• 1

Carlsen verlässt Norwegischen Schachverband

Es gibt interessant Neuigkeiten zu Weltmeister Carlsen. Es gab einen Machtkampf zwischen ihm und dem Norwegischen Schachverband. Streitpunkt war ein millionenschwerer Sponsorenvertrag eines umstrittenen Sponsoren und die Austragung der Schachweltmeisterschaft. Carlsen verließ nun aus Zorn den norwegischen Schachverband, verkündete aber noch für Norwegen spielen zu wollen. Er bekam auch die Sondergenehmigung dafür vom verfeindeten Schachverband. Interessante Details fasst ein Artikel im Spiegel zusammen. spiegel

Drucken

Senioren-WM in Bukarest

Die Senioren-Weltmeisterschaft ist in diesem Jahr hervorragend besetzt, was auch an den niedrigeren Hotelpreisen liegt als in den vergangenen Jahren. Rumänien ist diesbezüglich ein sehr gutes Pflaster und lockte enorm viele Großmeister an. Der einstige Weltklasse-GM Kiril Georgiev aus Makedonien führt die Setzliste der Ü-50-Gruppe an in einem 138-Teilnehmer-Feld. Auch Großmeister aus Chile, Brasilien, USA und den Philippinen sind angereist. In der Ü-65-Gruppe ist Raphael Waganian, ebenfalls frühere Weltklasse, aus Armenien der Turnierfavorit. Bei den Damen Ü50 hat Zoya Schleining als Nummer Zwei der Setzliste gute Chancen auf den Titel. In der Ü65 der Damen ist Nona Gaprindashvili, die frühere Weltmeisterin, einmal mehr klare Favoritin. OffizielleSeite

Drucken

Hamburg: Duda verhindert russisches Finale

Der erst 21-jährige Pole Jan-Krzysztof Duda stürmt ins Finale des Fide Grand Prix in Hamburg. Er bezwang den Russen Daniil Dubov mit 3,5:2,5. Duda gewann die sechste Partie nach einem harten Kampf. Dubov hatte es versäumt seine gute Stellung in Partie 5 mit Weiß in einem Slawen weiterzuspielen. Unverständlich, denn nur er hatte nach 15 Zügen Aussichten auf Gewinn. Duda feiert damit seinen größten Erfolg mit dem Einzug ins Finale. OffizielleSeite

Drucken

European Club Cup: Heimann schlägt Ponomariov

Ein schöner individueller Erfolg eines deutschen Großmeisters sprang heute ins Auge bei den Partien des European Club Cups. Andreas Heimann ist zwar in Montenegro nicht für einen deutschen Verein aktiv, sondern für die Schachgesellschaft Riehen aus der Schweiz, die dann doch gegen SK Joly Lysa nad Labem aus Tschechien mit 2:4 unterlag, aber seine Partie war eines der Highlights aus deutscher Sicht. Die deutschen Teams erzielten auch Erfolge, allen voran die Schachfreunde Berlin, die gegen das schwedische Team Wasa SK mit 4,5:1,5 schlugen. Viernheim hielt sich schadlos mit einem 6:0 gegen das nicht stark besetzte Team St. Benildus aus Irland. Im absoluten Spitzenspiel des Tages konnte sich die Nummer Zwei der Setzliste Medny Vsadnik aus Russland gegen den Turnierfavoriten Alkaloid aus Mazedonien mit 3,5:2,5 bezwingen. Matchwinner war GM Ponkratov durch seinen Sieg gegen GM Kryvoruchko. OffizielleSeite

Drucken

Hamburg: Grischuk erster Finalist

Alexander Grischuk hat nach einer hervorragenden strategischen Leistung in seiner Weißpartie gegen Maxime Vachier-Lagrave bezwungen. Nach einer etwas ungewöhnlichen englischen Eröffnung, die die ausgetretenen Theoriepfade vermied, konnte Grischuk immer etwas Druck und Vorteil reklamieren. Das Endspiel behandelte er sehenswert und souverän und zog verdient ins Finale des Hamburger Fide Grand Prix ein. Eine ausgeglichene Partie mit dem logischen Ergebnis Remis lieferten sich Daniil Dubov und Jan-Krzysztof Duda.  OffizielleSeite

