Schachbundesliga: Auch Deizisau stolpert

In Runde 9 der Schachbundesliga gab es heute große und spannende Kämpfe. Der Drittplatzierte Deizisau mit zahlreichen Nationalspielern stolperte gegen den Favoritenschreck Bayern München. Nur Dmitrij Kollars war auf Seiten der Deizisauer erfolgreich gegen GM Dragnev. Überraschende Partiegewinne holten die Münchner GM Klaus Bischoff gegen GM Zdenko Kozul, IM Linus Johansson gegen GM Andreas Heimann und Alexander Zajogin gegen GM Michal Krasenkow zum 5:3-Sieg. Auch die beiden Tabellenführer taten sich schwer erneut zu Siegen zu kommen. Baden-Baden hatte enorme Mühe gegen den Münchner SC 1836 beim 4,5:3,5-Sieg. Georg Meier und Michael Adams kassierten dabei Niederlagen. Viernheim besiegte Werder Bremen ebenfalls mit 4,5:3,5. Man kann jetzt schon sagen, dass der Titel mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an eines dieser beiden Siegerteams gehen wird. Solingen bleibt nach der gestrigen Niederlage dran als Drittplatzierter nach dem 5:3 über Mülheim Nord. Dresden feierte den zweiten Sieg mit einem fulminanten 6:2 gegen den HSK. Eine sehr gute Rolle spielt nach wie vor Turm Doppelbauer Kiel nach dem 4,5:3,5-Sieg über Augsburg. Ein verbissen geführtes Duell gab es zwischen Düsseldorf und König Tegel, das 4:4 endete. Am Spitzenbrett kam Rene Stern zu einem beeindruckenden Schwarzsieg gegen Andrei Volokitin. Schließlich gab es noch den 5:3-Erfolg von den Schachfreunden Berlin gegen Aachen. chess24

Sharjah Masters: Abdusattorov gewinnt vor Salem

Der amtierende Schnellschach-Weltmeister Nodirbek Abdusattorov aus Usbekistan hat das Sharjah Masters für sich entschieden. Wie der einheimische Spitzenspieler GM Saleh Salem holte er 7 Punkte aus den 9 Runden, hatte aber im direkten Vergleich gewonnen. Den dritten Platz in diesem stark besetzten Open holte sich der indische GM Abhijeet Gupta mit 6,5 Punkten. Der einzige deutsche Teilnehmer im Feld war GM Lothar Vogt, der gegen starke Gegnerschaft 3 Punkte holte. chess24 




Dritte GM-Norm für Frederik Svane

Frederik Svane hat wohl für ein Novum in der Schachgeschichte gesorgt. Vorgestern konnte er sich über seine zweite GM-Norm beim Hamburg Invitational freuen und gestern nach Runde 9 der Schachbundesliga schaffte er nach seinem Remis gegen Eduardas Rozentalis seine dritte und  letzte Norm zum Titel. Da er die 2500 schon überschritten hat, wird er bald zum Großmeister ernannt. Eine großartige Leistung des 18-Jährigen. Offizielle Seite

Schachbundesliga: Erste Niederlage für Solingen

Es gab heute eine kleine Überraschung in der neunten Runde der Schachbundesliga. Solingen, das bisher noch ungeschlagen war, kassierte einen knappe 3,5:4,5 gegen das starke Team von Werder Bremen. Die Titelambitionen haben damit einen gehörigen Dämpfer erhalten. Die beiden Tabellenführer Viernheim und Baden-Baden siegen nämlich weiter. Baden-Baden tat sich wieder einmal schwer gegen Bayern München, das durchaus Chancen auf einen Punktgewinn oder sogar Sieg hatte. So remisierte Zajogin an Brett 8 gegen Georg Meier in totaler Gewinnstellung obwohl das für einen Menschen bei der komplizierten Schlussstellung gar nicht so leicht zu erkennen war und Johansson stand gegen Naiditsch zwischenzeitlich besser. Der Favorit setzte sich mit 5:3 durch. Viernheim ließ einen weiteren Kantersieg folgen beim 6,5:1,5 gegen Mülheim Nord. Den ersten Sieg der Saison kann endlich Dresden verbuchen. Mit 4,5:3,5 schlug man Doppelbauer Turm Kiel. Es gibt nunmehr kein Team ohne Punkte, denn Aachen und König Tegel spielten an allen Brettern Remis zum friedlichen 4:4. Auch Düsseldorf hat sein Punktekonto nun auf 3 Zähler aufgestockt nach dem 4:4 gegen die Schachfreunde Berlin. Auf den dritten Platz vorgerückt ist nun Deizisau nachdem es 4,5:3,5 gegen München 1836 gewonnen hat. Blübaum versäumte dabei wohl einen Sieg gegen den Iraner Maghsoodloo. Der HSK schlug Augsburg mit 5:3. Morgen kommt es zum spannenden Duell des Solingenbezwingers Bremen mit Viernheim.  Ergebnisdienst

