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Blübaum gewinnt letztes Vorrundenturnier

Der aufstrebende deutsche Topspieler GM Matthias Blübaum (SF Deizisau) hat das vierte und letzte Vorrundenturnier der deutschen Internetmeisterschaft souverän mit 8,5 Punkten aus 9 Runden gewonnen. Den zweiten Platz belegte der Porzer IM Christian Braun mit 8 vor GM Rasmus Svane (Hamburger SK) mit 7,5 Punkten. Die stark besetzte Zwischenrunde findet am kommenden Samstag, den 28.3. ab 16 Uhr statt. Kleiner Tipp: Heute um 18 Uhr spielt Blübaum gegen den iranischen Superstar Alireza Firouzja im Banterblitz auf chess24. Offizielle Seite

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Nepomniachtchi - der Chinesen-Schreck

Ian Nepomniachtchi schlug gestern Hao Wang und ließ heute in Runde 6 mit Weiß noch einen Sieg über Chinas Nummer Eins Liren Ding folgen. Der findige Russe spielte eine giftige Variante im Spanier, die ihm ein angenehmes Spiel bereiteten. Ding spielte im Mittelspiel etwas sorglos und hatte danach zwei isolierte Doppelbauern im Zentrum, die natürlich sehr anfällig waren. In seiner Verzweiflung opferte er einen Läufer, doch Nepomniachtchi hatte alles im Griff und zeigte nach dem Damentausch eine simple Lösung des vermeintlichen Stellungsproblems. Nepomniachtchi führt nun mit einem ganzen Punkt Vorsprung vor Maxime Vachier-Lagrave. Der Franzose erkämpfte ein Remis in einer schlechteren Stellung mit Minusbauern. Ein dramatisches Remis mit zwischendurch besseren Chancen für den US-Amerikaner gab es in Grischuk-Caruana. Der Russe hielt die Stellung nach dem Überstehen einer kritischen Zeitnotphase zusammen. In einer langen Partie kam schließlich Anish Giri zu einem verdienten Schwarzsieg über Kirill Alekseenko, der nun, punktgleich mit Ding, die rote Laterne trägt. Offizielle Seite

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Kontaktlos aktiv Schach spielen - Dt. Internetmeisterschaft

In Coronazeiten fordert die Politik die persönlichen Kontakte möglichst einzuschränken. Im Schachsport ist das vorübergehend für den Einzelnen kein Problem. Die vielen Möglichkeiten online Schach zu spielen nutzen der Deutsche Schachbund und seine eifrigen Mitglieder. Am gestrigen Samstag wurde das dritte Turnier der deutschen Internetmeisterschaft ausgetragen. Über 330 Spieler nahmen daran teil und der junge deutsche Großmeister Dmitrij Kollars ging als Sieger hervor. Das zweite Vorrunden Turnier hatte Georg Meier gewonnen und das erste ging an Roven Vogel. Morgen am 23.3. gibt es die letzte Gelegenheit mit der vierten und letzten Vorrunde, sich für die Zwischenrunde zu qualifizieren. Das Finale sollte dann eigentlich im Rahmen des Meisterschaftsgipfels am 9. Mai in Magdeburg stattfinden, aber in diesen Zeiten scheint das eher fragwürdig. Vielleicht findet auch das Finale online statt. Wir werden sehen. schachbund

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Nepomniachtchi geht in Führung

Ian Nepomniachtchi aus Russland ist nach der fünften von langen vierzehn Runden der erste Kandidat, der sich als Herausforderer des amtierenden Weltmeisters Magnus Carlsen aufdrängt. Er schlug heute den Geheimfavoriten Hao Wang in einer russischen Verteidigung. Es war vor allem die größere Vielfalt an Optionen für Weiß, die die Aufgabe für Schwarz so schwierig machten. Im 32. Zug beging der Chinese wohl den entscheidenden Fehler, den Nepomniachtchi entscheidend nutzte. Er führt nun mit 3,5 Punkten die Tabelle an. Einziger Verfolger mit 3 Punkten ist Maxime Vachier-Lagrave, der in einer hochtaktischen Partie gegen Kirill Alekseenko remisierte. Lange hielt Alexander Grischuk einen leichten Vorteil gegen Liren Ding in einem Spanier, aber der Chinese scheint nun seine Stabilität wiedererlangt zu haben und hielt das Remis. Viele bange Momente hatte Fabiano Caruana zu überstehen in seiner Auseinandersetzung mit Anish Giri. Der Holländer spielte bärenstark gegen Caruanas Slawen und erneut hatte der US-Amerikaner enorme Probleme wie schon gegen Ding. Giri traf jedoch einige fragwürdige Entscheidungen, die Caruana ins Remis entwischen ließen. Offizielle Seite

