Auf der Web-Seite der Schachbundesliga gibt es die Begründung des Turnierleiters der Schachbundesliga Jürgen Kohlstädt dafür, warum der Protest der Mülheimer abgewiesen wurde. Einen Spieltag vor dem Protest von Sebastian Siebrecht, der das bekannte Ergebnis nach sich zog, gab es bereits einen Protest des Mülheimer Spielers Tregubov, doch beließ es der anwesende Schiedsrichter von Häfen noch bei der Beobachtung des Spielers Falko Bindrich, wodurch es wohl keine andere Entscheidung geben konnte als den Protest der Mülheimer abzulehnen. Hätte Dieter von Häfen die Ereignisse am darauffolgenden Tag geahnt, dann hätte er sicherlich auch beim Kampf Mülheim-Eppingen bereits eingegriffen und überprüft ob alles rechtens ist.
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Der frischgebackene Bad Wiessee-Sieger Liviu-Dieter Nisipeanu ist der Unter-2700-Karpfen im Hecht-Teich zu Bukarest. Neben ihm nehmen die Topleute Caruana, Ivanchuk und Topalov teil und gleich die erste Runde des wegen Termingründen von Juni auf November verschobenen Turniers zeigte, dass es wohl für Nisipeanu schwer werden wird. Ivanchuk setzte Nisipeanu von Beginn an unter Druck und ließ sich auch vom aggressiven 6...b5 des Rumänen in der Capablanca-Variante des Nimzo-Inders nicht beeindrucken und vergrößerte nach und nach seine Positionsvorteile zu einem verdienten Partiegewinn. In einem hochinteressanten Grünfeld-Inder konnte Topalov den jungen Gipfelstürmer Fabiano Caruana unter Druck setzen, fand aber nicht die richtigen Fortsetzungen um mehr als Remis zu erreichen.
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Mit dem großartigen Score von 7 Punkten aus 8 Runden dominiert Alberto David die Italienische Meisterschaft. Heute schlägt er mit den schwarzen Steinen den gewiss nicht schlechten IM Daniyyl Dvirnyy und führt nun bereits mit satten 1,5 Punkten vor den restlichen 3 ausstehenden Runden.
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Eine erfreuliche Nachricht wird aus Zürich vermeldet! Es geht weiter - 2012 lieferten sich Kramnik und Aronian ein spannendes Duell. Im kommenden Jahr steigt nach dem Hinzugewinn eines russischen und indischen Sponsors ein vierköpfiges Turnier mit Kramnik, Caruana sowie den beiden Kontrahenten der diesjährigen WM Anand und Gelfand. Ausrichter ist der älteste Schachklub der Welt, die im Jahre 1809 gegründete Schachgesellschaft Zürich - das Hotel Savoy bildet den würdigen Rahmen.
sgzurich
Nach 7 von 11 Runden führt GM Alberto David die Meisterschaft souverän mit 6 Punkten an. Damit hat er bereits einen ganzen Punkt Vorsprung vor den beiden IM Axel Rombaldoni und Daniyyl Dvirnyy. Mitfavorit Sabino Brunello musste bereits zwei Niederlagen einstecken und hat 4,5 Punkte.
federscacchi
In Nassau auf den Bahamas wurde ein kleines Turnier ausgetragen, das von GM Alexander Shabalov (USA) mit 6,5 Punkten aus 9 Runden gewonnen werden konnte. Unter den 19 Teilnehmern im Internationalen Open wurde GM Alexander Goldin (USA) mit 6 Punkten Zweiter vor dem kanadischen IM Leonid Gerzhoy mit 5,5 Punkten.
bahamasinternational
Dmitry Andreikin (Elo 2723) gewinnt in Moskau gegen Ian Nepomniachtchi (2707) ein Match über 6 Partien mit dem knappen Ergebnis von 3,5:2,5. Der Schwarzsieg Andreikins in Runde 1 blieb die einzig entschiedene Partie im Duell der beiden 22-Jährigen.
chesstv
Es kommt nicht oft vor, dass der Namensgeber eines Turniers dieses auch gewinnt, denn in der Regel ist man entweder nicht mehr am Leben oder zu alt und muss den jüngeren Meistern den Vortritt lassen. Nicht so der 12. Weltmeister der Schachgeschichte Anatoly Karpov (61 Jahre alt). Nahezu ohne Spielpraxis setzt er sich gegen die im Saft stehenden Weltklassespieler bei der "Anatoly Karpov Trophy" (Rapid) im französischen Cap d'Agde an der Mittelmeerküste durch. Im Halbfinale des 8er Feldes setzte er sich gegen den 22-jährigen französischen Champion Edouard Romain (Elo 2688) durch und rang sogar in einem hochspannenden Finale Top-Spieler Vassily Ivanchuk mit 4,5:3,5 nieder. Ivanchuk hatte sich im Halbfinale gegen die starke Chinesin Ju Wenjun durchgesetzt.
capechecs
Im mit nur 19 Teilnehmern besetzten A-Open im Hotel Delfino in Lugano setzt sich der einzige Großmeister im Feld Stefan Djuric aus Serbien mit 6 Punkten aus 7 Runden durch. Wie auf der Setzliste so auch im Turnier belegen Platz 2 und 3 der Luxemburger IM Fred Berend mit 5 und der Schweizer FM Lars Rindlisbacher mit 4,5 Punkten. Bester Deutscher wird FM Rolf Ernst vom SC Dreiländereck mit 3,5 Punkten und Rang 10.
swisschesstour
Der bulgarische Elofavorit Vladimir Petkov gewinnt das Open in der italienischen Stadt Novara in der Region Piemont mit 4 Punkten knapp vor den punktgleichen Italienern Duilio Collutiis und Andrea Stella. Bester Deutscher im 32-köpfigen Feld wird Felix Andraschko vom SK Landau mit 2,5 Punkten auf Platz 17.
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