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Taktik oder ängstliche Vorsicht?

Bei manchen Spielern gewinnt man den Eindruck, dass sie sich auf ihre außergewöhnlichen Schnellschachqualitäten verlassen. Diesen gewann man heute beim Duell Nepomniachtchi-Wojtaszek, denn die Optionen waren recht vielversprechend für Weiß mit dem Läuferpaar und mehr Raum, doch der Russe bot im 26. Zug Remis, was Wojtaszek mit Dankbarkeit annahm. Nachvollziehbar war das Remis zwischen Nakamura und Grischuk, denn Nakamura hatte in einem Italiener einen Bauern mehr, aber Grischuk glänzende Kompensation und sehr aktives Figurenspiel. Es wird spannend welche Eröffnung und Taktik die Akteure in Partie zwei wählen werden.OffizielleSeite

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Weltmeister Carlsen in Dänemark

Gestern besuchte Weltmeister Magnus Carlsen die dänische Hauptstadt Kopenhagen zu einem 24-Spieler-Simultan und einem kleinen, 2 Partien umfassenden Duell mit dem erst 14-jährigen IM Jonas Buhl Bjerre, der mit einer Turnierschach-Elo von 2494 bereits die Nummer 9 Dänemarks ist. Im Rapid, bei dem er gegen Carlsen antrat, hat er allerdings "nur" eine Elozahl von 2330. Der Weltmeister dominierte erwartungsgemäß auf der ganzen Linie und gewann alle 26 Partien souverän. Möglich gemacht wurde das Event durch das finanzpotente Unternehmen Energi Danmark. OffizielleSeite chess24

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Deutscher Schachmeisterschaftsgipfel in Magdeburg

Ab kommenden Wochende erlebt Schach-Deutschland in Magdeburg das wohl größte nationale Schach-Highlight in den letzten Jahrzehnten. Den Schachmeisterschaftsgipfel, der die German Masters der Männer und Frauen, die deutsche Einzelmeisterschaft der Männer und Frauen die deutsche Blitzmeisterschaften, das deutschen Einzelpokalturnier und das deutsche Schachamateur-Meisterschafts-Finale auf dem Programm hat. Desweiteren treffen sich auch die Funktionäre zum Bundeskongress des Deutschen Schachbundes. Das German Masters der Männer hat viele deutsche Spitzen-Großmeister angelockt wie Liviu-Dieter Nisipeanu, Daniel Fridman und Georg Meier. Auch Jungstar Vincent Keymer ist mit von der Partie und will vielleicht hier seine letzte GM-Norm erfüllen. In der "normalen" Einzelmeisterschaft ist Niclas Huschenbeth Elofavorit. Bei den Damen fehlt leider Elisabeth Pähtz, aber auch das bestehende Feld kann sich sehen lassen. Elofavoritin ist Hannah-Marie Klek. Eine noch höhere Elozahl weist Martha Michna auf, die die Setzliste der Einzelmeisterschaft anführt. Die Blitzrangliste in Magdeburg führt Jan Gustafsson an, der wohl mangels Zeit nicht am Masters teilnimmt. Bei den Damen ist es erneut Marta Michna, die die Setzliste beim der Blitz-EM anführt. Der Einzelpokal hat auch in diesem Jahr Großmeister Hagen Poetsch als Elofavoriten, der auch Titelverteidiger ist. Bei der Veranstaltung in der Festung Mark, einer ehemaligen Kaserne und jetziges Kultur- und Veranstaltungszentrum werden für Zuschauer keine Eintrittsgelder verlangt. OffizielleSeite

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Nakamura, Grischuk und Nepomniachtchi im Halbfinale

Die ausgewiesenen Schnellschachexperten Hikaru Nakamura, Ian Nepomniachtchi und Alexander Grischuk sind beim Schnellschach-Tiebreak in das Halbfinale des Moskauer Grand Prix Turniers eingezogen. Nakamuras Duell mit dem amtierenden Schnellschach-Weltmeister Daniil Dubov war überraschend einseitig. Nachdem der US-Amerikaner Partie die erste Schnellschachpartie gewonnen hatte, gab er die klar vorteilhafte zweite Partie remis, was zum 2,5:1,5-Sieg reichte. Mit dem gleichen Ergebnis bezwang Alexander Grischuk den US-Amerikaner Wesley So. Seine Weißpartie spielte der Russe positionell und dann im Endspiel hervorragend. Eine glasklare Gewinnpartie mit Weiß entschied das Duell Ian Nepomniachtchi-Wei Yi zugunsten des Russen. Es kommt nun zu den Halbfinal-Duellen Hikaru Nakamura-Alexander Grischuk und Ian Nepomniachtchi-Radoslaw Wojtaszek. OffizielleSeite