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Remisrunde beim Kandidatenturnier

In der vierten Runde des Kandidatenturniers gab es keinen Sieger aber dennoch interessante Partien. Liren Ding mühte sich sein Score auszugleichen in der Partie gegen Anish Giri. Die Bauernstruktur sprach zunächst für den Chinesen und er versäumte die positionell starke Möglichkeit 20.Sd3. Nach 20.Lf3 hatte Giri keine große Mühe mehr das Remis zu erreichen. Vachier-Lagrave gegen Grischuk hatte die Berliner Mauer zum Thema und in einer spannenden Partie hätte der Franzose mit dem bärenstarken Zug 30.Te4 klaren Vorteil erzielen können, aber die Tragweite dieses Zuges war recht schwer vorauszusehen. So endete auch diese wie alle Partien am heutigen Tag mit Remis. Caruana-Nepomniachtchi und Wang-Alekseenko endeten nach starken Verteidigungsleistungen der Spieler mit den schwarzen Steinen ebenfalls mit der Punkteteilung. Offizielle Seite

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Ding schlägt Caruana

Der in den ersten beiden Runden arg gebeutelte chinesische Spitzenmann Liren Ding hat eindrucksvoll zurückgeschlagen und seinen ersten Sieg gefeiert und das gegen keinen Geringeren als den Topfavoriten des Kandidatenturniers Fabiano Caruana. Der US-Amerikaner ließ sich auf eine Variante der slawischen Verteidigung ein, die kompliziert ist, aber doch Weiß die besseren Chancen einräumt. Im Mittelspiel hatte Ding zwei Mehrbauern und Ding konsolidierte seine durch die Rückgabe eines Bauern. Auch ein Springeropfer von Caruana brachte nicht mehr die Komplikationen, die den Chinesen ins Wanken brachten und er gewann verdient. Eine sehr komplizierte Partie mit beidseitigen Chancen war Kirill Alekseenko- Ian Nepomniachtchi in einer französischen Verteidigung. Nepo gewann zwar eine Qualität, aber sein junger russischer Landsmann hatte gute Figuren, die Kompensation boten. Am Ende gab es ein Remis durch Zugwiederholung. Auch Giri-Vachier-Lagrave und Grischuk-Wang endeten nach interessanten Kämpfen mit Remis. Offizielle Seite

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Ding - ein Schatten seiner Selbst

Liren Ding, der sonst so starke und kaum zu bezwingende Chinese und einer der beiden großen Favoriten, ist weit entfernt von seiner Normalform. Heute kassierte er chancenlos gegen den Franzosen Vachier-Lagrave seine zweite Niederlage in der zweiten Partie des Kandidatenturniers in Jekaterinburg. Ganz anders und sehr stark agierte der Topfavorit und Vize-Weltmeister Fabiano Caruana gegen den Underdog des Turniers Kirill Alekseenko. Caruana hatte sich der Variante mit 4. f3 bedient gegen die Nimzoindische Verteidigung. Alexander Grischuk versäumte es gegen seinen Landsmann Ian Nepomniachtchi mehr herauszuholen mit der "Berliner Mauer", die sich einmal mehr als starke Verteidigung herausstellte. Diese Partie endete ebenso mit Remis wie Wang Hao gegen Anish Giri. Der Chinese hatte im Mittelspiel einen Bauern gewonnen und man konnte meinen er sei auf der Siegerstraße, doch er schaffte es nicht den Vorteil in einen ganzen Punkt umzumünzen. Die Momentaufnahme sieht Caruana, Vachier-Lagrave, Wang und Nepomniachtchi mit je 1,5 Punkten vorne. Offizielle Seite

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WM-Kandidatenturnier in Jekaterinburg: Zwei Schwarzsiege