5.Sharjah Masters

Derzeit läuft die letzte Phase des 5. Sharjah Masters mit starker internationaler Besetzung. In der achten Runde gab es interessante Duelle an den Spitzenbrettern. Nodirbek Abdusattorov spielte Remis gegen den rumänischen Star Bogdan-Daniel Deac und der Usbeke führt mit 6,5 Punkten die Tabelle alleine an. Im zweiten Topduell musste Shootingstar Hans Moke Niemann aus den USA eine Weißniederlage gegen Saleh Salem hinnehmen. 6 Punkte haben Salem, Gupta und Deac als direkte Verfolger des Tabellenführers. chess24

Peter-Heine Nielsen wirbt für jungen Fide-Präsidentschaftskandidaten aus der Ukraine

Der wohl bekannteste Trainer ist Peter-Heine Nielsen, der Magnus Carlsen zu mehreren Weltmeistertiteln geführt hat. Er wirbt nun für den erst 31-jährigen Großmeister Andrey Barishpolets aus der Ukraine als FIDE-Präsidenten und stellte sich selbst als dessen stellvertretenden Präsidenten vor. Beide werben für die politische Unabhängigkeit des Weltschachbundes. Es wäre in der Tat eine historische Chance für die Fide sich endlich neu und umfassend zu reformieren und den Einfluss des Kremls hinter sich zu lassen. Die Kandidatur kommt angesichts des unsäglich sinnlosen Krieges Russlands gegen die Ukraine zur rechten Zeit und man kann als Schachfan nur hoffen, dass genau dieser ukrainische Großmeister gewählt wird um endlich für die Transparenz zu sorgen, die sich die meisten Amateure und Profis wünschen. chess-international Peter-Heine Nielsen 




Hamburg: Mendonca gewinnt - GM Norm für Svane

Der 16-jährige indische GM Leon Luke Mendonca hat das Hamburger Großmeisterturnier in souveränem Stil gewonnen. Als einziger Spieler erreichte er 7 Punkte aus den gespielten 9 Runden. Sehr erfreulich aus deutscher Sicht ist der zweite Platz von IM Frederik Svane, der mit seinen erreichten 6,5 Punkten seine zweite GM-Norm erzielen konnte. Dazu war in der letzten Runde ein Schwarzsieg gegen IM Köllner nötig. Den dritten Platz belegt der erfahrene griechische GM Vasilios Kotronias mit 6 Punkten. Beim IM-Turnier stand der Sieger IM Brandon Clarke bereits fest. In der Schlussrunde spielte er mit Schwarz Remis gegen Lara Schulze, die einen hervorragenden vierten Platz mit 5,5 Punkten erreichte. Hinter Brandon erreichte GM Miezis den zweiten Platz vor dem punktgleichen FM Daniel Kopylov (beide 6 Punkte), der im Familienduell in der Schlussrunde gegen IM Michael Kopylov gewinnen konnte. chess24 