Drucken

Winter Chess Classic

Saint Louis ist wieder einmal Austragungsort zweier stark besetzter Einladungsturniere. Elofavorit ist der junge US-Amerikaner Jeffery Xiong, der zuletzt beim Weltcup sehr weit gekommen war. Er ist auch einer der Führenden nach zwei Runden mit 1,5 Punkten. Mit ihm gemeinsam liegen sein Landsmann David Naroditsky, der Russe Grigoriy Oparin und der Kasache Rinat Jumabayev in Front. Im B-Turnier ist Sergei Azarov aus Weißrussland der Elofavorit. OffizielleSeite

Drucken

Grand Prix Hamburg - zwei Remis

Die ersten Partien der beiden Halbfinals zwischen Vachier-Lagrave und Grischuk sowie Dubov und Duda verliefen sehr ausgeglichen und waren von wenig Risikobereitschaft geprägt. Beide Partien endeten vor dem 30. Zug mit Remis. OffizielleSeite

Drucken

European Club Cup in Montenegro

Der 35. European Club Cup wird in diesem Jahr in Ulcinj statt, dem südlichsten Städtchen Montenegros. Die üblichen Siegesaspiranten sind auch diesmal in der Setzliste ganz vorne anzutreffen wie Alkaloid aus Montenegro mit seiner Legionärstruppe, Mednyi Vsadnik aus Russland oder Novy Bor aus Tschechien. Mit Viernheim und den Schachfreunden Berlin sind auch zwei deutsche Teams vertreten. In Runde 1 gab es für die favorisierten Teams wie auch für die deutschen Mannschaften klare Kantersiege. Ganze 66 Teams sind am Start, bei den Damen nur 14 ohne deutsche Beteiligung. OffizielleSeite

Drucken

Hamburg: Dubov bezwingt Svidler

Daniil Dubov hat heute den harten erfahrenen Zweikämpfer Peter Svidler im Viertelfinale des Grand Prix in Hamburg mit 3,5:2,5 ausgeschaltet. Svidlers Eröffnung in der entscheidenden fünften Partie des Duells ging gehörig schief und Dubov nutzte seine Chance um klaren Vorteil im Mittelspiel zu erringen und dann in ein gewonnenes Turmendspiel abzuwickeln. Die Halbfinalpaarungen lauten: Maxime Vachier-Lagrave - Alexander Grischuk und Jan-Krzysztof Duda - Daniil Dubov. OffizielleSeite

Drucken

Aronian gewinnt Superbet Rapid&Blitz

Es war ein in der Tat sehr abwechslungsreiches Turnier, vor allem was die Führungposition anbelangt. Am Ende gab es mit Levon Aronian und Sergey Karjakin zwei Punktgleiche mit je 20 Punkten. Aronian gewann den Tiebreak dann mit 1,5:0,5. Der vorher führende Spieler Anton Korobov erwischte einen miserablen letzten Tag mit sage und schreibe 6 Niederlagen, landete aber trotzdem noch auf einem guten 5. Platz in diesem Klassefeld. Den dritten Platz eroberte Viswanathan Anand, der nur einen halben Zähler hinter Aronian und Karjakin gelandet war. Ein ungewohntes Bild sah man am Tabellenende. Vorletzter Wesley So mit 16,5 und Fabiano Caruana als abgeschlagener Tabellenletzter mit nur14 Punkten. OffizielleSeite

Drucken

Bukarest: Quang Liem Le mit überragendem Blitztag

Der in Vietnam geborene und für die USA spielende und lebende Quang Liem Le erwies sich heute als überragender Blitzer, was ihn auf Platz 3 der Gesamtwertung des Superbet Rapid&Blitz mit 15 Punkten katapultiert. 7 Punkte aus 9 Partien sprechen eine deutliche Sprache in diesem Feld. Anton Korobov bleibt nach einer ausgeglichenen Blitzbilanz am heutigen Tag insgesamt mit 16,5 Punkten vorne. Den zweiten Platz hat Levon Aronian mit 15,5 Punkten inne. OffizielleSeite

