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Deutschland-Aserbaidschan 7,5:17,5

Vor dem Länderkampf gegen Aserbaidschan wusste das deutsche Team, dass es sich eine harte Nuss als Gegner ausgesucht hat. Dass die Gäste jedoch so souverän auftreten und Deutschland eine klare 7,5:17,5-Niederlage beibringen würden, konnte niemand ahnen, denn die Eloabstände waren nicht allzuhoch zwischen den Kontrahentinnen. Auf deutscher Seite muss man Sarah Hoolt hervorheben, die mit 2,5 Punkten aus vier Partien ein sehr gutes Resultat erzielte. Jana Schneider kam nur in der Schlussrunde zum Einsatz und holte ein Remis gegen die starke Gulnar Mammadova. Etwas überfordert bei diesen Gegnerinnen war Annemarie Mütsch, die alle fünf Partien und in der Schlussrunde sogar mit Weiß eine Kurzpartie verlor. Insgesamt eine auch in dieser Höhe verdiente NIederlage gegen ein Team, das enorme Turnierhärte zeigte. Es gibt viel zu tun für die Trainer der Frauen-Nationalmannschaft. Jammerschade, dass Elisabeth Pähtz, Zoya Schleining und Marta Michna nicht mehr wollen bzw. nicht mehr berücksichtigt werden. Ein voranschreitende Spitzenspielerin brächte vermutlich auch für die anderen Spielerinnen einen Motivationsschub. Von einer Krise zu sprechen ist zu früh. Die nächsten Ergebnisse in den Mannschaftswettbewerben werden zeigen, welche Perspektiven in Zukunft zu erwarten sind. OffizielleSeite

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Carlsen und So brillant

Magnus Carlsen und Wesley So sind die Männer der Stunde bei der Grand Chess Tour in Zagreb. Wesley So spielte eine tolle Partie, in der seine Strategie voll aufging gegen Hikaru Nakamura. Der 25-jährige spielt stabiler und positionell reifer als noch vor ein paar Jahren. In den entscheidenden Momenten in dieser Partie entwickelte er auch die nötige Dynamik, die Nakamura letztendlich auch keine Chance ließ. So hat nun 5,5 Punkte aus den 7 Runden und liegt einen halben Zähler hinter Weltmeister Carlsen, der den sehr schwer zu schlagenden Weißspieler Ding Liren bezwang. Zunächst hatte Ding leichten Vorteil in einem Katalanen, doch Carlsen glich aus und Carlsen hatte nach dem Damentausch das Läuferpaar und leichten Vorteil im Endspiel, den er ausbaute und sicher in einen ganzen Punkt verwandelte. Carlsen hat nun gewaltige 2881 Elo in der Live-Tabelle, 62 Punkte vor Caruana. Der Vizeweltmeister schaffte ein sehr glückliches Remis gegen Ex-Weltmeister Viswanathan Anand, der immer noch keine Partie gewinnen konnte. Eine Art Selbstzerstörung betrieb Shakhriyar Mamedyarov, der gegen Anish Giri eine krachende Niederlage bezog und bereits nach 31 Zügen aufgeben musste. Die übrigen Partien endeten mit Remis. Erstaunlich ist, dass die Taktikmonster Mamedyarov und Nakamura mit 2,5 Punkten auf den letzten Plätzen stehen. OffizielleSeite

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Artemiev und Rapport punkten voll

Beim Danzhou-GM-Turnier haben Vladislav Artemiev und Richard Rapport Siege errungen. Der junge Russe spielte eine sehr aktive und starke Partie. Schon in der Eröffnung legte er den Grundstein für den Sieg über Vidit. Damit hat er seinen Score ausgeglichen. Richard Rapport gewann gegen den "Prügelknaben" Bassem Amin aus Ägypten, der gute Möglichkeiten zum Ausgleich versäumte und nun mit nur einem Remis auf der Habenseite Letzter ist. Rapport hingegen hat nun ebenfalls 2,5 Punkte wie die führenden drei Chinesen. chess24