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Llucmajor Open auf Mallorca

Derzeit läuft die achte Auflage eines internationalen Opens in der 35 000-Einwohner Gemeinde Llucmajor. Dem Sieger winken 1300 Euro Preisgeld. Nach drei Runden führen vier Spieler mit weißer Weste. Alexander Zubov (Ukraine), Julen Luiz Arizmendi Martinez (Spanien), Allan Stig Rasmussen (Dänemark) und Alexandr Fier aus Brasilien der, zuletzt Georgios Souleidis eine empfindliche Niederlage in nur 29 Zügen beigebracht hatte. OffizielleSeite

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Wojtaszek eliminiert Svidler

Der polnische Spitzenmann Radoslaw Wojtaszek hat heute den Sprung in das Halbfinale des Moskauer Grand Prix geschafft. Allerdings war dazu keine besondere Anstrengung nötig, denn Svidler erwischte einen rabenschwarzen Tag. Zunächst opferte der Russe nicht ganz korrekt eine Qualität, aber einem weiteren Rechenfehler war es um die Stellung des Russen geschehen und er gab im 40. Zug auf. Interessante Duelle gab es sonst auch noch. So bediente sich Alexander Grischuk der Sveshnikov-Variante im Sizilianer und holte damit ein Remis gegen Wesley So. Wei Yi holte ein etwas knappes Schwarzremis gegen Nepomniachtchi in einem offenen Spanier und Daniil Dubov gegen Hikaru Nakamura ergab ebenfalls Remis in einem Katalanen. OffizielleSeite

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Bogdanovich gewinnt in Sotschi

Der ukrainische Großmeister Stanislav Bodganovich hat das Archibald Professional Schachturnier in der russischen Großstadt Sotschi am Schwarzen Meer für sich entschieden. Er gewann mit 7 Punkten vor dem punktgleichen Weißrussen GM Kirill Stupak. Den dritten Platz belegte der beste Russe GM Evgeny Alekseev mit 6,5 Punkten. chess24

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Vorsichtiges Abtasten

In drei der vier Viertelfinal-Auftaktpartien gab es ein vorsichtiges Abtasten der Kontrahenten, was in allen Partien zu Remis führte nach nicht allzu vielen Zügen. Ein riskantes, doch hochinteressantes Konzept zeigte Daniil Dubov gegen Hikaru Nakamura in einer Tarrasch-Variante des Damengambits. Er bot nicht nur ein frühes Bauernopfer auf d5 an, sondern ließ sich in der Folge auch zwei isolierte Doppelbauern verpassen. Er vertraute auf die Aktivität seiner Figuren und dieses Konzept ging dann tatsächlich auf mit dem erreichten Remis. Morgen folgt die jeweils zweite Partie. OffizielleSeite

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Bad Emstal/Wolfhagen bezwingt Baden-Baden

Gestern und heute fand die Endrunde der Deutschen Pokal-Mannschaftsmeisterschaft in Wolfhagen statt. In den Halbfinals konnten sich gestern wie erwartet die favorisierten Teams durchsetzen. Baden-Baden bezwang das Sensationsteam aus Greifswald, die in der Vorrunde eine große Sensation geschafft hatten, mit einem klaren 3,5:0,5. An Brett 1 hätte es aber auch diesmal eine Sensation geben können, denn Arkadij Naiditsch stand etwas bedenklich gegen Hannes Leisner, aber das Remis war ebenfalls ein sehr achtbares Ergebnis für den Amateurspieler. Der Gastgeber Bad Emstal/Wolfhagen schlug Zehlendorf mit dem gleichen Ergebnis. Das Finale war hochspannend und Bad Emstal/Wolfhagen konnte sich dann überraschend gegen Baden-Baden durchsetzen. Matchwinner waren an Brett 1 und 2 Pavel Ponkratov, der Naiditsch sehenswert bezwang und Yuriy Kuzubov mit seinem Sieg über Michael Adams. Am Ende stand es 2,5:1,5. Im Spiel um Platz drei gewann Zehlendorf mit 3:1 gegen Greifswald. chess24

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Wesley So und Nakamura weiter