Drucken

Viertelfinale in Hamburg: Drei Entscheidungen

Bereits nach zwei Partien gab es in drei Viertelfinalduellen eine Entscheidung am heutigen Tag in Hamburg beim Fide-Grand Prix. Bereits gestern hatte sich nach der Weißpleite von Veselin Topalov angekündigt was Maxime Vachier-Lagrave heute in trockende Tücher gebracht hat. Am Ende stand der Franzose auch in seiner Weißpartie auf Gewinn, akzeptierte aber das Remis, das ihm Topalov anbot. Alexander Grischuk zeigte wie stark das Ragozin-System ist in seiner heutigen Schwarzpartie gegen David Navara, dem er keine Chance gab und ebenfalls mit 1,5:0,5 ins Halbfinale einzog. In Svidler-Dubov gab es bereits ein Remis nach 21 Zügen. Ein grober Fehler des Chinesen Yangyi Yu entschied den Tag für den jungen starken Polen Jan-Krzysztof Duda, der sich die taktische Chance nicht entgehen ließ. Nichtsdestotrotz war sein 33.Lg4:+ sehr sehenswert. Mit Vachier-Lagrave gegen Grischuk steht das erste Halbfinale fest.OffizielleSeite

Drucken

Teheran: Ghaem Maghami knapp vor Maghsoodloo

Beim 4. Paytakht-Cup in der iranischen Hauptstadt Teheran gab es eine kleine Überraschung. Die frühere langjährige Nummer Eins GM Ehsan Ghaem Maghami gewann knapp mit 7 Punkten vor dem klaren Elofavoriten GM Parham Maghsoodloo. Den dritten Platz belegte deren Landsmann GM Masoud Mosadeghpour mit 6,5 Punkten. chess-results

Drucken

Hamburg: Vachier-Lagrave legt im Viertelfinale vor

Am gestrigen Tag wurden die Erstrundenduelle abgeschlossen und zu den schon am Vortrag Qualifizierten gesellten sich David Navara, der Nikita Vitiugov mit 3:1 bezwang, was eine Überraschung darstellt, weil Vitiugov zuletzt sehr gute Form gezeigt hatte. Alexander Grischuk schaltete Radoslaw Wojtaszek mit 2,5:1,5 aus. Das spannendste Duell war das zwischen dem Weltcup-Sieger 2019 Teimour Radjabov und dem zu allem fähigen Daniil Dubov. Letzerer gewann mit 4,5:3,5. Schließlich setzte sich der Chinese Yangyi Yu noch gegen Dmitry Jakovenko mit 2,5:1,5 durch. Im Viertelfinale konnte Maxime Vachier-Lagrave durch einen Schwarzsieg über Veselin Topalov als einziger vorlegen. Es war eine völlig unnötige Niederlage des Bulgaren, denn nach 26. Zügen hatte er noch eine vielversprechende Stellung. Die übrigen Paarungen endeten mit Remis. OffizielleSeite

Drucken

Bukarest: Korobov - der Karpfen im Hechtteich zeigt es allen

Der 34-jährige Ukrainer Anton Korobov hat als klarer Außenseiter und Underdog inmitten der Weltklassespieler das Schnellschachturnier für sich entschieden und mit 12 Punkten und 2 ganzen Zählern Vorsprung abgeschlossen. Dass der Großmeister das Potential dazu mitbringt, hat er vielfach bewiesen, auch durch die bisher höchste von ihm erreichte Elozahl von 2723 im Januar 2014. Hinter ihm platzierten sich gleich drei Größen mit je 10 Punkten, nämlich Anish Giri, Levon Aronian und Shakhriyar Mamedyarov. Wesley So musste mit 6 Punkten die rote Laterne tragen. Morgen startet das Blitzturnier. OffizielleSeite

Drucken

Superbet Rapid und Blitz in Bukarest

Auch in Bukarest hat sich ein Teil der Weltklassespieler versammelt um ihre Kräfte am Brett zu messen. Das Superbet Rapid- & Blitzturnier ist die sechste Etappe der Grand Chess Tour 2019 und besteht aus einem 9-rundigen Schnell- und 18-rundigem Blitzturnier. Nach drei Runden hat sich Anish Giri mit 5 Punkten an die Spitze gespielt. Dahinter lauern Levon Aronian, Anand Viswanathan und Anton Korobov mit 4 Punkten. Am Tabellenende mit nur einem Punkte liegen der frisch gebackene Fischer-Random-Weltmeister Wesley So und Vladislav Artemiev. OffizielleSeite