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Die Wirkung des Weltmeisters

Es ist sicherlich immer etwas besonderes, auch innerhalb der Topelite, wenn man gegen den Weltmeister antritt. Oft ist es erstaunlicherweise so, dass die Elitespieler, die innerhalb eines Jahres recht wenig klare Fehler machen, ausgerechnet gegen Weltmeister Carlsen außergewöhnlich heftig patzen. Das war in Giri-Carlsen so und heute auch in Nepomniachtchi-Carlsen. Der sonst recht umsichtige Nepomniachtchi nahm ein Bauernopfer des Weltmeister mit dem falschen Bauern, wonach Carlsen sofort klar auf Gewinn stand. Hätte er korrekt mit dem anderen Bauern geschlagen, wäre die Stellung ausgeglichen gewesen. Es sollte heute der einzige Sieg bleiben. Nun führt Carlsen mit 5 Punkten einen halben Zähler vor  und strebt damit nach einem weiteren Turniersieg. Einen großer Fehler und zwar in der Eröffnung, machte auch Wesley So. Sergey Karjakin hätte mit 21.Tf5: den Tag für sich entscheiden können, doch auch er sah diese Möglichkeit nicht und die Partie wurde remis. OffizielleSeite

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Länderkampf Deutschland-Aserbaidschan

Das deutsche Frauen-Nationalteam bestreitet derzeit einen interessanten Länderkamp gegen Aserbaidschan in Apolda. Die Gäste sind leicht favorisiert und bestätigen ihre Favoritenrolle. Nach drei von fünf Runden führt Aserbaidschan mit 9,5:5,5. Während die erste Runde noch 2,5:2,5-Unentschieden endete, setzte es dann zwei 1,5:3,5-Niederlagen. Auf deutscher Seite hat derzeit nur Fiona Sieber eine positive Punktebilanz mit 2 Zählern. Beste Punktesammlerin auf der Gästeseite ist die 22-jährige Ulwija Fatalijewa mit 2,5 Punkten.  OffizielleSeite

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Heimstarke Chinesen

Beim Danzhou Masters auf der Insel Hainan liegen die drei chinesischen Schachstars Wei Yi, Yu Yangyi und Wang Hao mit je 2 Punkten nach drei Runden in Führung. Wang Hao bezwang Vladislav Artemiev in einer slawischen Modevariante. Wei Yi schaffte einen Schwarzsieg über den Tabellenletzten Bassem Amin aus Ägypten. Den dritten Tagessieg holte Vidit Santosh Gujrathi nach einem beeindruckenden Schwarzsieg in einem Najdorf-Sizilianer über Ernesto Inarkiev. chess24

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Gelfand siegt vor Dominguez

Boris Gelfand, einer der Lokalmatadoren, hat as Masters in Netanya (Israel) mit 5,5 Punkten vor dem punktgleichen US-Amerikaner Leinier Dominguez gewonnen. Gelfand blieb als einziger Spieler ohne Niederlage. Einen enormen Schlussspurt mit drei aufeinanderfolgenden Siegen legte Pavel Eljanov hin, der mit 5 Punkten noch den dritten Rang eroberte vor Daniil Dubov mit ebenfalls 5 Zählern. Abgeschlagen Letzter wurde Evgeny Postny mit 2,5 Punkten. OffizielleSeite

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Donchenko mit perfektem Start auf Korsika

GM Alexander Donchenko gewann im letzten Jahr das stark besetzte Open in Purtichju auf der Insel Korsika. Nun legte er auch 2019 einen hervorragenden Start hin und bezwang heute in Runde 4 keinen Geringeren als GM Loek van Wely aus den Niederlanden und das in beeindruckender Weise. Damit hat er die alleinige Tabellenführung mit weißer Weste übernommen. Eine starke Leistung bot bisher auch IM Lev Yankelevich, der heute den Italiener GM Daniele Vocaturo schlug. OffizielleSeite

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Es lebe das Turnierschach!!

