Generation Cup: Keymer qualifiziert sich für KO-Turnier

Die Vorrunde des Generation Cup ist abgeschlossen und Magnus Carlsen hat souverän mit 34 von 45 möglichen Punkten gewonnen. In der Schlussrunde spielte er gegen Vincent Keymer und stand auf Verlust, Keymer spielte aber zu kompliziert und vergab seinen Vorteil, hätte aber am kurz vor dem Ende noch ein Remis sichern können, ließ aber den verlustbringenden Damentausch zu. Für Keymer blieb am Ende ein toller 5. Platz mit 23 Punkten, mit er sich für das KO-Turnier qualifiziert hat. Den zweiten Platz machte Arjun Erigaisi mit 25 Punkten vor dem erneut hervorrragend spielenden Hans Niemann mit 24 Punkten. Weitere Qualifikanten sind Praggnanandhaa, Quang Liem Le, sensationellerweise der erst 15 Jahre alte Christopher Woojin Yoo und Levon Aronian. chess24 




Frauen Fide Grand Prix: Goryachkina an der Spitze

Aleksandra Goryachkina wird beim Fide Grand Prix der Frauen in Astana bislang gerecht. Sie schlug heute die gebürtige Russin und jetzt für Polen spielende Alina Kashlinskaya mit den schwarzen Steinen und hat nun 2,5 Punkte. Hinter ihr liegen Kateryna Lagno, Bibisara Assaubayeva und Jiner Zhu auf den Verfolgerplätzen mit je 2 Punkten. Nach den gestrigen Niederlagen der beiden deutschen Vertreterinnen gab es heute Punkte. Remis spielten Elisabeth Pähtz (jetzt 1,5 Punkte) gegen Jiner Zhu und Dinara Wagner (jetzt 0,5 Punkte) gegen Zhansaya Abdumalik. chess24

Generation Cup: Carlsen führt nach 12 Runden

Vincent Keymer hat am dritten Tag eine tolle Leistung gezeigt, aber einige Chancen liegen gelassen. Er schlug in einer tollen Partie Jan-Krzysztof Duda und Radoslaw Wojtaszek und hätte gegen Boris Gelfand und Christopher Woojin Yoo gewinnen könnte, was jeweils im Remis endete. Mit Platz 5 und 19 Punkten hat er gute Chancen auf einen der ersten 8 Plätze, hat aber morgen ein sehr hartes Restprogramm mit den Gegnern Giri, Erigaisi und Carlsen. Der Weltmeister führt das Feld mit 25 von 36 möglichen Zählern an. Zweiter ist Erigaisi mit 24 und Le mit 20 Punkten. chess24

Generation Cup: Carlsen gibt nach Niemanns zweitem Zug auf

Weltmeister Magnus Carlsen verspielt gerade eine große Menge Sympathien und Fans. Nach seinem unsäglichen Tweet während des Sinquefield Cups, der wie man jetzt weiß sich gegen Hans Niemann richtete sorgte Carlsen nun mit einer weiteren beispiellosen Unfairness gegenüber Hans Niemann für weltweite Schlagzeilen. Niemann eröffnete in Runde 6 des Generationscup gegen Carlsen mit 1.d4, Carlsen antwortete mit Sf6 und dann kam 2.c4 und Carlsen gab auf und schaltete die Kamera ab. Der Weltmeister scheint sich der Tragweite seines Handelns nicht bewusst zu sein. Der Beschuldigte ist solange als Unschuldiger zu behandeln solange seine Schuld nicht bewiesen ist. So heißt es in der Juristerei und das gilt überall und sollte Beachtung finden. Wenn es nur Spekulationen von Carlsen sind, dass Niemann live am Brett betrügt, dann ist es eine falsche Verdächtigung. Das wird auch Carlsen wissen und deshalb sagt er lieber gar nichts. Schach gerät dadurch in die Schlagzeilen, aber wie einer in den sozalen Medien schrieb wird der Sport dadurch geschädigt wie der Radsport durch viele aufgedeckte Dopingfälle geschädigt wurde. Jon Ludvig Hammer, Carlsens langjähriger schachlicher Weggefährte und Sekundant gab im norwegischen Fernsehen das Statement ab, dass es absolut inakzeptabel ist was Magnus tat. Absichtlich zu verlieren hat nichts mit sportlicher Fairness zu tun und verfälscht das Turnierergebnis zum Leidwesen aller anderen Teilnehmer, die sich für die Knockout Runde des Generation Cup qualifizieren wollen. Niemann hat dadruch drei Punkte geschenkt bekommen und könnte je nach Turnierverlauf genau deshalb unter die ersten 8 kommen. Eine interessante Übersicht über die Kommentare in der Schachwelt bringt PerlenvomBodensee. Was macht Carlsen wenn er im Knockout-Turnier auf Niemann trifft? perlen 




