Unternehmungslustiges Weltklasseschach

Der oft prognostizierte Remistod des Schachspiels ist in weiter Ferne. Die unerschöpfliche Quelle des Spiels versiegt nie und der menschliche Faktor wird bleiben. Das zeigte auch die vierte Runde des Sinquefield Cups. Endlich seinen ersten und sehenswerten Sieg schaffte der bisherige Tabellenführer Dariusz Swiercz gegen Jeffery Xiong. Neuer Tabellenletzter ist Peter Svidler, der völlig von der Rolle ist und ungeheuer weit von seiner Normalform entfernt ist. Es setzte eine Niederlage gegen Richard Rapport der extrem aggressiv zu Werke ging um zu gewinnen. Gute Möglichkeiten den ganzen Punkt einzufahren verpasste Caruana im Spitzenspiel gegen Wesley So. Starke Siege zeigten Sam Shankland gegen Mamedyarov und Dominguez gegen Vachier-Lagrave. Der Ex-Kubaner führt nun gemeinsam mit So und Caruana mit je 3 Punkten. Offizielle Seite

Eloverlust für Blübaum beim Rubinstein-Memorial

Matthias Blübaum hat leider einen bitteren Turnierabschluss mit einer Niederlage erleben müssen beim Rubinstein Memorial in Polanica Zdroj. Er erreichte eine sehr gute Stellung in der Schlussrunde gegen IM Szymon Gumularz in einem Londoner System. Er kam jedoch vom rechten Weg ab und der Pole brachte ein starkes Qualitätsopfer und gewann. Mit nur 4 Punkten verliert Blübaum in ca. 15 Elopunkte. Turniersieger wurde der 18-jährige Ukrainer Kirill Shevchenko mit 6 Punkten vor dem punktgleichen David Navara aus Tschechien. Dritter wurde der Pole Kacper Piorun mit 5,5 Punkten. chess24

GM Elina Danielian ist Europameisterin

Die 43-jährige Armenierin Elina Danielian trägt seit 2011 den Großmeistertitel der Männer und hatte in ihrer besten Zeit eine Elozahl von 2521. Es wurde etwas ruhiger um sie in den letzten Jahren, aber wie sie jetzt gezeigt hat, ist ihre hohe Spielstärke noch vorhanden. Sie wurde im rumänischen Iasi heute verdient Europameisterin mit hervorragenden 9 Punkten aus den 11 Runden und kassierte ein Preisgeld von 10 000 Euro. Den zweiten Platz holte die Ukrainerin IM Iulija Osmak mit 8,5 Punkten vor der überraschend starken Polin WIM Oliwia Kiolbasa mit 8 Punkten. Die besten deutschen Vertreterinnen haben eine gute Leistung gebracht. Josefine Heinemann und Annmarie Mütsch holten 6 Punkte und Platz 46 und 49. Lara Schulze fiel nach zwei Niederlagen in den beiden letzten Runden etwas zurück und blieb bei 5,5 Punkten stehen, machte aber dennoch ein kleines Eloplus. Fiona Sieber sammelte ebenfalls 5,5 Punkte, Luisa Bashylina 4 und Brigitte von Hermann 3,5. chess-results

Sinquefield Cup: Führungstrio

Wie leicht es manchmal aussehen kann einen Weltklassespieler zu besiegen zeigte gestern Wesley So in Runde drei des Sinquefield-Cups in Saint Louis. Mit der englischen Eröffnung erwischte er den vielfachen russischen Champion Peter Svidler am falschen Fuss und gewann schon nach 28 Zügen. Verblüffend wie leicht sich der Russe überspielen ließ, aber auch in diesen Sphären zeigt sich, dass Menschen am Werk sind und einen sehr schlechten Tag haben können. Es war eine entscheidungsfreudige Runde mit 4 Tagessiegen. Mamedyarov bezwang Richard Rapport in einer sehr aggressiv geführten, zweischneidigen Partie. Rapport hätte locker in ein Remis abwickeln können, überschätzte jedoch seine Möglichkeiten und der Schuss ging nach hinten los. Vachier-Lagrave gewann gegen Sam Shankland in einer ausgeglichenen Stellung nachdem der Amerikaner ein Springerendspiel völlig falsch einschätzte. Der Franzose rechnete und spielte korrekt und heimste den ganzen Punkt ein. Eine starke Leistung zeigte erneut Fabiano Caruana gegen Dariusz Swiercz, der sich in diesem Feld enorm schwer tut. Es ist das erste Turnier, in dem er mit der absoluten Weltspitze konfrontiert ist. Caruana gewann sicher. Ein leistungsgerechtes Remis spielten Xiong und Dominguez. Es führen Caruana, So und Vachier-Lagrave mit je 2,5 Punkten. Offizielle Seite

