Es ist eine der größten Sensationen in der Schachgeschichte. Die 27jährige Anna Ushenina aus der Ukraine, aktuell die Nr. 37 der Weltrangliste, erringt den Frauen-Weltmeistertitel. In der zweiten Tiebreak-Partie bezwingt sie nach einer feinen positionellen Leistung ihre Kontrahentin Antoaneta Stefanova in 94 Zügen und siegt mit dem Gesamtergebnis von 3,5:2,5. Ohne die Leistung der neuen Weltmeisterin schmälern zu wollen - es werden Stimmen laut werden, ob dieser Mini-Match-Modus ein gerechtes System darstellt. Es gibt eigens Schnellschach- und Blitzweltmeisterschaften und in lediglich 2 Partien mit Turnierschachmodus kann man nicht wirklich eine "echte" Weltmeisterin ermitteln, wenn nach unentschiedenem Stand Schnellschach- und Blitzpartien folgen. Ob die Fide damit dem Schachsport einen Gefallen tut, wenn Aushängeschilder wie Yifan Hou oder Humpy Koneru bereits in Vorrunden ausscheiden, sei dahingestellt. chess2012