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Schachfestival in Prag: Shankland schlägt Duda

Das Schachfestival in Prag wurde erstmals 2019 ausgetragen. Auch in diesem Jahr trifft sich die erweiterte Weltklasse zu einem Rundenturnier. Elofavorit ist der junge Pole Jan-Krzysztof Duda, der allerdings heute in Runde 2 eine klare Niederlage gegen Sam Shankland aus den USA hinnehmen musste. Eine starke Leistung zeigte der Aserbaidschaner Nijat Abasov, der NIls Grandelius in einer ungewöhlichen Variante im Sizilianer bezwang. Ebenso klar gewann Radoslaw Wojtaszek gegen David Navara, der gestern schon gegen Duda verloren hatte. Für den sympathischen Tschechen läuft es einfach nicht bei internationalen Turnieren in seiner Heimat. Fast hätte es einen vierten Weißsieg gegeben, aber der junge Tscheche Thai Dai Van Nguyen vergab diesen gegen Jorden van Foreest. Shankland, Abasov und Wojtaszek führen mit je 1,5 Punkten. Offizielle Seite

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Mamedyarov gewinnt Super Bet Classic

Mit einem Schlussrundenremis sicherte sich der Aserbaidschaner Shakhriyar Mamedyarov den Turniersieg beim Super Bet Chess Classic mit einem ganzen Zähler Vorsprung bei 6 Punkten. Es war insgesamt eine recht unspektakuläre Runde mit teils erneuten Remispartien, die in dieser Zugfolge schon zigfach vorgekommen sind. Sehr hart um den Partiegewinn kämpfte Fabiano Caruana gegen Bodgan-Daniel Deac - allerdings ohne Erfolg. Es lief überhaupt nicht in diesem Turnier für die Nummer Zwei der Welt. Mit nur 4 Punkten bedeutete das am Ende nur den 8. Platz für ihn - ein Eloverlust von satten 14,4 Punkten. Den zweiten bis vierten Platz erreichten folgende Spieler in dieser Reihenfolge: Levon Aronian, Wesley So und Alexander Grischuk mit je 5 Punkten. Offizielle Seite

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Ullrich Krause bleibt DSB-Präsident

Der alte und neue Präsident des Deutschen Schachbundes heißt Ullrich Krause. Der seit 2017 an der Spitze stehende Krause setzte sich bei der Wahl mit 118 zu 92 Stimmen gegen Olga Birkholz durch. Stellvertreter ist der langjährige Spielleiter Ralph Alt. Vizepräsidentin Verbandsentwicklung ist nun Olga Birkholz und Vizepräsidentin Finanzen ist Gulsana Barpiyeva. Für den Leistungssport zuständig ist erfreulicherweise der langjährige Nationalspieler Großmeister Gerald Hertneck. Alle Wahlergebnisse sind auf der Seite des Schachbundes nachzulesen. schachbund

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Rasmus Svane deutscher Internetmeister

Großmeister Rasmus Svane ist deutscher Internetmeister und kassierte damit ein Preisgeld von 1500,- Euro. In einem spannenden Turnier am gestrigen Sonntag setzte er er sich mit 10 Punkten aus 13 Runden knapp vor Georg Meier (9,5) und Matthias Blübaum mit 9 Punkten durch. Der letztjährige deutsche Internetmeister Daniel Fridman musste sich diesmal mit dem 8. Platz und 6,5 Punkten zufrieden geben. Der sonst so starke Schnellspieler IM Ilja Schneider erreichte nur Platz 11 mit 4,5 Punkten im Vierzehnerfeld. Offizielle Seite

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Superbet: Die vereinbarte Remisvariante