So gut wie alle bedeutenden Sportereignisse und Wettkämpfe sind weltweit gestoppt. Heute begann das WM-Kandidatenturnier im russischen Jekaterinburg mit den 8 WM-Kandidaten. Das riesige Russland ist vergleichsweise wenig vom Coronavirus betroffen und die Veranstalter tun alles menschenmögliche um die Sicherheit der Akteure und sonst beteiligten Personen vorort zu schützen. Zuschauer haben keinen Zugang zum Turniersaal. Ein Opfer fand die Coronakrise aber dennoch im Vorfeld des Turniers. Der qualifizierte Kandidat Teimour Radjabov kritisierte die Austragung und Unsicherheitsfaktoren hinsichtlich der Gesundheitskrise und zog sich quasi aus Protest vom Turnier zurück. Maxime Vachier-Lagrave rückte verdientermaßen nach. Heute fand die erste Runde statt und es gab zwei etwas überraschende Schwarzsiege. Im innerchinesischen Duell siegte Geheimfavorit Hao Wang mit den schwarzen Steinen gegen Liren Ding. Ding hatte in guter Stellung den katastrophalen positionellen Fehler 30.f4? begangen, der seine ganze Stellung ruinierte. Wang nutzte diesen auf vorbildliche Weise aus. Anish Giri wählte wohl eine Variante, die dem Stil seines Kontrahenten genau in die Hände spielte. In einer englischen Symmetrievariante kam es zu einer etwas unübersichtlichen Stellung, die der Supertaktiker Ian Nepomniachtchi wesentlich besser behandelte als der Holländer und er knackte die nur scheinbare Festung. Die Partien Vachier-Lagrave gegen Caruana und Grischuk-Alekseenko endeten mit jeweils interessantem Remis. Offizielle Seite

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Grenke Chess Open abgesagt

Das bedeutsame und große Grenke Open, das auch im Jahr 2020 mit hevorragender Besetzung ausgetragen worden wäre, ist ebenfalls Opfer des krassierenden Corona-Virus geworden und wurde abgesagt. Man muss davon ausgehen, dass noch weitere wichtige Turniere folgen werden. Jede Sportart leidet unter den Absagen und jeder Sport- und Schachfreund merkt wie wichtig jede Freizeittätigkeit gemeinsam mit anderen Menschen ist und wie diese zum Wohlbefinden und zur Lebensfreude beiträgt. Jetzt sind Geduld und Vorfreude auf bessere Zeiten gefragt! Bisher hat sich niemand geäußert ob auch die Austragung das Superturniers Grenke Classic mit Weltmeister Magnus Carlsen gefährdet ist. Offizielle Seite

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Veranstalter von abgesagten Fide-Turnieren bitte melden!

Durch die aktuelle Lage in Deutschland mit flächendeckenden Verboten von Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern aufgrund der Corona-Krise, müssen auch die weitaus meisten Schachturniere abgesagt werden. Sowohl der Deutsche Schachbund als auch zahlreiche Landesverbände und Vereine haben bereits ihren Spielbetrieb zum großen Teil eingestellt. Veranstalter von abgesagten Turnieren, die für die Elo-Auswertung der FIDE angemeldet wurden, sind nun aufgerufen, beim FIDE Rating Officer des Deutschen Schachbundes Jens Wolter, die Absage oder Terminänderung zu melden. schachbund

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Vorobiov gewinnt in Bad Wörishofen

Kampfschach war die Devise beim gut besetzten Schachfestival in Bad Wörishofen. Am Ende konnte sich der russische Großmeister Evgeny Vorobiov mit 7,5 Punkten durchsetzen vor seinem ärgsten Konkurrenten GM Yago Santiago aus Brasilien, der die gleich Punktezahl erreichte. Den dritten Platz mit 7 Punkten verdiente sich GM Alexandr Karpatchev (Russland), der die erste Turnierhälfte dominiert hatte. IM Dieter Pirrot wurde bester Deutscher auf dem 7. Rang und 6,5 Punkten. Offizielle Seite

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USA und Russland Senioren-Mannschaftsweltmeister