Eine grandiose Runde in Zagreb lieferte heute den Beweis, dass das Turnierschach keineswegs tot ist. Fünf der sechs Partien wurden in Runde 6 entschieden und der Tabellenführer Nepomniachtchi wurde von Ding Liren nach einer schönen Partie gestürzt. Der Chinese feierte seinen zweiten Sieg in Folge. Weltmeister Magnus Carlsen spielte heute eine sehr solide und starke Partie in einem Damengambit mit Lf4. Nakamura ließ sich auf die Variante ein, die Carlsen während der letzten WM top vorbereitet hatte. Das dies ein Fehler ist, hat Carlsen nun schon mehrfach, auch im Sweshnikov-Sizilianer bewiesen. Bärenstark spielte auch Wesley So, der die dubiose Eröffnungsstrategie von Mamedyarov im Königsinder lehrbuchhaft bestrafte. Hervorragend vorbereitet zeigte sich Fabiano Caruana mit Schwarz gegen Vachier-Lagrave in einem Spanier. Mit leichter Hand wie es schien, überspielte er den starken Franzosen und gewann sicher. Eine bemerkenswerte Partie gewann Levon Aronian gegen Sergey Karjakin gegen dessen Berliner Mauer. Der nie um Ideen verlegene Armenier glänzte mit einem brillanten Qualitätsopfer. Das einzige Remis des Tages gab es zwischen Giri und Anand. Es führen mit je 4 Punkten, Carlsen, Nepomniachtchi und So. OffizielleSeite

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Gelfand wiedererstarkt

Der ehemalige Vizeweltmeister Boris Gelfand hat eine ziemlich lange Durststrecke mit einem großen Eloverlust hinter sich. Nun knüpft er an gute Zeiten an beim Netanya Masters. Heute gelang ihm eine sehr starke Partie gegen Luke McShane. Mit diesem Sieg zieht er mit Leinier Dominguez gleich, der ein Schwarzremis nach wenigen Zügen gegen Dubov spielte. Siege erzielten Eljanov gegen Nabaty und endlich auch Svidler gegen Evgeny Postny. In der Schlussrunde treffen die beiden Tabellenführer aufeinander.  OffizielleSeite

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Ding Liren Sieger des Tages

Der chinesische Spitzenmann Ding Liren hat heute den einzigen Partiegewinn der fünften Runde geschafft. Er gewann mit Schwarz gegen Anish Giri, der seine Partien mehr verwaltet als mit gewisser Aktivität nach Vorteil zu streben. Die Quittung bekommt er nach dieser Niederlage in Form der roten Laterne mit nur 1,5 Punkten. Alle anderen Partien endeten mit Remis. Ein sehr bitteres Remis-Ende nahm die Partie zwischen Mamedyarov und Aronian. Letzterer stand nach einer tollen Leistung klar auf Gewinn und versäumte den nicht so schwer zu sehenden Zug 25...Le2 wonach die Partie sofort entschieden gewesen wäre. Nepomniachtchi führt immer noch mit einem ganzen Punkt Vorsprung. OffizielleSeite

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McShane mit toller Partie

Derzeit ist Alpha Zero in aller Munde, auch unter den Amateuren. Viele Großmeister wie auch Weltmeister Carlsen äußerten, dass sie sich von diesem ungewöhnlichen Schachprogramm inspiriert fühlen. Initiative ist wichtiger als Bauern. Diesem Grundsatz folgte heute Luke McShane in seiner Partie gegen Tabellenführer Leinier Dominguez. Es war eine faszinierende Partie mit dem besseren Ende für den Engländer, der in der Eröffnung zwei Bauern geopfert hatte. Dominguez bleibt dennoch Tabellenführer mit 4,5 Punkten aus den 7 Runden. Weitere Siege gab es für Ilya Smirin über den sich in schlechter Form präsentierenden Peter Svidler (nur 2,5 Punkte), für Maxim Rodshtein Tamir Nabaty und Pavel Eljanov über Daniil Dubov. OffizielleSeite