Keine Werbung für den Spitzenchess24sport Schach zeigten heute Mamedyarov und Giri in Runde 8 des Superbet Classic Turniers. Sie wiederholten exakt den Partieverlauf aus der Begegnung Radjabov gegen Vachier-Lagrave aus der dritten Runde. Hier sollte der Sponsor eingreifen um so etwas in Zukunft zu verhindern. Tausende von Schachfans nehmen sich Zeit um das Turnier zu verfolgen und werden dann auf diese Art veräppelt. Das riecht zu stark nach vorherigen Absprachen und das hat in einer hochdotierten Turnierserie nichts zu suchen. Eine gute Möglichkeit zum Partiegewinn versäumte wohl Fabiano Caruana gegen Alexander Grischuk. 21....Sa4 hätte in einer bekannten Variante im Spanier gut vielversprechend ausgesehen. Aber so endete diese Partie mit Remis. Levon Aronian konnte mit einer starken Leistung einen Schwarzsieg über Bogdan-Daniel Deac feiern und den geteilten zweiten Platz mit 4,5 Punkten einnehmen gemeinsam mit Grischuk und Wesley So. Mamedyarov hat jetzt 5,5 und steht vor der morgigen Schlussrunde vor dem Triumph. chess24

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Keymer unglücklich Dritter - Gukesh siegt

Der Ende Mai erst 15 Jahre alt gewordene indische Großmeister Dommaraju Gukesh hat die Gelfand Challenge nach einem tollen Schlussspurt für sich entschieden. Gukesh holte 5 Siege in den letzten 5 Runden und zog mit 14 Punkten knapp am punktgleichen Praggnanandhaa und Vincent Keymer (13,5) vorbei. Keymer hatte einen sehr durchwachsenen Tag und holte nur 2,5 Punkte. Gukesh spielt damit beim nächsten Meltwater Champions Tour Event. Die besten Spielerinnen waren Sarasat Khademalsharie und Tingjie Lei mit je 9 Punkten. chess24

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Superbet Classic: Mamedyarov auf dem Weg zum Turniersieg

Shakhriyar Mamedyarov spielt mit vollem Selbstbewusstsein und führt Stellungen herbei, die seinem Stil entgegenkommen. Nächstes Opfer seiner hervorragenden Form war in Runde 7 kein Geringerer als Fabiano Caruana. Der Aserbaidschaner überraschte den Vize-Weltmeister mit 5....Sd4 in einem Spanier und ließ das extrem aggressive Bauernopferangebot 9...g5 folgen. Caruana kam nicht damit zurecht und strebte den vermeintlich entlastenden Damentausch an, doch da waren die Stellungsvorteile der schwarzen Seite schon zu groß und Mamedyarov kam zu einem schönen Partiegewinn, der ihm die verdiente alleinige Führung mit 5 Punkten einbrachte. Er profitierte von einem 29-Züge-Sieg von Levon Aronian gegen Alexander Grischuk, der nach dem schlechten Zug 21...Sd4 keine Chance mehr bekam. Den dritten Tagessieg erspielte sich Anish Giri gegen Maxime Vachier-Lagrave, der sich in einem wohl haltbaren Endspiel schlecht verteidigte. Die beiden anderen Partien endeten mit Remis. Auf den Plätzen 2 und 3 liegen Grischuk und Wesley So mnit je 4 Punkten. Offizielle Seite

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Gelfand Challenge: Keymer führt jetzt

Mit etwas Glück, pragmatischem Geschick und spielerischer Stärke hat Vincent Keymer die Führung bei der Gelfand Challenge mit 20 der besten jungen Spieler und Spielerinnen der Welt übernommen. Er konnte heute alle seine 5 Partien gewinnen und liegt einen halben Zähler vor Rameshbabu Praggnanandhaa (Indien) und 1,5 Punkte vor Christopher Woojin Yoo (USA). Es wäre großartig, wenn er den Turniersieg einfahren würde. Es winken nicht nur 3000 Dollar sondern auch ein Platz beim nächsten Meltwater Champions Chess Turnier mit der absoluten Weltklasse. Eine Erfahrung die jedem jungen Spieler sehr gut tut und das Selbstbewusstsein stärken kann bei einigermaßen guten Resultaten gegen solche Kaliber. chess24

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Gelfand Challenge: Keymer derzeit Dritter