Die Senioren-Team-WM in Prag stand ebenfalls im Coronavirus-Schatten. In der Ü50-Klasse kam es zu einem kampflosen 4:0 Sieg der Lasker Schachstiftung über die USA Too (derTeamname war wirklich genau so). Vermutlich war hier die Angst vor dem Coronavirus im Spiel. Dem deutschen Team wird es vermutlich egal gewesen sein, denn die Männer um Alexander Graf holten dadurch die Silbermedaille hinter den USA. Den dritten Platz belegte Tschechien. Deutschland 1 kam auf den 14. Platz. In der Ü-65 holte Russland den Sieg vor den punktgleichen Franzosen. Nach einer phantastischen Leistung ging Bronze an die Schachfreunde Leipzig. Dr. Friedbert Prüfer holte großartige 5,5 Punkte aus den 7 Runden am ersten Brett, blieb ungeschlagen und erspielte eine Performance von 2410. Auch Friedemann Brock und Günther Heinsohn erzielten je 5,5 Punkte. FM Michael Schöneberg kam auf 3,5. Deutschland 1 kam auf den guten 4. Platz. Offizielle Seite

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Nana Dzagnidze gewinnt Grand Prix in Lausanne

Die georgische Spitzenspielerin Nana Dzagnidze hat sich den Turniersieg beim Fide Grand Prix in Lausanne redlich verdient, denn sie schaffte die meisten Siege im Turnier. Nach einer Schlussrunde, die ausschließilch Remispartien produzierte stand sie am Ende mit 7 Punkten ganz vorne, allerdings punktgleich mit der Vizeweltmeisterin Aleksandra Goryachkina aus Russland, die ihrerseits ohne Niederlage blieb. Den dritten Platz belegte Zhansaya Abdumalik aus Kasachstan mit 6,5 Punkten. Die amtierende Weltmeisterin Wenjun Ju enttäuschte auf der ganzen Linie mit nur 4,5 Punkten und Platz 9. Offizielle Seite

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Absagen in Bundesliga und weiteren Ligen

Ist es Hysterie oder eine Notwendigkeit? Viele Schachfreunde stellen sich nun diese Frage nachdem die kommenden vier Spielrunden der Schachbundesliga abgesagt bzw. verschoben wurden. Es ist von einer Unterbrechung die Rede. Vor wenigen Tagen wurde von der Politik die Empfehlung ausgesprochen eine Veranstaltung bei Versammlungen von mehr als 1000 Menschen abzusagen. Erst am Dienstag, den 10.März hat es das Championsleague-Spiel Leipzig-Tottenham mit mehr als 42 000 Zuschauen gegeben. In Bayern wurden nun auch alle Ligakämpfe von Regionalliga bis Oberliga verschoben obwohl es sich hierbei nur um eine Versammlung von 16 oder etwas mehr Menschen (mit Zuschauern) gehandelt hätte. Der Spielleiter des bayerischen Schachbundes fügt noch folgenden Satz an: "Wir bitten um Verständnis dafür, dass es nicht ausgeschlossen ist, dass die Bay. MM mit der 7. Runde ihr Ende fand, da gegenwärtig nicht absehbar ist, wie sich Corona die nächste Zeit entwickeln wird." Derzeit ist ca. jeder 36000ste Mensch in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert und die allermeisten Fälle verlaufen undramatisch und milde. Das Leben kann man nicht einstellen und es werden überall auch weiterhin Menschen zusammenkommen um ihrer Arbeit nachzugehen. Es sind Vorsicht und Hygiene geboten um sich selbst und vor allem die Menschen mit schwachem Immunsystem zu schützen. Ob es zu baldigen Abriegelungen von Städten kommen wird, wird man sehen. Experten sprechen davon, dass frühestens in einem Jahr eventuell ein Impfstoff gegen dieses Virus zur Verfügung steht. Offizielle Seite

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Schachfestival Bad Wörishofen: Karpatchev liegt vorne

Der seit Jahren für Bad Mergentheim spielende russische Großmeister Alexandr Karpatchev führt die 36. Auflage traditionsreiche Schachfestival in Bad Wörishofen mit 5,5 Punkten nach sechs Runden an. Zuletzt schlug er seinen favorisierten Landsmann GM Vladimir Burmakin. Verfolger mit einem halben Zähler sind im Moment GM Evgeny Vorobiov (Russland), GM Yago Santiago aus Brasilien und der Inder IM G. Akash. Bester Deutscher ist derzeit IM Dieter Pirrot auf Rang 8, der Dauergast beim Schachfestival ist. Offizielle Seite