Wesley So hat es doch noch in die nächste Runde geschafft gegen den polnischen Shootingstar Jan-Krzysztof Duda. Nachdem er die erste 25-Minuten-Schnellpartie gewonnen hatte er eine Verluststellung in der zweiten Partie. Duda vermochte diese aber nicht in einen Sieg umzumünzen und erreichte nur Remis. Hikaru Nakamura konnte sich ebenfalls sehenswert in der ersten Schnellschachpartie durchsetzen und erreichte ein lockeres Remis in der zweiten Partie. Es kommt nun zu den Viertelfinal-Paarungen Nakamura-Dubov, So-Grischuk, Wei-Nepomniachtchi und Wojtaszek-Svidler. OffizielleSeite

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Bu und Lei gewinnen Blitz World Masters

Beim Blitzturnier der World Masters in Hengshui kam es zu zwei Triumphen des Chinesischen Schachverbandes. Bei den Männern gewann Bu Xiangzhi mit 14,5 Punkten vor Anton Korobov (13,5) und Richard Rapport (13). Bei den Damen gab es ein knappes Rennen zwischen Lei Tingije und Alexandra Kosteniuk, die beide 15 Punkte erzielt hatten. Die Wertung sprach schließlich für die Chinesin. Der dritte Platz ging an Tan Zhongyi mit 13,5 Punkten. Elisabeth Pähtz belegte Rang 11 mit 10 Punkten. chess24

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Sechs Matches entschieden

Es ist sehr überraschend, dass beim Fide Grand Prix in Moskau bereits sechs von acht Matches nach nur zwei Partien entschieden sind. Nur Wesley So gelang es nach seiner gestrigen Niederlage zurückzuschlagen und zum 1:1 gegen Duda auszugleichen. Dazu war eine enorme Rechenleistung in einem hochkomplizierten taktischen Drachen vonnöten. Duda hatte nach einem frühen Qualitätsopfer Kompensation doch, So spielte hervorragend und verdiente sich den Ausgleich und die Verlängerung des Matches. Ausgeschieden ist Anish Giri gegen Daniil Dubov. Der Russe spielte top vorbereitet eine brillante Partie, in der er alles auf eine Karte setzte und den Favoriten ausschaltete. Eine strategisch und positionell hervorragende Leistung bot Alexander Grischuk, der Sergey Karjakin im Mittelspiel überspielte und verdient gewann. Auch Levon Aronian schied aus, denn er kam gegen Ian Nepomniachtchi nach einer englischen Eröffnung sogar in Nachteil und fügte sich ins Remis, was seine Niederlage besiegelte. Einen enorm ungewöhnlichen Verlauf mit einem erstaunlichen Ende gab es in Jakovenko-Wei in einem Spanier. Auf jeden Fall sehenswert wie der Chinese gewann. Seine Routine spielte Peter Svidler gegen Nikita Vitiugov in einem offenen Spanier aus und kam durch den Sieg eine Runde weiter. Shakhriyar Mamedyarov ist ausgeschieden, denn nach seiner unglücklichen Niederlage konnte er heute in seiner Partie gegen Wojtaszek nichts mehr ausrichten und die Partie endete Remis. In die Verlängerung müssen neben So und Duda auch Nakamura und Radjabov. OffizielleSeite

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Bu und Koneru starten blitzschnell

Beim Blitzturnier der Mindgames in Hengshui konnte der chinesische Routinier Bu Xiangzhi seine Klasse im Blitzschach beweisen. Er führt trotz zweier Niederlagen gegen Richard Rapport mit 8 Punkten aus den 12 Runden nach Tag 1. Dahinter liegen Richard Rapport und Wang Hao mit je 7,5 Punkten. Bei den Damen führt Koneru Humpy mit 8,5 Punkten. Platz zwei und drei nehmen derzeit Tan Zhongyi (8) und Valentina Gunina mit 7,5 Punkten. Elisabeth Pähtz liegt auf Platz 9 unter den 16 Spielerinnen mit 6,5 Punkten. Erstaunlich, denn sie startete mit fünf Niederlagen. chess24

