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Reizvolle kommende Duelle beim Weltcup

Es gibt eine Reihe an sehr reizvollen Duellen in der nächsten Runde des Weltcups. Weltmeister Carlsen spielt gegen seinen Landsmann Aryan Tari und auch das indisches Duell wird interessant werden zwischen Vidit und Adhiban. Anish Giri hat es mit dem Star des usbekischen Schachs Nodirbek Abdusattorov zu tun. Der zu allem fähige Timur Gareyev fordert Vladimir Fedoseev. Sarin Nihal hat eine herausfordernde Aufgabe gegen Dmitry Andreikin. Weitere tolle Duelle: Krasenkow-Praggnanandhaa, Artemiev-Gelfand, Vitiugov-Shirov. Offizielle Seite

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Weltcup: Blübaum und Pähtz weiter

Matthias Blübaum ist mit einem verdienten Sieg in die nächste Runde eingezogen. Ein toller Mattangriff war entscheidend in der letzten Partie zum 2,5:1,5 gegen Victor Erdös aus Ungarn. Damit spielt er in der nächsten Runde gegen den erst 18 Jahre alten serbischen Großmeister Velimir Ivic. Der Teenager hatte den erfahrenen spanischen Spitzenspieler Vallejo Pons ausgeschaltet. Es wird also keine einfache Aufgabe, auch wenn die Elozahl für Blübaum spricht. Elisabeth Pähtz setzte sich erfolgreich gegen Nurgyul Salimova mit 4,5:3,5 durch und spielt in der nächsten Runde gegen Gulnar Mammadova. Rasmus Svane ist nach einer völlig missglückten Armageddon-Partie mit 4:5 gegen Ivan Cheparinov ausgeschieden.

Einige Überraschungen gab es heute in den Playoffs - die Supergroßmeister Leinier Dominguez und Alireza Firouzja sind ausgeschieden, Levon Aronian musste wegen Krankheit aussteigen:

Vakhidov-Dominguez 3:1, Sindarov-Firouzja 3,5:2,5, K. Georgiev-Maghsoodloo 2,5:1,5, Durarbayli-Predke 3:1, Gareyev-Jakovenko 2,5:1,5, Tabetabaei-Berkes 2,5:1,5. chess24

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Weltcup: Braun raus, Svane, Blübaum, Pähtz im Playoff

Arik Braun konnte die große Erfahrung und Stärke des einstigen Vize-Weltmeisters Boris Gelfand nicht überwinden. In der heutigen Partie kam eine aggressive Variante im Nimzoinder aufs Parkett, jedoch war nach ca. 25 Zügen klar, dass die Partie vollkommen verflachen würde ohne jegliche Aussicht auf den nötigen Partiegewinn für Braun. Matthias Blübaum neutralisierte sich mit Victor Erdös und Rasmus Svane musste sich dem anstürmenden Ivan Cheparinov beugen und den Ausgleich hinnehmen. Alle drei müssen ins Playoff am morgigen Tag. Es gab einige kleinere Überraschungen. Piorun schaltete Markus Ragger aus, Praggnanandhaa bezwang Sargissian mit 2:0. Sarin Nihal schlug Sanan Sjugirov, Velimir Ivic schaltete Vallejo Pons aus, was eine größere Überraschung darstellt. Der Iraner Idani siegte über Anton Guijarro und der erfahrene Pole Krasenkow gewann gegen Alekseenko. Die bemerkenswerte Leistung jedoch zeigte das wohl größte russische Talent seit Jahren. IM Volodar Murzin trotzte dem Weltklassemann Vladislav Artemiev ein 1:1 ab. Mit etwas mehr Routine hätte der 14-Jährige sogar gewonnen, aber vielleicht passiert das ja noch im Playoff. In zwei Tagen feiert Murzin seinen 15. Geburtstag. chess24

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Deutschland GP: Heimann verliert

