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Russland Doppel-Europameister

Die russischen Team haben beide den Europameistertitel errungen. Die russischen Herren gewannen ihr Match gegen Polen mit 2,5:1,5, wobei Kirill Alekseenko für den einzigen Sieg des Duells sorgte. Er bezwang Kacper Piorun mit den weißen Steinen. Die tragische Figur der letzten Runde war Vassily Ivanchuk bei den Ukrainern im Match gegen Kroatien. Er stand klar auf Gewinn gegen Ivan Saric, konnte aber die Partie einfach nicht gewinnen und Saric baute am Ende eine Festung mit Turm und Bauern gegen die Dame Ivanchuks. Hätte Ivanchuk gewonnen, dann wäre die Ukraine Europameister geworden. So wurde es der zweite Platz nach dem 2:2 gegen Kroatien. Die Bronzemedaille erreichte England nach einem knappen 2,5:1,5 gegen Deutschland. Daniel Fridman erwischte nicht seinen besten Tag und verlor relativ deutlich mit Weiß gegen David Howell. Für Deutschland blieb am Ende ein guter 8. Platz. Bei den Damen war die Sache etwas eindeutiger. Russland gewann in der Schlussrunde klar mit 3,5:0,5 gegen die Türkei und sicherte sich den Titel mit einem Zähler Vorsprung auf Georgien. Den dritten Platz erreichte Aserbaidschan mit einem weiteren Punkt dahinter. Deutschland schloss mit einem 3,5:0,5 gegen Belgien ab und landete auf dem 21. Platz unter den 32. Nationen. OffizielleSeite

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Team-EM: Rabenschwarzer Tag für Deutschland

Die beiden deutschen Teams erlebten gestern einen alptraumhaften Spieltag bei der Team-EM in Georgien. Die deutschen Männer verpassten ein mögliches 2:2 gegen die Ukraine. Rasmus Svane war wieder der Unglücksrabe der Mannschaftspunkte kostete wie schon beim Duell gegen Russland. Er spielte stark in der Eröffnung und gewann eine Figur. Als es dann aber hieß eine kritische Stellung mit einem genauen Zug zu sichern und quasi den Gewinn sicherzustellen, versagten Svane die Nerven und er griff derart fehl, dass er die Partie sogar noch verlor. Es stellt sich die Frage warum der Bundestrainer nicht die nominell stärkste Mannschaft für die entscheidenden Kämpfe gegen Russland und die Ukraine aufgestellt hat. Vor Svane hatte Georg Meier gegen Volokitin in einer schwierigen Partie verloren, womit es eine 1:3-Niederlage setzte. Deutschland rutscht auf den 5. Platz ab, hat aber immer noch Medaillenchancen. Eine katastrophale Leistung gegen das nominell sehr schwache Team Georgien 3 zeigten die deutschen Damen. Sie verloren mit 1,5:2,5 obwohl keine der Gegnerinnen mehr als 2000 Elo aufweisen konnte. Elisabeth Pähtz wird sehr schmerzlich vermisst...OffizielleSeite

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Zwischenstand: Wesley So - Magnus Carlsen 10,5:1,5

Wesley So hat dem Weltmeister Magnus Carlsen am zweiten Tag der Fischer-Random-WM zwei venichtende Niederlagen beigebracht und hat nun einen kaum noch aufzuholenden Vorsprung von 10,5:1,5 Punkten. Carlsen wirkte fahrig und agierte vor allem in der zweiten Partie des Tages viel zu unbedacht und aggressiv. Der kühle Wesley So, der solide spielt und klare Strukturen anstrebt, musste im Grund nur die unsolide Spielweise des Weltmeisters bestrafen, was natürlich eine Kunst für sich darstellt und alles andere als leicht ist. Nun folgen 4 Partien mit 15 Minuten + 2 Sekunden (pro Zug) Bedenkzeit. Hier gibt es für einen Sieg 2 Punkte. Selbst wenn Carlsen alle Partien mit dieser Bedenkzeit gewinnen sollte, wäre So immer noch in Führung. Das Nervenkostüm von Carlsen dürfte angeschlagen sein und ihn eventuell zu weiterem, vielleicht unsolidem Angriffsschach verleiten. Wesley So scheint der ideale Mann zu sein, der Carlsen in die Schranken weist. Im Duell um den dritten Platz konnte Ian Nepomniachtchi eine Partie für sich entscheiden und einen 7,5:4,5-Vorsprung herausspielen. OffizielleSeite

