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Schachfestival in Biel: Leko mit starker Leistung

Das hervorragend besetzte Schachfestival in Biel begann gestern mit dem Rapid-Turnier, das von Peter Leko dominiert wurde. Er holte drei Siege bei vier Remis und nach dem Punktesystem bedeutete das 10 Punkte. Zweiter war Sam Shankland mit 9 Punkten vor Vidit Santosh Gujrathi und Parham Maghsoodloo, die je 8 Punkte sammelten. Nun folgen vier klassische Partien. Die erste wurde bereits heute absolviert und Leko gewann auch diese Auftaktpartie souverän gegen Sebastian Bogner, der im Rapid Letzter geworden war. Sein Landsmann aus der Schweiz Niko Georgiadis zog den Kürzeren gegen Sam Shankland in einem Najdorf-Sizilianer. Shankland hatte mutig eine Figur gegen drei Bauern geopfert. Vidit ließ Jorge Cori keine Chance und Maghsoodloo siegte mit Schwarz verdient gegen den jungen usbekischen Großmeister Nodirbek Abdussattorov in einem klassischen Sizilianer. OffizielleSeite

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Fide Grand Prix: Mamedyarov gewinnt erste Finalpartie

Mit einem erstaunlich einfach wirkenden Auftaktsieg beim Finale des Fide Grand Prix Turniers in Riga hat Shakhriyar Mamedyarov einen ersten Schritt zum Turniersieg gemacht. In einem Grünfeldinder spielte der Aserbaidschaner eine Nebenvariante mit dem überraschenden 7.Da4+. Nach wenigen weiteren Zügen sah sich Vachier-Lagrave bereits in einer kritischen Stellung. Der Überraschungseffekt, den Mamedyarov anstrebte, entpuppte sich als Volltreffer, denn er gewann die Partie schon nach 28 Zügen. chess24

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Großartig besetzte US-Seniorenmeisterschaft

Die Seniorenmeisterschaft eines Landes ist im Normalfall nur von nationaler Bedeutung, doch die US-Seniors-Championship war etwas Besonders, denn es nahmen viele Stars aus vergangenen Tagen teil wie etwa Jaan Ehlvest, Alexander Goldin, Larry Christiansen, Joel Benjamin, Maxim Dlugy, Alex Yermolinsky usw.. Immerhin gab es 12000 Dollar für den Sieger. Es siegte Alexander Shabalov, mit 51 Jahren der Jungspund im Feld. 6 Punkte aus 9 Runden standen für ihn zu Buche und er verwies Gregory Kaidanov und Alexander Goldin auf die Plätze zwei und drei. OffizielleSeite

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Ding verliert - Ju gewinnt

Die beiden Vorzeige-Champions aus China Ding Liren und Weltmeisterin Ju Wenjun haben sich in Duellen mit zwei Gästen gemessen und waren klare Favoriten. Ding Liren musste sich in Wenzhou aber dem starken Russen Dmitry Andreikin in vier klassischen Partien mit 1,5:2,5 geschlagen geben nachdem der Russe eine sehr stark vorgetragene Partie mit Weiß in einem Spanier gewonnen hatte. Ding büßte durch diese Niederlage knapp 10 Elopunkte ein. Ju Wenjun hingegen hatte keine Mühe die Georgierin Bela Khotenashvili mit 2,5:0,5 zu schlagen. OffizielleSeite

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Schwarzacher Open: Sieger Ante Brkic

Der kroatische Großmeister Ante Brkic wurde Sieger des Schwarzacher Opens in der idyllisch gelegenen Gemeinde in Österreich. Er gewann mit 7 Punkten vor dem punktgleichen Überraschungsmann FM Jernej Spalir (Slowenien), der GM Robert Zelcic in der Schlussrunde schlug. Den dritten Platz belegte GM Hrvoje Stevic aus Kroatien mit 6,5 Punkten. Bester Deutscher wurde der titellose Deutsche Richard Bethke (SF Neuberg) mit sehr guten 8. Rang und 6 Punkten. chess-results

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Predrag Nikolic gewinnt in Leiden

Der mittlerweile 58-jährige frühere Weltklassespieler Predrag Nikolic, der seit Jahren für Solingen spielt, schlägt immer noch eine scharfe und starke Klinge. Heute entschied er die Kronengruppe des Schachturniers im holländischen Leiden für sich. Er holte als Einziger 6 Punkte aus den 9 Runden. Platz zwei und drei gingen an die indischen Großmeister Lalith Babu und Sengupta Deep mit je 5,5 Punkten. Das gleichzeitig stattfindende Open gewann der Inder Chanda Sandipan mit 7,5 Punkten vor Lai Hing Ting aus (Niederlande) und Sergey Ivanov aus Russland mit je 6,5 Punkten. OffizielleSeite