Eine Eröffnungskatastrophe erlebte heute Andreas Heimann gegen den Tabellenletzten Mateusz Bartel. Sein 12. Zug e4 in einem Katalanen führte direkt zu einem Desaster. Der Pole erkannte die Chance und zwang Heimann bereits nach 24 Zügen zur Aufgabe. Eine bittere Weißniederlage! Eine merkwürdige Partie gab es zwischen Vincent Keymer und Georg Meier. In der Schlussstellung sehen die Engines eine Gewinnstellung für Meier. Der jedoch willigte ins Remis nach Zugwiederholung ein. Eine schwer zu begreifende Partie war auch Eljanov gegen Ponomariov. Ein tolles Damenopfer von Eljanov bescherte ihm laut Engines eine Gewinnstellung, die dann jedoch Remis gegeben wurde. Hier müssen tiefere Analysen die Gewinnstellung belegen, denn auch für das Großmeisterauge war sie nicht klar erkennbar. Einen schönen Eröffnungsvorteil erhielt Kasimdzhanov gegen Fridman, aber mehrere falsche Entscheidungen des Usbeken ließen den Vorteil verpuffen. Schließlich erkämpfte Dmitrij Kollars ein verdientes Schwarzremis gegen Gata Kamsky. Es führt Pavel Eljanov mit 4,5 vor Kollars mit 4 Punkten. chess24

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NC World Masters: Remis in Partie 2

Im auf vier Partien angesetzen NC Match zwischen Vladimir Kramnik und Anand Viswanathan gab es heute ein ausgekämpftes Remis, das sich Anand redlich verdient hat. Kramnik holte aus der Eröffnung nichts heraus. Bei der Vorgabe nicht rochieren zu dürfen fehlt ein im normalen Schach hin und wieder entscheidendes Momentum, das seine Auswirkungen hat. Am morgigen Freitag wird der Ruhetag für Erholung und Vorbereitung genutzt. chess24

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Deutschland Grand Prix: Keymer bezwingt Kamsky

In der heutigen fünften Runde des Deutschland Grand Prix in Dortmund hat Vincent Keymer eine starke und mutige Leistung gebracht. Nach den zwei Auftaktniederlagen und dem gestrigen Fast-Kampflos-Sieg über Kasimdzhanov schlug er heute den einstigen Weltklasse-Topmann Gata Kamsky mit den weißen Steinen. Keymer opferte mutig die Qualität und die Partie hätte wohl in den Remishafen einfahren müssen, doch Kamsky verrechnete sich im Turmendspiel und das bedeutete den vollen Punkt für Keymer, der nun bei 2,5 Punkten liegt. Es liegt nach wie vor in Führung Pavel Eljanov mit 4 Punkten vor Dmitrij Kollars mit 3,5, der ein souveränes Schwarzremis gegen Rusland Ponomariov erreichte. Die restlichen Partien endeten ebenfalls mir Remis. chess24

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Weltcup: Rasmus Svane schlägt Cheparinov

Rasmus Svane hat mit einem brillanten Qualitätsopfer in einem damenlosen Mittelspiel den renommierten bulgarischen Großmeister Ivan Cheparinov geschlagen und beste Voraussetzungen geschaffen in die nächste Runde einzuziehen. Arik Braun wurde "Opfer" einer tollen Partie von Boris Gelfand, hat aber morgen die Chance mit den weißen Steinen zurückzuschlagen. Es ist noch zu klären, warum keine Notationen von der Partie Bobby Cheng-Levon Aronian vorliegen. Bobby Cheng hat die Partie laut Ergebnis gewonnen. Alireza Firouzja musste sich enorm strecken um mit Weiß ein Remis gegen Javokhir Sindharov zu erreichen. Somit sind Weltklassespieler durchaus gefährdet die nächste Runde zu erreichen. Elisabeth Pähtz spielte remis gegen Nurgyul Salimova aus Bulgarien. chess24

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Nisipeanu überragender Sieger in Benasque

Mit einer überragenden Topleistung hat Liviu-Dieter Nisipeanu das stark besetzte Open im spanischen Benasque gewonnen. Am Ende waren es 9 Punkte aus 10 Runden und eine Eloleistung von 2771. Damit ist Nisipeanu ganz aktuell auf Platz zwei in Deutschland in der Live-Rangliste. Hinter ihm platzierten sich GM Jesper Sondergaard Thybo aus Dänemark und GM Gergely Kantor aus Ungarn mit jeweils 8 Punkten. chess24

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Gestrige Pressemitteilung zur Partie Keymer-Kasimdzhanov

Pressemitteilung des Pressesprechers der Sparkassen Chess Trophy, Patrick Zelbel:

