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Legends of Chess: Carlsen überrollt Gelfand

Boris Gelfand machte bisher beim Turnier der Schachlegenden einen hervorragenden Eindruck, doch dieser verpuffte heute auf bemerkenswerte Art. Es schien fast so als hätte er, der routinierteste GM des Teilnehmerfeldes, vor dem Weltmeister Magnus Carlsen zuviel Respekt oder Angst. Anders ist seine heute miserable Leistung kaum zu erklären. Carlsen gewann Partie Zwei schon nach 19 Zügen mit den schwarzen Steinen und entschied das Duell klar mit 3:0 für sich. Damit ist Carlsen alleiniger Tabellenführer mit 4 aufeinanderfolgenden Siegen. Sein bisheriger Co-Leader Peter Svidler zog gegen Liren Ding den Kürzeren mit 1,5:2,5 und ist nun Dritter. Vor ihm platziert ist jetzt Ian Nepomniachtchi nach seinem 2,5:1,5-Sieg gegen Vassily Ivanchuk. Eine bittere Niederlage gab es für Peter Leko gegen Kramnik mit 1,5:2,5, denn er hatte seinerseits sehr gute Chancen die dritte Partie für sich zu entscheiden. Anish Giri gewann knapp mit 3:2 gegen Anand Viswanathan, der die rote Laterne trägt. Offizielle Seite

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Keymer unterliegt Harikrishna

Die Bäume wachsen gut für Vincent Keymer, aber noch nicht ganz in den Himmel. In seinem Alter braucht man Niederlagen um dazuzulernen. Eine solche ist heute gegen den Turnierfavoriten Pentala Harikrishna passiert. Der Inder spielte bärenstark ein nachhaltiges Figurenopfer und damit ließ er dem sich windenden jungen Deutschen keine Chance. Da Wojtaszek überzeugend gegen Naiditsch gewann, zog der Pole an Keymer vorbei und führt nun mit 20,5 Punkten vor Harikrishna 18,5 und Keymer 18. Noel Studer feierte seinen zweiten Sieg im Turnier und diesen erneut gegen den Spanier David Anton Guijarro. Offizielle Seite

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Legends of Chess: Carlsen und Svidler bärenstark

Das Turnier Legends of Chess ist das vierte Online Turnier der Magnus Carlsen Tour und verspricht mit seinem Namen nicht zu viel. 10 schon zu Lebzeiten legendäre Schachgrößen treten gegeneinander an um den Sieger des hervorragenden Turniers zu ermitteln. Einen brillanten Start mit jeweils drei Siegen in den Minimatches der Vorrunde legten Weltmeister Magnus Carlsen und Peter Svidler hin, der schon immer als bärenstarker Duellant gilt. Die besten vier Spieler ziehen am Ende in die KO-Phase. Die beiden Tabellenführer weisen jeweils 9 Punkte auf. Die besten Chancen auf die weiteren Plätze die für die Teilnahme an KO-Phase berechtigen, haben derzeit Ian Nepomniachtchi (8 Punkte) und überraschenderweise der Älteste im Feld Boris Gelfand mit 6 Punkten. Am Tabellenende stehen ungewohnterweise Anand Viswanathan und Liren Ding mit 0 Punkten. Offizielle Seite

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Keymer an der Spitze

Trotz einer gestrigen Niederlage gegen den Rou,tinier des Turnier Michael Adams hat sich Vincent Keymer nach einem aufregenden Sieg wieder an die Tabellenspitze gekämpft. In einer nicht fehlerlosen Partie im Königsinder mit heterogenen Rochaden bezwang er Arkadij Naiditsch nach nur 28 Zügen. Dieser Sieg bescherte ihm eine 1,5-Punkte-Führung vor dem Polen Radoslaw Wojtaszek, der gegen Adams remisierte. Harikrishna kam gegen Noel Studer nicht über Remis hinaus und hatte sogar Glück nicht zu verlieren. Einen Schwarzsieg errang David Anton Guijarro gegen Romain Edouard. Offizielle Seite

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Ante Saric siegt in St. Veit an der Glan