Liren Ding ist glücklicher Sieger des Chessable Masters

Die Nummer Zwei der Schachwelt Liren Ding aus China hat mit einer gehörigen Portion Glück das Chessable Masters für sich entschieden. Im Finale stieß er auf heftigen Widerstand des Teeangers Rameshbabu Praggnanandhaa und aufgrund der Stellungen und Partien muss man konstatieren, dass es der Inder eigentlich verdient gehabt hätte als Sieger hervorzugehen. Pragg wie er in der Kurzform genannt wird, hat mehrere Möglichkeiten den Tag für sich zu entscheiden liegen gelassen. Nach dem gestrigen 2,5:1,5 war Ding in Führung gegangen und Pragg schlug mit dem gleichen Ergebnis zurück. In der darauffolgenden Partie stand der Inder haushoch auf Gewinn, aber er verdarb die Partie noch zum Remis. In der letzten Partie des Turnier stand Pragg ebenfalls besser und verlor am Ende. Vermutlich war es der Überlastung gechuldet, denn das Turnier fiel ausgerechnet in eine Zeit, in der er auch schulische Prüfungen zu bewältigen hatte. Trotzdem eine großartige Leistung des jungen Inders, der nun auch im klassischen Schach nachziehen muss und seine Elozahl endlich über die 2650 heben muss um auch hier in die Weltspitze vordringen zu können. Sein 15-jähriger Landsmann Gukesh steht vor ihm in der Weltrangliste. Es wird spannend sein zu sehen, wer von den Youngstern als Erster die 2700 überschreitet. chess24

Hamburg: IM Brandon bereits Turniersieger

Der englische IM Clarke Brandon hat das Hamburger IM-Turnier vorzeitig für sich entschieden. Mit seinem heutigen Partiegewinn gegen FM Daniel Fischer erhöhte er sein Punktekonto auf 7 Punkte und ist damit vor der 9. und letzten Runde uneinholbar. Hinter ihm liegen GM Normunds Miezis, IM Michael Kopylov, WIM Lara Schulze und FM Daniel Kopylov punktgleich auf den Plätzen 2-5. Beim GM-Turnier steht der Turniersieger noch nicht fest. Es führt derzeit GM Leon Luke Mendonca mit 6 vor IM Frederik Svane und GM Vasilios Kotronias mit je 5,5 Punkten. chess24 




Chessable Masters: Ding und Pragg bezwingen Carlsen und Giri

Ein immens spannendes Halbfinale erlebten die Schachfreunde aller Welt beim Chessable Masters. Liren Ding, die Nummer Zwei der Welt besiegte durch eine großartige Partie Weltmeister Carlsen mit 2,5:1,5. Diese tolle Partie zeigt die große Stärke Dings ein Angriffspotential sofort zu erkennen. Ein tolles Qualitätsopfer brachte ihn auf die Siegerstraße. Carlsen musste das auch im Interview anerkennen. Noch spannender war die Begegnung Praggnanandhaa gegen Giri. Der Niederländer ließ einige Chancen liegen. Vor allem in der dritten Partie, in der er haushoch auf Gewinn stand, versäumte er das brillante 32.Tg7:+, das den zwischenzeitlichen Ausgleich bedeutet hätte. So konnte sich der junge Inder mit 3,5:2,5 durchsetzen. Mit wenig Schlaf musste er heute eine schulische Prüfung bewältigen. Als Teenager mit mehreren Verpflichtungen hat man es nicht leicht! Er steht nun im Finale gegen Ding, auf das sich Jeder freuen kann.  chess24 




Bodensee-Open: 4 deutsche Co-Leader

Das Bodensee-Open konnte nach 2019 endlich wieder stattfinden und nun sind beim beliebten Open in Bregenz bereits 3 Runden absolviert. Unter den acht Führenden, die einen perfekten Start mit 3 Siegen hingelegt haben, sind auch vier Deutsche, nämlich GM Raj Tischbierek, GM Philipp Schlosser, FM Thomas Raupp und FM Jasper Holtel. Einer der Mitfavoriten GM Uwe Bönsch musste überraschenderweise schon zwei Remis gegen Brian Hewson und Dr. Robert Savic hinnehmen. Es nehmen im Open 145 Spieler teil. Offizielle Seite

Chessable Masters: Die Halbfinalisten stehen fest

Die vier Halbfinalisten und Sieger der Viertelfinals des Chessable Masters stehen seit gestern fest. Ganz klar gegen ihre Konkurrenten durchgesetzt haben sich Magnus Carlsen und Anish Giri. Weltmeister Carlsen gewann gegen den Spanier David Anton Gujarro mit 2,5:0,5 und mit dem gleichen Ergebnis siegte auch Anish Giri über den Norweger Aryan Tari. Ein zähes Ringen gab es in den anderen Duellen. Zumindest im Online-Schach hat sich der Teenager Rameshbabu schon etabliert innerhalb der Weltelite und ist ein gefürchteter Gegner geworden. Er gewann gegen den Chinesen Yi Wei mit 2,5:1,5. Das gleiche Ergebnis schaffte auch die Nummer Zwei der Welt Liren Ding gegen Shakhriyar Mamedyarov. In den Halbfinals kommt es zu den Duellen Giri-Praggnanandhaa und zum absoluten Spitzenduell Carlsen-Ding. chess24 