Kasimjanov gibt Partie gegen Keymer frühzeitig verloren. Auch am Kongresszentrum der Dortmunder Westfalenhallen gingen die heutigen massiven Regenfälle nicht vorbei. Die Spieler finden in Dortmund beste Spielbedingungen vor, doch in der Nachmittagsrunde bahnte sich das Regenwasser an der Seitenwand einen Weg in die Halle. Die Regentropfen in der Halle hielten sich in Grenzen und ließen sich mit Tüchern aufwischen. Währenddessen suchen die Westfalenhallen Dortmund nach einer Lösung. Durch den Regen entstand eine leichte Geräuschkulisse. Diese störte den Großmeister Rustam Kasimjanov im Deutschland Grand Prix während seiner Partie gegen Vincent Keymer. Er beschwerte sich zunächst beim Schiedsrichter, dann beim Turnierdirektor Andreas Jagodzinsky. Doch der erfahrene Turnierschiedsrichter Andrzej Filipowicz sah kein Problem: „Die Spielbedingungen sind einwandfrei und die Geräuschkulisse völlig akzeptabel.“ Leider gab Kasimjanov seine Partie dann etwas später seine Partie gegen Keymer in leicht schlechterer Stellung auf und verließ den Spielort. Somit gab er den Punkt frühzeitig ab.

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No Castling World Masters: Anand schlägt Kramnik

Die Dortmund Chess Trophy hat auch ein Match zwischen zwei Legenden des Schachsports zu bieten. Die beiden Ex-Weltmeister traten heute zu ihrer ersten Partie des ersten offiziellen Events mit dieser Schachvariante ohne Rochade an. Anand Viswanathan konnte die tolle Partie nach spektalurärem Verlauf gewinnen. Ohne Rochade schein das Spiel mehr Feuer zu enthalten. Dieser Start war definitiv eine Werbung für diese Variante des königlichen Spiels. chess24

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Deutschland Grand Prix - Eljanov und Kollars vorne

Die Chess Trophy in Dortmund trägt auch den traditionelleren Namen 48. Internationale Dortmunder Schachtage. Im Rahmen des Events findet der hervorragend besetzte Deutschland Grand Prix statt. Zwei Spieler ragen nach drei Runden heraus. Ganz starrkes Schach zeigte der einstige Top Ten Mann Pavel Eljanov aus der Ukraine. Er ließ sowohl Andreas Heimann als auch Vincent Keymer keine Chance und remisierte heute gegen Georg Meier. Hervorragend ist auch Dmitrij Kollars gestartet mit Siegen über Vincent Keymer und Mateusz Bartel nebst einem Remis gegen Meier. Dritter ist derzeit Daniel Fridman, der ebenfalls gegen Bartel gewinnen konnte. Einen noch nicht öffentlich geklärten Vorfall hat es heute in der Partie Keymer gegen Kasimzhanov gegeben haben. Der Usbeke hat früh in leicht schlechterer Stellung aufgegeben. User der Seite chess24 mutmaßen es habe etwas mit dem Unwetter in Dortmund zu tun gehabt. Mehr dazu nach weiteren Informationen. Offizielle Seite

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Weltcup: Svane und Braun weiter, Jana Schneider ausgeschieden

Der Weltcup in Sotschi hat gestern begonnen und fünf deutsche Teilnehmer kämpfen in diesem tollen Feld mit. Selbst Weltmeister Carlsen läßt es sich nicht nehmen bei diesem Event teilzunehmen, obwohl der als Weltmeister natürlich keine Qualifikation erspielen muss, selbst auch dann nicht sollte er gegen Nepomniachtchi in Dubai Ende des Jahres verlieren. Die SpitzenspielerInnen Matthias Blübaum und Elisabeth Pähtz waren bereits für die zweite Runde gesetzt aufgrund ihrer Elozahl. Jana Schneider erwischte mit der Indonesierin IM Medina Wauda Aulia eine Gegnerin, die dieses Mal noch zu stark war. Es setzte eine 0:2-Niederlage. GM Arik Braun konnte sich gegen den Litauer FM Karolis Juksta mit 1,5:0,5 durchsetzen und auch Rasmus Svane gewann und zwar 2:0 gegen GM Essam El Gindy aus Ägypten. Es kommt nun zu den reizvollen Paarungen Braun-Gelfand, Blübaum-Erdös und R. Svane-Cheparinov. Die Kontrahentin von Elisabeth Pähtz wird erst morgen ermittelt. Offizielle Seite

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Firouzja ist Franzose

Der im Juni 18 Jahre alt gewordene gebürtige Iraner Alireza Firouzja ist nun offiziell Franzose und gleich die Nummer Eins seines neuen Landes. Beim nun bereits laufenden Weltcup wird er erstmals die französischen Farben vertreten. chess24

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Yuri Yakovich wird Bundestrainer der Frauen