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OIBM: Azarov und Gareyev Führungsduo

Bei der offenen internationalen bayerischen Meisterschaft am Tegernsee hat es einen Führungswechsel gegeben. Tabellenführer Bernadskiy kassierte eine krachende Niederlage gegen den us-amerikanischen Blindspielspezialisten Timur Gareyev. Der führt gemeinsam mit Sergei Azarov, der Leon Mons bezwingen konnte. Beste Deutsche sind nun GM Mathias Womacka und IM Luis Engel, die ihre Partien gewinnen konnten und in der Verfolgergruppe mit 5 Punkten liegen. Gata Kamsky wurde von GM Sandipan Chanda abgeblockt und schaffte nur ein Remis und hat nun 4,5 Punkte. OffizielleSeite

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Fischer-Random-WM: Wesley So führt gegen Carlsen

Nach seinem überaus souveränem Auftritt im Halbfinale konnte man schon erahnen, dass der US-Amerikaner Wesley So ein sehr harter Brocken für Weltmeister Magnus Carlsen im Fischer-Random WM-Finale werden würde. Nach zwei Partien liegt So nach einem Sieg in der zweiten Partie mit 4,5:1,5 vorne. Diese Gewinnpartie war derart taktisch geprägt und unübersichtlich, dass  man als Zuseher so gut wie gar nicht wusste, was nun Sache war, wenn man keine Engine mitlaufen ließ. Im 35. Zug beging Carlsen dann den entscheidenden Fehler und So verwertete sicher zur jetzigen Führung. Eine sehenswerte, erstaunliche Partie! Carlsen hat nun die Gelegenheit zweimal mit einer Bedenkzeit dieser Punkte-Gewichtung zurückzuschlagen. Es werden je 4 Partien mit drei unterschiedlichen Bedenkzeiten gespielt. Im Duell um Platz drei steht es nach zwei entschiedenen Partien 3:3 zwischen Ian Nepomniachtchi und Fabiano Caruana. OffizielleSeite

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Team-EM: Faszinierender Kampf mit Russland

Faszinierende Partien und ein hochspannender Mannschaftskampf war das Duell zwischen Deutschland und Russland. Es hätte durchaus einen deutschen Sieg geben können, aber das wäre vielleicht zu viel des Guten gewesen. In der Partie zwischen Daniil Dubov und Rasmus Svane stand der Russe schnell nach einer offensichtlich vorbereiteten Variante nach 12 Zügen klar besser. Danach spielte Dubov allerdings erstaunlich schwach weiter und Svane kam wieder ins Spiel, versäumte dann aber die besten Verteidigungszüge und Dubov war danach voll auf der Höhe und gewann auf brillante Weise mit einem Turm weniger. Vorher hatten Daniel Fridman gegen Kirill Alekseenko und Georg Meier gegen Maxim Matlakov lockere Remis erreicht. Eine großartige Partie gelang dem kreativen Kopf Liviu-Dieter Nisipeanu gegen den zuletzt sehr stark agierenden Nikita Vitiugov. Die deutsche Nummer Eins sorgte für den hochverdienten Ausgleich gegen das russische Team, das Tabellenführer bleibt. England und die Ukraine haben nun mit Deutschland gleichgezogen nach Siegen über Armenien bzw. Tschechien. Die deutschen Damen verloren ihr Match gegen die Türkei mit 1,5:2,5. OffizielleSeite

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Karpov-Trophy mit Elisabeth Pähtz

Die alljährliche Karpov-Trophy in Cap'd Agde war auch in diesem Jahr reizvoll besetzt mit 8 starken Spielerinnen und Spielern, darunter die deutsche Nummer Eins im Frauenschach Elisabeth Pähtz. Es ist ein doppelrundiges Schnellturnier indem sich die besten Vier für das Finale qualifizieren. Es konnten sich die vier teilnehmenden Männer qualifizieren was keine Selbstverständlichkeit war, denn auch die weltbeste Schachspielerin Hou Yifan nahm am Turnier teil. Sarin Nihal hatte im Schnellschach vor dem Turnier noch eine vergleichsweise schwache Elo von 2285, aber erreichte den zweiten Platz mit 9 Punkten hinter dem Sieger Etienne Bacrot, der 10 Punkte erreichte. Platz drei ging an Bassem Amin mit 8,5 vor Alexey Sarana mit 8 Punkten. Dahinter folgen Hou Yifan mit 7 und Elisabeth Pähtz mit 6,5 Punkten, was ein gutes Ergebnis darstellt, weil sie neben Nihal die schwächste Schnellschachelo hatte. chess24