Skanderborg: F. Svane trumpft auf

Frederik Svane ist drauf und dran in die großmeisterlichen Fussstapfen seines Bruders Svane zu treten. Mit einem hervorragenden Schwarzsieg über den italienischen GM Sabino Brunello übernahm er die Führung mit 5 Punkten nach 6 Runden beim Smuk Skak GM-Turnier im dänischen Skanderborg. Die beiden Großmeister Yuri Solodovnichenko (Ukraine) und Gabor Nagy (Ungarn) liegen einen halben Zähler dahinter. chess24

Erster Sieg für Blübaum

Matthias Blübaum war schlecht gestartet beim Rubinstein Memorial. Nach der ersten Niederlage gegen Kacper Piorun kassierte er eine krachende Niederlage gegen den Tschechen Jiri Stocek nach nur 25 Zügen. In Runde 7 jedoch gelang ihm ein schöner Sieg gegen Michal Krasenkow und steht nun bei 3 Punkten. Als Nummer zwei der Setzliste ist es schwer eine eigene hohe Elo gegen so ein starkes und erfahrenes Großmeisterfeld zu halten. Es führen mit je 5 Punkten Kirill Shevchenko (Ukraine, 18 Jahre alt) und David Navara Tschechiens Nummer Eins. chess24

Wesley So schließt zu den Führenden auf

Der aus Polen stammende us-amerikanische Großmeister Dariusz Swiercz ist als Prügelknabe auserkoren als Letzter der Setzliste. In einer völlig ausgeglichenen Stellung in einer Berliner Verteidigung spielte Swiercz sehr unachtsam gegen seinen Gegner Wesley So. Nach verblüffenden Fehlern für einen Großmeister mit 2655 verlor Swiercz das ausgeglichene Turmendspiel. Ein denkbar schlechter Start ihn mit zwei Weißniederlagen. Einen glatten Mehrbauern hatte Leinier Dominguez gegen Fabiano Caruana in einem Italiener, doch er konnte den Vorteil nicht verdichten und die Partie endete wie alle übrigen mit Remis. 1,5 Punkte haben nun Caruana, Vachier-Lagrave, Dominguez und Wesley So. Offizielle Seite

Lara Schulze mit Remis gegen Olga Girya

Lara Schulze ist gut drauf und hat gestern ein starkes Remis gegen die russische Großmeisterin Olga Girya bei der EM der Frauen geschafft. Girya hat 2021 den Großmeistertitel der Männer verliehen bekommen. Schulze hat damit 5,5 Punkte und ist zwei Runden vor Schluss beste Deutsche. Josefine Heinemann und Fiona Sieber haben 5 Punkte. An der Spitze liegt nach wie vor Iulija Osmak aus der Ukraine mit 7,5 Punkten vor dem Trio Elina Danielian (Armenien), Bela Kotenashvili (Georgien) und Nataliya Buksa (Ukraine) mit je 7 Punkten. chess24

Sinquefield Cup in Saint Louis

Der Sinquefield-Cup ist das fünfte und letzte Turnier der Grand Chess Tour. Es fehlen einige Weltklassespieler wie Carlsen usw. aber das Feld kann sich trotzdem sehen lassen. Gestern wurde die erste Runde absolviert und es gab gleich drei entschiedene Partien. Eine vierte hätte ebenfalls entschieden werden müssen, denn Wesley So stand gegen Shakhriyar Mamedyarov total auf Gewinn, verdarb die Stellung aber verblüffenderweise zum Remis. Zu einem gerechten und unaufgeregten Remis kam es in der Partie Jeffery Xiong gegen Richard Rapport. Überzeugende Siege feierten Maxime Vachier-Lagrave gegen Peter Svidler, Fabiano Caruana gegen Sam Shankland und Leinier Dominguez gegen Dariusz Swiercz. Offizielle Seite

