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Anzugsnachteil

Gemeinhin glaubt man, dass es einen gewissen Vorteil bedeutet die weißen Steine zu führen. Auf aller höchstem Niveau scheint das Gegenteil zu gelten. Sowohl Weltmeister Carlsen als auch sein Herausforderer Caruana haben zu kämpfen nicht mit Weiß zu verlieren. Heute traf Carlsen erneut auf einen bestens mit Schwarz vorbereiteten Fabiano Caruana, der nach 1.e4 von Carlsen auf die geliebte russische Verteidigung zurückgriff. Beide sind mit Schwarz hervorragend präpariert, mit Weiß jedoch wie es scheint, sehr schlecht. Carlsen hatte Mühe und musste eine Figur spucken um dann nach sehr mühevoller Verteidigung das Remis im Endspiell zu sichern.  Die Hälfte der 12 Partien ist absolviert. Man darf gespannt sein, ob Caruana noch einen anderen Eröffnungszug als 1.e4 in Petto hat. Zumindest darin ist Carlsen etwas flexibler, wenn auch ohne Erfolg. Es steht 3:3. OffizielleSeite

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Ju Wenjun erste WM-Finalistin

Weltmeisterin Ju Wenjun hat als erste das WM-Finale nach einem hochverdienten 1,5:0,5-Sieg über Alexandra Kosteniuk erreicht. Auch in Partie 2 stand sie auf Gewinn, riskierte aber nichts und steuerte die Partie in den sicheren Remishafen. Ein Offener Spanier war das Thema bei Kateryna Lagno gegen Mariya Muzychuk. Lagno konnte zwar beim Übergang von der Eröffnung zum MIttelspiel einen Bauern erobern, aber zum Preis von ungleichfarbenen Läufern. Schließlich mündete die Partie in ein leistungsgerechtes Remis. Die Beiden müssen nun in den Tiebreak um die zweite Finalistin zu ermitteln.Offizielle Seite

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Kubanischer Triumph beim Winterchess Classic

Einen überragenden Sieg konnte der kubanische Großmeister Yuniesky Quesada Perez beim stark besetzten Einladungsturnier in Saint Louis feiern. Er siegte mit ganzen 2 Punkten Vorsprung vor dem Inder GM Sasikiran Krishnan und dem Armenier GM Hrant Melkumyan. Punktgleich dahinter die besten Amerikaner Jeffery Xiong und Samuel Sevian. Das B-Turnier gewann der Armenier GM Zaven Andriasian mit 5,5 Punkten vor dem punktgleichen Israeli GM Victor Mikhalevski. GM Aram Hakobian aus Armenien wurde Dritter mit 5 Punkten. OffizielleSeite

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Anand mit Blitz-Heimsieg

Ex-Weltmeister Viswanathan ist nicht mehr so konstant in den schnellen Disziplinen, aber wenn er gut drauf ist, dann schlägt er zu. So geschehen beim Tata Steel Chess India Blitzturnier. Er machte wie Hikaru Nakamura 12,5 Punkte aus 18 Runden und gewann dann den Stichkampf gegen den US-Amerikaner mit 1,5:0,5. Levon Aronian wurde knapp dahinter Dritter. Ein achtbares Ergebnis von 5,5 Punkten in diesem Weltklassefeld erreichte der erst 13 Jahre alte Praggnanandhaa Rameshbabu. chess24

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Ju schlägt Kosteniuk

Die amtierende Weltmeisterin Ju Wenjun aus China hat einen großen Schritt in Richtung WM-Finale gemacht. Sie schlug eine ihrer Vorgängerinnen Alexandra Kosteniuk aus Russland mit den schwarzen Steinen auf überzeugende Weise. Kosteniuk hatte allerdings wahrlich nicht ihren besten Tag und kam bereits in der Eröffnungsphase ins Hintertreffen in der Tarrasch-Variante der französischen Verteidigung. Sehr vorsichtig und harmlos ging es im zweiten Halbfinale zu. Mariya Muzychuk und Kateryna Lagno neutralisierten sich völlig und einigten sich bereits nach 23 Zügen auf Remis. Offizielle Seite