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Fide Grand Prix in Moskau

Heute begann der Fide-Grand Prix in Moskau mit 16 absoluten Top-Spielern, die allesamt Anwärter sind, Weltmeister Carlsen herauszufordern. Das Turnier wird im Knockout-System ausgetragen in Minimatches über zwei klassischen Partien. Sollte keine Entscheidung gefallen sein, gibt es Schnellschach-Partien. In jedem Grand Prix werden Turnierpunkte gesammelt und am Ende qualifizieren sich zwei für das Kandidatenfinale, bei dem der Herausforderer von Carlsen ermittelt wird. Heute in Runde 1 kam es zu spannenden Duellen. Eine äußerst bittere Niederlage nach klar besserer Stellung bezog Shakhriyar Mamedyarov gegen Radoslaw Wojtaszek. Eine überraschend klare Klatsche gab es für Wesley So mit Schwarz in einem Italiener gegen Jan-Krzysztof Duda. Bereits nach 25 Zügen reichte er die Hand zur Aufgabe. Ian Nepomniachtchi ist ebenfalls in Führung gegangen gegen Levon Aronian nach einer hart umkämpften Partie in einer scharfen Nebenvariante im Spanier. Es wird schwer für die Unterlegenen postwendend in nur einer Partie zurückschlagen zu müssen um ein frühes Ausscheiden zu verhindern. In den übrigen Partien gab es jeweils Remis. Extrem enttäuschend das Remis in nur 14 Zügen zwischen Sergey Karjakin und Alexander Grischuk. OffizielleSeite

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Souveräne Siege für Korobov und Kosteniuk

Der Ukrainer Anton Korobov ist souveräner Sieger des Mind Games Rapid-Turniers. Er behielt seinen 1,5-Punkte-Vorsprung und siegte letztlich mit 8,5 Punkten aus den 11 Runden. Den zweiten und dritten Platz mit je 7 Punkten erreichten Le Quang Liem aus Vietnam und Leinier Dominguez aus den USA. Einen ähnlich überzeugenden Sieg schaffte Alexandrea Kosteniuk bei der Damenkonkurrenz. Sie gewann mit 8 Punkten vor Valentina Gunina (7) und Mariya Muzychuk mit 6,5 Punkten. Elisabeth Pähtz hatte einen sehr guten Tag drei und kam noch auf Platz 7 mit 5,5 Punkten. OffizielleSeite

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Polnische Meisterschaft

Die Landesmeisterschaft unseres Nachbarn Polen ist in diesem Jahr nicht ganz so hochkarätig besetzt wie in den vergangenen Jahren. Es fehlen die Weltklasseleute Radoslaw Wojtaszek und Jan-Krszystof Duda. Nach fünf Runden führen Kamil Dragun und Bartosz Socko mit je 3,5 Punkten vor dem Elofavoriten Kacper Piorun, der 3 aufzuweisen hat. chess24

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Korobov in Carlsen-Manier

Der Ukrainer Anton Korobov entpuppt sich als überragender Rapid-Spieler bei den Denksportspielen im chinesischen Hengshui. Nach 8 Runden führt er mit 1,5 Punkten Vorsprung bei 6,5 Punkten. Alleiniger Zweiter ist der Vietnamese Le Quang Liem mit 5 Punkten. Peter Leko und Wang Hao sind am Tabellenende mit 2,5 Punkten. Bei den Damen führen Zhao Xue, Valentina Gunina und Alexandra Kosteniuk mit je 5,5 Punkten. Elisabeth Pähtz hat etwas aufgeholt und hat nun 3,5 Punkte aufzuweisen. OffizielleSeite

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IMSA World Masters Championship mit Elisabeth Pähtz

Im chinesischen Hengshui, einer 4,5-Millionenstadt, finden die IMSA (International Mind Sports Association) World Masters Championships statt. Neben Schach werden auch Meisterschaften in Go, Bridge, Dame, Mah-Jongg und Xiangqi ausgetragen. Das Rapidturnier umfasst 11 Runden und begann heute. Nach den ersten vier Runden führen der US-Amerikaner Leinier Dominguez und der Russe Vladimir Fedoseev mit je 3 Punkten unter den 16 Teilnehmern. Am Tabellenende finden sich Wang Hao und Gawain Jones mit je 1 Punkte wieder. Im Damenturnier liegt Elisabeth Pähtz leider ebenfalls hinten auf Rang 15 mit nur 1 Punkte. Es führen hier Mariya Muzychuk, Valentina Gunina, Nana Dzagnidze und Zhansaya Abdumalik mit je 3 Punkten. Nach dem Rapid-Turnier folgt noch der Blitz-Wettbewerb. OffizielleSeite

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Ivanchuk zum achten Mal Sieger in Havanna