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Sparkassen-Open: Überraschungssieg durch FM Michalczak

MIt einer bärenstarken Leistung überraschte FM Thomas Michalczak (Südlohner SV) die Turnierfavoriten und siegte beim Sparkassen-Open in Dortmund mit überragenden 7,5 Punkten. Er profitierte davon, dass sein nach der 8 Runde punktgleiche Konkurrent GM Daniel Hausrath in der Schlussrunde mit Weiß gegen IM Alina Kashlinskaya verlor. Haurath wurde dennoch Zweiter mit 7 Punkten vor seiner punktgleichen Bezwingerin. Elofavorit GM Alexander Bagrationi (Ukraine) wurde Vierter mit 6,5 Punkten. OffizielleSeite

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Dominguez triumphiert in Dortmund

Der gebürtige Kubaner Leinier Dominguez, der seit 2018 in den USA lebt und die dortige Staatsbürgerschaft hat, ist Sieger des Sparkassen Chess Meetings in Dortmund mit 4,5 Punkten. Heute in der Schlussrunde genügte ihm ein mit der Semi-Tarrasch-Variante souverän erkämpftes Remis mit Schwarz gegen den Polen Wojtaszek, der mit 4 Punkten den dritten Rang holte. Den zweiten Platz (4 Punkte) durch den einzigen Tagessieg holte Ian Nepomniachtchi, der Daniel Fridman nach einer starken Endspielleistung in einem Grünfeldinder niederrang. 4 Punkte holten auch Richard Rapport und Teimour Radjabov. Die beiden deutschen Großmeister Liviu-Dieter Nisipeanu und Daniel Fridman landeten wie Kaido Kulaots mit 2,5 Punkten auf den hinteren Plätzen. OffizielleSeite

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Dortmund: Radjabov gewinnt Kurzpartie

Heute in der sechsten Runde des Sparkassen Chess Meetings passierte etwas was es in so stark besetzten Partien kaum gibt. Nepomniachtchi gewann eine Partie nach nur 20 Zügen gegen die deutsche Nummer Eins Liviu-Dieter Nisipeanu. In der Modevariante der russischen Verteidigung mit 5.Sc3 spielte der Russe ein sehr giftiges Abspiel, das man als Schwarzer offenbar sehr genau behandeln muss. Nisipeanu griff fehl und schon war es um seine Stellung geschehen. Er liegt nun mit Kulaots an letzter Stelle, der seinerseits einige Gewinnchancen in seiner Remispartie gegen Tabellenführer Dominguez versäumte. Die Partien Radjabov-Fridman und Rapport-Wojtaszek endeten mit gerechten Remis. OffizielleSeite

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Chess Meeting Dortmund: Erneute Remisrunde

Heute in Runde 5 beim Sparkassen Chess Meeting in Dortmund war Zähigkeit das Motto. Während es in Radjabov eine Bauernraubvariante gab, die bis zuletzt in der Partie wie ausanalysiert wirkte, so gab es in den übrigen Partien harte Kämpfe, in denen entweder Weiß wie in Kualots-Rapport und Fridman-Dominguez etwas unter Druck gestanden hatte oder in Wojtaszek-Nisipeanu wobei der deutsche Großmeister enorme Widerstandsfähigkeit zeigte und ebenfalls das Remis hielt. Wojtaszek veräumte aber sicherlich irgendwo den Gewinn. Dominguez führt mit 3,5 Punkten. OffizielleSeite

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Fide Grand Prix Riga: Mamedyarov und MLV im Finale

Shakhriyar Mamedyarov und Maxime Vachier-Lagrave stehen im Endspiel des Fide Grand Prix in Riga. Dem Aserbaidschaner genügte ein hart erkämpftes Remis gegen Wesley So, der seinen leichten Stellungsvorteil nicht verdichten konnte. Vachier-Lagrave. Alexander Grischuk, der bisher eine starke Leistung gezeigt hatte, lief gegen Vachier-Lagrave in einen Konter und verlor. Der Franzose spielte nach 3.h4 von Grischuk das stets gefährliche Wolga-Gambit und bekam dann urplötzlich das typische Gegenspiel in diesem System. Der Franzose entschied die komplizierte mit starkem Spiel für sich. chess24