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OIBM: Bernadskiy alleine in Front

Der ukrainische GM Vitaliy Bernadskiy liegt am Tegernsee alleine nach 5 Runden in Führung. Er schlug Vigur Asadli aus Aserbaidschan, während am anderen Spitzenbrett Leon Mons und der ehemalige Jugend-Weltmeister Pouya Idani remis spielten. Leider verloren Michael Prusikin gegen Pavel Eljanov und Roven Vogel mit Weiß gar nach 17 Zügen gegen Timur Gareyev ihre Partien. OffizielleSeite

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Mannschafts-EM: Deutschland jetzt Zweiter

Die deutschen Männer erweisen sich als enorm zähe homogene Truppe und haben gestern Aserbaidschan mit 2,5:1,5 niedergerungen. Es ist der vierte Sieg mit diesem Ergebnis. Matchwinner war diesmal Daniel Fridman, der in erster Linie davon profitierte, dass sein Kontrahent Rauf Mamedov plötzlich alle Brücken hinter sich abbrach und auf Gewinn spielte. Der deutsche GM blieb ruhig und sammelte die angebotenen Bauern ein und verwertete den Vorteil sicher zum Partiegewinn. Am Ende verteidigte Georg Meier erfolgreich ein Endspiel mit Minusbauern zum endgültigen Mannschaftserfolg. Damit ist Deutschland mit 10 Punkten auf dem alleinigen zweiten Platz vorgerückt. Nur Russland hat nach dem 2,5:1,5 über die Ukraine einen Zähler mehr und ist der nächste Gegner des deutschen Teams. Die Damen gewannen ebenfalls und zwar mit 3:1 gegen die elomäßig ca. gleichstarke Slowakei. Klek und Mütsch gewannen ihre Partien. Eine sehenswerte, aber mit vielen Rechenfehlern gespickte Partie war Osmanodja-Movsesian, die verrückterweise mit Remis endete. Hier führt Russland vor Georgien und Aserbaidschan. OffizielleSeite

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Pattaya Open: GM Gomez gewinnt

Eine große phillippinische Delegation war beim Pattaya Open im Vorort Jomtien anwesend und der einzige teilnehmende Großmeister aus dem Inselstaat konnte auch den Sieg im Open mit 7,5 Punkten davontragen. Den zweiten Platz belegte dessen Landsmann IM Haridas Pascua mit 7 Punkten vor GM Buenaventura Villamayor aus Singapur mit 6,5. Die gleiche Punktezahl erreichte auch der in Pattaya lebende deutsche Großmeister Gerhard Schebler, der zwar ungeschlagen blieb aber nur 4 Siege feiern konnte und mit Platz 10 vorlieb nehmen musste. chess-results

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OIBM: Leon Mons im Führungsquartett

Der Münchner Großmeister Leon Mons konnte bisher alle seine vier Partien bei der Offenen Internationalen Bayerischen Schachmeisterschaften gewinnen wie folgende drei Spieler auch. GM Vugar Asadii aus Aserbaidschan, GM Vitaliy Bernadskiy (Ukraine) und der Iraner GM Pouya Idani. Noch nicht im Verfolgerfeld ist Turnierfavorit GM Gata Kamsky, der gegen IM Gerlef Meins ein weiteres Remis abgeben musste. OffizielleSeite

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Carlsen und So im Fischer-Random WM-Finale

Magnus Carlsen und Wesley So stehen im Finale der ersten offiziellen Fischer-Random-WM. Beide konnten sich überraschend klar in den Halbfinals durchsetzen. Wesley So verlor keine Partie gegen Ian Nepomniachtchi und gewann deren 3. Am Ende stand es 13:5 und somit siegte der US-Amerikaner vorzeitig. Die nötigen 12,5 Punkte erreichte Magnus Carlsen etwas später. Er gewann 4 der 8 Partien und verlor nur zwei. Der Sieger wird ein Preisgeld von 125000 Dollar erhalten, während der Vizeweltmeister mit 75000 getröstet wird. OffizielleSeite