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Ante Saric gewinnt Pula Open

Lokalmatador GM Ante Saric hat das Turnier im schönen kroatischen Küstenort Pula gewonnen. Unter den drei punktgleichen Spielern (7,5) hatte er die beste Wertung vor dem Sensationsmann Jerzy Kyk aus Polen, der noch titellos ist und GM Robert Zelcic, ebenfalls aus Kroatien. IM Christian Maier (SC Emmendingen) spielte sehr solide und holte als bester Deutscher Platz 15 mit 6,5 Punkten. chess-results

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Danzhou Masters

Heute vormittag mitteleuropäischer Zeit begann die 10. Auflage des Weltklasseturniers in Danzhou (China), das auf der Insel Hainan liegt. Mit beeindruckenden Siegen zum Auftakt gingen Yu Yangyi gegen Vidit Santhos Gujrathi und Ernesto Inarkiev mit Schwarz gegen Bassem Amin in Führung . Weitere Teilnehmer sind Richard Rapport aus Ungarn, der gegen Vladislav Artemiev remis spielte und Wang Hao, der sich von seinem Landsmann Wei Yi ebenfalls mit einem Remis trennte. chess24

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Le Quang Liem mit weiterem Turniersieg

Der Vietnamese Le Quang Liem erlebt derzeit ein schachliches Hoch. Nach dem Gewinn der Asienmeisterschaft vor wenigen Wochen hat er nun auch das Summer Chess Classic in Saint Louis gewonnen. In einem Turnier mit vielen Remispartien siegte er mit 6 Punkten aus 10 Runden. Auf den Plätzen zwei und drei folgen punktgleich David Howell aus England und Jeffery Xiong aus den USA mit je 5,5 Punkten. Im B-Turnier der Summer Classic triumphierte der Russe Grigoriy Oparin mit 6,5 Punkten vor Igor Kovalenko (Lettland) und Hovhannes Gabuzyan (Armenien), die beide 5 Punkte holten. Daniel Fridman erreichte 4,5 Punkte aus den 10 Runden und wurde Fünfter in diesem Sechserfeld. OffizielleSeite

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Carlsen entwischt Mamedyarov

Nachdem Ian Nepomniachtchi gestern dein einzigen Tagessieg gegen Shakhriyar Mamedyarov schaffte so blieb es in der heutigen vierten Runde friedlich was die Ergebnissse anbetrifft. Karjakin stand auf Gewinn gegen Nepomniachtchi, versäumte aber den immens wichtigen Zug 24...Se7 und der Tabellenführer entkam ins Remis. Eine sehr spannende Partie lieferte sich Weltmeister Carlsen mit Mamedyarov. Carlsen stand hervorragend nach der Eröffnung in einem Grünfeldinder, ging jedoch dann wie ein Kaffeehausspieler zu Werke und brach unsolide einen Angriff vom Zaun, der eigentlich nach hinten hätte gehen müssen. Ab dem 16. Zug verpasste Mamedyarov mehrere sehr gute Möglichkeiten um eine Gewinnstellung zu erreichen. Er spielte jedoch so ungenau, dass Carlsen aus dem Schlammassel kam und selbst noch Chancen erhielt. Beiseitige Chancen hatten auch Aronian und Caruana in ihrer Partie gegeneinander. Klar auf Gewinn stand Vachier-Lagrave gegen Anish Giri. Beide sahen in einer taktisch geprägten Partie offensichtlich eine Fata Morgana, denn der gefährlich aussehende Angriff von Giri hätte abgewendet werden können mit dem einfachen 34.Tf4:, wonach die Partie zugunsten des Franzosen entschieden gewesen wäre. Nepomniachtchi führt mit 3,5 Punkten vor Carlsen und So mit je 2,5. OffizielleSeite

