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Fide Grand Prix der Damen mit Elisabeth Pähtz

Am morgigen Mittwoch beginnt die Damen-Grand-Prix-Serie der Fide im russischen Skolkovo mit der deutschen Nummer Eins Elisabeth Pähtz. Es folgen weitere Turnier in Monaco, Lausanne und auf Sardinien. 16 Spielerinnen, inklusive der amtierenden Weltmeisterin Ju Wenjun kreuzen die schachlichen Klingen um Grand Prix-Punkte zu erringen. Jede Teilnehmerin spielt in drei der vier Turniere. Die beiden besten Spielerinnen qualifizieren sich für das Kandidatinnenturnier, das 2021 stattfinden wird. Sollte die Siegerin die Weltmeisterin sein oder bereits qualifiziert geht das Recht für die Teilnahme beim Kandidatenturnier auf die Nächstplatzierte über. Wir wünschen Elisabeth Pähtz ein erfolgreiches Turnier! OffizielleSeite

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World Cup: Huschenbeth schlägt Naiditsch

Der Fide Weltcup mit mit vielen Stars und jungen potentiellen Weltmeisterkandidaten hat heute in Khanty Mansiysk begonnen. Die Akteure sind teilweise sehr aggressiv zu Werke gegangen, denn in den Minimatches mit nur zwei Partien muss man, nicht nur als Außenseiter, seine Chance suchen. Viele Stars mit über 2700 Elo konnten sich gleich durchsetzen, aber einer geriet überraschenderweise in Rückstand und das mit den Weißen Steinen. Radoslaw Wojtaszek verlor gegen den 21-jährigen norwegischen Großmeister Johan-Sebastian Christiansen. Der ehrgeizige deutsche Großmeister Niclas Huschenbeth hat in einer spannenden Partie gegen die frühere Nummer Eins Deutschlands Arkadij Naiditsch vorgelegt und in einem Winawer-Franzosen gewonnen. Ob Naiditsch, ein gefürchteter Weißspieler, zurückschlagen kann wird man sehen. Liviu-Dieter Nisipeanu spielte Remis gegen GM Parligras aus Rumänien. Die jungen Wilden im Teenageralter legten einen guten Start hin. So gewannen Alireza Firouzja gegen GM Pashikian, Nihal Sarin gegen den favorisierten Peruaner Jorge Cori und Andrey Esipenko gegen den einstigen Weltklassemann Ruslan Ponomariov. Erstaunlich war die Partie von Superstar Levon Aronian gegen GM El Gindy (Elo 2431) aus Ägypten. Der armenische Spitzenspieler war nicht in der Lage seine vorteilhafte Stellung in einen Gewinn umzumünzen. OffizielleSeite

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13.Ortenburger Open

Das 13. Internationale Open im niederbayerischen Ortenburg hatte in diesem Jahr genau 100 Teilnehmer in A- und B-Open. Im A-Open war der ungarische GM Oliver Mihok der klare Elofavorit, doch überraschenderweise kassierte er eine Weißniederlage gegen den Engländer Grant Bucher und musste bei 4 Punkten mit dem 6. Rang vorlieb nehmen. Es gewann der deutsche IM Christof Sielecki vom SV Dinslaken mit 4,5 Punkten. Den zweiten Platz holte sich GM Petr Haba vor dem Engländer Rhys Cumming.OffizielleSeite

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8.Kurzopen in Buchen

Die 8. Auflage des Kurzopens in Buchen im Odenwald wurde von Titelverteidiger FM Matthias Becker vom Ausrichterverein knapp mit 4 Punkten vor den punktgleichen Schachfreunden FM Enis Zuferi (Heilbronner SV) und IM Amadeus Eisenbeiser (BG Buchen) gewonnen. Es nahmen 42 Spieler teil. chess-results

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Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände