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Fischer-Random Schach-WM

Erstmals wird eine offizielle Fischer-Random-WM im norwegischen Hovikodden statt. Gesetzt ist der inoffizielle Champion Magnus Carlsen. Drei Online-Qualifikanten haben sich zu den Halbfinal-Duellen hinzugesellt, nämlich Fabiano Caruana, Wesley So und Ian Nepomniachtchi. Die Matches bestehen aus 12 Partien mit verschiedenen Bedenkzeiten. Nach vier Partien führen Carlsen mit 7,5:4,5 gegen Caruana und Wesley So mit 9:3 gegen Nepomniachtchi. Die ersten vier Partien wurden mit einer Bedenkzeit von 45 Minuten absolviert und mit einem Faktor drei in der Gewichtung versehen. OffizielleSeite

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Mannschafts-EM: Glücklicher Sieg über Niederlande

Es war nichts für schwache Nerven was die Schachfans im Duell der Männer gegen die Niederlande durchmachen mussten. Als erste Partie war Giri-Nisipeanu beendet, in der die deutsche Nr. 1 mutig eine Qualität in einer französischen Verteidigung ins Geschäft steckte um zwei Zentralbauern Giris einzukassieren. Der schlug mit einem Figurenopfer zurück und gab Zugwiederholung. Eine starke Partie spielte Matthias Blübaum gegen Erwin L'Ami, dem er keine Chance ließ. Es deutete einiges auf ein Mannschaftsremis hin, denn Daniel Fridman stand deutlich schlechter gegen Jordan van Foreest und Rasmus Svane schien nicht mehr als ein Remis zu haben. Fridman verlor auch deutlich, aber in der ungeheuer spannenden Partie Svane-van den Doel verpasste der Niederländer gefühlte tausend Chancen auf ein Remis und gab dem Deutschen genau das was er wollte um in dem ungleichfarbenen Läuferendspiel doch noch Siegchancen zu haben, die Svane zu einem sehr glücklichen 2,5:1,5-Sieg nutzte. Die Ukraine und Russland führen mit 9 Punkten, dicht gefolgt von Slowenien und Deutschland mit 8. Bei den Damen führen die Russinnen bereits mit 2 Punkten Vorsprung und weißer Weste vor Georgien, Aserbaidschan und Serbien. Die deutschen Damen kassierten bereits ihre dritte Niederlage - 1,5:2,5 gegen Lettland. Herausragend aber dabei die Punkteausbeute von Hanna Marie Klek mit 3,5 Punkten aus 4 Partien. OffizielleSeite

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Offene Internationale Bayerischen Schachmeisterschaften

Am vergangenen Samstag wurde die 23. Auflage der Offenen Internationalen Bayerischen Schach-Meisterschaften eröffnet. Kein Mensch hatte wohl geahnt, dass der einstige WM-Kandidat Gata Kamsky, der als Turnierfavorit an Nummer Eins gesetzt ist, nicht als Sieger vom Brett gehen würde. Der 12-jährige Inder Vuppala Prraneth knöpfte dem Star ein Remis ab. Auch in Runde zwei gab es ein paar kleinere und eine große Überraschung. Mihail Marin, der rumänische Großmeister und bekannte Buchautor verlor mit Weiß gegen FM Timo Küppers (Sfr. Essen-Katernberg). 505 Schachfreunde nehmen am Turnier teil. OffizielleSeite

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Mannschafts-EM Batumi: Zwei Siege

Die deutschen Männer teilen sich das Punkten an den einzelnen Brettern gut ein. Wenn Georg Meier mal verliert wie gestern gegen Griechenland, dann punkten vorne Liviu-Dieter Nisipeanu und Daniel Fridman mit überzeugenden Siegen zu einem 2,5:1,5. Damit ist das Team weiterhin ungeschlagen mit zwei Remis und zwei Siegen. Im Spitzenduell trennten sich Armenien und die Ukraine mit 2:2 während das bisher ebenfalls verlustpunktfreie Holland mit 1,5:2,5 gegen England unterlag. Die deutschen Damen zeigten sich gut erholt und schlugen England mit 3:1. Hier führt nun Russland nach dem 2,5:1,5 über Georgien. Das bisher verlustpunktfreie Italien kassierte überraschend eine 1,5:2,5-Niederlage gegen Ungarn. OffizielleSeite