Einen souveränen Sieg beim 39. Open in Sankt Veit an der Glan feierte der kroatische Großmeister Ante Saric mit 7,5 Punkten. Hinter ihm platzierten sich der erst 16-jährige FM Jan Subelj aus Slowenien und GM Davor Rogic mit jeweils 7 Punkten. Ein großartiges Turnier spielte die 2008 geborene deutsche Nachwuchshoffnung Leonardo Costa (Schachklub München-Südost), der in seinem zahrten Alter eine tolle Performance von 2394 erspielte und einen großartigen 5 Platz erreichte vor zahlreichen Titelträgern. chess-results

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Keymer startet brillant im Klassischen Schach

Wer befürchtet hatte, dass Vincent Keymer nur im Rapid einen deutlichen Spielstärkesprung gemacht hat wurde heute beim Großmeister-Triathlon in Biel eines besseren belehrt. Mit einer brillanten Partie sowohl von der Eröffnungsvorbereitung als auch in positioneller und am Ende in taktischer Hinsicht, hat Keymer den Supergroßmeister David Anton Guijarro (Elo 2703) in klarer, überzeugender Manier geschlagen. Man muss kein Prophet sein um vorauszusehen, dass er in den 2700er Bereich vorstoßen wird. In der heutigen Partie hatte er in allen Partiephasen alles im Griff, dieses Eindrucks konnte man sich nicht erwehren. Der vielseitig interessierte Keymer wird erst im November 16 Jahre alt. Mit dem heutigen Sieg hat er die Führung beim Großmeisterturnier mit 14 Punkten übernommen. Einen weiteren Tagessieg bei dieser ersten klassischen Partie des Turniers konnte Arkadij Naiditsch nach einem katastrophalen Fehler von Noel Studer feiern. Zweiter ist Radoslaw Wojtaszek (13,5) vor Pentala Harikrishna (11,5). chess24

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Esipenko siegt beim Leon Young Talents

Ein stark besetztes Einladungsturnier gab es in der umtriebigen spanischen Schachstadt Leon. Vier der besten jungen Talente der Welt spielten hier ein Knockoutturnier. Im Halbfinale gab es aufregende Duelle zwischen Andrey Esipenko und Nodirbek Abdussattorov, das Erstgenannter beim Stand von 3:3 im Armageddon für sich entscheiden konnte und zwischen Alexey Sarana und Sarin Nihal, das 3,5:2,5 für den Russen endete. Das Finale gewann dann Esipenko in der entscheidenden sechsten Partie mit 3,5:2,5. chessbomb

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Keymer, der Karpfen im Hechtteich

Vincent Keymer hat einen gewaltigen Sprung bezüglich der Reife seines Spiels gemacht wie es den Anschein hat. Er ist der elomäßig der Underdog in einem hervorragenden Feld beim Großmeisterturnier des Schachfestivals in Biel. Aber natürlich weiß jeder Teilnehmer, dass Keymer hervorragendes Potential hat. Das Feld ist von den Nationalitäten her bunt gemischt und auch hinsichtlich Routiniers und jungen aufstrebenden Spielern. Nach 7 Rapidpartien führt Weltklassemann Radoslaw Wojtaszek mit großartigen 10 von 12 möglichen Punkten. Dahinter folgen Pentala Harikrishna und Vincent Keymer, der bisher großartig spielt. 4 Siege, 2 Remis und nur eine Niederlage gegen den Tabellenführer. Am 21.7. folgen dann die klassischen Partien. Ein tolles Turnier spielte Keymer auch beim Auftakt im Chess960. Dort belegte er den zweiten Platz mit 5 Punkten aus 7 Runden hinter Harikrishna 5,5 und vor Wojtaszek 4,5. Alexander Donchenko wurde hier mit 3,5 Punkten Fünfter. chess24

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IM Gschnitzer Co-Leader

Beim Jaques-Lemans-Open in Sankt Veit an der Glan hat IM Adrian Gschnitzer vom SV 1947 Walldorf die Führung gemeinsam mit GM Davor Rogic (Kroatien) und FM Jan Subelj aus Slowenien mit 4,5 Punkten aus 5 Runden übernommen. Zuletzt schlug er den österreichischen FM Florian Sandhöfner und IM Leon Mazi aus Slowenien. Als nächstes wartet der russische GM Andrey Orlov als Gegner. chess-results