Die deutsche Senioren-Meisterschaft der Landesverbände fand in diesem Jahr in Gägelow bei Weimar statt. In der Altersklasse Ü50 stritten sich die favorisierten Teams aus Baden (Vadim Chernov, Dr. Vladimir Podat, Hans-Joachim Vatter, Erich Müller) und Sachsen-Anhalt um den Titel. Baden ließ am Ende nur zwei Unentschieden zu und wurde ungeschlagen mit 12 Mannschaftspunkten Meister vor Sachsen-Anhalt mit 11. Den dritten Platz mit 10 Punkten belegte Rheinland-Pfalz. In der Ü65 gab es eine kleine Überraschung. Nicht einer der ersten Drei der Setzliste setzte sich durch, sondern Berlin 1 (Klaus Lehmann, Dr. Manfred Glienke, Peter Rahls, Norbert Sprotte) mit überragenden 13 Mannschaftspunkten. Dahinter wurde es sehr knapp, denn drei Teams erreichten je 10 Punkte. Den zweiten Platz holte sich Nordrhein-Westfalen vor Hessen. schachbund

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Champions Showdown: Kasparov klar geschlagen

Den Champions Showdown in Saint Louis kann man spannend und auch langweilig finden. Es ist etwas schade, dass man nur Duelle zwischen zwei Spielern sieht obwohl man viele Elitespieler vorort hat, die alle gegeneinander die Klingen kreuzen könnten. Wie schon in den letzten Jahren kam es dann auch leider zu früh entschiedenen Auseinandersetzungen, bei denen die Luft dann schon etwas raus war. Ein Highlight war jedenfalls die Teilnahme des legendären und vielleicht stärksten Spielers aller Zeiten - Garry Kasparov, dem es allerdings sehr an Praxis fehlt, was man dieses Mal besonders merkte, denn er brauchte sehr viel Bedenkzeit vergab in der Folge viele vorteilhafte Stellungen. Nun, er spielte gegen die Nummer Zwei der Welt und Fabiano Caruana ist ein Spieler, der sehr kühl und kaltblütig wirkt und auch von Großen Namen nicht eingeschüchtert ist. Kasparov sagte während des Turniers, dass er gegen Jeden kämpfen kann, aber nicht gegen sein fortschreitendes Alter. So kam es im Duell der beiden zu einem klaren 19:7 in diesem Fischer-Random-Turnier. Ebenfalls sehr klar dominierte Wesley So sein Duell gegen Veselin Topalov mit 18:8. Der aufregendste Kampf war sicherlich der von Levon Aronian gegen Hikaru Nakamura. Aronian beeindruckte zu Beginn mit 4 Siegen in fünf Partien um dann in der zweiten Turnierhälfte immer wieder von Nakamura überspielt zu werden. Der US-Amerikaner schaffte ein tolles Comeback und siegte tatsächlich mit 14,5:11,5. Etwas unerwartet war der recht klare Sieg von Peter Svidler gegen den zuletzt stark auftretenden Leinier Dominguez. Der russische Routinier gewann mit 15,5:10,5. OffizielleSeite

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Weltcup in Khanty-Mansiysk mit Huschenbeth und Nisipeanu

Ab 9. September wird das russiche Khanty-Mansiysk Schauplatz des wie immer hervorragend besetzten Worldcups sein, der zum WM-Zyklus gehört. Das lange Turnier wird bis zum 4. Oktober gehen mit Liren Ding, Shakhriyar Mamedyarov und Anish Giri als Elofavoriten. Den letzten Weltcup hatte Levon Aronian gewonnen, der natürlich auch wieder mitspielt.  Qualifiziert für diesen tollen Event mit 128 Spielern haben sich auch die beiden deutschen Großmeister Liviu-Dieter Nisipeanu und Niklas Huschenbeth. Die beiden nationalen Größen haben gleich zu Beginn brisante Duelle mit Bekannten. Huschenbeth spielt gegen die einstige deutsche Nummer Eins Arkadij Naiditsch und der in Rumänien geborene Nisipeanu spielt gegen den Rumänen Mircia-Emilian Parligras. Der Turniersieger erhält 110 000 Dollar. Die Verlierer der ersten Runde nehmen immerhin noch 6000 mit nach Hause. OffizielleSeite

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Champions Showdown: Kasparovs Mangel an Praxis