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Hoogeveen: Firouzja und Timman gewinnen Duelle - Ernst das Open

Der iranische Superstar Alireza Firouzja setzt seinen unaufhaltsam scheinenden Aufstieg fort. Er gewann im holländischen Hoogeveen sein Duell gegen den peruanischen Großmeister Jorge Cori souverän mit 4,5:1,5 und klettert in der Eloleiter auf 2724 mit seinen 16 Jahren. Das Duell der Generationen entschied die holländische Schachlegende Jan Timman (67) gegen Zhansaya Abdumalik mit 3,5:2,5 für sich. Das Open gewann Sipke Ernst gegen den usbekischen Wunderknaben Javokhir Sindarov im Finale. Den dritten Platz belegte Jan Werle durch einen Sieg über die Russin Viktoriia Kirchei. OffizielleSeite

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Mannschafts-EM: Punkt gegen Georgien, Niederlage für die Damen

Georgien erwies sich als der erwartet starke Gegner in Runde drei der Mannschafts-EM in Batumi, doch ein Sieg wäre für die deutschen Herren drin gewesen, denn Matthias Blübaum hatte durchaus seine Chancen gegen deren Spitzenmann Baadur Jobava, am Ende sprang aber nur ein Remis heraus. Einmal mehr als hervorragender Weißspieler erwies sich Georg Meier, der nun 2,5 aufzuweisen hat nach seinem Sieg über Levan Pantsulaia. Eine Niederlage kassierte Daniel Fridman gegen Ivan Cheparinov. Es führen Armenien, die Ukraine und die Niederlande mit einem starken Anish Giri mit voller Punktezahl. Die Damen kassierten ihre zweite Niederlage gegen die auf drei Bretten schwächer besetzten Sloweninnen. Das kleine Land wurde zum 1,5:2,5-Stolperstein. Georgien, Russland und Italien führen hier die Tabelle an. chess24

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Braunschweig: Bluff bringt Turniersieg für Lubbe

Ein äußerst kurioses Ende nahm das GM-Turnier anläßlich des 150jährigen Bestehens des Schachclubs Braunschweig Gliesmarode. Im Duell des Führenden Nikita Meshkovs gegen seinen Verfolger Nikolas Lubbe kam es zu einem bemerkenswerten Showdown. In einer Variante des Damengambits mit Lf4 nahm Lubbe im 13. Zug den falschen Turm und stellte ihn nach c8 wonach er auf Verlust stand. Aus der Not geboren versuchte er den Bluff 15...Lb4 und der Lette fiel tatsächlich darauf herein und spielte Db4: wonach es enorm kompliziert wurde. Nach ab4: wäre Meskovs klar auf Gewinn gestanden. So setzte sich schließlich Lubbe durch und gewann das Turnier mit 6,5 Punkten vor Buckels und Meshkovs, die jeweils 6 Punkte machten. OffizielleSeite

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Mannschafts-EM: Zwei Siege

Die deutschen Teams haben gestern Wiedergutmachung betrieben und zwei Siege eingefahren. Etwas glücklich kamen die Männer zu einem knappen 2,5:1,5 über Montenegro und diesmal war Rasmus Svane der Matchwinner. Georg Meier rettete sich nach einer schwachen Fortsetzung des Gegners im Mittelspiel in ein Remis. Es gab viele interessante Duelle. So schlug Tschechien das favorisierte Polen mit 2,5:1,5. Die deutschen Damen langten richtig hin beim klaren 3,5:0,5 über die Schweiz. Mit Slowenien wartet heute eine lösbare Aufgabe. Die deutschen Männer treffen auf Georgien. chess24

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Jugend-WM in Neu-Delhi: Platz 12 für Kollars

Die Jugend-WM in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi war für Spielerinnen und Spieler unter 20 Jahren. Die offene Gruppe wurde eine One-Man-Show des souverän agierenden Ukainers GM Evgeny Shtembuliak, der das Turnier mit 9 Punkten aus den langen 11 Runden dominierte und gewann. Die beiden Armenier GM Shand Sargsyan mit 8,5 und GM Aram Hakobyan mit 8 Punkten kamen auf die folgenden Plätze. Rameshbabu Praggnanand kam mit 7 Punkten auf Rang 9 und der deutsche Vertreter Dmitrij Kollars auf Platz 12 mit 7 Punkten. Bei den jungen Damen siegte WIM Polina Shuvalova aus Russland mit 9,5 Punkten vor WIM Mobina Alinasab aus dem Iran mit 9 Punkten und WIM Elizaveta Solozhenkina mit 8,5. Eine deutsche Spielerin war nicht vorort. chess-results