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Erster Bundesligist verzichtet auf Sonderveranstaltung

Wie beinahe erwartet wollen nicht alle Bundesligisten Zeit und Geld dafür aufwenden bei der Sonderveranstaltung der Schachbundesliga, die den Meister ermitteln soll, teilzunehmen. Nun hat Speyer-Schwegenheim zurückgezogen mit der durchaus plausiblen Begründung ohnehin keine Chance zu haben gegen die hochdekorierten Teams mit Weltklassespielern. Eine Teilnahme wäre möglich, falls die Teams, die vor Speyer-Schwegenheim platziert sind, noch zurückziehen würden. Eine komplizierte Phase, in der sich die Bundesliga in diesen Zeiten befindet. Mal sehen was noch an Absagen kommen wird. Speyer/Schwegenheim

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Dominguez Sieger des Leon Masters

Die 33. Auflage des Leon Chess Masters wurde am vergangenen Wochenende ausgetragen und wieder traten vier sehr starke Großmeister an um den Sieger Turniers zu ermitteln - diesmal online! Im Halbfinale unterlag der Iraner Parham Maghsoodloo dem US-Amerikaner Leinier Dominguez nach einem 3:3 und einem erreichten Schwarzremis des Amerikaners im Armageddon. Im zweiten Halbfinale überraschte der Spanier Jaime Santos Latasa, indem er Alexei Shirov mit 3,5:2,5 schlug. Im Finale konnte sich dann Leiner Dominguez knapp mit 2,5:1,5 durchsetzen. Offizielle Seite

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Iturrizaga gewinnt Iberoamericano

Venezuelas Nummer Eins Eduardo Iturrizaga Bonelli hat das OnlineTurnier Iberoamericano gewonnen, das mit 64 Spielern sowohl zahlenmäßig als auch von der der Spielstärke der Akteure sehr gut besetzt war. Im Finale konnte sich der in Europa bekannte Großmeister gegen den Brasliianer GM Luis Paulo Supi mit 6,5:4,5 durchsetzen. chess24

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39. Open in Sankt Veit an der Glan

In Österreich ist am 11. Juli das 39. Jaques Lemans Open in Sankt Veit an der Glan an den Start gegangen. Mit über 200 Teilnehmern kann sich das Open, vor allem zu Coronazeiten, sehen lassen und auch die Besetzung ist stark mit 3 Großmeistern und zahlreichen weiteren Titelträgern. Nach drei Runden führen der kroatische Großmeister Davor Rogic und der deutsche FM Pascal Karsay vom SV Worms mit voller Punktezahl. chess-results

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Schachbundesliga-Saison wird bis Frühjahr 2021 verlängert

Am gestrigen Sonntag haben 15 Erstligavereine einstimmig beschlossen, dass die Bundesligasaison bis zum Frühjahr 2021 verlängert wird. Insgesamt sind noch sieben Spieltage aussstehend und die letzten drei davon sollen im Mai 2021 in einer zentralen Runde in Berlin ausgetragen werden. Der Deutsche Mannschaftsmeister soll in einem Sonderevent mit 8 Teams, die noch Chancen haben Meister zu werden, bereits im September 2020 ermittelt werden. Diese Veranstaltung wird dann aller Voraussicht nach in Karlsruhe stattfinden mit dem Schachzentrum Baden-Baden als Ausrichter. Die Teams, die von der zweiten Bundesliga aufsteigen, müssen sich also bis 2021 gedulden um in der höchsten Klasse antreten zu können. Offizielle Seite

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Deutscher Dreifacherfolg in Davos

Der weltbekannte schweizer Kurort Davos (Höhenlage 1560 Meter) war an diesem Wochenende Schauplatz eines mit 57 Teilnehmern gut besetzten Opens, das mit einem Dreifacherfolg deutscher Schachfreunde endete. Es siegte der titellose Guido Neuberger (SC Triesen) mit der perfekten Ausbeute von 5 Punkten aus 5 Runden. Den zweiten Platz holte der klare Turnierfavorit IM Alexander Belezky (FC Bayern München) mit 4,5 Punkten vor dem Jugendlichen Jonas Eilenberg (SV Königsjäger Süd-West) mit 4 Punkten. chess-results