Seit ein paar Tagen läuft der Event Champions Showdown in der us-amerikanischen Schachhochburg Saint Louis, unter anderen mit der Schachlegende Garry Kasparov, der gegen die Nummer zwei der Welt Fabiano Caruana antritt. Es wird im Modus des Fischer Random Schachs gespielt. Kasparov erreichte mehrmals sehr gute und auch klare Gewinnstellungen, aber seine mangelnde Praxis wirkte sich sowohl auf seine Zeiteinteilung (Zeitnot) als auch auf mangelnde Kaltblütigkeit in der Verwertung des Vorteils aus. Caruana, der als Weltklassespieler mit einem enormen und vollen Terminkalender zugedeckt ist, erwies sich verständlicherweise bislang als der deutlich bessere Praktiker. Es werden 6 Rapid- und 14 Blitzpartien gespielt. Nach 6 Rapid- und 6 Blitzpartien führt der US-Amerikaner mit einem viel zu deutlichen 14,5:3,5. Sehr stark spielt Wesley So gegen Veselin Topalov, der noch nie ein überragender Schnellspieler war. So führt mit 13:5. Peter Svidler liegt gegen Leinier Dominguez überraschend klar vorne mit 11:7. Eine Überraschung ist auch die Führung von Levon Aronian gegen Hikaru Nakamura, da Letzterer schließlich die Nummer Eins der Welt im Blitzschach ist. Nakamura holte jedoch stark auf und liegt nur noch mit 8,5:9,5 hinten. Am morgigen Donnerstag geht es weiter mit den restlichen Runden. OffizielleSeite

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De Sants Open: Großer Turniersieg für Neef

Nach einer phänomenalen Leistung mit einer Eloperformance von 2717 (GM-Norm) hat IM Maximilian Neef (USV TU Dresden) den Sieg beim 21. Internationalen De Sants Open in Barcelona errungen. Er machte beeindruckende 8,5 Punkte aus den 10 Runden wie sein ärgster Konkurrent, der indische GM Barathakoti Harsha. Neef kassierte nicht nur einen satten Geldpreis sondern auch sage und schreibe 28 Elopunkte und überspringt damit die 2500 deutlich. Den dritten Platz holte der chilenische GM Cristobal Henriquez Villagra. Elofavorit GM Christian Bauer aus Frankreich erreichte Rang 6 mit 7,5 Punkten. chess-results

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Schachfestival Innsbruck: Van den Doel vor Gschnitzer

Der niederländische GM Erik van den Doel hat als Elofavorit das Schachfestival in Innsbruck mit 7,5 Punkten aus 9 Runden verdient gewonnen. Einen großen Erfolg feierte FM Adrian Gschnitzer, der mit 7 Punkten den großartigen 2. Platz erringen konnte. Den dritten Platz eroberte GM Vladimir Epishin aus Russland mit 6,5 Punkten. OffizielleSeite

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De Sants Open: Neef Co-Leader

Der internationale Meister Maximilian Neef (USV TU Dresden) spielt hervorragend beim derzeit stattfindenden 21. De Sants Open in Barcelona. Er liegt gemeinsam mit den beiden Indern IM Kalyan Arjun, GM Bharathakoti Harsha und dem chilenischen GM Cristobal Henriques Villagra mit 7 Punkten aus 8 Runden in Front. Es werden 10 Runden gespielt und der Deutsche hat derzeit eine brillante Performance von 2730 und ist klar auf GM-Norm-Kurs. OffizielleSeite

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Innsbruck: Gschnitzer schlägt Epishin

Der 1999 geborene FM Adrian Gschnitzer hat heute einen Großen geschlagen. Er bezwang GM Vladimir Epishin in der 8. Runde des Schachfestivals in Innsbruck. Es war ein regelrechtes Massaker, das der junge Deutsche in 28 Zügen zum Sieg führte. Gschnitzer ist nun Vierter mit 6 Punkten. Tabellenführer ist GM van den Doel aus den Niederlanden mit 6,5 Punkten. Morgen ist ein großes Blitzturnier und dann am Sonntag folgt erst die letzte Runde. OffizielleSeite

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3.Chess Festival Innsbruck

Das Chess Festival in Innsbruck erlebt seine dritte Auflage mit 5 Großmeistern und einer Großmeisterin sowie zahlreichen anderen Titelträgern. Elofavorit ist der niederländische GM Erik van den Doel. Nach sieben Runden liegt GM Vladimir Epishin aus Russland alleine mit 6 Punkten in Führung vor GM van den Doel, der 5,5 Punkte aufweisen kann. Die besten Deutschen sind derzeit FM Vadim Lavrinenko, FM Adrian Gschnitzer und IM Andreas Schenk mit je 5 Punkten. OffizielleSeite