Generation Cup: Niemann verfolgt Carlsen

Die Sicherheitsvorkehrungen hinsichtlich der Verhinderung von Online-Schachbetrug sind sehr umfangreich beim Julius Bär Generation Cup und wieder spielt Hans Niemann hervorragend, was einmal mehr ein klarer Hinweis dafür ist, dass er einfach ein hervorragend spielender junger Mann ist. Die Spieler müssen allein im Raum sein und weitere Kameras aufstellen. Nach dem ersten Tag führt Weltmeiser Magnus Carlsen das Feld mit 10 Punkten (3 Siege und 1 Remis) nach 4 Partien an. Dahinter folgen Hans Niemann, Praggnanandhaa Rameshbabu, Arjun Erigaisi und Vassily Ivanchuk, der gegen Pragg klar auf Gewinn stehend noch verloren hat und der verdiente Tabellenführer wäre. Vincent Keymer spielte zweimal Remis, hat gegen David Navara gewonnen, aber gegen Niemann verloren. Mit 5 Punkten steht er auf Platz 9, kann aber noch einen der ersten 8 Plätze erreichen, der für die Teilnahme beim Knockout Turnier berechtigt. chess24

Deutsche Schachjugend: Erfolge bei der WM in Rumänien

Bei der kürzlich zu Ende gegangenen Jugend-Weltmeisterschaft in Mamaia (Rumänien) gab es erfreulicherweise einige Erfolge zu verzeichnen. Für Charis Peglau (Schachzentrum Seeblick) gab es Silber (U14 Mädchen) und für Marius Fromm (SK Doppelbauer Kiel) Bronze in der Klasse Ü 18. Tolle Erfolge! Einen Bericht dazu schrieb Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler auf der Seite des Schachbundes. schachbund 




Frauen Grand Prix in Kasachstan: Pähtz siegt im deutschen Duell

Die Hauptstadt Kasachstans wurde nun wieder zu Astana umbenannt. Die moderne Millionenstadt ist Austragungsort des 1. Turniers des Frauen Fide Grand Prix mit 12 Teilnehmerinnen. Heute begann die erste Runde mit dem deutschen Duell Dinara Wagner gegen Elisabeth Pähtz. Die langjährige deutsche Nummer Eins konnte sich mit Schwarz im Königsinder durchsetzen. Den zweiten Sieg des Tages holte die Turnierfavoritin Aleksandra Goryachkina gegen Polina Shuvalova. Morgen trifft Pähtz auf Shuvalova und Wagner auf die Chinesin Jiner Zhu.  Offizielle Seite 




Caruana gewinnt Champions Showdown

In einem dramatischen Finale bis zur entscheidenden Armageddon-Partie konnte sich Fabiano Caruana gegen den Champions Chess Tour-Gewinner Alireza Firouzja mit 2:1 durchsetzen. Beide hatten den Champions Showdown mit starken 6,5 Punkten aus 9 Runden im Fischer-Random-Schach abgeschlossen und mussten ins Stechen. Den dritten Platz belegte Shakhriyar Mamedyarov vor Ian Nepomniachtchi mit je 6 Punkten. Abgeschlagen Letzter wurde leider Ex-Weltmeister Garri Kasparov mit nur einem halben Punkt auf der Habenseite, was jedoch nichts an seinem Legendenstatus ändern kann. chess24 