Nach der Polgar Challenge innerhalb der Julius Bär Challengers Chess Tour, die mit 100 000 Dollar dotiert ist, kämpfen seit gestern erneut 20 der besten JuniorenspielerInnen der Welt bei der Gelfand Challenge um Ruhm, Ehre, Preisgeld und um einen Platz beim nächsten Meltwater Champions Turnier mit der absoluten Weltelite. Mit von der Partie ist einmal mehr die große deutsche Nachwuchshoffnung Vincent Keymer. Nach zwei soliden Tagen steht er mit 7 Punkten aus 10 Runden auf Platz drei. Leider verlor er unnötig gegen Rameshbabu Praggnanandhaa, der nun gemeinsam mit Nodirbek Abdusattorov mit je 8 Punkten vor Keymer platziert ist. Wie stark das Turnier besetzt ist zeigen die lediglich 2,5 Punkten der designierten Großmeisterin Zhansaya Abdumalik, die beim Turnier in Gibraltar kürzlich so geglänzt hatte. Einen großartigen Eindruck hinterläßt Gunay Mammadzada aus Aserbaidschan, die beste weibliche Teilnehmerin derzeit. Sie hat bereits 6 Punkte gesammelt. Es werden noch weitere 9 Runden gespielt in diesem Rundenturnier. chess24

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Superbet: Führungsduo Grischuk und Mamedyarov

Mit zwei überzeugenden Partiegewinnen konnten die beiden erfahrenen Weltklasse-Großmeister Alexander Grischuk (Russland) und Shakhriyar Mamedyarov (Aserbaidschan) als Führungsduo die Spitze des Teilnehmerfeldes mit je 4 Punkten übernehmen. In der heutigen 6. Runde bezwang Grischuk den Rumänen Lupulescu in einer klassischen Variante der Richter-Rauser Variante im Sizilianer. Schwarz hat wohl einen schweren Stand derzeit in diesem System. Mamedyarov schlug mit Levon Aronian ein Schwergewicht in einer Ragosin-Variante des Damengambits mit 5.Da4+. Er nutzte die Fehler des Armeniers geschickt aus zu einem entscheidenden Vorteil. Eine verrückte, hochtaktische Partie lieferten sich Vachier-Lagrave und Caruana mit beidseitigen Gewinnchancen. Am Ende löste sich der Rauch der Schlacht in einem Unentschieden nach Zugwiederholung auf. Wesley So-Anish Giri und Bogdan-Daniel Deac-Teimour Radjabov endeten mit gerechten Remis, wobei Wesley So einen Stellungsvorteil nicht verdichten konnte und sich Giri als zu zäh erwies. Offizielle Seite

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Superbet Classic: Mamedyarov wirbelt

Shakhriyar Mamedyarov war im September 2018 mit 2820 Elo die Nummer drei der Welt. Viele Schachfreunde, wie auch der Schreiber dieser Zeilen, hatten das vergessen. Danach gab es einen Elo-Absturz und es wurde stiller um die aserbaidschanische Nummer Eins. Mamedyarov ist 36 Jahre alt und immer noch die Nummer 9 der Welt in der aktuellen Live-Elo-Weltrangliste. Ich erinnere mich an etliche Jahre zurückliegende Anekdoten über die sagenhafte Schnellschach- und Blitzschachstärke eines jungen Aserbaidschaners. Heute schlug er zu wie man es von ihm vor vielen Jahren gewohnt war. Sein heutiger Kontrahent Constantin Lupulescu erwischte sicherlich nicht seinen besten Tag, aber die Art wie Mamedyarov gewonnen hat ist dennoch beeindruckend. Er nutzte das Versäumnis des Rumänen 33.Tg1 zu spielen perfekt aus. Es sollte der einzige Sieg der heutigen Runde bleiben. Mamedyarov ist nun Co-Leader gemeinsam mit Wesley So und Alexander Grischuk mit 3 Punkten. Offizielle Seite

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Keymer gewinnt Juniors Qualifier