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Fide Grand Prix: Mamedyarov siegt mit Schwarz

Gestern wurden die Halbfinalpaarungen des Fide Grand Prix Turniers komplettiert. Alexander Grischuk hatte beim Match gegen Vitiugov in einem Interview erwähnt, dass er sehr gut drauf sei und zwar weil Igors Rausis endlich beim Betrug erwischt worden war. Erstaunlich, dass sich auch die Weltspitze sehr mit dem Thema beschäftigt hatte. Grischuk schlug den zähen Chinesen Yu Yangyi mit 2,5:1,5. Shakhriyar Mamedyarov siegte gegen den jungen Polen Duda ebenfalls mit 2,5:1,5, nachdem sich Letzterer einen katastrophalen Positionsfehler im 19. Zug geleistet hatte. Wesley So schaltete Sergey Karjkakin nach einem spannenden Duell mit 4,5:3,5 aus und setzte seine starke Leistungen fort. Aber heute im Halbfinale war ein anderer Tag und Wesley So patzte böse mit 19...c3 gegen Mamedyarov in einem Katalanen und verlor die Partie klar. Das spannende Duell Vachier-Lagrave-Grischuk startete mit einem Remis in einer Berliner Mauer. chess24

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Betrugsfall: Igors Rausis

Es ging wie ein Lauffeuer durch alle Gazetten - auch durch jene, die sich nur gelegentlich mit Schach beschäftigen, aber Skandale sind immer eine Meldung wert. Dass sich im Schach auf Toiletten einiges abspielt oder abspielen soll, weiß man seit dem Toilettenskandal bei der WM zwischen Topalov und Kramnik. Nun gab es beim Schachopen in Straßburg einen großen Skandal mit dem tschechischen Großmeister Igors Rausis (geboren in der Ukraine), der in den letzten Jahren einen unvergleichlichen Eloaufstieg erlebte. Von einer Elozahl, die sich immer um die 2500 bewegte kletterte er die Leiter empor auf zuletzt fast 2700, was natürlich sehr ungewöhnlich ist für einen 58-Jährigen. Als Berichterstatter fiel mir auf, dass Rausis bevorzugt an Turnieren teilnahm, in denen er ganz klarer Favorit war und es war insofern nicht verwunderlich, dass er fast alle seiner Partien gewann. Doch nun weiß man, dass mehr dahinter steckte, nämlich Betrug mithilfe einer Schachsoftware. In Straßburg wurde er auf der Toilette in flagranti überrascht, er gab den Betrug zu und verkündete gleichzeitig das Ende seiner Karriere. Ein unwürdiges, schmachvolles und trauriges Karriereende und ein bitteres Thema im Bereich des königlichen Spiels. Ohne Fairplay und Respekt macht kein Sport Freude. Es bleibt die Hoffnung, dass diese Erkenntnis ins Bewusstsein aller Schachfreunde Einzug findet. chessbase TV youtube

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Afrikameisterschaft: Ägypter mit Dreifacherfolg

Die Afrikameisterschaft im tunesischen Hammamet stand ganz im Zeichen ägyptischer Großmeister. Es siegte Ahmed Adly mit überragenden 8 Punkten vor seinen Landsmännern Bassem Amin (7) und Essam El Gindy (6,5 Punkte). Bei den Damen gab ebenfalls einen ägyptischen Triumph. Den Titel gewann WGM Shrook Wafa mit 8,5 Punkten und großem Abstand vor WFM Sabrina Latreche aus Algerien und WFM Ayaa Moaataz (Ägypten) mit jeweils 6 Punkten. chess-results

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Jugend-EM: Gold und Silber

Die deutsche Schachjugend hat einen beeindruckenden Erfolg erreicht. Bei der Jugend-Europameisterschaft im tschechischen Pardubice holten sich die Jungen U18 den Titel nach einer souveränen Vorstellung. Das Team verlor zwar zwischendurch gegen Österreich, gewann aber alle anderen Duelle und siegte mit 2 Punkten Vorsprung auf die Niederlande. Dritter wurde Österreich. Luis Engel, Valentin Buckels, Ashot Parvanyan, Emil Schmidek und Alexander Krastev holten allesamt ein positives Einzelresultat. Bei den Mädchen U18 wurde es Silber. Gold holten die unter der Flagge der Euroäischen Schachunion startenden Bulgarinnen waren stark und verwiesen Deutschland nur aufgrund der Wertung auf den zweiten Rang. Annemarie Mütsch und Jana Schneider erzielten mit 4,5 und 5,5 Punkten ein hervorragendes Einzelresultat. Vier Punkte hinter den beiden Teams landete die Slowakei auf Rang 3. Bei den Jungen U12 belegte Deutschland Platz sieben und bei den Mädchen U12 den fünften Rang. schachbund