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Schachgipfel findet im August statt

Der für den August zeitlich anberaumte Schachgipfel in Magdeburg findet vom 13.-22. August im Hotel Maritim statt. Das hat der Deutsche Schachbund auf seiner Homepage verkündet. Es muss selbstverständlich ein umfangreiches Hygienekonzept eingehalten werden. Am Brett wird man aber keine Maske tragen müssen. Die Finalturniere der Deutschen Amateurmeisterschaften werden jedoch nicht stattfinden. Diese werden auf kommendes Jahr verlegt. Aber es bleibt bei sieben Turnieren, die die Veranstaltung zu einem Highlight werden lassen. schachbund

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Budweis Open

Das Budweis Open war eine äußerst knappe Angelegenheit, denn sage und schreibe 9 Schachfreunde schlossen mit 6,5 Punkten ab. Der glückliche Wertungs- und Turniersieger wurde FM Jan Miesbauer (Tschechien), der für den bayerischen Schachclub Bayerwald Regen/Zwiesel spielt, dem Veranstalterverein des Aber-Opens, das leider der Corona-Pandemie in diesem Jahr zum Opfer fiel. Den zweiten Platz holte IM Gert Schnieder aus Österreich vor dem Tschechen IM Jaroslav Bures. Unter seinen Möglichkeiten blieb IM Sebastian Plischki mit nur 5,5 Punkten und Platz 21. chess-results

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Toller Turniersieg für GM Donchenko

Der 22-jährige deutsche Großmeister Alexander Donchenko hat mit einer überaus souveränen Leistung einen schönen Turniersieg im tschechischen Budweis errrungen. Das geschlossene GM-Turnier war ein gefundenes Fressen für den immer stärker werdenden jungen Großmeister. 7,5 Punkte und 11 hinzugewonnene Elopunkte sprechen eine deutliche Sprache und waren ein guter Auftakt in die neue Turnierzeit innerhalb der Corona-Pandemie. Das schöne Budweis war also definitiv eine Reise wert. Weit unter seinen Möglichkeiten blieb IM Lev Yankelevich, der mit nur 2,5 Punkten Rang 9 belegte. Den zweiten Platz  belegte GM Jan Michalik mit 6,5 vor IM Karel Malinovsky mit 5,5 Punkten. Alexander Donchenko ist damit die neue Nummer Eins im Deutschen Schachsport mit einer Elo von aktuell 2656,9. Damit hat er die bisherige Nummer Eins Liviu-Dieter Nisipeanu um knapp 2 Elopunkte überholt. chess24

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Paracin Open: GM Basso vor indischem Wunderknaben

Im serbischen Paracin ist heute ein gut besetztes Open zu Ende gegangen und es gab den erwarteten Favoritensieg. Der Italiener GM Pier Luigi Basso trat souverän auf und gewann das Turnier ungeschlagen mit hervorragenden 8 Punkten aus den 9 Runden. Der am weitesten angereiste Teilnehmer, der erst 13-jährige Leon Luke Mendonza aus Indien holte den zweiten Platz mit 7 Punkten. Der Niederländer GM Sipke Ernst landete auf Platz 3 mit 6,5 Punkten. Deutsche Teilnehmer gab es nicht. chess24

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The Iberoamericano

The Iberoamericano ist ein 64-Spieler Online-Knock-Out-Turnier, das sich vom 1.6. bis zum 19.7. ziehen wird. Es stehen nun die Halbfinalpaarungen statt und diese finden ohne die Stars  Francisco Vallejo Pons oder Alexei Shirov statt, die früh ausgeschieden sind. Die Halbfinalpaarungen lauten GM Jose Eduardo Martinez Alcantara (Peru) gegen GM Luis Paulo Supi (Brasilien) und GM Ivan Salgado Lopez (Spanien) gegen Eduardo Iturrizaga Bonelli (Venezuela). chess24

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Donchenko mit alleiniger Führung