Die große deutsche Nachwuchshoffnung Vincent Keymer hat das Europäische Qualifikationsturnier der Junioren auf beeindruckende Weise für sich entschieden. 8 Kandidaten kämpften um einen Platz bei der Juniors Speed Chess Championship und er setzte sich jeweils in seinen Duellen gegen Polina Shuvalova (Russland), Paulius Pultinevicius (Lettland) und Denis Lazavik (Belarus) durch und konnte damit 1000 Dollar kassieren. Das Hauptturnier bietet einen für Junioren satten Preisfond von 35000 Dollar. In einem asiatischen, amerikanischen und globalen Qualifikationsturnier werden in den kommenden Wochen weitere Plätze für das am 4.Juli beginnende Finalturnier ausgespielt. chessbomb

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Superbet Classic: Wesley So bezwingt Caruana

Wesley So zeigte heute einmal mehr sein ungeheures Potential und er schätze eine Stellung mit Minusbauern gegen Fabiano Caruana zurecht als vorteilhaft ein, was alles andere als klar ersichtlich war für den normalsterblichen Schachfreund. Mit 22...h5 beschritt Caruana den falschen Weg in einer bereits unbequem zu spielenden Stellung und Wesley So bekam die Investition eines Bauern mit Zinsen zurück und ging seinerseits mit einem Mehrbauern ins Endspiel, bei dem er Caruana keine Chance mehr ließ. Den zweiten Tagessieg schaffte der erfahrene Russe Alexander Grischuk gegen Bogdan-Daniel Deac in einer nicht sehr oft gespielten Variante des Tarraschvariante im Damengambit. Die restlichen Partien endeten mit gerechten Remis. Es führen nun die beiden Tagessieger Wesley So und Alexander Grischuk mit je 2,5 Punkten. Offizielle Seite

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Giri und sein rumänisches Problem

Anish Giri ist entweder besonders schlecht drauf beim Superbet Classic in Bukarest oder er kommt mit den rumänischen Spitzenspielern nicht zurecht. Heute kassierte er eine böse Schlappe gegen Constantin Lupulescu. Giri spielte den Verlustzug 31...Dc5 und Lupulescu erkannte die Falle die darin enthalten war und spielte 32.Te7! wonach der Tag entschieden war. Die übrigen Partien waren weniger interessant, gaben nicht viel her und endeten mit Remis. Lupulescu (1,5) und Deac (2 Punkte und Co-Leader mit Caruana) mischen hier sehr gut mit zur Freude der Organisatoren und Fans. Offizielle Seite

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DSIM: Donchenko gewinnt Zwischenrunde

GM Alexander Donchenko ist in souveräner Weise seiner Favoritenrolle bei der Zischenrunde der Deutschen Schach-Internetmeisterschaft gerecht geworden und hat das Turnier mit 11 Punkten aus 13 Runden gewonnen. Drei andere Großmeister scheiterten überraschenderweise bei der Qualifikation zum Finale, das am 13. Juni stattfindet. Daniel Hausrath, Dennis Wagner und Dmitrij Kollars. Den zweiten und dritten Platz belegten IM Patrick Zelbel (10 Punkte) und IM Christian Braun (9,5). schachbund

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Super Bet Classic: MVL verliert, Caruana gewinnt

Eine schmerzliche Niederlage kassierte Maxime Vachier-Lagrave gegen den rumänischen Lokalmatadoren Bogdan-Daniel Deac in Runde 2 des Super Bet Classic und das aus einer vorteilhaften Stellung heraus. Für einen Weltklassemann ist es immer besonders ärgerlich gegen einen Underdog zu verlieren, weil es sich elomäßig deutlich auswirkt. Aber die beiden Rumänen sind starke Spieler und lassen sich nach einem gegnerischen Fehler die Butter auch nicht mehr vom Brot nehmen. Constantin Lupulescu musste jedoch der Stärke seines Gegners nachgeben und er verlor klar gegen Fabiano Caruana. Die restlichen Partien endeten mit Remis und die beiden Sieger stehen an der Tabellenspitze mit je 1,5 Punkten. Offizielle Seite

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GM Adly und WIM February Afrikanische Champions