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Buckels und Meshkovs führen in Braunschweig

Der 18-jährige Valentin Buckels (SV Mülheim-Nord) wird immer stärker. Nun führt er nach einem überzeugenden Weißsieg über Sergey Ovsejevitsch mit 5,5 Punkten aus 7 Runden gemeinsam mit dem Letten GM Nikita Meshkovs, der seinerseits gegen Melanie Lubbe gewann. Jari Reuker kämpft bei einem Minusbauern im Moment noch um ein Remis gegen Michal Krasenkow. OffizielleSeite

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Mannschafts-EM: Enttäuschender Auftakt für Deutschland

Heute startete die Mannschafts-EM im georgischen Batumi. Leider gab es für die deutschen Teams nicht die erhofften Erfolge. Die deutschen Männer waren an jedem Brett klare Favoriten gegen Nord-Mazedonien, doch am Ende sprang nur ein mageres 2:2 heraus. Allein Georg Meier wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Eine bittere Niederlage kassierte Rasmus Svane, der eine gänzlich andere Aufstellung seiner Figuren anstrebte wie es im Italiener eigentlich üblich ist und das rächte sich. Er war nicht in der Lage Gegenspiel zu organisieren und verlor deutlich. Eine Sensation gelang Dänemark, das Russland ein 2:2 abtrotzte. Sune-Berg Hansen zerpflückte den Drittplatzierten des Fide Grand Swiss Kirill Alekseenko auf beeindruckende Weise. Auch Österreich überraschte mit einem 2:2 gegen England wie auch Finnland mit dem gleichen Ergebnis gegen Georgien. Die deutschen Damen kassierten eine erwartbare 1,5:2,5-Niederlage gegen die Ukraine, aber es war durchaus was drin, denn Filiz Osmanodja hatte eine gute Stellung, verdarb diese aber gegen Natalia Zhukova. chess24

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22.Mannschafts-Europameisterschaft in Batumi

Morgen beginnen die Mannschafts-Europameisterschaften im georgischen Batumi. Die deutschen Teams sind Nummer 9 der Setzliste bei den Männern und nach der Nichtteilnahme von Elisabeth Pähtz nur Nummer 19 bei den Frauen. Die Setzlisten führen jeweils die russischen Teams an. Die deutschen Farben werden in folgender Aufstellung vertreten. Liviu-Dieter Nisipeanu, Georg Meier, Matthias Blübaum, Daniel Fridman und Rasmus Svane. Blübaum ist eingespielt statt hoffentlich nicht überspielt, denn er hat das harte Turnier auf Isle of Man in den Knochen. Die Damen werden angeführt von Sarah Hoolt gefolgt von Hanna-Marie Klek, Filiz Osmanodja, Annemarie Mütsch und Fiona Sieber. OffizielleSeite

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Hoogeveen Open und zwei Duelle

Das Hoogeveen Schachturnier besteht nicht nur aus einem reizvoll besetzten Open sondern auch aus zwei Duellen, die neben der holländischen Schachlegende Jan Timman drei der talentiertesten jungen Spieler der Welt als Teilnehmer haben. Timman trifft auf Zhansaya Abdumalik aus Kasachstan. Während die 19-Jährige in Partie 1 klar siegte, konnte Timman heute in der dritten Partie ebenso klar zurückschlagen und es steht 1,5:1,5. Im zweiten Duell zwischen dem iranischen Superstar Alireza Firouzja und Jorge Cori sieht die Sache beim 3:0 wesentlich klarer aus. Der Peruaner, immerhin mit einer Elozahl von 2671 ausgestattet, hat keine Chance gegen Firouzja. Auch im Open führt ein großartig talentierter Spieler - der noch 13-jährige Jahokhir Sindarov aus Usbekistan führt mit 5,5 Punkten nach 6 Runden vor Sipke Ernst 5,5 und Jan Werle mit 5 Punkten. OffizielleSeite

 

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Erstellt: Mittwoch, 23. Oktober 2019