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Senioren-Team-WM: Lasker-USA 2:2

Im absoluten Spitzenkampf der Senioren-Team-WM traf das Team der Lasker Schachstiftung auf den Tabellenführer USA. Die Amerikaner erkämpften sich ein leistungsgerechtes 2:2, was ihre Spitzenposition mit 2 Zählern Vorsprung festigte. Auf deutscher Seite punktete Alexander Graf gegen Alexander Shabalov und bei den Amerikanern siegte Igor Novikov gegen Jakob Meister. Das deutsche Spitzenteam hatte zuvor zwei Unentschieden abgegeben gegen die Slowakei und dann gegen das russische Team Yamal. Hinter den USA liegen Tschechien und Island. Lasker liegt auf dem 6. Platz und hat noch Chancen auf eine Medaille. In der Ü65-Klasse spielten drei deutsche Teams an den Spitzentischen. Deutschland 1 ging leider gegen Israel mit 0,5:3,5 unter. Deutschland 2 verlor gegen Russland 1:3. Für eine Überraschung sorgte das Team Die Franken mit Klaus Klundt am Spitzenbrett. Es schlug Ungarn, das mit 1 GM und 3 IM angetreten war erstaunlicherweise mit 2,5:1,5. Es liegen nun sage und schreibe 5 Teams mit je 10 Punkten an der Spitze, Israel, Russland, Frankreich, Deutschland 1 und Die Franken. Offizielle Seite

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Nußknacker-Turnier: Könige-Prinzen 27:21

Beim Kampf der Generationen beim sogenannten Nußknackerturnier in Moskau haben sich die erfahrenen Spieler gegen die jungen aufstrebenden Stars in 12 langen Runden mit 27:21  durchgesetzt. Das Team der Könige bestand aus Evgeny Najer (4,5 Punkte), Alexei Shirov (6,5), Evgeny Tomashevsky (8) und Boris Gelfand (8). Die Prinzen traten in der Besetzung Alexey Sarana (6), Andrey Esipenko (7,5), Daniil Yuffa (3) und Semyon Lomanov (4,5) auf. chess24

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Dzagnidze schlägt die Weltmeisterin

Beim Fide-Grand Prix in Lausanne hat die Georgierin Nana Dzagnidze die Führung nach einem verdienten Schwarzsieg über die amtierende Weltmeisterin in einem Abtausch-Damengambit übernommen. Sie hat nun 6 Punkte aus 9 Runden aufzuweisen. Endlich ihren zweiten Sieg schaffte Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk gegen Marie Sebag und damit gab sie die rote Laterne an die Französin weiter obwohl beide nun mit 3 Punkten gleichauf sind. Den zweiten Platz belegt derzeit Aleksandra Goryachkina mit 5,5 Punkten. Offizielle Seite

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Senioren-Team-WM in Prag

Die Senioren-Team-Weltmeisterschaft hat gestern in der tschechischen Metropole Prag begonnen. Das Team der Lasker-Schachstiftung mit den Großmeistern Alexander Graf, Artur Jussupow, Felix Levin, Jakob Meister und Dr. Gerhard Köhler ist auf Setzlistenplatz Nummer Zwei in der Ü-50-Klasse hinter den USA und vor Tschechien gelistet. Hier sind 55 Mannschaften am Start. Zum Auftakt gab es zwei klare Siege für Lasker. und auch für Deutschland 1. In der Ü-65-Klasse ist Russland Favorit vor Deutschland und Tschechien. Bei Deutschland spielen Rainer Knaak, Dr. Evgueni Chevelevitch, Vlastimil Hort und Stephan Buchal. Hier gab es jeweils zwei Siege für die Teams Deutschland 1, 2 und 3 und den Schachfreunden Leipzig. Offizielle Seite

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Lausanne: Jede kann Jede schlagen

Beim Damen Grand Prix in Lausanne ist definitiv alles an Ergebnissen möglich. Dass die Tabellenletzte die Tabellenführerin schlagen kann mag vielleicht manchmal verwundern, aber die Letzte hieß in diesem Fall Alexandra Kosteniuk. Sie schlug Dronavalli Harika mit den weißen Steinen. Überzeugend gewannen Zhansaya Abdumalik gegen Antoaneta Stefanova und die sehr stark auftretende Alina Kashlinskaya, die bisher selten in Turnieren einer solchen Kategorie zu sehen war. Gar nicht in Fahrt kommt Weltmeisterin Wenjun Ju, die nun auf Platz 9 mit 2,5 Punkten steht. Es führen die beiden Russinnen Kashlinskaya und Goryachkina mit je 4 Punkten. Offizielle Seite