Hamburg: IM- und GM-Turnier

Derzeit laufen beim Hamburger SK zwei interessante Einladungsturniere - ein GM- und ein IM-Turnier, die den Spielern die Möglichkeit zu Normen bietet. Beim IM-Turnier legte der englische IM Brandon Clarke einen brillanten Start mit 4 Siegen hin. Großartig ist auch Lara Schulze gestartet, die in diesem Feld schon 3 Punkte gesammelt hat. Gemeinsam mit dem lettischen GM Normunds Miezis ist sie die Verfolgerin des Tabellenführers. Beim GM-Turnier führen die drei eingeladenen Großmeister Peter Prohaszka aus Ungarn, Leon Luke Mendonca aus Indien und der sehr erfahrene und frühere Topspieler Griechenlands Vasilios Kotronias mit je 3 Punkten nach den vier gespielten Runden. Die besten Deutschen sind derzeit Frederik Svane und Ruben Gideon Köllner mit je 2 Punkten. Offizielle Seite chess24

Deutsche Pokal-Mannschaftsmeisterschaft: Zwischenrunde

Am vergangenen Wochenende wurde die Zwischenrunde der deutschen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft gespielt und es gab überraschende Einzelergebnisse. So verlor GM Vincent Keymer gegen IM Gerlef Meins, aber sein Team Deizisau gewann trotzdem mit 3:1 gegen Werder Bremen in der Zwischenrunde am Samstag. Die qulifizierten Teams trafen am Sonntag aufeinander und hier setzte sich Deizsau gegen den SC Heimbach-Weis-Neuwied mit 3,5:0,5 durch. Die weiteren Ergebnisse: Kirchweyhe qualifizierte sich nach dem 2:2 gegen SF Lieme nach Wertung durch den Partiegewinn an Brett 1. Viernheim-Leipzig 3,5:0,5 und im Spitzenduell gewann Baden-Baden gegen Solingen mit 3:1. Die siegreichen Teams stehen im Halbfinale, das am 16. Juli gespielt wird. Offizielle Seite

Duda ist Sieger des Superbet Rapid & Blitz

Das Superbet Rapid & Blitz ist heute mit einem knappen Sieg des polnischen Lokalmatadors Jan-Krzysztof Duda in Warschau zu Ende gegangen. Mit 24 von 36 möglichen Punkten gewann er mit nur einem halben Zähler Vorsprung vor den punktgleichen Levon Aronian und Anand Viswanathan. Einen weiteren halben Punkt dahinter blieb Fabiano Caruana. Duda kassierte für den Sieg 40 000 Dollar. Die nächste Station heißt Zagreb, das das dritte Turnier der Grand Chess Tour vom 18.-25. Juli austragen wird. Offizielle Seite 




Chessable Master: Giri gewinnt Vorrunde

Die 8 Spieler des Chessable Masters, die sich für das KO-Finale qualifiziert haben, wurden heute in den letzten drei Runden ermittelt. Die Vorrunde hat Anish Giri gewonnen und das hat sich der Niederländer verdient, denn er blieb neben Liren Ding der einzige Spieler, der in den 15 Runden ungeschlagen blieb. Er holte 29 von 45 möglichen Punkten und gewann knapp vor Magnus Carlsen mit 28. Die weiteren Platzierungen waren: Liren Ding 25, Rameshbabu Praggnanandhaa 25, Yi Wei 24, Shakhriyar Mamedyarov 22, David Anton Gujarro 20 und Aryan Tari 20 Punkte. Mishra Abhimanyu hat mit seinen 13 Jahren immerhin 10 Punkte erzielt (3 Siege und 1 Remis) und das ist eine erstaunliche Leistung und eine immens wertvolle Erfahrung für den jüngsten Großmeister aller Zeiten. chess24