Generation Cup mit Carlsen, Niemann und Keymer

Die Carlsen-Niemann-Causa hat bisher noch keine Aufklärung gefunden. Magnus Carlsen hat sich immer noch nicht erklärt warum er diesen unsäglichen Tweet mit dem Interview von Jose Mourinho losgelassen hat. Nach wie vor gibt es keine tatsächlichen Anhaltspunkte eines Betrugsverdachts gegen Hans Niemann, der in den sozialen Medien teils zerrissen und teils verteidigt wurde. In zwei Tagen kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen der Beiden, auch wenn das nur online der Fall ist. Beim Julius Bär Generation Cup tritt auch Vincent Keymer an, der zuletzt seine Elozahl über die Weltklassemarke von 2700 Elo hieven konnte. Mit dabei sind auch Praggnanandhaa Rameshbabu und die ukrainische Schachlegende Vassily Ivanchuk. Ob es zu aufschlussreichen Interviews kommen wird, wird die Welt-Schachgemeinde erleben. chess24

Champions Showdown: Mamedyarov und Firouzja führen

Die beiden Taktiker Shakhriyar Mamedyarov und Alireza Firouzja stehen nach Tag zwei des Champions Showdown mit je 4,5 Punkten aus 6 Partien an der Spitze des illustren Feldes in Saint Louis. Die teils sehr ungewöhnlichen ausgelosten Grundstellungen lösten nach einigen Zügen zum Beispiel bei Mamedyarov in seiner Partie gegen Nakamura noch Fragen aus, ob man rochieren darf. Der Tabellenführer Ian Nepomniachtchi kassierte nach vier Auftaktsiegen zwei Niederlagen gegen die neuen Tabellenführer. Völlig unter die Räder kam bisher die Schachlegende Garry Kasparov, der gelegentlich sein großes Können aufblitzen ließ, aber gegen die im Saft stehenden Weltklasseleute keinen Stich machte und noch 0 Punkte hat. Heute Abend folgen die letzten drei Runden. chess24 




Saint Louis: Champions Showdown im Fischer-Random mit Kasparov

Heute Abend steigt in der Schachhochburg Saint Louis (USA) der Champions Showdown im Fischer-Random Schach mit 10 Weltklassespielern, darunter auch die Schachlegende Garry Kasparov. Die Kontrahenten erhalten 20 Minuten für die ganze Partie + 5 Sekunden Inkrement pro Zug. Weitere Teilnehmer sind der Sieger der Grand Chess Tour Alireza Firouzja, Hikaru Nakamura, Wesley So, Fabiano Caruana, Levon Aronian, Leinier Dominguez, Ian Nepomniachtchi, Shakriyar Mamedyarov und Peter Svidler. Offizielle Seite 




Schachbund: Ein Gehen und Kommen

Der Deutsche Schachbund hat wieder einmal für Turbulenzen gesorgt, aber diesmal scheint die Sache eine gute Wendung genommen zu haben. Vor wenigen Wochen hieß es, dass der Paul Meyer-Dunker sich vom Deutschen Schachbund verabschiedet hat. Die Gründe blieben dabei im Dunkeln. Paul Meyer-Dunker ist der Mann für die Öffentlichkeitsarbeit und hat mit seinen Interviews bei der Schacholympiade in Chennai für viel interessante Informationen gesorgt. Wenige Tage später kam die Nachricht, dass der vielmals in der Kritik stehende Geschäftsführer Dr. Marcus Fenner den Hut genommen hat und seinerseits den Deutschen Schachbund verlassen hat. Diese Nachricht war offensichtlich das Signal für Paul Meyer-Dunker nun zurückkehren zu können um produktiv und ohne Hemmschuh für den Schachbund arbeiten zu können. Nachfolgerin von Fenner ist die allseits beliebte Dr. Anja Gering, die mit Sicherheit für ein angenehmeres Klima innerhalb des Schachbundes sorgen wird. perlen 




Nigel Davies: Hat Carlsen "the balls"?