Bereits zum achten Mal konnte sich die ukrainische Schachlegende Vassily Ivanchuk in die Siegerliste des Capablanca Memorials eintragen. Er siegt in diesem Jahr mit 7 Punkten aus 10 Runden. Ebenfalls sehr stark spielten der US-Amerikaner Samuel Sevian und der Spanier David Anton Guijarro, die beide 6,5 Punkte erzielten. Dass das Turnier eine "Zweiklassen-Gesellschaft" war, beweist die Tatsache, dass der Viertplatzierte sage und schreibe 3 Punkte hinter dem Drittplatzierten landete. Dieser hieß Adhiban Baskaran aus Indien. Eine herbe Enttäuschung für den Elofavoriten, dass er nur 3,5 Punkte sammeln konnte und ca. 25 Elopunkte liegen ließ. OffizielleSeite

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Carlsens Triumphzug geht weiter

Magnus Carlsen hat auch das Weltklasse-Rapidturnier in der Elfenbeinküste im Rahmen der Grand Chess Tour dominiert und klar mit 26,5 Punkten gewonnen. Sein Triumphzug nach Shamkir und dem Grenke Classic ist beeindruckend. Die Plätze zwei und drei teilen sich Hikaru Nakamura und Maxime Vachier-Lagrave mit je 23 Punkten. Wesley So, Ding Liren und Wei Yi folgen auf den Plätzen. Als nächstes schlägt die Grand Chess Tour in der kroatischen Hauptstadt Zagreb am 24. Juni auf. OffizielleSeite

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Vachier-Lagrave blitzt am besten

Heute begann das Blitzturnier. Hier war Carlsen an diesem ersten Tag nicht der Dominator wie beim Rapid. Er holte ein für seine derzeitige Hochform magere +1 in den 9 Partien. Bester Blitzer war heute Vachier-Lagrave mit +4. In der kombinierten Gesamtwertung führt Carlsen klar mit 20 Punkten vor Vachier-Lagrave 17,5 und Nakamura mit 16,5 Punkten. Sehr enttäuschend bislang das Abschneiden von Sergey Karjakin, der eigentlich als hervorragender Schnellspieler gilt mit nur 10 Punkten. OffizielleSeite

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Carlsen überragend beim Rapidturnier

Magnus Carlsen hat gestern erneut seine brillante Form bestätigt. Er ließ an beiden Tagen des Rapidturniers in Abidjan (Elfenbeinküste) lediglich drei Remis zu. Einigermaßen mithalten konnte Hikaru Nakamura, der auch in der Gesamtwertung Zweiter ist vor Vachier-Lagrave. Bei einem Sieg im Rapid erhält der Sieger 2 Punkte und somit führt Carlsen mit 15 Punkten vor Nakamura mit 12 und Vachier-Lagrave sowie Wesley So mit je 11 Punkten. OffizielleSeite

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Jones siegt in Malmö

Der englsiche Großmeister Gawain Jones klettert in der Eloleiter und ist nun vor dem Evergreen Michael Adams die Nummer Eins Englands. Mit 2709 nimmt er Platz 32 in der Live-Weltrangliste ein. Beim Sigeman-Turnier in Malmö gewann er mit 5 Punkten aus 7 Runden vor Harikrisnha Pentala (4,5) und Lokalmatador Nils Grandelius, der 4 Punkte erreichte. Liviu-Dieter Nisipeanu blieb etwas unter seinen Möglichkeiten und remisierte alle sieben Partien. OffizielleSeite

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Gareyev gewinnt Nakhchivan Open

Der US-Amerikaner und Blindschach-Spezialist Timur Gareyev hat in überzeugender Manier das stark besetzte Nakhchivan Open in der gleichnamigen aserbaidschanischen Stadt gewonnen. Nach einer enormen Durststrecke und großem Eloverlust wurde es wieder mal Zeit, dass Gareyev sein Potential zeigt. Er gewann mit 7,5 Punkten aus 9 Runden vor einem der Elofavoriten Nijat Abasov (7 Punkte) aus Aserbaidschan und dem Georgier Tornike Sanikidze mit 6,5. chess24

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Carlsen weiter im Hoch

Auch am zweiten Tag des Weltklasse-Rapidturniers in der Elfenbeinküste ist Magnus Carlsen überragend unterwegs. Seine Formkurve zeigt weiter auch in dieser Disziplin nach oben. Nicht ganz mit dem Takt des Weltmeisters konnte Wei Yi mithalten, der an Tag 1 mit Carlsen geführt hatte. Carlsen hat nun 10 Punkte und führt vor dem Schnellschachspezialisten Hikaru Nakamura, der es auf 8 Punkte bringt. Wei Yi folgt dahinter mit 7. Am Tabellenende mit 3 Punkten liegt wie erwartet Bassem Amin, der Ägypter, der die afrikanischen Farben vertritt. OffizielleSeite

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Erstellt: Freitag, 10. Mai 2019