Osmak führt bei Frauen-EM

Mit einem verdienten Sieg am Spitzenbrett gegen Aleksandra Maltsevskaya (Russland) hat Iuliya Osmak aus der Ukraine die alleinige Führung nach 8 Runden und 7 Punkten übernommen. Die einstige Weltklasse-Großmeisterin Elina Danielan aus Armenien schlug IM Anastasia Bodnaruk und liegt alleine auf dem zweiten Platz mit 6,5 punkten. Weiterhin stark zeigt sich FM Lara Schulze mit einem Schwarzremis gegen die starke Armenierin IM Lilil Mkrtchian und hat nun 5 Punkte. Fiona Sieber und Josefine Heinemann haben je 4,5 Punkte. chess24  

Blübaum in Polanica Zdroj mit schlechtem Start

Das Rubinstein-Memorial im polnischen Polanica Zdroj ist ein Traditionsturnier, das bereits zum 57. Mal ausgetragen wird. Matthias Blübaum ist einziger deutscher Vertreter im 10er-Feld des Turniers. In der zweiten Partie hatte er eine Niederlage gegen den starken Polen Kacper Piorun kassiert. Desweiteren stehen zwei Remis gegen Pawel Teclaw und David Navara zu Buche. Teclaw führt das Turnier als Neunter der Setzliste überraschend mit 2,5 Punkten an. chess24

EM der Frauen: Lara Schulze derzeit beste Deutsche

FM Lara Schulze ist derzeit beste Deutsche unter den Teilnehmerinnen bei der Frauen-Europameisterschaft im rumänischen Iasi. Nach ihrem gestrigen Sieg über die Russin WFM Yulia Grigorieva liegt sie bei 4,5 Punkten nach 7 Runden. Ein positives Punkteverhältnis hat auch WIM Fiona Sieber mit 4 Punkten nach einem achtbaren Remis gegen IM Marina Brunello. Sieber spielte stark und stand auf Gewinn. Das Führungsduo mit jeweils 6 Punkten bilden IM Iulia Osmak aus der Ukraine und WGM Aleksandra Maltsevskaya aus Russland. chess-results

Saint Louis Rapid&Blitz: Sieger Nakamura

Hikaru Nakamura (USA) ist klarer Sieger des Saint Louis Rapid&Blitz-Weltklasseturniers. Mit 24 von möglichen 36 Punkten deklassierte er die Konkurrenz klar. Drei Punkte dahinter wurde Nakamuras Landsmann Fabiano Caruana Zweiter vor Richard Rapport (Ungarn), der 19,5 Punkte machte. Nakamura hatte sowohl das Blitzturnier als auch das Rapidturnier gewonnen. Heute startet der Sinquefield-Cup mit normalem Turniermodus, also 90 Minuten für 40 Züge und anschleßenden 30 Minunten und jeweils 30 Sekunden pro Zug von Beginn an. Offizielle Seite

Sjugirov siegt beim Smyslov-Memorial

In einem sehr stark besetzten und ausgeglichenem Feld mit keinen großen Elounterschieden konnte sich Sanan Sjugirov den Turniersieg beim Vasily Smyslov-Memorial in Moskau sichern. Knapp hinter ihm platzierten sich die punktgleichen Großmeister David Paravyan und Aleksandr Rakhmanov. Wie stark das Turnier war sieht man am letzten Platz des Europameisters von 2014 Alexander Motylev. chess24

Keymer gewinnt Kramnik Challenge!