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Aggressiver Versuch

Wie oft bei einem Turnier mit vielen Remis kommt die Diskussion auf, ob im Schach der Remistod eintritt. Wenn man sich die vielen tollen Turnierpartien der letzten Jahren in der Weltspitze ansieht, ist das mitnichten so. Tatsache ist jedoch, dass die Akteure eines WM-Finals normalerweise mit angezogener Handbremse spielen um ja nicht einen Verlust zu riskieren. Fabiano Caruana muss sich wohl nach einem Plan B mit Weiß umsehen, denn auch der heutige aggressive Versuch die Rossolimo-Variante im Sizilianer mit dem Gurgenidze-Zug 6.b4 zu beleben um für einen Vorteil zu kämpfen prallte an Carlsen ab. Der Weltmeister verfügt wohl über das beste Stellungsgefühl aller Großmeister und hat in diesen stets positionellen Abspielen normalerweise keine Probleme. Heute war es eine spannende Partie, in der sich aber beide Spieler keinen Fehler erlaubten und es kam zum fünften Remis in Folge.  OffizielleSeite

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Kosteniuk und Mariya Muzychuk im Halbfinale

Die beiden Ex-Weltmeisterinnen Alexandra Kosteniuk und Mariya Muzychuk sind nun auch ins Halbfinale der WM in Khanty-Mansiyk eingezogen. Kosteniuk bezwang Anna Muzychuk mit 2,5:1,5 und Mariya Muzychuk setzte sich in einem dramatischen Duell knapp mit 4,5:3,5 gegen die junge Kasachin Zhansaya Abdumalik durch. Im Halbfinale trifft Muzychuk auf die starke Russin Kateryna Lagno und Weltmeisterin Ju Wenjun auf Alexandra Kosteniuk. Zwei Duelle, die hochspannende Partien versprechen. Offizielle Seite

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Vachier-Lagrave siegt beim Shenzhen Masters

Maxime Vachier-Lagrave heißt der Sieger des Shenzhen Masters, einem Turnier in dem die Spieler dem schachlichen Minimalismus frönten. Vachier-Lagrave reichte eine einzige Gewinnpartie über Ding Liren zum Turniersieg. Zweiter wurde Ding mit ebenfalls 5,5 Punkten vor dem punktgleichen Anish Giri. Giri „verdarb“ seine Remisserie indem er in der Schlussrunde gegen den Tabellenletzten Radoslaw Wojtaszek in einer starken Positionspartie gewann. chess24

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Posse um Caruana-Video

Am Tag der vierten WM-Partie zwischen den beiden Protagonisten wurde ein brisantes Caruana-Video veröffentlicht, auf dem der Computer des Herausforderers und dessen vorbereitete Varianten zu sehen waren. Es sorgte in der norwegischen Presse für helle Aufregung und es wurde von einem Schach-Schock geschrieben. Ob das nun tatsächlich unbeabsichtigt war von Unterstützern Caruanas, die das Video im Internet hochgeladen hatten oder eine bewusst gelegte falsche Fährte, liegt nun am Team des Weltmeisters dies zu bewerten. Jedenfalls wird es etwas mehr Arbeit kosten. Es wurden darin auch die Sekundanten (Alejandro Ramirez und Leinier Dominguez) des Herausforderers preisgegeben, was jedoch vermutlich kein großes Kopfzerbrechen bei Carlsen hervorrufen wird. Jedenfalls lenkte diese Video-Posse etwas von der langweiligen vierten Partie ab. OffizielleSeite

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Tata Steel India - Blitz

Das Tata Steel Blitzturnier startete heute mit Tag 1 und den ersten neun Runden in Kalkutta. Der Wunderknabe Praggnanandhaa Rameshbabu gesellte sich zu den Weltklassespielern. Er schlug sich achtbar und bezwang Sergey Karjakin und seinen Landsmann Ganguly und hatte am Ende des Tages 3,5 Punkte auf der Habenseite. Bester Blitzer war heute Hikaru Nakamura, der 6,5 Punkte sammelte und vor Wesley So (6) und Levon Aronian (5,5) landete. Morgen folgen die nächsten neun Runden. chess24

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Wieder Remis

Die beiden WM-Finalisten Weltmeister Carlsen und sein Herausforderer Fabiano Caruana neutralisieren sich gegenseitig und keiner kann auch nur psychologisch einen kleinen Vorteil für sich reklamieren. Heute gab es in Runde 4 erstmals die englische Eröffnung durch Carlsen. Caruana überraschte mit dem offenbar bestens vorbereiteten 6...Lc5. In der Folge wurde die Partie sehr ereignislos nach 34 Zügen zum vierten Remis in Folge. OffizielleSeite