Für die deutschen Schachspielerinnen an der nationalen Spitze dürfte es eine sehr erfreuliche Nachricht sein. Der ehemalige Weltklassespieler und seit langer Zeit erfolgreiche Trainer Yuri Yakovich hat Spieler wie Jeffery Xiong, Alexander Predke und Sanan Sjugirov zu sehr starken Großmeistern gemacht und auch die junge Schachspielerin Dinara Saduakassova über die Eloschwelle von 2500 geführt. Er hat sowohl das russische als auch das kasachische Damen-Nationalteam zu Erfolgen geführt. Somit sollte einer rosigen Zukunft des deutschen Frauenschachs mit einigen vielversprechenden Talenten nichts im Wege stehen. schachbund

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Vachier-Lagrave triumphiert in Zagreb

Die französische Nummer Eins Maxime Vachier-Lagrave hat die Croatia Grand Chess Tour souverän für sich entschieden. Der schon immer starke Blitzer ließ auch am Schlusstag nichts anbrennen und blieb heute gemeinsam mit Anand unbesiegt bei jeweils 6,5 Punkten. Mamedyarov war heute mit 6 Punkten der drittbeste Blitzer. Garry Kasparov holte 2 Punkte und zeigte in einigen Partien seine Klasse und dass ihm eben die Praxis fehlt. Nepomniachtchi büßte seine Turniersiegchancen ein, nachdem er lediglich 3 Punkte sammeln konnte. Mit insgesamt 23 Punkten lag am Ende Vachier-Lagrave souverän vorne vor dem Zweitplatzierten und noch lange nicht zum alten Eisen gehörenden Ex-Weltmeister Anand mit 21 Punkten. Dritter wurde Anish Giri mit 20,5 Punkten. Offizielle Seite

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Nihal eilt von Erfolg zu Erfolg

Am 13.7.2021 feiert GM Sarin Nihal (Indien) seinen 17. Geburtstag und eilt von Erfolg zu Erfolg. Nun hat er das Serbia Open in Belgrad mit 7,5 Punkten nach toller Leistung gewonnen. Im stark besetzen Feld versammelten sich 9 Spieler mit je 7 Punkten. Den zweiten Platz holte GM Manuel Petrosyan (Armenien) vor GM Vladimir Fedoseev. (Russland). 287 Spieler waren am Start. Bester Deutscher wurde Antony Pedkidis mit 5,5 Punkten. Josefine Heinemann holte 3,5 Punkte gegen sehr starke Gegnerschaft. chessbase

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Croatia Blitz: Desaster für Kasparov

Garry Kasparov ist auch für den Verfasser dieser Zeilen der beste Schachspieler aller Zeiten. Vor allem Blitzschach erfordert jedoch Training und Sicherheit. Die voll im Saft stehende teils junge Weltelite des königlichen Spiels hat der Legende gezeigt, dass man gegen sie nicht bestehen kann, wenn man ein gewisses Alter erreicht und keine Spielpraxis hat. Garry Kasparov holte in den heutigen 9 Blitzpartien lediglich 1 Remis. Der beste Blitzer des heutigen ersten Tages war Maxime Vachier-Lagrave mit 6,5 Punkten vor Ian Nepomniachtchi (6) und Anish Giri mit 5,5 Punkten. Am morgigen Sonntag folgen die letzten 9 Partien der Croatia Grand Chess Tour. Offizielle Seite

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Croatia Grand Chess Tour: Nepo gewinnt Rapid

WM-Herausforderer Ian Nepomniachtchi zeigt sehr gute Form und hat bei der Croatia Grand Chess Tour, die dritte Veranstaltung der aktuellen Tour, das dreitägige Rapidturnier mit 11 von 18 möglichen Punkten gewonnen. Auf den Plätzen 2-5 liegen punktgleich die Spieler Anish Giri, Maxime Vachier-Lagrave, Jan Krzysztof Duda und Lokalmatator Ivan Saric mit jeweils 10 Punkten. Saric war auch der einzige Spieler der Nepomniachtchi schlagen konnte. Ab morgen folgen dann die zwei Tage des Blitzevents. Ivan Saric wird ersetzt durch keinen Geringeren als Garry Kasparov, den viele für den besten Schachspieler aller Zeiten halten. Ob er noch immer im Blitzschach mit der Weltelite im Blitzschach mithalten kann, trotz Karriereende im Jahr 2005, wird man sehen. chess24

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Higher League der Frauen: Guseva überragt