Drucken

Hamburg: Kurze Gastspiele von vier Spielern

Vier Spieler haben nur ein kurzes Gastspiel in Hamburg gegeben und wieder die Heimreise nach Niederlagen antreten müssen. Ein klares Aus gab es für Hikaru Nakamura gegen Veselin Topalov. Auch in der zweiten Partie stand Nakamura nur mit dem Rücken zur Wand, so dass er sich ins Remis fügte und die Niederlage akzeptierte. Ähnlich war es bei Yi Wei gegen Vachier-Lagrave. Es war der Chinese selbst, der eine Zugwiederholung anstrebte, weil er mit Weiß schelchter stand. Ganz anders verlief Nepomniachtchi-Duda. Es sah sehr gut aus für den Russen der schönen Stellungsvorteil hatte, doch Duda spielte zäh und schaffte dann nach langen 132 Zügen das nötige Remis zum Weiterkommen. In die nächste Runde eingezogen ist auch Peter Svidler, der keinerlei Probleme hatte seine Partie gegen Harikrishna ausgeglichen zu gestalten. Alle übrigen Akteure müssen in den Tiebreak. OffizielleSeite

Drucken

Fide Grand Prix in Hamburg mit munterem Auftakt

Nach dem letztjährigen Kandidatenturnier in Berlin gibt es gegen Ende des Jahres 2019 das nächste internationale Highlight für die deutschen Schachfans. Schon gestern gab es die Pressekonferenz mit dem Präsidenten des deutschen Schachbundes und dem Fide-Präsidenten. Die 16 Weltklassespieler haben heute in Hamburg im Theater Kehrwieder in der geschichtsträchtigen Speicherstadt die erste Runde des Fide Grand Prix gespielt. Gleich wurde die Hälfte der Partien in den reizvollen Duellen entschieden. Für eine Überraschung sorgte Veselin Topalov, der der einzige Spieler war, der seine Partie mit den schwarzen Steinen gegen keinen Geringeren als Hikaru Nakamura gewinnen konnte und das auf recht klare Art und Weise in einem Spanier. Ein höchst erstaunliches Konzept zeigte Maxime Vachier-Lagrave im Naijdorf-Sizilianer mit Weiß gegen Yi Wei. Er "täuschte" mit 6.g3 ein Läuferfiancchetto an, spielte den Läufer jedoch dann nach c4 und siegte damit sehenswert. Der stets zu taktischen Scharmützeln aufgelegte Russe Ian Nepomniachtchi zog heute den Kürzeren gegen den jungen ehrgeizigen Polen Jan-Krzysztof Duda, obwohl dessen Eröffnungskonzept nicht das Beste zu sein schien in einer englischen Eröffnung. Nepomniachtchi fand aber kein Rezept und sah sich nach einem übemotiviertem Bauernopfer plötzlich in einer Verluststellung, die er nicht mehr reparieren konnte. Seine ganze Routine spielte Peter Svidler aus gegen Pentala Harikrishna und gewann souverän in einer italienischen Partie. Einen wilden Kampf mit beidseitigen Chancen lieferten sich Radoslaw Wojtaszek und Alexander Grischuk, wobei Letzterer mal auf Gewinn stand. Am Ende wurde es Remis wie in den übrigen Duelllen auch. schachbund

Drucken

Hull GM-Turnier

Im englischen Ort Hull fand ein GM-Turnier statt, das vom tschechischen GM Vojtech Plat mit 6,5 Punkten dominiert und gewonnen wurde. Hinter ihm platzierten sich die beiden Schotten GM Matthew Turner mit 5,5 und IM Andrew Greet mit 5 Punkten. chess24

Drucken

Schachopen in Leer: GM Mihok siegt

Der ungarische Großmeister Oliver Mihok (SK Erfurt) hat das Schach Open in Leer mit 6 Punkten vor dem punktgleichen Spartak Grigorian (SV Werder Bremen für sich entschieden. Den dritten Platz verdiente sich der ungarische IM Gabor Nagy mit 5,5 Punkten. Enttäuschend verlief das Turnier für den Vielspieler GM Vladimir Epishin, der nur Rang 7 und 5 Punkte erreichte. Elofavorit GM Vitaly Kunin landete gar nur auf Platz 21 mit 4,5 Punkten. OffizielleSeite