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Die Weltmeisterin und Lagno im Halbfinale

Weltmeisterin Ju Wenjun hat durch einen Kraftakt die Sensationsspielerin der ersten Runden ausgeschaltet. Sie bezwang die Usbekin Gulrukhbegim Tokhirjonova mit den schwarzen Steinen. Im Halbfinale steht auch Kateryna Lagno nach einem glatten 2:0 gegen Lei Tingije. Den Kopf aus der Schlinge hat vorerst Ex-Weltmeisterin Mariya Muzychuk gezogen indem sie recht glücklich den Ausgleich gegen Zhansaya Abdumalik schaffte. Die beiden und auch Anna Muzychuk gegen Alexandra Kosteniuk müssen in die Tiebreak-Verlängerung. Offizielle Seite

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Gerechtes Remis

Fabiano Caruana führte heute in Partie 3 des WM-Kampfes in London wieder die weißen Steine und erneut wurde es die Rossolimo-Variante im Sizilianer. Der US-Amerikaner verbesserte sein Spiel indem er bald auf dem Damenflügel aktiv wurde. Carlsen zeigte sich allerdings gerüstet gegen die weißen Ideen. Sonderlich ehrgeizig zeigte sich Caruana nicht und er tauschte alsbald alle Schwerfiguren ab und das Remis zeichnete sich bald ab und wurde dann im 49. Zug amtlich. Mit der Rossolimo-Variante wird er nicht viel reißen, wenn er nicht ehrgeizigere Pläne findet um Carlsen in Schwierigkeiten zu bringen. OffizielleSeite

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Ding schlägt Yu

Nach der ersten Niederlage nach langer Zeit in Runde 7 beim Shenzhen Masters hat Ding Liren gleich in der darauf folgenden Runde einen Sieg über seinen Landsmann Yu Yangyi folgen lassen. Damit führt er gemeinsam mit seinem Bezwinger Maxime-Vachier-Lagrave aus Frankreich mit 4,5 Punkten. Giri, Yu und Vitiugov stehen bei 50 % der Punkte während Radoslaw Wojtaszek mit 3 Punkten das Tabellenende ziert. chess24

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Frauen-WM Viertelfinale

In der ersten Partie des Viertelfinals bei der Frauen-WM in Khanty-Mansiysk gab es zwei Spielerinnen, die durch einen Partiegewinn in Führung gegangen sind. Das kasachische, einstige Wunderkind Zhansaya Abdumalik bezwang Ex-Weltmeisterin Mariya Muzychuk aus der Ukraine überraschend mit den schwarzen Steinen und steht vor dem Einzug ins WM-Halbfinale. Einen Sieg schaffte auch die Russin Kateryna Lagno gegen Lei Tingije aus China. Die übrigen Partien endeten mit Remis. Die Weltmeisterin Ju Wenjun kam gegen die überraschend starke Gulrukhbegim Tokhirjonova nicht über ein Remis hinaus. Offizielle Seite

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Favoritenschreck schlägt auch Gunina

Gulrukhbegim Tokhirjonova, die immens starke Usbekin setzt ihren erstaunlichen Siegeszug fort und schaltet auch die erfahrene Russin Valentina Gunina mit einem 3:1 aus und zieht ins WM-Halbfinale ein. Ansonsten gab es keine Überraschungen mehr in Runde 3. Im Viertelfinale kommt es zu folgenden Begegnungen. Tokhirjonova - Ju Wenjun, Anna Muzychuk - Alexandra Kosteniuk, Zhansaya Abdumalik - Mariya Muzychuk, Kateryna Lagno - Lei Tingije. Offizielle Seite

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Nakamura gewinnt Rapid in Kalkutta

Schnellschach-Riese Hikaru Nakamura aus den USA hat das Tata Steel India Rapid Turnier in Kalkutte mit 6 Punkten aus 9 Runden überzeugend und ungeschlagen gewonnen. Auf den zweiten und dritten Platz mit je 5,5 Punkten spielten sich Levon Aronian (Armenien) und Harikrishna Pentala aus Indien. Ein mit 5 aus 9 positives Ergebnis erzielten Wesley So und Shakhriyar Mamedyarov. Dahinter mit 4,5 Punkten Sergey Karjakin vor Anand, Vidit mit je 4 Punkten. Die beiden letzten Plätze blieben für Sharin mit 3 und Ganguly mit 2,5 Punkten, der immerhin in der letzten Runde Anand bezwingen konnte. OffizielleSeite