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Nepomniachtchi mit Glück an die Spitze

Fabiano Caruana spielte heute gegen Ian Nepomniachtchi und überraschte den Russen, indem er die Sweshnikov-Variante mit Schwarz präsentierte. Der Vizeweltmeister kam hervorragend aus der Eröffnung und stand wohl auf Gewinn, abere er verdarb die Stellung und musste sogar noch eine Niederlage hinnehmen, was Nepomniachtchi die Tabellenführung einbrachte. Es sollte der einzige Sieg des Tages bleiben. Ein hartes Duell lieferten sich Magnus Carlsen und sein Weltmeister-Vorgänger Viswanathan Anand. In einer sehr ausanalysierten Variante kam Carlsen zu Gewinnchancen, die Anand aber abzuwehren verstand. Eine tolle Partie war auch das Remis zwischen Ding Liren und Sergey Karjakin, in der beide ihre Chancen hatten. Die übrigen Partien verliefen weniger spektakulär. OffizielleSeite

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Dubov stark

Daniil Dubov, der amtierende Blitzschach-Weltmeister ist in aller Munde nach dem kürzlich erschienen Artikel, in dem ihn sowohl Weltmeister Magnus Carlsen als auch Jan Gutsafsson über alle Maßen loben als kreativen Kopf und Ideengeber in vielen Eröffnungssystemen. Heute zeigte er dieses Gesicht in seiner Schwarz-Partie in Netanya gegen Maxim Rodshtein, die er nach starker Leistung gewann. Er zog damit gleich mit dem bisherigen Tabellenführer Leinier Dominguez, der in der Runde zuvor gegen Tamir Nabaty gewonnen hatte. Beide haben 3,5 Punkte aus 5 Runden.  OffizielleSeite

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Furioser Auftakt in Zagreb

Die Grand Chess Tour hat gestern ihre Zelte mit einem toll besetzten Turnier in Zagreb, der Hauptstadt Kroatiens aufgeschlagen. In den Ländern des ehemaligen Jugoslawien hat Schach seit jeher einen großen Stellenwert. Auch das wird ein Grund für Ex-Weltmeister Garry Kasparov gewesen sein, die kroatische Staatsbürgerschaft anzunehmen. Auch er war und ist anwesend bei diesem großen Event. In der ersten Runde. Diesmal wird klassisches Turnierschach gespielt. Gleich in Runde 1 gab es tolle Partien und nur zwei von sechs davon endeten mit einem Remis. In der Partie Giri-Carlsen erwartete man ein zähes Ringen, doch Anish Giri kam mit der ungewöhnlichen Eröffnung des Weltmeisters überhaupt nicht zurecht und spielte.....ja man darf es sagen angesichts der Weltklasse, katastrophal und musste schon nach 23 Zügen mit Weiß aufgeben. An einer neuen Eröffnungsidee lag es wohl auch in Caruana-Nakamura, dass die Partie entschieden wurde zugunsten des Vizeweltmeisters. Caruana brachte eine Neuerung in einem Damengambit mit Lf4 mit der Nakamura nicht zurecht kam und gewann. Positionell bärenstark spielte Wesley So, der damit Ding Liren überzeugend schlug. Einen sehr schlechten Tag erwischte Viswanathan Anand gegen den stets gefährlichen Ian Nepomniachtchi. Zuerst stand der Ex-Weltmeister vielversprechend in einer Italienischen Partie, doch er spielte zu zaghaft und verlor mehr und mehr den Faden und verlor. Remis endeten Vachier-Lagrave-Aronian und Mamedyarov-Karjakin. OffizielleSeite

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Pula Open

228 Schachfreunde haben den Weg ins schöne Pula gefunden, das an der kroatischen Mittelmeerküste liegt. Wahrzeichen ist ein beeindruckendes Amphitheater aus der Römerzeit. Nach fünf Runden führen die beiden kroatischen Großmeister Zoran Jovanovic und Ante Saric mit weißer Weste. Elostärkster deutscher Teilnehmer ist IM Christian Maier (SC Emmendingen) mit derzeit 4 Punkten. OffizielleSeite