Einen ägyptischen Vierfachtriumph gab es bei der afrikanischen Kontinentalmeisterschaft in Malawi. 93 Spielerinnen und Spieler stritten um die Titel. Mit Ahmed Adly siegte die Nummer zwei der Setzliste vor der Nummer Eins Bassem Amin, beide mit jeweils 8 Punkten aus 9 Runden. Den dritten Platz eroberte GM Adham Fawzy mit 7,5 Punkten. Bei den Damen siegte nicht die klare Favoritin WGM Shahenda Wafa aus Ägypten (Platz 5) sondern WIM Jesse Nikki February aus Südafrika mit 7 Punkten vor WIM Lina Nassr (Algerien) und WIM Ayah Moaataz mit je 6,5 Punkten (Ägypten). chess-results

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Abhimanyu Mishra auf der Zielgeraden?

Abhimanyu Mishra, der sich bekanntlich bei einer Turnierserie in Ungarn als jüngster Spieler aller Zeiten den GM-Titel holen möchte, hat in Budapest beim First Saturday-GM Turnier einen optimalen Start hingelegt. Er fegte den IM Rafat Issa (Jordanien) in einem Königsinder vom Brett und landete einen wichtigen Auftaktsieg. Aller Voraussicht nach wird der Junge zumindest die Eloschallmauer von 2500 überspringen. Vielleicht kann man am Ende des Turniers (15.Juni), den jüngsten GM der Geschichte vermelden, falls er die letzte GM-Norm schafft. chess24

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GCT: Superbet Chess Classic

Die für die Superstars des Weltschachs lukrative Grand Chess Tour hat heute ihren Anfang im Sheraton Hotel in Bukarest genommen. Das Zehnerfeld wird in der Setzliste angeführt von Fabiano Caruana vor Levon Aronian und Anish Giri. Daneben nehmen noch folgende Weltklassespieler teil: Alexander Grischuk, Wesley So, Shakhriyar Mamedyarov, Teimour Radjabov und Maxime Vachier-Lagrave. Die beiden letzten Plätze der Setzliste nehmen die stärksten rumänischen Schachspieler Constantin Lupulescu und Bogdan-Daniel Deac ein. Die beiden Lokalmatatoren erkämpften gleich zwei Remis gegen Levon Aronian und Anish Giri (wobei Deac gegen Giri auf Gewinn stand). In Runde 1 gab es nur Remis. Offizielle Seite

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Fide Grand Prix Gibraltar: Platz 5 für Pähtz

Die langjährige Nummer Eins des deutschen Frauenschachs Elisabeth Pähtz hat den Fide Grand Prix in Gibraltar mit Platz 5 abgeschlossen. Am Ende gab es ein Remis gegen die starke Aserbaidschanerin Gunay Mammadzada, die den dritten Platz mit 6,5 Punkten belegte. Vor ihr nur die Turniersiegerin Zhansaya Abdumalik (Kasachstan) mit 8,5 Punkten und Ex-Weltmeisterin Mariya Muzychuk aus der Ukraine mit 7 Punkten. chess24

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Abumalik gewinnt in Gibraltar und erhält GM-Titel

Allen Grund zu feiern hat Zhansaya Abdumalik nach Runde 10 des Fide Grand Prix in Gibraltar. Sie steht nach dem Remis gegen Kateryna Lagno nicht nur als strahlende und klare Siegerin fest - nein sie hat nun auch den Großmeistertitel der Männer sicher, was noch nicht sehr viele Frauen in der Geschichte des Schachsports erreicht haben. Sie hatte bereits drei Normen und hat nun auch die 2500 Elo übersprungen. Ein toller Erfolg für die talentierte Kasachin. Es gab am heutigen Tag nur eine entschiedene Partie. Mariya Muzychuk (Ukraine) gewann sicher gegen Valentina Gunina. Die Russin bleibt ihrer Linie eines Turniers ohne Remis treu. Elisabeth Pähtz erkämpfte sich sehr hart ein verdientes Remis gegen Antoaneta Stefanova. chess24

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Der zwölfjährige Mishra nähert sich der 2500-Marke