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Sinquefield-Cup: Liren Ding schlägt den Weltmeister im Stechen

Liren Ding ist der große Sieger des hervorragend dotierten und besetzten Sinquefield-Cups und das hochverdient. In der letzten Runde gestern hatte der Chinese allerdings Mühe  mit Weiß ein Remis gegen den topvorbereiteten Shakhriyar Mamedyarov und damit 6,5 Punkte zu erreichen. Weltmeister Magnus Carlsen konnte mit einem Schwarzsieg über Maxime Vachier-Lagrave  mit Ding gleichziehen und tatsächlich glückte ihm das gegen den wohl etwas zu forsch und aggressiv eröffnenden Franzosen. In einem Rossolimo-Sizilianer schlug sich der Franzose quasi selbst mit antipositionellen Angriffsversuchen. Seinen ersten Sieg im Turnier schaffte Anish Giri mit Weiß in einem Gründfeldinder nach einem sehenswerten Schlagabtausch mit Ian Nepomniachtchi. Der Russe musste am Ende zwei Niederlagen hinnehmen und stand plötzlich mit nur mehr 50% da. Den dritten Platz im Turnier teilten sich der hervorragend spielende Anand Viswanathan, der zu viele Chancen liegen ließ und der extrem zähe Sergey Karjakin mit 6 Punkten. Das Reglement sah bei Punktgleichheit der Tabellenführer ein Stechen vor. Liren Ding spielte hier brillant und schlug den Weltmeister mit einem überzeugenden 3:1 - vor allem die letzte Partie war großartig. Ding scheint sich ständig zu verbessern und es ist ihm absolut zuzutrauen mal den Weltmeistertitel zu erringen. OffizielleSeite

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Saint Louis: Carlsen gewinnt doch noch

Weltmeister Magnus Carlsen war nach 8 Runden ungeschlagen, hatte aber keinen Sieg auf dem Konto. Nun ist ihm endlich ein Sieg gelungen gegen den angeschlagenen Wesley So, der gestern ebenfalls verlor. Der US-Amerikaner machte einen unmerklichen positionellen Fehler bezüglich eigener Bauernstruktur. Die Struktur von Carlsen sah zwar auch nicht berauschen aus in dieser Italienischen Partie, aber zumindest hatte er keinen rückständigen Bauern wie Wesley So. Der Weltmeister gewann schließlich nach einem weiteren Fehler des Amerikaners. Die Spinx des Weltklasseschachs ist Ian Nepomniachtchi, der gestern stark und heute nach hervorragender Eröffnung sehr schwach fortsetzte und verdient gegen Maxime Vachier-Lagrave verlor. Damit hat er die Chance auf den Turniersieg eingebüßt. Eine aufregende Partie lieferten sich Sergey Karjakin und Anand Viswanathan,die Remis endete wie die übrigen Partien. Liren Ding spielte ein relativ souveränes Remis mit Schwarz gegen Levon Aronian und geht als Führender in die morgige Schlussrunde. Mit dem einen Sieg sprang der Weltmeister auf den geteilten zweiten Platz mit Ian Nepomniachtchi, Anand Viswanathan und Sergey Karjakin.  OffizielleSeite

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Sinquefield-Cup: Ding und Nepomniachtchi gehen in Führung

Die chinesische Nummer Eins Liren Ding hat gestern seine ganze Klasse gezeigt und Fabiano Caruana geschlagen. Sein Spiel war druckvoll und präzise. Wie Robert Rabiega bei chess24 bemerkte, hat man das Gefühl, dass sich Ding ständig verbessert. Er kratzt nun an Caruanas Weltranglistenplatz 2, denn die beiden trennt nur noch 1,5 Elopunkte vor der heutigen Vorschlussrunde. Ian Nepomniachtchi gelang ein Schwarzsieg über Wesley So, der nach der Eröffnung gut gestanden hatte, aber einen Bauern weniger hatte. So spielte nicht genau genug und konnte den Druck nicht aufrecht erhalten und so war es dann eben ein echter Minusbauer. Der Russe hatte keine Mühe das enstandene Damenendspiel zu gewinnen. Etwas riskant agierte Levon Aronian gegen Magnus Carlsen. Er opferte im Mittelspiel inkorrekt einen Bauern und wäre bei genauestem Spiel des Weltmeisters etwas bedenklich gestanden, aber Carlsen schätzte die Stellung wohl nicht richtig ein und so kam die Stellung ins Gleichgewicht mit Remis am Ende. Einmal mehr einen Sieg verpasste Anand Viswanathan in seiner Partie gegen Mamedyarov. Er stand klar auf Gewinn mit zwei Mehrbauern, aber machte einen verhängnisvollen Zug der Mamedyarov gefährliche Initiative gab, die ihm zum Remis reichte. Der Ex-Weltmeister müßte das Turnier eigentlich klar führen, wenn man nach den Stellungen geht. So aber führen Ding und Nepomniachtchi mit je 5,5 Punkten nach 9 Runden. OffizielleSeite