Drucken

Figueira da Foz Open

Figueira da Foz ist ein Küstenort der zwischen den beiden großen Städten Porto und Lissabon liegt. Das international gut besetzte Open gewann der Pole IM Maciej Klekowski mit 7,5 Punkten vor GM Karen Grigorjan aus Armenien mit 7 Punkten. Den dritten Platz eroberte Klekowskis Landsmann Krzysztof Jakubowski mit 6,5 Punkten. Die kanadische Schachlegende GM Kevin Spraggett, der über eine interessante Homepage verfügt, landete auf Rang 8. chess24

Drucken

OIBM: Bernadskiy gewinnt vor Eljanov

Der 25-jährige ukrainische Großmeister Vitaliy Bernadskiy hat die Offenen Internationalen Bayerischen Schachmeisterschaften gewonnen. Er gewann mit 7,5 Punkten vor seinem punktgleichen Landsmann Pavel Eljanov, der noch im März 2016 die gewaltige Elo von 2765 aufzuweisen hatte. Den dritten Platz unter elf Punktgleichen mit je 7 Punkten sicherte sich der Iraner GM Pouya Idany. Bester Deutscher wurde GM Michael Prusikin (BCA Augsburg) einen Platz vor IM Luis Engel (Hamburger SK). Elofavorit Gata Kamsy kam auf den 10. Rang. Arg gebeutelt wurde GM Mihail Marin, der in der Schlussrunde gegen den 12-jährigen Inder (Kamskys Gegner aus Runde 1) Vuppala Prraneeth in nur 24 Zügen verlor und auf Platz 120 landete. Beste Dame wurde die Inderin IM Rout Padmini mit starken 6,5 Punkten und Platz 23. OffizielleSeite

Drucken

OIBM: Ukrainische Doppelspitze

Bei den internationalen Bayerischen Meisterschaften gibt es nach 8 Runden eine ukrainische Doppelspitze mit Pavel Eljanov und Vitaliy Bernadskiy. Pavel Eljanov ließ dem US-Amerikaner Timur Gareyev in einem Sizilianer keine Chance und gewann nach bereits 26 Zügen. Bernadskiy gewann mit etwas Glück, denn sein Gegner Demchenko hatte nach der Eröffnung klaren Vorteil und verlor danach völlig den Faden. Luis Engel hatte lange Zeit sehr zu kämpfen und alles sah nach einer klaren Niederlage aus gegen den Inder GM Sethuraman, aber dieser spielte sehr schwach weiter und konnte seinen klaren Vorteil einfach nicht verwerten. Engel nutzte seine sich bietende Chance und erreichte ein glückliches Remis. Für eine Überraschung sorgte FM Ulrich Weber, der GM Mihail Marin mit den schwarzen Steinen bezwingen konnte. Gata Kamsky zeigte erneut, dass er Probleme mit jungen Indern hat. Er kam gegen den jüngsten GM der Welt Dommaraju Gukesh (13) nicht über ein Remis hinaus. OffizielleSeite

Drucken

Sarana gewinnt Karpov-Trophy in Cap d'Agde

Der 19-jährige russische Großmeister Alexey Sarana hat überraschend das Finale der diesjährigen Karpov-Trophy im französischen Cap d'Agde gewonnen. In der Vorrunde hatte er sich durch Erreichen des vierten Platzes für das Halbfinale qualifiziert und dort Sarin Nihal mit 3,5:2,5 bezwungen. Der ägyptische GM Bassem Amin hatte überraschend den Sieger der Vorrunde Etienne Bacrot im zweiten Halbfinale mit 2,5:1,5 geschlagen. Das Finale war dann mit 2:0 eine klare Sache für Sarana. chess24

Drucken

Wesley So ist Fischer-Random Schachweltmeister

Der heutige Tag bei der Fischer-Random Schachweltmeisterschaft war kein langer, denn beide Duelle wurden ziemlich schnell entschieden, denn der Vorsprung war bei beiden schon von den Vortagen beträchtlich. Wesley So stand auch heute in der ersten Partie mit Schwarz gegen Magnus Carlsen auf Gewinn, begnügte sich aber mit einem Remis. In der zweiten besiegelte er mit einem klaren Sieg, dem vierten bereits in diesem Finale, den hochverdienten Gewinn des ersten offiziellen Fischer-Random Weltmeistertitels mit einem gewaltigen 13,5:2,5 über Carlsen. Im Duell um Platz drei siegte Ian Nepomniachtchi mit 12,5:5,5 gegen Fabiano Caruana. OffizielleSeite

Drucken

Erstellt: Samstag, 02. November 2019