie Ivanchuk-Carlsen hatte einen Grünfeld-Inder zum Thema, in dem Carlsen während der ganzen Partie mit leichtem Nachteil zu kämpfen hatte. Ivanchuk schaffte es aber nicht den Vorteil zu vergrößern und schließlich führte die Partie bei dezimiertem Material in den Remishafen. Sehr interessant auch die Partie Grischuk-Radjabov, in der Radjabov beim Übergang ins Endspiel ein Figurenopfer brachte, das chancenreich aussah, aber auch seine Risiken hatte. Das dynamische Gleichgewicht wurde aber nicht wirklich gestört und Grischuk gab die Figur gegen zwei gefährliche Bauern bald zurück und das Remis vereinbart. Einen verrückten Grünfeld-Inder nicht ohne Fehler lieferten sich Svidler und Gelfand. Svidler wandte gegen sein Lieblingssystem den interessanten Zug 5. Ld2 an und spielte sehr aggressiv, doch im rechten Augenblick ließ er es an Genauigkeit fehlen und Gelfand erlangte Vorteil, den er aber seinerseits wieder vergab. Kramnik-Aronian war ebenfalls sehr interessant und auch hier reichte ein Vorteil Kramniks nicht zum Gewinn. Kramnik eröffnete Reti und erreichte ein Endspiel mit 2 Mehrbauern jedoch ungleichfarbenen Läufern. Aronian verteidigte sich einwandfrei und auch hier nur remis. london2013