Mit einem recht klaren Sieg im innerdeutschen Duell gegen Lev Yankelevich hat Alexander Donchenko heute die alleinige Führung beim GM-Turnier in Budweis übernommen. Yankelevich hatte das Evans-Gambit gewagt, aber Doncheko reagierte recht stoisch und sicher darauf um wohl nicht in eine vorbereitete Variante zu laufen. Am Ende wurde es ein souveräner Schwarzsieg. Donchenko hat nunmehr 5,5 Punkte nach 7 Runden und Yankelevich befindet sich am Tabellenende mit 2 Punkten. chess24

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Budejovice GM-Turnier mit GM Donchenko

Die turnierfreie Zeit ist nun auch für ambitionierte Großmeister und Internationale Meister vorbei und das Brötchen verdienen ist wieder auf herkömmliche Schachmeisterart möglich. Die beiden Deutschen GM Alexander Donchenko und Lev Yankelevich sind derzeit in Budejovice (deutsch Budweis) in einem geschlossenen GM-Turnier aktiv. Die Starts der Beiden fiel völlig unterschiedlich aus. Donchenko startete stark mit zwei Siegen und zwei Remis und liegt mit GM Peter Michalik und IM Karel Malinovsky in Führung. Yankelevich ergatterte leglich 1 Remis aus den ersten vier Partien. Donchenko ist mit seiner Elo von 2646 klarer Turnierfavorit. Im gleichzeitig stattfindenden Open liegt der deutsche IM Sebastian Plischki derzeit auf Rang 5 mit 3 Punkten. chess24

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Carlsen ist Chessable Master

Mit einer insgesamt sehr stabilen und starken Leistung hat Weltmeister Magnus Carlsen diesmal sein außerordentliches Können gezeigt und das Chessable Masters verdient gewonnen. Im Finale bezwang er Anish Giri vor allem dank einer tollen Angriffspartie in der ersten Auseinandersetzung des heutigen Tages mit 2,5:1,5. Giri versäumte es in der vierten Partie auszugleichen, in der er auf Gewinn stand. Damit hat Carlsen bereits sein zweites der bisher drei ausgetragenen Turniere seiner eigenen ins Leben gerufenen Magnus Carlsen Tour gewonnen. Daniil Dubov hatte das Lindores Abbey Turnier für sich entschieden. Am 21.Juli beginnt das vierte Turnier "Legends of Chess" und dann das Grand Final. chess24

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Carlsen legt knapp vor

Beim Finale des Chessable Masters kam es zum ersten Duell zwischen Weltmeister Magnus Carlsen und Anish Giri. Es war absolut auf Augenhöhe und Giri bot einen hervorragenden Kampf gegen den scheinbar übermächtigen Gegner. Carlsen und Giri gewannen jeweils eine Partie und beim Stand von 2,5:2,5 konnte sich Carlsen in einem Nimzoinder mit Weiß in einer sehr aufregenden Partie glücklich durchsetzen, denn Giri hatte eigentlich zwischenzeitlich eine ausgeglichene Stellung erreicht. Giri hat am letzten Tag des Turniers am morgigen Samstag noch die Gelegenheit zurückzuschlagen. chess24

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Womens Speed Chess Grand Prix an Ushenina

Etwas im Schatten der männlichen Schachstars wurde der Women Speed Chess Grand Prix ausgetragen mit einem überraschenden Ergebnis. Es siegte keine der chinesischen Stars wie Weltmeisterin Wenjun Ju oder die Nummer Eins der Welt Ex-Weltmeisterin Hou Yifan, die überraschenderweise wieder mal bei einem Damenturnier antrat, sondern die ukrainische Ex-Weltmeisterin Anna Ushenina. Sie konnte im Finale gegen Valentina Gunina mit 7:4 gewinnen. Vorher gelang es ihr die klare Nummer Eins der Welt Hou Yifan auszuschalten. Ju flog bereits im Achtelfinale gegen Olga Girya raus. Ein sensationelles Debut gab die Schwester des indischen Nachwuchsstars Praggnanandhaa, Vaishali Rameshbabu, die bis ins Halbfinale gekommen war und dort gegen Alexandra Kosteniuk mit 4:7 unterlag. Offizielle Seite

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Erstellt: Donnerstag, 02. Juli 2020