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Pal Benkö 1928-2019

Die ungarisch-US-amerikanische Schachlegende Pal Benkö ist im Alter von 91 Jahren verstorben. Er machte sich nicht nur einen Namen als hervorragender Schachgroßmeister sondern auch als Problemkomponist. Eine ehrenhafte Geste der Fairness zeigte er als er sich für das Interzonenturnier in Palma de Mallorca qualifizierte, aber zugunsten von Bobby Fischer verzichtete, der dadurch 1972 Weltmeister werden konnte. Mitte der 90er Jahre spielte er für den deutschen Schachklub Göggingen. wikipedia

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Sinquefield-Cup: Karjakin und Nepo in der Spitzengruppe

Sergey Karjakin und Ian Nepomniachtchi sind in der gestrigen Runde 8 in die Spitzengruppe mit 5 Spielern aufgestiegen. Karjakin hatte gegen Vachier-Lagraves Grünfeldindischer Verteidigung eine interessante und ungewöhnliche Variante vorbereitet, in der er zwar Bauerninseln erhält, aber dafür reges Figurenspiel. Der unmerkliche Fehler 17...bc5: war wohl schon der Fehler, der die Partie sehr schwierig für den Franzosen machte. Karjakin nutzte die gute Stellung zum verdienten Sieg. Einen tollen Sieg nach starker positioneller Leistung schaffte Ian Nepomniachtchi gegen Levon Aronian in einem Italiener. Die übrigen Partien endeten mit Remis mit teils hochinteressanten Partien. Weiter Mittelmaß bleibt Weltmeister Carlsen, der gegen Ding wieder einiges an Risiko auf sich nahm, aber der zähe Chinese hielt stand. Ding, Karjakin, Nepomniachtchi, Viswanathan und Caruana haben jeweils 4,5 Punkte. OffizielleSeite

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Lichtenberger Sommer: Ahmadinia siegt

IM Ebrahim Ahmadinia aus dem Iran und für die SF Berlin aktiv, hat den Lichtenberger Sommer in überzeugender Manier mit 8,5 Punkten aus 9 Runden gewonnen. Knapp dahinter platzierte sich GM Rene Stern mit 8 Punkten. Der dritte Platz unter den 189 Teilnehmern ging an FM Armen Barseghyan aus Armenien mit 7 Punkten. OffizielleSeite

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31.Schlosspark-Open: Siegertrio

Das 31. Schlosspark-Open in Wiesbaden ist heute zu Ende gegangen. Nach 7 Runden bei 189 Teilnehmern siegte am Ende GM Hagen Poetsch (SC Heusenstamm) vor den punktgleichen IM Johannes Carow (SF Heidesheim) und GM Igor Khenkin (SG Turm Kiel) - alle mit 6 Punkten.  OffizielleSeite

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Sinquefield-Cup: Anand verpasst Sieg

Anand Viswanathan ist der Verlierer der beiden Runden 6 und 7 obwohl er keine Partie verloren hat. Er stand gegen Anish Giri und heute in der langen Partie gegen Liren Ding sehr gut, gegen den Chinesen sogar auf Gewinn. Wie kompliziert das Schachspiel ist hat man in der Partie gegen Ding wieder mal sehen können. Anand spielte sehr stark übersah jedoch dann in einem Katalanen die gewinnbringende Fortsetzung. Eine tolle Remispartie war auch die von Weltmeister Carlsen gegen Nepomniachtchi in einem Gründfeldinder. Der Russe gab die Dame und bekam dafür zwei Türme in einer sehenswerten Auseinandersetzung. Den Akteuren kann man nichts vorwerfen, dass es so viele Remispartien gibt, denn das Niveau ist hervorragend. Fabiano Caruana, Liren Ding und Anand Viswanathan führen mit je 4 Punkten. OffizielleSeite