 

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Chess Meeting: Remisrunde

Es war eine interessante Runde heute in Dortmund obwohl alle Partien mit Remis endeten. Die spannendste Partie des Tages war Rapport-Fridman, in der der deutsche Großmeister zunächst etwas Vorteil hatte, doch er fand nicht den besten Weg so dass Rapport gut ins Spiel kam und nach einem Bauerngewinn sogar eine klar bessere Stellung erreichte in einem Vierspringerspiel. Der Ungar spielte dann überraschenderweise nicht 53.Lf5, was geradezu ins Auge springt sondern er entschied sich für eine Königswanderung, die allerdings Gegenspiel zuließ, was schließlich in einem weiteren Remis endete. Gestern wurde auf drei verschiedenen Internetseiten das Ergebnis Kulaots-Wojtaszek falsch gemeldet. Zur Berichtigung möchten wir hier anmerken, dass die Partie remis endete. OffizielleSeite

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Tal-Memorial: Svane mit toller Performance

Rasmus Svane hat in der lettischen Hauptstadt Riga sein Potential unter Beweis gestellt. Bei diesem stark besetzten Schnellschachturnier erreichte er eine Eloperformance von 2707. Mit 8,5 Punkten erreichte er nicht nur Rang drei und eine hohe Punktezahl sondern blieb auch ungeschlagen und legte 61 Schnellschachelopunkte zu. Ein brillantes Turnier spielte Vladimir Fedoseev (Russland), der das Turnier mit enormen 9,5 Punkten vor David Navara (Tschechien, 9 Punkte). Vitaly Kunin belegte Rang 28 mit 7,5 Punkten und Alexander Donchenko Platz 51 mit 7 Punkten. chess-results

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Shaoxing Open: Souveräner Sieg für Stefanova

Das Internationale Frauen-Open in Shaoxing endete mit einer Vielzahl an Remispartien an den vorderen Brettern, so dass die klare Tabellenführerin zu keinem Zeitpunkt in Gefahr war, den Turniersieg nicht feiern zu können. Es genügte ihr selbst ein lockeres Remis nach 17 Zügen gegen die Inderin Harika Dronavalli um mit 7 Punkten vorne zu bleiben. Den zweiten Platz erreichte überraschend die 24-jährige Chinesin Guo Qi mit 6 Punkten, die damit satte 22 Elopunkte zulegen konnte. Dritte wurde Harika Dronavalli mit ebenfalls 6 Punkten. Elofavoritin und Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk landete auf Rang 7 mit 5,5 Punkten. chess-results

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Riga: Tal-Memorial

Heute begann in der lettischen Hauptstadt Riga eines der stärksten Schnellschachopen Europas oder vielleicht sogar der Welt. Einen makellosen ersten Tag hatte der spanische Großmeister Miguel Munoz, der alle sechs Partien für sich entschied. In den letzten drei Runden hatte er keine Geringeren als Kiril Georgiev, Maksim Chigaev und Igor Kovenlenko zum Gegner. Eine brillante Performance! Hervorragend startete auch Rasmus Svane, der sich in der Verfolgergruppe mit je 5,5 Punkten befindet. Er schlug Sergei Fedorchuk und Alexander Zubov in den letzten beiden Runden. Vitaly Kunin steht bei 4,5 Punkten. OffizielleSeite

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Chess Meeting Dortmund: Kulaots und Nisipeanu schlagen zurück

Es war definitiv der Tag der beiden Tabellenletzten Kaido Kulaots und Liviu-Dieter Nisipeanu, die jeweils mit zwei Niederlagen ins Turnier gestartet waren. Kulaots profitierte nach einer schwierigen Caro-Kann-Partie allerdings davon, dass Radoslaw Wojtaszek die Zeit in einer ausgeglichenen Stellung überschritt. Im innerdeutschen Duell Fridman-Nisipeanu enstand eine Königsindisch-Stellung, die laut Engines leichten Vorteil für Weiß, aber nichts konkretes bot. Statt mit 27.h4 seine Optionen etwas zu vergrößern, spielte Fridman den sehr verpflichtenden und schwachen Zug 27.e5, der Schwarz eine wichtige Linie öffnete. Nisipeanu nutzte die sich bietenden Möglichkeiten und binnen kurzer Zeit stand es 0:1.  Leinier Dominguez hat die Führung mit 2,5 Punkten übernommen. Der US-Amerikaner ist nun die Nummer 8 der Welt in der Elo-Livetabelle. Er gewann in einer Vorstoßvarianten im Caro-Kann, was zu einer wilden Partie wurde nach 3...c5. Im Mittelspiel verlor sein Kontrahent Ian Nepomniachtchi völlig den Faden und musste schon nach 25 Zügen aufgeben. Die Partie Radjabov-Rapport wurde Remis nach Zugwiederholung. Fehlmeldung auf mehreren Internetseiten: Berichtigung - Kulaots-Wojtaszek remis. OffizielleSeite