Chessable Masters: Giri übernimmt die Führung

Anish Giri hat nach Tag zwei und zwölf Runden des Chessable Masters die Tabellenführung mit 24 Punkten von 36 möglichen übernommen. Neben Liren Ding ist er der einzige Spieler, der noch ungeschlagen ist. Wei Yi ist auf den 4 Platz zurückgefallen nachdem er gegen den Youngster Abhimanyu und Vidit verloren hatte. Den zweiten Platz mit 23 Punkten belegt Magnus Carlsen, der gegen Wei 1.h4 spielte. Laut Wikipedia wird diese Eröffnung als Desprez-Eröffnung bezeichnet. Auch 1.d3 war von Carlsen zu sehen. Dritter ist derzeit Liren Ding mit 23 Punkten. Die besten 8 Spieler qualifizieren sich für das KO-Finale. chess24

Superbet Warschau: Anand siegt im Rapid

Anand Viswanathan war der Mann des Rapidturniers beim Superbet Rapid&Blitz in Warschau. 6 Siege in 9 Partien sprechen eine deutliche Sprache und auch die Niederlage in der Schlussrunde gegen Richard Rapport konnte den Sieg von Anand (14 Punkte) nicht mehr verhindern. Richard Rapport (13) wurde Zweiter vor Jan-Krzysztof Duda (12 Punkte). Das Rapidturnier wird aber nicht alleine gewertet sondern gemeinsam mit dem morgen beginnenden zweitätigen und 18 Runden langen Blitzturnier. Offizielle Seite chess24 




Chessable Masters: 13-jähriger schlägt Mamedyarov

Das Chessable Masters Onlineturnier begann gestern mit interessanter Zusammenstellung. GM Abhimanyu Mishra sorgte im vergangenen Jahr für Schlagzeilen, in dem er als 12-Jähriger zum jüngsten Großmeister aller Zeiten wurde und den langjährigen Rekord von Sergey Karjakin brechen konnte. Nun spielt er mit der Topelite des Schachsports beim Chessable Masters. Nach zwei Niederlagen gegen Anton Guijarro und Liren Ding, schlug er Eric Hansen und keinen Geringeren als Shakhriyar Mamedyarov und das souverän. An der Tabellenspitze steht das chinesische Duo Yi Wei mit 10 Punkten und Liren Ding mit 8 Punkten. Punktgleich mit Ding sind Anish Giri und Weltmeister Magnus Carlsen. chess24 




Dortmunder Chess Trophy 2022

Die Teilnehmer für die Dortmunder Chess Trophy 2022 stehen nun fest. Am 18. und 19.Juli spielen die beiden Ex-Weltmeister Anand Viswanathan, Vladimir Kramnik und Daniel Fridman sowie Krishnan Sasikiran den Sieger des No Castling World Masters aus, bei dem nicht rochiert werden darf. Eine spanndende Variante unseres Spiels. Beim Deutschland Grand Prix vom 17.-24. Juli treffen drei der stärksten deutschen Großmeister, nämlich Matthias Blübaum, Rasmus Svane und Dmitrij Kollars auf die Gäste David Navara, Pawel Eljanov, Bogdan-Daniel Deac und Luke McShane. Kein Geringerer als Artur Jussupow wird die Partien vorort kommentieren. Das 9-rundige Open findet vom 15.-24. Juli statt. Das Teilnehmerfeld wird angeführt von Max Warmerdam, Erwin L'Ami und Andreas Heimann. Offizielle Seite

Superbet Rapid&Blitz: Ex-Weltmeister mit perfektem Start

Ex-Weltmeister Anand Viswanathan ist mittlerweile 52 Jahre alt, aber wie er immer wieder unter Beweis stellt, gehört er schachlich längst nicht zum alten Eisen und er hat auch keine Motivationsprobleme wie manch Anderer. Dafür liebt er das Spiel zu sehr. Beim heute gestarteten zweiten Turnier der Grand Chess Tour, dem Superbet Rapid&Blitz in Warschau zeigte er sein weltmeisterliches Können und legte einen fulminanten Start hin. Er schlug in beeindruckender Manier nacheinander Radoslaw Wojtaszek, Wesley So und Anton Korobov.  Er ist und bleibt ein virtuoser 1.e4-Spieler und steht bei 6 Punkten. Den zweiten Platz mit je 4 Punkten haben derzeit Fabiano Caruana, Levon Aronian und Jan-Krzysztof Duda inne. chess24 