Vincent Keymer hat es geschafft und die Kramnik Challenge mit 11,5 Punkten aus 15 Runden ganz knapp vor dem punktgleichen Awonder Liang (USA) gewonnen. Dies bedeutet 3000 Dollar an Preisgeld und die Teilnahme beim nächsten Weltklasseturnier der Meltwater Champions Chess Tour am 25.August. Den dritten Platz belegte Nodirbek Abdusattorov mit 11 Punkten. Am Ende schienen bei allen Akteuren die Nerven blank zu liegen und es gab eine Menge an Fehlern. Glücklicherweise mit einem guten Ende für Keymer, der in der Schlussrunde gegen Saduakassova auf Verlust gestanden hatte. chess24

Riga: Großartiger Turniersieg für Donchenko

Was für eine Moral und was für ein Kampfeswillen! Mit 6 Siegen in Folge hat Alexander Donchenko noch den Turniersieg beim hervorragend besetzten RTU-Open in Riga an sich gerissen. Ein großartiger Erfolg! In der Schlussrunde bezwang er den starken GM Igor Kovalenko mit den schwarzen Steinen und holte als einziger Spieler 7,5 Punkte. Den zweiten Platz holte GM S.L. Narayanan (Indien) vor IM Thomas Laurusas (Litauen), der eine GM-Norm holte. chess-results

Frauen-EM: Mütsch verpasst Sensation

Annmarie Mütsch hat heute etliche Chancen für eine Sensation verpasst. Sie stand gegen die Nummer 21 der Welt GM Bela Kotenashvili (Georgien) haushoch auf Gewinn und verpasste leider viele Chancen den Sack zuzumachen. Eine äußerst bittere Niederlage am Ende. Beste Deutsche sind derzeit Lara Schulze und Fiona Sieber mit je 3,5 Punkten. Während Sieber mit Marina Brunello eine sehr starke Gegnerin hat, steht Lara Schulze mit Yulia Grigorieva eine lösbare Aufgabe bevor. chess24

Riga: Donchenko kämpft um den Turniersieg

Alexander Donchenko zeigt großartige Moral und Kampfeswillen. Heute rang er den türkischen Großmeister Vahap Sanal nach 72 Zügen nieder und ist neben Igor Kovalenko (sein morgiger Gegner) und dem indischen GM S.L. Narayanan einer der Spieler, die derzeit bei 6,5 Punkten stehen und führen. Ob sich Donchenko und Kovalenko mit einem Remis einen vorderen Platz sichern oder auf Gewinn spielen werden, wird man am morgigen Nachmittag wissen. chess24

Kramnik Challenge: Keymer mit Siegchancen

Vinent Keymer ist einer der Favoriten der derzeit stattfindenden Kramnik Challenge. Es ist das dritte Turnier der Julius Bär Challengers Chess Tour mit einigen der besten Jugendlichen der Welt. Keymer liegt nach 12 Runden mit starken 9 Punkten einen halben Zähler hinter Awonder Liang aus den USA. Eine völlig unnötige Niederlage gegen Volodar Murzin kostete den ersten Platz, aber es sind noch drei Runden zu spielen und es kommt wohl zum Showdown mit Liang. Der erste Platz ist mit 3000 Euro nicht nur lukrativ sondern er berechtigt auch zur Teilnahme am nächsten Turnier der Meltwater Champions Chess Tour mit den besten Spielern der Welt. Zweimal hat Keymer einen Turniersieg knapp verpasst. Hoffentlich schafft er dieses Mal den Coup. chess24

Fide Grand Prix 2022: Austragungsort Berlin

In einer zweiwöchigen Umfrage wurde ein Austragungsort für die drei Turniere des Fide Grand Prix 2022 gesucht. Mit 16 Prozent der Stimmen wurde Berlin am häufigsten genannt und ging als Sieger hervor. Die deutsche Hauptstadt soll nach derzeitigem Stand alle drei Termine des Grand Prix ausrichten. Das Teilnehmerfeld besteht aus 24 Spielern, die jeweils in zwei von drei Turnieren antreten. Jedes Turnier besteht aus einer Gruppenphase und einer anschließenden K.-o.-Runde. In der Gruppenphase spielt jede Gruppe ein Rundenturnier mit klassischer Bedenkzeit. Genaueres zur Pressemitteilung des Schachbundes und von World Chess auf der Seite des DSB. Offizielle Seite