In der seit heute ganz neuen Eloliste hat der us-amerikanische Wunderknabe Abhimanyu Mishra eine Elozahl von 2485 erreicht. Nun kommen knapp 11 Elopunkte hinzu, weil er durch einen starken Schlussspurt beim Turnier in Budapest den Turniersieg an sich gerissen hat. Zur dritten GM-Norm reichten jedoch die 6 Punkte aus den 9 Runden nicht. Ganz richtig fühlt sich diese Jagd am immer gleichen Ort mit immer wieder gleichen Gegnern nicht an. Judith Polgar, Sergei Karjakin, Magnus Carlsen sowie auch Praggnanandhaa oder Gukesh haben ihre Normen auf verschiedensten Turnieren geholt und schon sehr starke Gegner das Fürchten gelehrt bei ihren GM-Normen. Das ist bei Mishra nicht der Fall. Bei einem Eloschnitt von unter 2400 muss er eine sehr hohe Punktezahl erspielten um die Norm zu erreichen. Schachjournalist Stefan Löffler hat einen interessanten Artikel hinsichtlich Druck auf Wunderkinder verfasst, der interessant und empfehlenswert ist. Sicherlich muss man Respekt vor einem großen Talent und dessen Erfolge haben, aber auch die Schattenseiten beleuchten. StefanLöffler chess-results

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Abdumalik kurz vor dem Triumph

Die junge Kasachin Zhansaya Abdumalik zieht nach wie vor einsam ihre Kreise beim Fide Grand Prix in Gibraltar und steht vor dem größten Turniersieg ihrer Karriere. Alles spielte für sie in Runde 9. Ihre ärgsten Kontrahentinnen Mariya Muzychuk und Gunay Mammadzada verloren gegen Kashlinskaya und Anna Muzychuk und sie selbst gewann äußerst glücklich gegen Valentina Gunina, die wohl kein Remis kennt bei diesem Turnier. Die Russin stand zunächst, sehr gut, dann auf Gewinn und zwischendurch auf Verlust. Dann zeichnete sich mit ungleichen Läufern und Türmen ein klares Remis ab, aber sie wollte den Sieg erzwingen und lief in einen Konter unter Bauernopfer durch Abdumalik, die dann sicher verwertete. Dadurch hat Abdumalik nun zwei Runden vor Schluss satte 2 Punkte Vorsprung und wird sich die Butter kaum mehr vom Brot nehmen lassen. Abdumalik hat nun erstmals die 2500 Elo-Schallmauer übersprungen und steht in der Live-Weltrangliste auf Platz  12 mit 2502 Elo. .Offizielle Seite

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Blübaum erhält Freiplatz für Weltcup

Aus dem für den Weltcup qualifizierten Duo Rasmus Svane und Arik Braun wird ein Trio. Die deutsche Nummer Eins Matthias Blübaum erhält einen Freiplatz für den ab dem 10. Juli in Sotschi beginnenden Weltcup. In einem Interview auf der Seite des Schachbundes gibt Blübaum interessante Einblicke zu seiner Haltung zum sogenannten Hybrid-Schach. schachbund

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Carlsen gewinnt Crypto-Cup-Finale

Weltmeister Magnus Carlsen hat in einem umkämpften Finale gegen den für ihn stets gefährlichen Wesley So gewonnen und den FTX Crypto Cup verdient gewonnen. Das erste Duell hatte gestern mit 2:2 geendet. Heute packte Carlsen erneut 1.b4 aus um nach einem bösen Schnitzer klar zu verlieren. In Partie 2 rächte sich die zweifelhafte Strategie des US-Amerikaners in einem Lb5+-Sizilianers und So verlor seinerseits klar. Die dritte Partie sollte bereits die entscheidende sein. Carlsen zeigte erneut auf, dass die schwarze Aufstellung in einem Italiener nicht solilde genug war und er bekam eine wuchtige Stellung mit viel Raumvorteil und besseren Figuren und er gewann dieses Duell mit 2:1. Im Spiel um den dritten Platz konnte sich Ian Nepomniachtchi gegen Teimour Radjabov im entscheidenden Duell mit 2,5:1,5 durchsetzen. chess24

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Erstellt: Montag, 31. Mai 2021