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GM Valsecchi gewinnt Wiener Open

Der 27-jährige italienische Großmeister Alessio Valsecchi hat eine Überraschung geschafft und als alleiniger Sieger beim Wiener Schachopen triumphiert. Er holte 7,5 Punkte durch den Schlussrundensieg gegen den vorherigen Tabellenführer, den 20-jährigen noch titellosen Gabriel Bick aus den USA, der den dritten Platz erreichte. Zweiter wurde der erfahrene kroatische Großmeister Mladen Palac. Bester Deutsche wurde GM Rainer Buhmann auf Platz 8 mit 7 Punkten. Beste Dame wurde die Usbekin Zhansaya Abdumalik, einen Platz vor Buhmann. OffizielleSeite

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Sinquefield-Cup: Zwei Siege

Endlich gab es mal zwei Siege! Das Turnier in Saint Louis nimmt nun hoffentlich etwas mehr Fahrt auf als in den ersten Runden. Gestern gab es zwei Siege und interessante Duelle. Ding Liren zeigte seine ganze Klasse gegen Anish Giri nach dem mutigen und eigentlich antipositionell wirkenden Zug 22.dc5:. Beeindruckend wie er die Initiative an sich riss und den entscheidenden Angriff entwickelte. Im Duell der Supertaktiker zwischen Nepomniachtchi und Nakamura spielte der Russe in einem Damengambit eine wohl vorbereitete Variante, die ihm einen schönen Vorteil mit Bauerngewinn einbrachte. Im enstandenen Läuferendspiel lavierten die Kontrahenten sehr lange und schließlich konnte Nepo den vollen Punkt nach einem Fehler Nakamuras einsacken. In einem offenen Schlagabtausch gingen Wesley So und Fabiano Caruana, der allerdings nach einigen Turbulenzen in eine Zugwiederholung mündete. Ahnlich verlief Vachier-Lagrave gegen Anand Viswanathan. Sehr wenig her gab das Duell der vorletzten WM-Kontrahenten Magnus Carlsen und Sergei Karjakin, aber der Russe kreierte und vollendete am Ende eine schöne Pattidee. Ein ausgeglichenes und ruhiges Remis ergab Aronian-Mamedyarov. Fabiano Caruana, Liren Ding und Anand Viswanathan führen mit je 3 Punkten. OffizielleSeite

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Russische Meisterschaft: Tomashevsky und Girya siegen

In einem harten und langen Turnier wurden in Votkinsk und Izhevsk die russischen Landesmeister ermittelt. Bei den Männern konnte sich Evgeny Tomashevsky schließlich mit 7 Punkten aus den 11 Runden durchsetzen vor Nikita Vitiugov und Maxim Matlakov, die jeweils 6,5 Punkte erreicht hatten. Bei den Damen landeten Natalija Pogonina und Olga Girya punktgleich auf dem ersten Platz mit je 8 Punkten. Der Titel musste im Armageddon entschieden werden und da riss Girya den Titel an sich. Den dritte Platz sicherte sich die WM-Finalistin und Elofavoritin Aleksandra Goryachkina. chess-results

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Wiener Schach Open

Derzeit läuft das stark besetzte Wiener Open, das in einem tollen Ambiente, nämlich im großen Festsaal des Rathauses stattfindet. Ein prächtigeres Drumherum wird man schwerlich irgendwo sonst finden. Elofavorit ist der deutsche Großmeister Rainer Buhmann, der in Österreich lebt. Er befindet sich in der Verfolgergruppe mit 5 Punkten nach 6 Runden. Drei Spieler führen die Tabelle mit 5,5 Punkten an. Der renommierte, aber fast nur regional aktive österreichische Großmeister Nikolaus Stanec, der Überrachungsmann Gabriel Bick aus den USA und der österreichische IM Lukas Handler. OffizielleSeite

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Erstellt: Mittwoch, 21. August 2019