Saint Louis Rapid&Blitz: Caruana führt

Die us-amerikanische "Schachhauptstadt" Saint Louis ist einmal mehr Schauplatz eines Weltklasseturniers. Das Rapid&Blitz ist eines von 5 Turnieren der Grand Chess Tour mit einem Preisfond von 1,275 Millionen Dollar. Nach einem extrem kuriosen Schwarzsieg gegen Wesley So, der einfach eine Figur einstellte, führt Fabiano Caruana mit 9 von 12 möglichen Punkten im Rapidschach. Den zweiten Platz hat derzeit sein Landsmann Hikaru Nakamura mit 7 Punkten inne ehe ein Quartett mit 6 Punkten folgt. Nach 9 Runden im Rapid folgen 18 Runden im Blitzschach. chess24

Riga: Donchenko arbeitet sich nach vorne

Alexander Donchenko hat sich nach einem denkbar schlechten Start beim sehr gut besetzten RTU Open in Riga erholt und nun drei Siege in Folge eingefahren. In Runde 3 kassierte er eine schmerzliche Schwarzniederlage gegen den Schweden GM Ralf Akesson. Als Turnier-Elofavorit liegt Donchenko nun auf Rang 16 mit 4,5 Punkten und damit nur einen halben Zähler hinter dem führenden Lokalmatadoren GM Igor Kovalenko. Nun wartet GM Toms Kantans, ebenfalls Lettland, als Gegner. Ein starkes Turnier spielt auch Florian Kugler (Hamburger SK), der ebenfalls 4,5 Punkte vorzuweisen hat und in Runde 7 gegen GM Nikita Meshkovs anzutreten hat. chess24

Frauen-EM: Bulmaga führt

Bei der Europameisterschaft der Frauen in Rumänien sind nun 4 von 11 Runden absolviert. Die Lokalmatadorin IM Irina Bulmaga hat den besten Start mit 4 Siegen hingelegt. Heute besiegte sie die Turnierfavoritin IM Nino Batsiashvili. Josefine Heinemann musste leider eine Niederlage gegen IM Meri Arabidze hinnehmen und steht wie Lara Schulze, die Remis gegen IM Olga Badelka aus Weißrussland gespielt hat, ebenfalls bei 2,5 Punkten. Fiona Sieber und Annmarie Mütsch haben bisher 2 Punkte gesammelt. Offizielle Seite

EM der Frauen: Heinemann mit tollem Außenseitersieg

Die EM der Frauen ist in der Breite sehr stark besetzt und die in der ersten Runde siegreichen deutschen Damen bekamen starke Gegnerinnen zugelost. Das hielt Josefine Heinemann allerdings nicht davon ab einen schönen Schwarzsieg zu feiern. Ihre israelische Gegnerin IM Marsel Efroimski hat eine stattliche Elo von 2446. In einem Sizilianer gewann Heinemann sehr überzeugend. Nun bekommt sie es mit der starken Slowenin Laura Unuk zu tun. Annmarie Mütsch und Fiona Sieber verloren gegen die namhaften und starken Kontrahentinnen IM Bulmaga und IM Tsolakidou. Lara Schulze konnte gewinnen und spielt nun gegen IM Caulyte-Cornette (Elo 2408). Offizielle Seite

EM der Frauen in Iasi/Rumänien

Heute begann in Iasi, der viertgrößten Stadt Rumäniens, die Europameisterschaft der Frauen. 117 Spielerinnen aus 29 Nationen haben sich angemeldet, darunter auch eine Delegation aus Deutschland mit den 6 Spielerinnen Josefine Heinemann, Lara Schulze, Annmarie Mütsch, Fiona Sieber, Luisa Bashylina und Brigitte von Hermann. Die drei Georgierinnen Nino Batsiashvili, Bela Kotenashvili und Lela Javakishvili führen die Setzliste an. Das Turnier wird mit 11 Runden gespielt und die 10 Erstplatzierten qualifizieren sich für den nächsten Weltcup. Es überrascht etwas, dass absolute Weltklassespielerinnen fehlen, denn der Preisfond von 60.000 Euro kann sich sehen lassen. 10.000 gibt es für Platz 1 und für Platz 20 immerhin noch 1.000 Euro. Heinemann, Mütsch und Sieber starteten mit einem Sieg. Offizielle Seite