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Netanya Chess Festival

In der israelischen Küsten-Großstadt Netanya, die nördlich von Tel Aviv gelegen ist, findet ein bunt und toll besetztes Schachfestival statt. Die fünf israelische Schachstars, Boris Gelfand, Maxim Rodshtein, Tamir Nabaty, Evgeny Postny und Ilia Smirin treffen auf die ausländischen Gäste Leinier Dominguez (USA), Peter Svidler (Russland), Daniil Dubov (Russland), Luke McShane (England) und Pavel Eljanov aus der Ukraine. Mc Shane startete mit tollen Partien und zwei Siegen. Heute musste er sich jedoch nach einer sehr schlechten Leistung bereits nach 25 Zügen geschlagen geben gegen den neuen Tabellenführer Tamir Nabaty, der nun 2,5 Punkte aus den drei Runden aufweist. Dominguez, McShane und Smirin folgen mit je 2 Punkten. OffizielleSeite

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Favoritensiege beim den Senioren Chess Classics

Mehr als eine Woche stand Bad Neuenahr im Zeichen des Seniorenschachs. 161 Teilnehmer kämpften in drei Altersklassen um Preise und Ehre. In jedem Turnier konnte sich jeweils der Favorit durchsetzen. Eine Demonstration der Stärke waren die 9 Punkte aus 9 Runden des haushohen Favoriten GM Igors Rausis aus Tschechien in der Ü50-Klasse. Den zweiten Platz belegte überraschend Rene Tuckmantel (Bahn-SC Wuppertal) vor FM Volker Wolf (SV Koblenz), beide mit 6,5 Punkten. In der Altersklasse Ü65 gewann IM Yuri Boidman mit ebenfalls souveränen 8,5 Punkten vor Franz Paus (Schachfüchse Kempen, 7 Punkte) und Valery Maes aus Belgien, 6,5 Punkte. In der Nestoren-Gruppe Ü75 gewann FM Jefim Rotstein (SC Hochneukirchen, 7,5 Punkte)  vor dem punktgleichen IM Boris Khanukov (Bahn-SC Wuppertal) und Werner Szenetra (SV Berenbostel). Offizielle Seite

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Lev Gutman Sieger in Lippstadt

Der 73-jährige Großmeister Lev Gutman hat das Turm-Open in Lippstadt mit 6 Punkten und alleiniger Sieger für sich entschieden. FM Dr. Guntram Hainke (Düsseldorfer SK) wurde Zweiter vor Janik Kruse vom Ausrichterverein Turm Lippstadt, beide mit 5,5 Punkten. OffizielleSeite

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Favoritensieg in Rheinland-Pfalz

Der belgische Großmeister Alexandre Dgebuadze ist als klarer Favorit seiner Rolle gerecht geworden und hat die 11. Auflage des Rheinland-Pfalz Opens in Weilerbach mit 6 Punkten gewonnen, allerdings knapp vor den starken Schachfreunden FM Julius Muckle (SK Ludwigshafen) und Ruben Gideon Köllner (SG Bochum). OffizielleSeite

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Miller triumphiert in Großenseebach

Bereits zum 30. Mal fand ein schönes und von starken Amateuren besuchtes Open in Großenseebach statt, das in der Nähe von Erlangen gelegen ist. Es siegte der German-Masters-Teilnehmer FM Eduard Miller vom SC Erlangen, der es als Einziger auf 6 Punkte brachte. Den zweiten Platz holte sich Elofavorit IM Alexander Seyb (SF Berlin) vor dem punktgleichen Reinhard Kotz aus Herzogenaurach, beide mit 5,5 Punkten. OffizielleSeite

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Erstellt: Sonntag, 23. Juni 2019