Der bekannte englische Trainer, Buchautor und Großmeister Nigel Davies fordert eine schnelle Aufklärung der Causa Carlsen-Niemann bzw. warum Carlsen diesen kryptischen Tweet von sich gegeben hat und warum er seine Teilnahme am Sinquefield Cup abgebrochen hat. Das sei nötig um Schaden vom Schachsport abzuwenden. Er bringt völlig zu Recht auch die Ethik-Kommission der FIDE ins Spiel, die bei anderen falschen Verdächtigungen eingeschritten ist und Strafen verhängt hat. Der große Name Carlsen scheint diese Schritte zu hemmen. Der Hauptschiedsrichter des Sinquefield-Cups hatte bereits das Statement abgegeben, dass bisher keinerlei Hinweise auf Betrug am Brett vorlägen. Carlsen ist im Zugzwang und das vermutlich mehr als ihm lieb ist. Hat er einen tatsächlichen Anhaltspunkt eines Verdachts wie es in der Juristerei heißt oder passte ihm schlicht die vermeintlich respektlose Art des ehrgeizigen Hans Niemann nicht, der stolz auf den verdienten Sieg über Carlsen war und im anschließenden Interview in selbstbewusster Manier seine Ambitionen auf den Weltmeistertitel erwähnte. Davies verlangt baldige Antworten von Carlsen: Who's got the balls to do it? chessdom

Chinesische Team-Meisterschaft: Ding schlägt Bu sehenswert

WM-Finalist Liren Ding glänzt derzeit bei der Chinesischen Mannschaftsmeisterschaft. Erstaunlicherweise gibt es pro Team nur 5 Bretter und teilnehmende Spieler mit teils sehr schlechter Elozahl. Mit 5 Punkten aus 6 Runden überstrahlt Ding einmal mehr den Rest der Spieler. Im Duell der Weltklasse-Großmeister hat er in einer postitionell tollen Partie Xianghzi Bu in einem Slawen geschlagen. Mit 2810 Elo ist er ganz aktuell die klare Nummer Zwei der Welt. chess24

Firouzja triumphiert - auch Nepomniachtchi entpuppt sich als schlechter Verlierer

Der beste Junior der Welt Alireza Firouzja hat auf der ganzen Linie in Saint Louis triumphiert. Er gewann nicht nur das Stechen um den Sinquefield-Cup mit 1,5:0,5 gegen Ian Nepomniachtchi sondern auch noch die Gesamtwertung der Champions Chess Tour. Ian Nepomniachtchi stand in der Schlussrunde gegen Hans Niemann klar auf Gewinn, ließ aber nach einigen Fehlern zum Remis ausreichendes Gegenspiel des jungen Amerikaners zu. Die Punktgleichheit an der Spitze führte dann zum Stechen. Im Interview vor dem Stechen leistete sich Ian Nepomniachtchi einen unverzeihlichen Fauxpas gegen den großartigen Sponsoren Rex Sinquefield, indem er sagte, dass es ihm egal sei, ob er das Finale des Cups gewinne oder nicht. Die Weltklassespieler, privilegiert bis zum Gehtnichtmehr, sollten in sich gehen und ihre Divenmentalität ablegen und sich an dem tadellosen, bescheidenen Sportsmann Liren Ding ein Beispiel nehmen. Schlechte Verlierer wie Carlsen und Nepomniachtchi sind keine Vorbilder für das königliche Spiel! Offizielle Seite 




Grazer Open: IM Roshka vor FM Roseneck

Der ukrainsche IM Yevgeniy Roshka ist der souveräne Sieger des Schachopens in Graz. Der 21-Jährige gewann klar mit 8 Punkten vor dem deutschen FM Jonas Roseneck (SG Solingen), der 7 Punkte sammeln konnte. Den dritten Platz holte IM Florian Pötz mit 6,5 Punkten. Mitfavorit GM Hagen Pötsch (SC Heusenstamm) wurde Sechster mit 6 Punkten. chess-results

16. Ortenburger Schachopen: GM Milov gewinnt vor FM Jana Schneider

Der Nürnberger Großmeister Leonid Milov hat den Turniersieg beim 16. Open im niederbayerischen Ortenburg im Landkreis Passau mit 4,5 Punkten aus 5 Runden knapp vor der punktgleichen Jana Schneider (SC Bavaria Regensburg) errungen. Den dritten Platz holte sich der Bamberger Brett1-Spieler FM Tobias Kolb. Offizielle Seite