Mit einem überragenden Ergebnis von 8,5 Punkten aus 9 Runden und einem Elo-Hinzugewinn von sage und schreibe 64 Punkten konnte Marina Guseva das Turnier der Damen gewinnen. Den zweiten und dritten Platz belegten Anastasia Bodnaruk und Daria Voit mit 6,5 Punkten. Starke Spielerinnen wie etwa Alisa Galliamova und Olga Girya landeten abgeschlagen im Mittelfeld. chess24

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Goryachkina überspringt 2600

Der großartige Turniersieg von Pavel Ponkratov mit 7 Punkten beim Higher League Turnier in Russland, dem Qualifikationsturnier zum Superfinal (die Top 5 qualifizierten sich) rückte fast in den Hintergrund. Die nicht hoch genug einzuschätzende Leistung von Aleksandra Goryachkina im Haifischbecken der Männer mit dem dritten Platz und 6,5 Punkten überstrahlte alles. Mit nunmehr 2610 Elo ist sie erst die sechste Frau die diese Schallmauer durchbrechen konnte. Den zweiten Platz holte Maxim Chigaev. Qualifiziert sind außerdem Aleksandr Rahkmanov und Alexander Motylev. Auch die zweite aufstrebende Spielerin Polina Shuvalova überzeugte mit 5 Punkten und Platz 14. chess24

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Naiditsch nun Nummer Zwei Deutschlands

Bald wird der Deutsche Schachbund in Erklärungsnöten sein, denn die ehemalige Nummer Eins Deutschlands Arkadij Naiditsch hat in der französischen Liga eine tolle Bilanz erspielt und zahlreiche Elopunkte hinzugewonnen. Naiditsch hatte zu seiner erfolgreichsten Zeit 2737 Elo, wechselte kurzeitig zum Verband von Aserbaidschan nach einem lukrativen Angebot und kehrte schachlich nach Deutschland zurück. Die führenden Funktionäre des DSB wollten den manchmal unbequemen, streitbaren Naiditsch jedoch nicht mehr haben. Dadurch scheint sein Ehrgeiz angestachelt zu sein und nun ist er schon die Nummer Zwei der deutschen Elo-Live-Tabelle. Wird der DSB an Naiditsch vorbeikommen wenn er die Nummer Eins wird? Man darf gespannt sein. 

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Yuri Dokhoian 1964-2021

Einer der bedeutensten und erfolgreichsten Trainer der Schachgeschichte ist von uns gegangen. Yuri Dokhoian war langjähriger Sekundant von Weltmeister Gary Kasparov und führte das Schach auf ein anderes Niveau mit tiefen Analysen mit Hilfe von Computern. Der unermüdliche Arbeiter war allseits beliebt und hat Größen wie Karjakin, Esipenko und die Kosintseva Schwestern auf Weltklasseniveau befördert. Am 1. Juli starb Dokhoian an den Folgen von Covid 19. chess24

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Deizisau Pokalsieger

Die Schachfreunde Deizisau in der Besetzung Alexander Donchenko, Vincent Keymer, Dmitrij Kollars und Zdenko Kozul haben die deutsche Pokal-Mannschaftsmeisterschaft gewonnen. Der überragende und entscheidende Mann war Alexander Donchenko, der sowohl im Halbfinale als auch Finale Matchwinner war. Im Halbfinale bezwang er Mladen Palac und im Finale Rustam Kasimdzhanov. Finalergebnis Deizisau - Baden-Baden 2,5:1,5. schachbund

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Gold Money Asian Rapid

Der Sieger des Goldmoney Asian Rapid heißt Levon Aronian. Das ist der größte Online-Erfolg den der Armenier bislang gefeiert hat. Er zeigte sich bärenstark in all seinen Duellen. Im Finale bezwang er den starken Russen Vladislav Artemiev recht deutlich mit 2,5:1,5 und 2:0. Den dritten Platz sicherte sich Weltmeister Magnus Carlsen mit 2,5:1,5, 0:3 und 1,5:0,5. Aronian bekam das Preisgeld von 30 000 Dollar. chess24

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Nihal an der Spitze eines indischen Dreifachtriumphs

In Serbien fand bis zum 30.06. ein stark besetzes Open statt mit einer aus Indien kommenden starken Delegation, die sich als überlegen herausstellen sollte. Es siegte nach überragenden 8 Punkten aus 9 Partien Sarin Nihal vor seinen Landsmännern Raunak Sadhwani und Abhimanyu Puranik. Das Feld umfasste 131 Teilnehmer. chess24

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Erstellt: Freitag, 02. Juli 2021