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Hockenheim erster Tabellenführer

Hockenheim hat mit einem beeindruckenden Kantersieg seine Titelambitionen deutlich gezeigt und Augsburg mit 7,5:0,5 nach Hause geschickt. Vladimir Fedoseev schlug Michael Prusikin und feierte einen tollen Einstand in der deutschen Bundesliga. Hockenheim führt nun mit 13,5 Brettpunkten. Den zweiten Platz hat Solingen inne, das den Hamburger SK mit 6.2 schlug. Dritter dann der Titelverteidiger Baden-Baden nach dem 5:3 über Werder Bremen. Aufsteiger Viernheim konnte ebenfalls seine beiden Auftaktduelle in der Bundesliage gewinnen, Heute mit 4,5:3,5 über die MSA Zugzwang. Entscheidend dabei die Siege von Malakhov über Mons und Korobov gegen Kindermann. USV TU Dresden gewann dank des starken und siegreichen Triumvirats Eljanov, Almasi und Nisipeanu mit 5:3 gegen Hofheim. Einen wichtigen Sieg zum 4,5:3,5 über Mülheim trug Youngster Vincent Keymer bei über Daniel Hausrath für sein Team aus Deizisau. Eine enorm bittere Pille schluckte der Düsseldorfer SK, denn auch heute setzte es eine knappe 3,5:4,5-Niederlage und zwar gegen den Mitkonkurrenten gegen den Abstieg Turm Kiel. OffizielleSeite

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Vachier-Lagrave schlägt Ding

Nach einer unfassbaren Serie von 100 Partien ohne Niederlage hat Ding Liren nun doch wieder mal das Nachsehen gehabt. Dazu bedurfte es aber einer außergewöhnlich starken Leistung von Maxime Vachier-Lagrave, der den allzu forsch vorgehenden Ding mit einem brillanten Qualitätsopfer bestrafte. Eine weitere Niederlage gab es für Radoslaw Wojtaszek, dem Isle of Man-Sieger, der gegen Nikita Vitiugov verlor und nun Letzter mit 2,5 Punkten aus 7 Runden ist. Vachier-Lagrave und Yu Yangyi führen mit je 4 Punkten. chess24

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Carlsen-Caruana 1:1

Die zweite Partie des WM-Finals zwischen Carlsen und Caruana war insofern ein Spiegelbild der ersten Partie, als dass es auch wieder zu einem Turmendspiel mit schwarzem Mehrbauern kam, das zu einem Remis führte. Es wurde zu einem Damengambit mit Lf4 und Caruana zeigte sich bestens vorbereitet. Er hatte keinerlei Mühe auszugleichen und hatte sogar nach der Eröffnung das bequemere Spiel. Carlsen musste sich strecken um das gewünschte Remis zu erreichen. Am heutigen Sonntag ist der erste Ruhetag und Montag geht es mit Partie 3 weiter. OffizielleSeite

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Schachbundesliga Runde 1

In der Auftaktrunde der Schachbundesliga gab es viele Duelle zwischen favorisierten Teams und den Underdogs, bei denen sich fast ausschließlich die Favoriten teils klar durchsetzen konnten. Titelverteidiger Baden-Baden siegte mit einem 6:2 gegen Mülheim, doch an Brett 8 gab es eine große Überraschung indem  FM Valentin Buckels den routinierten GM Sergei Movsesian schlug. Nur leicht favorisiert war das Team aus Deizisau gegen Werder Bremen. Die Bremer überraschten. An Brett 1 agierte Luke McShane aggressiv und erfolgreich gegen den sonst so soliden Peter Leko. Eine weitere Niederlage setzte es für dessen Schützling Vincent Keymer gegen den Niederländer Wouter Spoelman zum 5:3 für Bremen. Ex-Meister Solingen ließ im hohen Norden gegen Turm Kiel nichts anbrennen und siegte trotz der Niederlage von Brett1-Spieler Ragger gegen Salgado Lopez mit 6,5:1,5. Titelmitfavorit Hockenheim siegte in München gegen MSA Zugzwang mit 6:2. Fedoseev bezwang dabei an Brett 1 den letztes Jahr so überraschend starken Leon Mons. Auch der bärenstarke Aufsteiger Viernheim feierte einen siegreichen Einstand in der Bundesliga. Man bezwang BCA Augsburg mit 5:3. Die Schachfreunde Berlin gewannen gegen Hofheim klar mit 5,5:2,5. Das spannendste Duell gab es gestern zwischen dem Hamburger SK und dem Düsseldorfer SK, das die Norddeutschen mit 4,5:3,5 knapp für sich entscheiden konnten. OffizielleSeite