Sinquefield Cup: Siege für Caruana, Nepo und Firouzja

Fabiano Caruana hat in der gestrigen 8. Runde, seiner letzten in diesem Turnier nach dem Ausstieg von Weltmeister Carlsen, einen wichtigen und hart erkämpften Sieg über Hans Niemann feiern können. Er spielte dabei seine ganze Routine aus um den Jungspund, der durchaus Remischancen hatte, im Endspiel zu schlagen. Einen sehr glücklichen Sieg nach zwischendurch sehr schlechter Stellung erreichte Alireza Firouzja sehr überraschend dann doch noch gegen den supersoliden Wesley So, der im 24. Zug gewaltig gepatzt hat wonach Firouzja eine perfekte Angriffsstellung erhielt. Einem Fehler in der Eröffnung mit dem Zug 12.Sd2? statt Sc3 hatte Levon Aronian seine schlechte Stellung gegen Ian Nepomniachtchi zu "verdanken". Nach beidseitigen Fehlern hätte die Partie sogar noch kippen können, aber schließlich setzte sich Nepomniachtchi durch. Ein Remis ergab das Duell Dominguez-Mamedyarov. Die besten Chancen auf den Turniersieg haben nun die beiden Tabellenführer Firouzja und Nepomniachtchi mit jeweils 4,5 Punkten aus 7 Runden. chess24 




Sinquefield Cup: Wesley So schlägt Niemann

In Runde 6 des Sinquefield-Cups in Saint Louis gab es drei interessante entschiedene Partien. Im Spitzenduell spielte Niemann diesmal etwas unsolide und brachte seinen eigenen Läufer auf e5 in einer russischen Verteidigung in Bedrängnis. Mit 22.b4 hätte er das Gleichgewicht laut Engines in dynamischer Weise aufrecht erhalten können. Aber nach dem schwachen Zug Sg2 stand er positionell schlechter und Wesley So als hervorragender Positionsspieler ließ sich diese Chance nicht entgehen und punktete souverän voll. Damit hat er die Führung nach der folgenden Remisrunde inne und hat mit 4 aus 6 nun die besten Chancen den Turniersieg einzufahren. In der heutigen achten Runde kommt es zu den interessanten Duellen Niemann-Caruana, Aronian-Nepomniachtchi, Firouzja-So und Dominguez-Mamedyarov. chess24 




Keymers Siegesserie: Jetzt schon Nummer 30 der Welt

Vincent Keymer zeigt was für ein Ausnahmekönner er ist derzeit in der polnischen Liga. Gegen GM Kempinski, GM Shevchenko, GM Piorun, IM Luch, GM Grandelius, GM Lagarde und GM Lupulescu holte er atemberaubende 6,5 Punkte aus 7 Partien und steht aktuell bei unfassbaren 2712 Elo. Damit ist er die Nummer 30 der Welt und das als 17-Jähriger. Firouzja, Erigaisi, Gukesh, Abdusattorov, Keymer, Deac und Niemann sind die größten und vielversprechendsten Talente der Gegenwart. Seit Keymer fokussiert ist springt er die Eloleiter hoch und die deutschen Schachfreunde werden noch viel Freude an ihm haben. chess24 




Sinquefield Cup: Soll Niemann nackt spielen?

In einem tollen Statement hat Hans Moke Niemann auf die unbewiesenen Vorwürfe und Spekulationen reagiert. Er gab zu online zweimal betrogen zu haben im Alter von 12 und 16 Jahren, aber eben niemals vor dem Brett und wenn es um Preisgelder ging. Der neutralen Beobachter kann sich auch kaum vorstellen wie man in einem live übertragenen Turnier betrügen könnte, wenn man schon vor der Partie gefilzt wurde. Niemann bot an nackt zu spielen, damit keiner mehr solche Verdächtigungen ausspricht. Der Weltmeister muss sich erklären! Sollte Carlsen keinen Beweis vorlegen können, dann kann das auch ein Fall für die FIDE-Ethikkommission werden, denn haltlose Anschuldigungen gegen ein hervorragendes junges Schachtalent, sind immens rufschädigend und können die Karriere beeinträchtigen. Carlsen sah den Aufstieg von Alireza Firouzja als motivierend an, aber seine Niederlage gegen ein Talent wie Niemann schmeckte ihm nicht. Viele verschweigen, dass Carlsen eine sehr schlechte Partie gespielt hat und wohl gegen viele Großmeister verloren hätte an diesem Tag. Es ist erstaunlich, dass Niemann diese Phase schachlich wegsteckt und fokussiert bleibt. Er führt immer noch gemeinsam mit Wesley So das Turnier mit +1 an. In Runde 5 hatte Caruana gegen Vachier-Lagrave in einer ausgekämpften Partie die Oberhand behalten. Heute folgt die nächste Runde mit dem Spitzenduell Niemann-So. chess24 