Fide Grand Prix der Frauen: 2023 in München

Der Weltschachbund FIDE hat München als Gastgeber des dritten Turniers des Frauen Grand Prix 2023 ausgewählt. Austragungsort vom 1.-14.Februar 2023 wird das Kempinski Hotel Vier Jahreszeiten sein. Das Erfreuliche dabei ist, dass Elisabeth Pähtz und eine noch zu nominierende Nachwuchsspielerin dabei sein werden. Die Krulich Immobilien Gruppe hat als Sponsor dieses Turnier in München erst möglich gemacht. Es werden 12 Spielerinnen am Start sein. Es geht beim Grand Prix um Qualifikation zum Kandidatinnenturnier. schachbund 




GM-Titel für Elisabeth Pähtz? - Entscheidung vertagt

Seit Monaten brodelt es beim Schachbund und der Fide hinsichtlich der GM-Titelvergabe von Elisabeth Pähtz. Großmundig und vermutlich leider voreilig hatte die Fide selbst verkündet, dass die deutsche Nummer Eins des Frauenschachs den GM-Titel in der Tasche hat nach ihrer vermeintlichen dritten GM-Norm beim Grand Swiss in Riga 2021. So etwas darf man ohne Prüfung aller Normen natürlich nicht machen als Weltbund einer Sportart. Das Dilemma ist eindeutig und die Regeln auch. Bei der angeblichen zweiten Norm waren die Voraussetzungen nicht erfüllt, denn es waren nur zwei der geforderten drei GMs als Gegner vorhanden. Hier muss man sofort prüfen und nicht erst viele Jahre später wie hier geschehen. Es wäre in der Tat sehr bitter für Elisabeth, wenn gegen sie entschieden werden würde, denn die Fide ließ sie Jahre lang im Glauben es würde nur noch eine Norm fehlen. PerlenvomBodensee

IM Obodchuk Weltmeister des IPCA

Der Russe IM Andrei Obodchuk wurde Weltmeister bei der Meisterschaft für Behinderte Spieler in der Ashdod City in Israel. Es waren 24 Spieler aus 8 Nationen am Start. Er erreichte als einziger Spieler überragende 7,5 Punkte aus 9 Runden. Den zweiten Platz erreichte der serbische IM Stanislav Mikheev mit 7 Punkten vor dem einzigen GM im Feld Yaacov Zilberman aus Israel mit 6,5 Punkten. chess-international 




Bundesliga: Spitzenteams im Gleichschritt

Die beiden Tabellenführer Viernheim und Baden-Baden sind auch in Runde 8 der Schachbundesliga zu ungefährdeten Siegen gekommen. Viernheim schlug König Tegel mit 6,5:1,5 und das gleich Ergebnis gab es auch bei Baden-Baden gegen Augsburg. Der Drittplatzierte Solingen musste härter kämpfen kam aber zu einem 5:3 gegen die Schachfreunde Berlin. Erstaunlich bei diesem Kampf war die miserable Partie von GM Jan Smeets, der gegen IM Alexander Seyb verlor. Deizisau besiegte Dresden mit 5,5:2,5, wobei die Partie am Spitzenbrett zwischen Vincent Keymer und Liviu-Dieter Nisipeanu mit Remis endete. Kiel schlug Bremen mit 5:3 und es brillierte der 18-jährige US-GM Hans Moke Niemann mit einem klaren Sieg über GM Areshchenko.  Einen knappen 4,5:3,5-Erfolg feierte der HSK gegen Mülheim. Matchwinner war hier GM Luis Engel, der für die einzige entschiedene Partie sorgte. Eine entschiedene Partie war auch beim ersten Sieg von Düsseldorf in dieser Saison entscheidend. Man besiegte Bayern München, indem GM Volokitin gegen GM Huschenbeth gewann. Im Mittelfeld der Tabelle befindet sich auch Münchner SC 1836, der einen 6,5:1,5 Kantersieg gegen Aachen einfahren konnte. Erst in Runde 14 kommt es zum absoluten Spitzenduell zwischen Viernheim und Baden-Baden. schachbund