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Bad Ragaz: Donchenko überragend

Mit einer insgesamt überragenden Leistung mit gesammelten 8 Punkten aus 10 Runden und einer tollen Partie in der Schlussrunde hat Alexander Donchenko den Vergleich der Weltauswahl mit der Schweiz abgeschlossen. Er krönte seine Leistung mit einem sehenswerten Sieg am Ende gegen Theo Stijve. Am Ende hieß es 32,5:17,5 für die Weltauswahl. Insgesamt zweitbester Spieler des Turniers war der Schweizer Noel Studer mit 7 Punkten. Offizielle Seite

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Radjabov sagt Teilnahme beim Kandidatenturnier ab

Der durch den Weltcupsieg qualifizierte WM-Kandidat Teimour Radjabov aus Aserbaidschan hat die Teilnahme am Kandidatenturnier in Jekaterinburg wenige Tage vor dem Beginn abgesagt. Das ist nicht nur wegen des Zeitpunkts eine große Überraschung. Die FIDE verkündet diese Nachricht mit der Bemerkung, dass Radjabov persönliche Gründe angegeben habe. Radjabov dementierte das postwendend auf Instagram, dass Persönliches der Grund dafür sei. Ein baldiges Statement kündigte er an mit der Veröffentlichung eines Briefwechsels mit der FIDE. Man kann dabei eine Auseinandersetzung mit dem Weltschachbund vermuten, vielleicht auch wegen des krassierenden Coronavirus. Der glückliche Nachrücker ist der Franzose Maxime Vachier-Lagrave, der sehr unglücklich bei der Qualifikation gescheitert war. Verdient hat er die Teilnahme allemal. chess24

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Donchenko bleibt bester Akteur

Alexander Donchenko hat zwar in Runde 8 völlig unnötig seine Weißpartie gegen Fabian Bänziger verloren, aber in Runde 9 schlug er postwendend wieder zu und besiegte Aurelio Colmenares. Es war jedoch großes Glück auf seiner Seite, denn er stand im MIttelspiel auf Verlust. Er bleibt damit bester Spieler des Turniers vor der Schlussrunde mit nunmehr 7 Punkten. Das Weltteam ist mittlerweile entteilt und führt uneinholbar mit 29:16. Bester Schweizer ist Noel Studer mit ebenfalls hervorragenden 6,5 Punkten. Offizielle Seite

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Harika und Goryachkina in Führung

Beim Fide-Grand Prix in Lausanne haben die beiden Führenden Dronavalli Harika aus Indien und die Russin Aleksandra Goryachkina bisher die beste Form und überzeugende Leistungen gebracht. Die Russin bezwang Antoaneta Stefanova aus Bulgarien in überzeugender Manier in einer Pirc-Verteidigung und Harika schlug Nana Dzagnidze ebenfalls klar mit den schwarzen Steinen. Beide führen jetzt mit 3 Punkten aus vier Runden. Einen katastrophalen Start legte Ex-Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk hin. Heute kassierte sie bereits ihre dritte Niederlage in der Partie gegen Zhansaya Abdumalik und sie ging dabei böse unter. Sie ist abgeschlagen am Tabellenende mit nur einem Remis auf der Habenseite. Offizielle Seite

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Leiden Schachturnier Open

Das Schachfestival in Leiden hatte nicht nur einen Vierkampf der Legenden zu bieten sondern auch ein stark besetztes Open. Nach sechs Runden gewann der starke niederländische IM Casper Schoppen mit 5,5 Punkten. Den folgenden Plätze belegten GM Yuri Solodovnichenko, IM Mark van der Werf und FM Rene Tiggelman mit je 5 Punkten. Einen schweren Stand hatte erstaunlicherweise der klare Elofavorit Yuriy Kuzubov, der zwei Niederlagen kassiert hat und bei nur 3,5 Punkten schloss. Offizielle Seite

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Erstellt: Dienstag, 03. März 2020