Vincent Keymer knackt die 2700-Schallmauer

Im Juli 2021 hatte Vincent Keymer die 2600 geknackt und nun etwas mehr als ein Jahr später als immer noch 17-Jähriger knackte er die 2700 Elo-Marke. Er spielt derzeit wie andere deutsche Spitzenspieler in der Polnischen Mannschaftsliga und hat dort bisher 3,5 Punkte aus vier Runden sammeln können. Ein toller Erfolg für das deutsche Supertalent! 2700chess

Aravindh gewinnt Dubai Open

Das frühere Schachwunderkind, der mittlerweile 22-jährige Inder GM Chithambaram Aravindh hat überraschend das Dubai Open gewonnen. In der Schlussrunde genügte ihm am Spitzenbrett ein Remis gegen seinen Landsmann Praggnanandhaa Rameshbabu um als Einziger 7,5 Punkte zu erreichen. Alexandr Predke aus Russland wurde Zweiter vor Praggnanandhaa. Liviu-Dieter Nisipeanu erreichte 5,5 Punkte und Platz 37. chess24

Breaking News: Carlsen tritt vom Sinquefield Cup zurück

Nicht nur die Niederlage in Runde 3 von Magnus Carlsen gegen Hans Niemann war eine Sensation sondern nun überschlagen sich gar die Ereignisse. Aus noch unerfindlichen Gründen hat der Weltmeister Magnus Carlsen seinen Rückzug vom Sinquefield Cup wenige Minuten vor der vierten Runde verkündet. Mit einem kryptischen Tweet ließ er Fussballtrainer Mourinho zu Wort kommen, der damals wörtlich sagte: "If i speak i am in big trouble". Auf diesen Tweet begann die Gerüchteküche zu brodeln und es scheint so, dass Magnus Carlsen genau das wollte. Er selbst gab also nichts von sich was Anschuldigungen betrifft, aber die Gerüchte gehen nun natürlich in diese Richtung. Hikaru Nakamura gab seinen Senf dazu und befeuerte das Gerücht, Hans Niemann würde vielleicht in irgendeiner Weise betrügen. Er meinte Carlsen müsse triftige Gründe und vielleicht Kenntnisse oder sogar Beweise dafür haben. Für einen neutralen Beobachter stellt sich die Frage wie ein Spieler bei einem Live-Turnier mit vielen Kameras und vorherigem Check betrügen hätte können. Es sind ungeheuerliche Gerüchte, die die Karriere eines großartigen jungen Talents beschädigen können. Ist Carlsen nur ein schlechter Verlierer, weil er nach schlechter Leistung von einem Spieler der jungen Generation geschlagen wurde? Er muss sich erklären. Die Schachwelt ist gespannnt! youtube 




Challengers Chess Tour: Platz 3 für Frederik Svane

Auch in diesem Jahr findet die Julius Bär Chess Challenge mit einigen der besten jungen SchachspielerInnen statt. Im ersten Turnier war auch Frederik Svane dabei, der nach einem tollen zweiten Tag noch den dritten Platz mit 27 von 45 möglichen Punkten erobern konnte. Klarer Favorit war allerdings Andrey Esipenko (Russland), der dieser Rolle vollauf gerecht wurde und in den 15 Runden nur 2 Remis zuließ (41 Punkte). Den zweiten Platz holte einer der jungen Stars der vergangenen Schacholympiade, nämlich der Inder Raunak Sadhwani mit 31 Punkten..  Offizielle Seite