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Fide Grand Prix in Riga: Vachier Lagrave erster Halbfinalist

Der Franzose Maxime Vachier-Lagrave steht als erster Halbfinalist beim Grand Prix Turnier in Riga fest. Es reichte ihm ein, erstaunlicherweise, schnelles Remis gegen den frustrierten Veselin Topalov, der sich nach 12 Zügen selbst in einer schlechten für einen Gewinn perspektivlosen Stellung sah und den Knockout durch das Remis akzeptierte. Shakhriyar Mamedyarov versäumte es heute gegen Jan-Krzysztof Duda seine schöne Stellung im Mittelspiel zu verwerten. Er spielte ungenau und erreichte nur ein Remis. Die heutigen Partien zwischen Yu und Grischuk sowie So und Karjakin endeten mit ausgeglichenen Remis. chess24

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ZI-Forscherin untersucht Wirkung von schachbasiertem Training bei Suchterkrankungen

ZI-Forscherin Prof. Dr. Sabine Vollstädt-Klein untersucht, ob ergänzendes schachbasiertes kognitives Training bei der Behandlung von Suchterkrankungen hilft und läßt Patienten Schachaufgaben am Demobrett lösen ...  zi-mannheim.de

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Vachier-Lagrave legt erneut vor

Der französische Großmeister Maxime Vachier-Lagrave ist erneut als Erster wie schon im Achtelfinale in Führung gegangen. Er schlug Veselin Topalov nach einer hochtaktischen Partie gegen den gefürchteten Weißspieler Veselin Topalov in einem Najdorf-Sizilianer. Topalov opferte eine Figur und dadurch entstand eine Partie im dynamischen Gleichgewicht. Der Franzose konterte ebenfalls mit einem Opfer und dadurch ging er mit einer Mehrqualität ins Endspiel, das er nach einem Fehler von Topalov gewann. Die übrigen Duelle des Viertelfinals endeten mit ausgeglichenen Remis. chess24

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Stefanova auf dem Weg zum Turniersieg

Zwei Runden vor Schluss führt Antoaneta Stefanova das Damen-Open im chinesischen Shaoxing mit einem ganzen Zähler bei 6 Punkten aus 7 Runden an. Zuletzt schlug sie die starke Russin Olga Girya in nur 29 Zügen nach einem mutigen Bauernopfer in einem Caro-Kann. Auf Platz zwei und drei befinden sich die überraschend starke Chinesin Guo Qi und Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk mit je 5 Punkten.  chess24

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Dramatische Duelle

Am gestrigen Tag gab es teils damatische Duelle um den Einzug ins Viertelfinale. Das längste Duell, das nach totaler Ausgeglichenheit in einer Armageddon-Partie gipfelte war Levon Aronian und Yu Yangyi. Am Ende war der Chinese der Glücklichere, da er mit Schwarz das nötige Remis zum Weiterkommen erreichte. Zuvor konnte sich Alexander Grischuk nach zwei tollen und bärenstarken Siegpartien mit 3:1 gegen Nikita Vitiugov durchsetzen. Wesley So bestätigte seine große Form, indem er verdient gegen Harikrishna Pentala mit 2,5:1,5 gewann. Sehr stark spielte auch Jan-Krzysztof Duda, der seinen erfahrenen Gegner Peter Svidler ebenfalls mit 2,5:1,5 ausschaltete. Spannend mit beidseitigen Chancen war auch das Duell Karjakin-Giri, das der Russe mit 5:4 gewann. Eine Überraschung war der 2,5:1,5-Sieg von Veselin Topalov, der Hikaru Nakamura schlug. Letzterer befindet sich wohl in der Krise, denn auch in Zagreb war er weit von seiner Normalform entfernt. chess24

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Erstellt: Montag, 15. Juli 2019