Baden-Baden ist bei 5 Punkten Vorsprung nach dem 11. Spieltag quasi Meister. Man siegte souverän 7:1 gegen Wiesbaden während Verfolger Solingen eine überraschende 3,5:4,5-Niederlage gegen Bremen bezog. Bei noch 8 zu vergebenden Punkten kann so gut wie nichts mehr passieren zumal Baden-Baden in jeder Begegnung klarer Favorit ist. Mülheim schob sich nach dem knappen 4,5:3,5 über die Schachfreunde Berlin auf den 2. Platz vor. Die Berliner hingegen taumeln jetzt mit 5 Punkten Rückstand zum rettenden Ufer in Richtung 2. Liga. Als erster Absteiger steht Griesheim fest, das knapp mit 3,5:4,5 gegen Trier verlor. Man spielte nur mit 7 Mann, da Ivan Farago am 2. Brett nicht angetreten ist. Nur noch marginale theoretische Chancen auf den Klassenerhalt haben Forchheim und Norderstedt, sind aber mit 8 Punkten Rückstand auf Rang 12 praktisch abgestiegen. Forchheims Youngster Leon Mons läßt erneut aufhorchen und schlägt mit den schwarzen Steinen im Spanier den Ukrainischen GM Yuriy Kryvoruchko mit der gewaltigen Elozahl von 2679. Damit ist der famos spielende FM Mons auf Großmeisternorm-Kurs. Wenn er so weitermacht kann er in die Fußstapfen eines Georg Meier treten, der einst auch wie aus dem Nichts großartige Resultate erzielte und dessen Elozahl in kurzer Zeit emporschnellte. Hamburg ist nach dem 4,5:3,5 gegen Eppingen so gut wie gerettet.
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