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Carlsen verpasst WM-Auftaktsieg

Am gestrigen Freitag begann das Schach-WM-Finale in London zwischen Weltmeister Carlsen und seinem Herausforderer Caruana sehr vielversprechend. Über sieben Stunden sprechen für die kampflustige Einstellung der Akteure. Caruana eröffnete mit 1.e4 und Carlsen mit der Sizilianischen Verteidigung. Schließlich wurde es eine Rossolimo-Variante mit Lb5. Carlsen spielte hervorragend und überspielte Caruana, dessen Plan nicht überzeugend wirkte. Carlsen rochierte sichließlich lang und der Königsflügel Caruanas war plötzlich anfällig. Mehrfach hatte Carlsen die Gelegenheit mit tollen Plänen die Stellung des US-Amerikaners zu knacken, aber er ließ diese Konsequenz, völlig ungewohnt für ihn, vermissen und ließ Caruana in ein Remis in einem Turmendspiel nach 115 Zügen entwischen. Viele starke Spieler hätten die hervorragende Möglichkeit 38...Tg3 nicht verstreichen lassen, aber so kurz vor der Zeitkontrolle war Carlsen, der mehr Zeit als Caruana hatte, wohl zu nervös um konkret zu rechnen. Keine brillante Partie, aber sehr kampfbetont und mit vielen interessanten Momenten. So verbissen darf es weitergehen, denn kein Schachfan will schnelle Remispartien sehen. OffizielleSeite

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Tata Steel Chess India - Rapid

Der große Schachsponsor Tata Steel, der auch in Wijk aan Zee ein großes Turnier unterstützt ist nun auch in Indien aktiv und ermöglicht ein Weltklasseturnier in Kalkutta. Ein Teil der Weltklasse und großartige Nachwuchstalente Indiens sind am Start. Nach 3 Runden führen drei Spieler das Rapid-Turnier mit je 2 Punkten an. Levon Aronian, Shakhriyar Mamedyarov und Harikrishna Pentala. Beim Rapid spielt Nihal Sharin mit, der 14 Jahre alte Wunderknabe und er steht nun bei 1 Punkt. Auch Ex-Weltmeister Anand ist mit von der Partie (1,5 Punkte). Im Blitzwettbewerb wird Praggnanandhaa Rameshbabu teilnehmen, der erst 13-jährige Großmeister. OffizielleSeite

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Usbekin als Favoritenschreck

Die 19jährige Usbekin Gulrukhbegim Tokhirjonova erweist sich bei der Frauen-WM in Khanty Mansiysk als Favoritenschreck. In Runde zwei schaltete sie die Ex-Weltmeisterin Tan Zhongyi aus und in Runde 3 ging sie heute gegen Valentina Gunina mit 1:0 in Führung. In Front sind nun auch Anna Muzychuk gegen Antoaneta Stefanova und auch die überraschend starke Jolanta Zawadzka gegen Zhansaya Abdumalik. Weltmeisterin Ju Wenjun ist weiterhin souverän unterwegs und hatte beim Schwarzsieg heute über ihre Landsfrau Zhai Mo keine Probleme. Die übrigen Duelle endeten mit Remis. Offizielle Seite

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Ding und Yu gehen in Führung

Beim Shenzhen Masters wurde die lähmende Remisserie der ersten vier Runden durchbrochen. In Runde fünf konnten sich die beiden stärksten Spieler Chinas in ihren Weißpartien durchsetzen. Ding Liren schlug Radoslaw Wojtaszek nach einer starken positionellen Leistung. Ein Ende der Steigerung Dings scheint nicht in Sicht. Kontinuierlich verbessert er sein Spiel und die Elozahl. Seit 99 Partien in Serie ist Ding nun ungeschlagen. Eine unfassbare Serie innerhalb der Weltklasse. Yu zwang Nikita Vitiugov in die Knie und folgte Ding an die Tabellenspitze. Yu erreichte nun die TopTen mit 2769 Elo auf der Live-Elo-Weltrangliste.chess24

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Erstellt: Donnerstag, 08. November 2018